
Mindful Bites - Leben ist Leiden. Darüber, was du tun kannst.
Der Buddhismus sagt: Leben ist Leiden. Wow... das klingt ganz schön schwer. Doch vieles von dem ist auch hausgemacht. Vieles von dem bist du selbst. Denn viel zu oft bist du dein größter Feind. Doch es gibt zwei Dinge, die du tun kannst, um das zu ändern. Denn Leben ist zum Teil Leiden, ja. Doch dem ausgeliefert sein, das musst du nicht.
Transkription
Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Mindful Minutes und ich bin Danni und ich bin hier deine Gastgeberin.
Fühlst du dich auch manchmal so,
Dass du das Gefühl hast,
Dass dir etwas entgleitet oder dass du dein Leben nicht wirklich im Griff hast,
Dass dein Leben einfach nur geschieht und du eben ausgesetzt bist mit unschönen,
Ja sagen wir mal,
Gefühlen und ja Gedanken,
Die sich darauf aufbauen?
Hast du auch das Gefühl,
Dass du dein Glaubenssetzen einfach schutzlos ausgeliefert bist und hier nicht wirklich etwas tun kannst und ja,
Kindheitserfahrungen einfach noch ganz ganz tief in dir drin wirken?
Wenn das der Fall ist,
Dann ist dieser Podcast hier etwas für dich,
Denn hier geht es um die Themen Achtsamkeit und Meditation,
Das ist das eine,
Doch das sind nur die Werkzeuge für das,
Was wir machen wollen.
Wir wollen unsere Persönlichkeit entwickeln,
Wir wollen uns aus den Löchern befreien,
Die wir immer wieder hereinfallen und ein Leben erschaffen,
In dem wir nicht nur nicht mehr in die Löcher reinfallen und eventuell diese Löcher umschiffen können,
Sondern nein,
Wir gehen einfach ganz andere Wege.
Der Buddhismus sagt,
Das Leben ist Leiden und das klingt erstmal ganz schön heftig,
Weil keiner von uns möchte leiden und darin steckt auch schon das Problem.
Wir bauen uns alle Leben auf,
In dem wir möglichst wenig leiden,
Um möglichst wenig Leid zu erfahren.
Wir sind alle zu Glückssuchern geworden,
Danach oder bauen ein Leben oder unser Leben so auf,
Dass wir möglichst viel von diesen Gefühlen empfinden,
Wie Freude und Zufriedenheit und das Gefühl,
Satt zu sein,
Ja gerade auch mal,
Wenn wir auf die emotionale Ebene gehen,
Das Gefühl geliebt zu werden,
Also all diese positiven Emotionen,
Von denen wir möglichst viel haben wollen.
Was passiert,
Wenn wir das tun,
Wenn wir solch ein Leben leben,
Solch ein Leben kreieren?
Und dann kommt der Buddhismus dazu und der Buddhismus sagt,
Leben ist Leiden.
Wir tendieren dazu,
Dass wir einen ganzen Teil unseres Lebens nicht wahrhaben wollen.
Dadurch,
Dass wir eben das Ganze,
Was uns negative Emotionen verschafft,
Umschiffen oder nicht wahrhaben wollen und auf der anderen Seite mehr von diesen Positiven haben wollen,
Erzeugen wir ein Leben voller Anstrengung.
Das ist ein wahnsinniger Kraftakt.
Und wir erzeugen ein Leben,
Was einfach nicht wirklich ist.
Wir erzeugen Leben,
Die konstruiert sind,
Die sich nicht authentisch anfühlen und nicht wahr anfühlen.
Und wie du schon an dem,
Wie ich es ausgedrückt habe,
Wahrgenommen hast,
Ist es etwas,
Was wir erstellen,
Was wir erzeugen,
Was wir konstruieren.
Wir leben nicht das Leben so,
Wie es wirklich ist.
Und dadurch,
Dass wir uns eben gegen einen Teil wehren und versuchen,
Diesen Taub zu machen,
Machen wir auch automatisch den anderen Teil taub.
Also wir betäuben das Gefühl der Freude,
Wenn wir das Gefühl betäuben,
Keine Angst haben zu wollen.
Wir betäuben das Gefühl der Leichtigkeit,
Wenn wir das Gefühl betäuben,
Dass es eben auch Momente in unserem Leben gibt,
Die sich nicht leicht anfühlen.
Der Buddhismus sagt,
Leben ist Leiden.
Und das ist es nun mal.
Wir haben ganz viele Dinge,
Die wir nicht kontrollieren können.
Klar,
Wir denken,
Okay,
Wenn wir nur einfach genug Geld haben,
Wenn wir nur einfach den richtigen Job haben,
Wenn wir nur einfach das richtige Aussehen haben,
Wenn wir nur einfach dünn genug sind,
Dann werden wir endlich glücklich sein.
Und dann machen wir uns auf,
Auf diesem Weg dahin,
Zum Auto,
Zum passenden Job,
Zum passenden Haus,
Zum dünn sein,
Ja,
Weil ich ja auch viel mit Ernährung arbeite.
Und vielleicht erreichen wir manches davon.
Doch auf diesem Weg merken wir,
Wow,
Auch das macht uns nicht glücklich.
Wenn wir jetzt das als Chance nutzen und begreifen,
Okay,
Gut,
Da muss es doch einen anderen Weg gehen.
Ideal.
Und wenn du diesen Podcast hörst,
Dann,
Lass dir gesagt sein,
Such dir einen anderen Weg.
Hör auf,
Bilder zu erfüllen von dem,
Was du denkst oder von dem du denkst,
Dass das dir Glück und Zufriedenheit im Leben erschafft.
Hör auf,
Bilder zu erfüllen,
Von denen du denkst,
Dass die dir die Möglichkeit schaffen,
Dass du kein Leid empfinden wirst,
Denn das wird so nicht sein.
Vielleicht kannst du sogar durch einen Großteil deines Lebens gehen,
Entspannt und glücklich,
Weil dir gewisse Dinge nicht passieren.
Doch Leben ist Leiden,
Das sagt der Buddhismus,
Und das ist so.
Kinder kommen krank zur Welt,
Kinder werden krank,
Kinder sterben.
Als Beispiel.
Menschen um uns herum,
Geliebte Menschen,
Werden krank,
Geliebte Menschen sterben.
Menschen verlieren ihre Jobs,
Wir verlieren unseren Job.
Menschen kommen in andere Situationen hinein,
Die ein Schicksalsschlag sind.
Das liegt alles nicht in unserer Hand.
Das sind Kleinigkeiten,
Ja,
Wir verpassen den Bus,
Eine winzige Kleinigkeit,
Doch für manche ist es etwas riesiges.
Oder aber ein Virus kommt um die Ecke und wirkt sich massiv auf unser Leben aus,
Etwas,
Was nicht in unserer Hand liegt.
Das Leben ist Leiden,
Doch können wir trotzdem etwas machen,
Damit es weniger leidvoll ist?
Und ja,
Das können wir.
Und das erste ist,
Dass du aufhörst,
Zu versuchen,
Dein Leben in solch eine Bahn hinein zu zwängen,
Dass du niemals im Leben Leid empfinden wirst.
Das ist ein wahnsinniger Kraftakt und das ist einfach,
Ja,
Ein Kampf gegen etwas,
Was du nicht gewinnen kannst.
Und dieses sich stemmen gegen das Leid ist etwas,
Was viel Energie in dir erzeugt und viel Energie kostet.
Und das ist etwas,
Was du loslassen kannst.
Ich arbeite mit Schmerzpatienten zusammen und bei Schmerzpatienten ist es so,
Dass sie sich,
Weil das so typisch ist für uns Menschen,
Dass sich diese Patienten erstmal gegen ihren Schmerz,
Also gegen ihr Leid wehren,
Innerlich hart machen,
Festmachen,
Dieses,
Oh,
Ich will dieses Leid nicht empfinden.
Und das können wir genauso auf einer emotionalen Ebene auch sehen,
Nicht nur auf der physischen Ebene,
Auf der körperlichen Ebene.
Und was müssen wir anfangen?
Wir müssen anfangen loszulassen,
Weicher zu werden,
Anfangen uns dagegen zu wehren,
Was sowieso passieren wird.
Und in diesem Moment,
In diesem Loslassen können wir den Schmerz auf eine ganz andere Art und Weise annehmen oder uns auf eine ganz andere Art und Weise darauf einlassen.
Sehr viel weicher,
Sehr viel akzeptierender,
Mit weniger Energieaufwand.
Der Schmerz ist da,
Okay,
Aber der Schmerz ist nicht alles.
Und das übertragen auf,
Unser Leben bedeutet auch Leid,
Ja,
Doch wenn ich in der Lage bin,
Mit diesem Leid so umzugehen,
Dass ich eben mich nicht verkrampfe,
Dass ich nicht wahnsinnig viel Energie brauche,
Um das quasi zur Seite zu schieben und nicht empfinden zu müssen,
Wenn ich das kann,
Dann kann ich loslassen und in diesem Leid entspannen und das erzeugt Zufriedenheit.
Und glaube mir,
Ich weiß,
Durch die Krankheit meiner Tochter,
Mindestens durch die Krankheit meiner Tochter oder durch mein eigenes Leben,
Ganz genau wovon ich spreche.
Das ist das eine,
Was wir tun können,
Loslassen.
Wir lernen anzunehmen,
Zu akzeptieren,
Durch unsere Praxis,
Durch Meditation und Achtsamkeit,
Zum Beispiel.
Und auf der anderen Seite können wir auch etwas ganz Tolles tun.
Wir können uns ein Leben aufbauen,
Was wir gerne leben,
Mit vielen Dingen,
Die uns gut tun.
Doch dafür müssen wir wissen,
Was schafft denn Zufriedenheit in unserem Leben?
In meinen Coachings stelle ich meinen Klienten am Anfang immer wieder die Frage,
Weißt du,
Was dich zufrieden macht?
Und die allerwenigsten können das wirklich beantworten.
Und das ist deine Hausaufgabe,
Das ist eine essenzielle Aufgabe für dich,
Herauszufinden,
Was brauchst du im Leben?
Und das ist nicht der nächste Job,
Das ist nicht das Auto,
Das ist nicht der Ring am Finger,
Das ist nicht das,
Was wir alles als Statusobjekte sehen,
Sondern es sind die anderen Dinge.
Das Leben ist Leiden,
Sagt der Buddhismus und das stimmt.
Umso wichtiger ist es,
Dass wir auf der anderen Seite etwas schaffen,
Was uns Freude bereitet.
Gerade für die Momente,
Wo es eben nicht schön ist.
Für diese Momente,
Wo wir Leid empfinden werden und glauben,
Mir das Leid wird kommen.
Ich will gar nicht schwarzmalen,
Ja?
Das ist einfach das Leben.
Ich kenne es von mir selbst,
Wie ich früher war und ich kenne es von vielen Menschen um mich herum,
Dass wir es zum Beispiel nicht wagen,
Positiv zu denken.
Dass wir uns sagen,
Den Job kriege ich eh nicht oder die Wohnung auch nicht oder das wird bestimmt nicht passieren.
Weil wir eine Herausforderung damit haben oder befürchten,
Dass wenn wir uns zu sehr da reindenken,
Wenn wir zu sehr hoffen,
Uns zu sehr jetzt schon darauf freuen,
Dass wir wahnsinnig enttäuscht werden könnten.
Und das ist ein Irrglaube,
Das ist ein,
Oh ich denke lieber mal negativ,
Dann kann ich auch nicht von dem Negativen,
Was wohl möglich kommen wird,
Von dem Leid enttäuscht werden oder verletzt werden.
Hör auf dein Leben so zu leben,
Solltest du es auch so leben.
Sondern schau dir Dinge an,
Die dich erfreuen.
Bei mir ist es definitiv die Verbindung zu engen Menschen um mich herum.
Heute mit meiner engsten Freundin den Tee,
Den ich mit ihr getrunken habe und kannst du dir vorstellen und das kannst du mit Sicherheit,
Dass der Tee mit ihr zusammen ganz anders schmeckt,
Als wenn ich ihn alleine zu Hause trinke.
Freude ist für mich,
Meine Tochter im Arm zu halten,
Sie zu riechen oder sie zu spüren.
Freude ist für mich,
Ihr Lachen zu hören.
Freude ist für mich auch,
Wenn sie abends ins Bett geht und gleich einschläft und ich Zeit für mich habe,
Zeit für diesen Podcast hier.
Wohl wissen,
Dass sollte sie gleich aufstehen und weinen,
Dass das auch okay ist.
Freude ist für mich einfach,
Ja,
Mein Unternehmen.
Die Arbeit mit meinen Klienten.
Ich weiß,
Was mich zufrieden macht.
Also such dir dein eigenes persönliches Leben und fernab von deiner Lieblingsserie.
Dein Leben sollte nicht so strukturiert sein,
Dass du nur darauf wartest,
Dass die nächste Staffel erscheint.
Absolut nicht.
Dein Leben ist mehr.
Fernab von irgendwelchem Essen,
Mit dem du Dinge in dir kompensierst,
Mit dem du dir eine Freude erschaffst,
Eine Freude,
Die nach hinten losgeht.
Denn es wird a.
Nicht lange anhalten und b.
Wenn du mit Essen dein Leben erfreust,
Also quasi Essen eine Art von Fürsorge ist,
Geht es schon allein deswegen nach hinten los,
Weil auf Dauer kann das dein Körper nicht mehr kompensieren.
So,
Also was machst du?
Du richtest dein Leben auf eine Art und Weise aus,
Die dir gut tut.
Denn,
Nochmal,
Der Buddhismus sagt,
Leben ist Leiden und das stimmt leider.
Wir wissen nicht,
Was morgen passieren wird.
Aber hey,
Wir setzen uns hin,
Wir schließen die Augen,
Wir sagen einatmen,
Ausatmend,
Ich lasse los und ich nehme an.
Wenn dir das in irgendeiner Art und Weise geholfen hat oder du zustimmst von dem,
Was ich gerade gesprochen habe,
Freue ich mich riesig,
Wenn du mir eine Bewertung auf iTunes hinterlässt,
Denn davon habe ich noch,
Komischerweise,
Obwohl wirklich so viele diesen Podcast hier hören,
Relativ wenig.
Du kannst natürlich auch gerne,
Wenn du mehr in dieses Thema einsteigen möchtest,
Meinen kostenlosen Kurs in Achtsamkeit auf meiner Seite machen www.
Evakuera.
De Lass uns gemeinsam diese Welt verändern,
Lass uns gemeinsam deine Welt verändern.
Lass uns gemeinsam dein Leben so verändern,
Dass du sagst,
Das ist das beste Leben überhaupt und es ist verdammt lebenswert.
Danke,
Dass du mir heute zugehört hast und ja,
Ich wünsche dir einfach einen bewussten Tag,
Einen bewussten Abend und ein achtsames Leben.
Bis bald.
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