
Wie wir unsere Kraft wiederfinden, wenn wir aufhören zu urteilen und uns selbst abzulehnen
by Miriam Amavi
In dieser Folge spreche ich darüber, was passiert, wenn wir das an uns annehmen, was wir eigentlich ablehnen und wie wir unsere Kraft wieder finden. Ich spreche über die Lücke, die zwischen der Person die wir sind und der, die wir wissen die wir eigentlich sind, existiert und wie man diese schließen kann.
Transkription
Hi,
Du hörst Peaceful Self Project.
Ich bin Miriam und ich bin ganz excited,
Gerade über ein Thema zu sprechen.
Ich weiß nicht,
Es ist irgendwie gerade einfach,
Wie wie immer,
Wenn ich eine Folge aufnehme,
Einfach gerade ein Thema,
Was mir durch den Kopf geht und was mich beschäftigt.
Und ich habe jetzt gerade,
Ja,
Irgendwie ist es gerade auch so ein Thema,
Was ich selber noch nicht ganz durchgekaut habe und was irgendwie noch nicht ganz so,
Ich weiß nicht,
Wo ich jetzt nicht so mega alles hundertprozentig durchgefühlt und durchgedacht habe.
Und deswegen komme ich gerade von so einem Punkt,
Wo ich so in der Mitte dieses Prozesses irgendwie bin.
Aber ich will irgendwie so meine Erkenntnisse teilen,
Weil what,
Das ist irgendwie voll crazy,
Also voll krass und voll interessant und ich weiß auch nicht,
Ich finde es irgendwie mega spannend,
Mir anzuschauen,
Wieso wir manche Dinge einfach tun,
Wie wir sie tun.
Weil wir Menschen haben eine sehr weirde Psyche und ein komisches Unterbewusstsein,
Was Dinge tut,
Um uns zu schützen oder um irgendwie keinen Schmerz zu fühlen.
Da hatte ich ja auch schon mal eine Folge drüber gemacht,
Wie wir einfach Angst bekommen oder eben ärgerlich werden oder bestimmte Emotionen fühlen,
Nur damit wir nicht Schmerz fühlen müssen.
Und in dieser Folge möchte ich so ein bisschen darüber sprechen,
Was es eigentlich bedeutet,
Sich selbst zu lieben oder woher das kommt,
Dass wir uns die ganze Zeit so hart ablehnen wie Menschen.
Wir sind ja immer so drauf,
Oh ich bin nicht gut genug und alles ist irgendwie komisch,
Was ich mache und die ganze Zeit mit anderen sich vergleichen und irgendwie nie so richtig zu wissen,
Was man eigentlich machen will und so weiter.
Und ich glaube,
Das kennen viele,
Viele Menschen.
Ich kenne es auf jeden Fall sehr gut.
Und was mir dann irgendwann aufgefallen ist,
Dass wir eigentlich so ablehnen oder das,
Was wir an uns selbst immer so ablehnen und so hassen oder so unangenehm finden,
Ist nicht die Person,
Die wir sind,
Sondern die Differenz zwischen der Person,
Die wir eigentlich sind und die,
Die man sein will.
Das heißt,
Man hat irgendwie,
Also ich kenne es zumindest immer so,
Dass als ich,
Voll oft komme ich so von diesem so,
Als ich noch richtig tief in der Angst gesteckt habe,
Aber es ist einfach ein guter Vergleich für mich,
Mir einfach anzugucken,
Wo ich jetzt bin und wo ich war,
Als ich wirklich gar nicht,
Also wo ich einfach 24-7 nur Angst hatte.
Und als ich in diesem Punkt war,
Habe ich mir immer so gedacht,
Wer bin ich überhaupt eigentlich,
Wenn ich nicht diese Angst habe und ich war immer so,
Ich will irgendwie jemand anders sein und ich bin jetzt aber gerade diese Person und ich kann irgendwie nicht diese andere Person sein und ich hatte auch immer so ein Gefühl,
Ich bin eigentlich auch nicht diese Angstperson,
Ich bin eigentlich jemand anders und ich weiß aber nicht,
Wie ich an diesen Menschen herankommen soll und ich weiß nicht,
Wie ich einfach dieser Mensch sein soll,
Weil es fühlt sich einfach nicht nach mir.
Also es hat sich schon nach mir angefühlt,
Dass ich so viel Angst hatte,
Aber irgendwie,
Ich war immer so,
Ich will eigentlich ein anderes Leben leben und ich weiß irgendwie auch,
Dass ich das irgendwann mal leben werde,
Aber ich habe keine Ahnung,
Wie ich da hinkommen soll.
Und diese Differenz dazwischen,
Diese Lücke ist eben das,
Was wir dann so ablehnen.
Also zumindest habe ich das mir so gedacht,
Also kam mir so dieser Gedanke,
Dass das vielleicht eigentlich gar nicht so richtig ist.
Die Person,
Die wir sind,
Weil eigentlich,
Wir sind eben,
Wie wir sind und das,
Was wir daran hassen,
Ist eben,
Dass wir nicht anders sind.
Und dann vergleicht man sich ja die ganze Zeit irgendwie mit dieser Person,
Die man eigentlich sein will oder die man eigentlich weiß,
Die man ist.
Und dass man es einfach nicht besser kann in dem Moment und nicht besser weiß und immer wieder so handelt,
Wie man irgendwie eigentlich nicht will,
Dass man handelt oder vielleicht hat man bestimmte Werte oder bestimmte Dinge sind einem wichtig und dann handelt man wieder so vollkommen nicht diesen Werten entsprechend.
Wenn man weiß,
Man will eigentlich,
Ich glaube viele Menschen kennen das so mit Sport machen,
Ich will eigentlich Sport machen,
Aber irgendwie kriege ich das immer nicht hin oder man will eigentlich produktiv sein und dann hängert man nur so rum und ich glaube,
Dass was man in dem Moment tut oder die Person,
Die man in dem Moment ist,
Ist gar nicht das Problem,
Sondern diese Bewertung oder diese Ablehnung,
Die man dann immer wieder von sich selbst erfährt.
Und das tut halt weh.
Das heißt,
Ich habe beim Hexer auch mal gesagt,
Es ist nicht,
Dass wir eben,
Es ist jetzt kein Quote,
Ich rephrase das,
Keine Ahnung,
Dass eigentlich unser inneres Wesen immer weiß,
Wer wir eigentlich sind und dass wir okay sind und dass es immer weiß,
Dass alles okay ist.
Und wenn wir mit unserem Verstand dagegen gehen und sagen,
Das ist nicht okay und ich bin nicht gut,
So wie ich bin,
Dass das deshalb so wehtut,
Weil es nicht der Wahrheit entspricht.
Und das finde ich irgendwie ist auch so eine schöne Sache,
So ein schöner Winkel,
Aus dem man das anschauen kann.
Weil vielleicht ist gar nicht so das Schlimme,
Dass wir so sind,
Sondern eben das,
Dass wir uns selber wehtun,
Indem wir eben denken,
Dass es nicht okay ist zu sein.
Und woher dieser Gedanke kommt,
Keine Ahnung,
Ist bestimmt schon vielen anderen Menschen auch aufgefallen.
Ist irgendwie,
Dass ich so im Moment merke,
Dass ich irgendwie immer mehr zu dieser Person werde,
Die ich eigentlich weiß,
Die ich bin oder die ich eigentlich sein will.
Und ich bin noch lange nicht da.
Aber darum geht's ja auch gar nicht,
Sondern einfach,
Ich finde es schön so zu merken,
Dass ich mich immer mehr lieben kann oder auch annehmen kann,
Weil ich erstens immer mehr zu dieser Person werde und ich immer mehr inneren Raum schaffe und mehr Freiheiten und immer mehr wählen kann.
Immer mehr darauf zugreifen kann,
Auf diese Person,
Die ich eigentlich bin.
Und gleichzeitig,
Ich aber,
Indem ich mich immer mehr liebe und immer mehr annehme,
Werde ich auch immer mehr zu dieser Person.
Also es ist so ein bisschen nicht so,
Ich kann mich jetzt erst lieben,
Weil ich dann eher so jetzt dementspreche,
Sondern auch halt umgekehrt,
Dass indem ich mich mehr annehme,
Ich mich mehr lieben kann.
Und deswegen,
Und das ist glaube ich also der Knackpunkt,
Dass man eben erkennt,
Ah okay,
Das heißt,
Wenn ich mich die ganze Zeit ablehne und die ganze Zeit sage,
Wie scheiße ich bin,
Natürlich kann ich dann auch nicht zu dieser Person werden,
Weil ich mich ja dann immer mehr ablehne.
Und desto mehr ich mich ablehne,
Desto weiter entferne ich mich von dieser Person,
Die ich eigentlich sein will,
Weil die Person,
Die man ja eigentlich sein will,
Zumindest nehme ich das an,
Ist eine Person,
Die man selber ausstehen kann und die man gerne hat,
Weil man ist eben jeden Tag,
Jede Stunde,
Jede Minute mit sich in seinem Körper und mit seiner Persönlichkeit zusammen.
Und ja,
Das fand ich irgendwie ganz spannend so zu merken,
Dass desto mehr ich einfach irgendwie,
Ich mir selber mit Liebe begegne und mich nicht mehr so viel verurteile für die Dinge,
Die ich irgendwie tue oder die ich bin oder die ich fühle vor allem auch,
Sondern eben das annehme und eben erkenne,
Okay,
Es ist ein Gefühl und es geht auch wieder weg und es bestimmt mich nicht und es definiert mich nicht.
Und ich immer mehr lerne zu entscheiden,
Wann ich was will und auch mehr zu entscheiden,
Wer ich eigentlich bin und diese Kraft mir zurücknehme,
Meine eigene Kraft,
Mich selbst wieder ermächtige und immer wieder zurückkomme zu dieser Frage,
Okay,
Möchte ich jetzt gerade in die Angst gehen oder möchte ich in die Liebe gehen oder möchte ich mich gerade so fühlen?
Oder übernehme ich Verantwortung und fühle mich anders und erkenne,
Okay,
Ich möchte nicht,
Dass andere Leute über meine Gefühle bestimmen können,
Sondern ich möchte erkennen,
Wann das passiert,
Dass ich meine Macht abgebe und wie ich meine Macht wieder annehmen kann.
Und das ist irgendwie voll schön so zu sehen und dabei auch zu erkennen,
Weil ich vorhin gesagt habe,
Es geht ja überhaupt nicht darum,
Dann hundertprozentig zu dieser Person zu werden,
Die man irgendwie sein möchte oder wo man weiß,
Dass man die ist,
Sich zu entwickeln,
Also entwickeln.
Vielleicht ist das auch irgendwie das,
Also es kann ja auch das Endziel sein,
Blablabla,
Aber für den Prozess irgendwie habe ich dann irgendwie so gesehen oder merke ich irgendwie gerade,
Dass das,
Was ich immer so viel an mir abgelehnt habe,
Ist,
Dass ich so viel ablehne.
Und nicht nur an mir,
Sondern auch am Leben und dann ist irgendwie immer alles nicht so,
Wie man es gerne haben will und deswegen ist dann alles schlecht und das ist wieder dieses Voll,
Dieses Verantwortung abgeben und gar nicht Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen,
Weil Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen bedeutet eben,
Sie nicht von anderen Umständen regieren zu lassen und zu verstehen,
Dass man sich selbst wehtut,
Indem man die ganze Zeit alles ablehnt.
Und wenn man sich wehtut,
Wenn man eben die ganze Zeit immer wieder in diesen Mangel geht und so weiter.
Und diese Selbstermächtigung bedeutet eben nicht mehr,
In dieser Opferrolle zu sein und in die Schöpferrolle zu gehen und zu verstehen,
Dass man eben selbst sein Leben erschafft.
Und auch wenn die Dinge nicht so sind,
Wie man sie gerne haben möchte,
Dass man sich deswegen nicht die ganze Zeit klein macht.
Und ich erinnere mich noch,
Als ich so krass,
Ganz deep in der Angst war,
Ich so sauer auf das Leben war.
So,
So sauer.
Und ich deswegen gedacht habe,
Dass ich überhaupt nicht fröhlich sein kann,
Weil ich ja dann das Leben gewinnen lassen würde.
Völlig,
Also irgendwie total komisch,
Was unser Gehirn dann sich so manchmal ausdenkt.
Und was es eben bedeutet,
Sich nicht mehr so abzulehnen oder eben vollständig zu sein,
Ist eben,
Sich in seinen Schattenseiten auch anzunehmen.
Also,
Was sind Schattenseiten?
Also so die Dinge,
Die wir an uns eben eher ablehnen.
Dass wir zum Beispiel bestimmte Bedürfnisse haben oder dass wir vielleicht manchmal schwach sind oder dass wir manchmal Angst haben oder dass wir,
Keine Ahnung,
Ich weiß nicht,
Uns manchmal eben auch ablehnen.
Oder dass wir manchmal ganz needy sind oder ganz traurig sind oder einfach alles,
Was wir an uns selber denken,
Oh,
Wenn ich das nicht hätte oder wenn ich so nicht wäre,
Dann wäre ich irgendwie mehr ich oder dann würde ich mehr gemocht werden oder dann wäre ich erst okay.
Und so all das,
Was wir so ein bisschen versuchen zu kaschieren,
Wenn wir vor anderen Menschen sind.
Oder teilweise auch vor uns selbst.
Manchmal belügen wir uns ja auch so hart selbst.
Ja,
Aber was ich dann irgendwie so krank spannend an diesen Schattenseiten finde im Moment,
Wenn man sich das so anschaut,
Dass wir eben auch in anderen das ablehnen,
Was wir in uns selbst ablehnen.
Und ich glaube,
Daran kann man ganz gut sehen,
Was man an sich selbst so ablehnt.
Also es ist ja immer so ein sehr,
Also desto bewusster man mit sich selbst ist,
Desto mehr findet man diese ganzen Dinge eben raus und desto eher kann man auch neu wählen.
Aber was ich daran zum Beispiel voll spannend finde,
Ist,
Wenn man zum Beispiel sagt,
Also ich könnte es auf jeden Fall,
Ich habe ja vorhin gesagt,
Ich war richtig sauer auf das Leben.
Und ich erinnere mich,
Dass ich teilweise Leute nicht ausstehen konnte,
Die glücklich waren.
Oder ich einfach nicht,
Ich mich immer gefragt habe,
Die Leute,
Die feiern gehen,
Was ist falsch so bei denen?
Und das ist doch voll oberflächlich und voll,
Das ist ja nur Verdrängen von den eigenen Problemen und so weiter.
Aber das ist eigentlich nicht das,
Was das Problem sozusagen für mich war,
Sondern ich habe dann in dem Moment mir das selber nicht erlaubt,
Spaß am Leben zu haben.
Und mir das selber nicht,
Ich gedacht,
Dass ich eben nicht so bin und deswegen kann ich das anderen auch nicht erlauben.
Und das ist eben dieses,
Wenn man im Mangel lebt,
Dann wird man auch immer nur den Mangel sehen und den anderen auch nur Mangel wünschen.
Und das sind zum Beispiel diese Seiten an sich und wenn man diese eben nicht annimmt und eben die nicht anerkennt vor allem,
Dass man dann in solche komischen Urteile abdriftet,
Die man eigentlich gar nicht hat.
Weil ich gönnt es jedem,
Der Spaß hat und feiern geht,
Das kann auch mega witzig sein,
Einfach mal nicht über alles nachzudenken.
Oder wie auch mit diesem Humor,
Ich hab immer gedacht,
Leute,
Die irgendwie Witze machen oder so Comedy und so,
Ich fand das immer so ein Bullshit.
Ich fand das immer so,
Man muss doch ernst im Leben sein,
Was macht das dann sonst für Sinn und überall muss Sinn sein und das ist alles nur so möchtegerns und so und bla.
Und dann einfach zu erkennen,
Dass diese Urteile eigentlich nur da sind,
Weil man entweder selber nicht weiß,
Was diese Welt eben ist,
Worüber ich ja auch schon mal gesprochen habe und man sich das selbst einfach nicht erlaubt,
Einfach Spaß zum Beispiel am Leben zu haben.
Oder ganz oft ist es ja auch so,
Wenn jemand reich ist,
Dann gibt es ja oft dieses Urteil,
Reiche Leute sind schlechte Menschen oder die haben irgendwie ihr Geld auf Kosten von anderen gemacht und sind oberflächlich und bei denen geht es nur ums Materielle und haben immer dysfunktionale Familien und solche Sachen.
Und das Witzige ist halt dann,
Dass man sich anschauen kann,
Warum habe ich dieses Urteil eigentlich?
Habe ich das irgendwann mal in der Kindheit gelernt?
Habe ich es von jemand anderem aufgenommen,
Der diese Meinung hatte und das ist eigentlich gar nicht meine Meinung,
Ich hab sie nur nicht hinterfragt?
Oder erlaube ich mir selbst nicht reich zu sein?
Bin ich dann neidisch auf andere,
Weil ich irgendwie denke,
Ich kann kein Geld haben und ich weiß,
Dass mit so materiellen Dingen ist es halt manchmal so ein bisschen schwierig,
Weil man weiß ja so extrem,
Man hat halt dieses so,
In der Realität habe ich halt gerade kein Geld,
Aber zu erkennen,
Dass eben auch das ein Mindset ist,
Wenn man es sich nicht erlaubt,
Wird man auch niemals das bekommen.
Weil wenn man auch die ganze Zeit andere verurteilt,
Dann sendet man die ganze Zeit nur Mangel raus,
Mangel raus,
Mangel raus.
Und auch zu sich selber,
Man lehnt sich selber dann die ganze Zeit ab.
Ja,
Ich denke,
Dass diese Schattenseiten oder diese Bedürfnisse,
Die man manchmal hat oder auch dieses so,
Dass wenn man diese Dinge anerkennt und sie an sich sieht,
Dass man dann eben diese Urteile nicht mehr ganz so stark fällt und man eben erkennt,
Warum man das macht und dann eben dadurch,
Dass man sie erkennt und dafür kann man auch dankbar sein für die Schattenseiten,
Denn sie zeigen einem,
Wo man sich mehr öffnen darf und wo man sich mehr erlauben darf.
Wo man mehr Licht wieder hinscheinen darf.
Und das bedeutet ja auch nicht,
Dass man alle Schattenseiten komplett ausleben muss oder wenn man so eine Sache an sich hat,
Wo man immer Angst hat,
Dass andere das irgendwie an einem merken.
Ich kenne es auch so,
Dass man,
Wenn man so mit Ängsten und so,
Dass man immer so versucht,
Irgendwie mehr nach außen,
So mehr okay zu wirken,
Als man vielleicht eigentlich ist und wenn man zum Beispiel diese Seite an sich anerkennt und sagt,
Okay,
Ich hab das jetzt gerade,
Das bedeutet nicht,
Dass es immer so ist,
Aber ich hab das gerade,
Dass ich einfach öfters eher schwach bin und wenn man das weiß und sich das anerkennt und es dann das nächste Mal passiert,
Dass man Angst hat und keine Ahnung oder schwach in Anführungszeichen ist,
Dass man dann,
Dass dann dieses Judgment nicht so von hinten einem so auf die Schulter tippt,
Sondern man eben das schon,
Sich dem eben schon zugewandt hat und eben weiß,
Okay,
Das ist jetzt gerade so,
Es bedeutet nicht,
Dass andere Leute mich jetzt nicht mehr lieben oder sonst was,
Dass ich nicht ohne diese Sachen sein kann,
Sondern es bedeutet,
Dass diese Schattenseiten uns eben vervollständigen.
Und das finde ich irgendwie auch so ein schönes Bild,
Weil man fragt sich jetzt,
Wie?
Ich bin doch erst vollständig,
Wenn ich all diese Sachen nicht mehr habe.
Nein,
Wenn man immer nur,
In Anführungszeichen,
Also stark und schwach ist eigentlich auch nur so ein Konzept,
Aber genau darum geht es jetzt gerade.
Wenn man immer nur stark ist und immer nur alleine alles macht und immer nur,
Und ich meine,
Da kann man schon in dieser Energie,
Wenn man darüber spricht,
Kann man schon merken,
Dass das nicht ausgeglichen ist.
Sondern dass man auch manchmal sich in den Arm von jemand anderem legen muss und vielleicht mal eine Runde heult.
Oder weint.
Und dass das eben alles nötig ist,
Dass man nicht immer wissen kann,
Wie es weitergeht und dass man nicht immer weiß,
Wer man eigentlich sein will und dass man nicht immer weiß,
Was richtig und was falsch ist.
Und dass es eben genau das braucht,
Dass wir all diese Anteile in uns haben und dass wir auch Hass in uns tragen oder auch Neid oder auch,
Weiß ich nicht,
Was gibt es noch für Emotionen?
Naja,
Ihr wisst,
Was ich meine.
Aber dass man halt all das so in sich trägt und dass es nicht einen zu einem schlechten Menschen macht.
Ich glaube auch so Schuld und so und ich glaube aus der Religion habe ich gestern irgendwie richtig weird,
Habe ich mir über so Katholik,
Über die katholische Religion,
Habe ich mir so Sachen durchgelesen,
Irgendwie so,
So ein Wikipedia-Artikel,
Ich weiß auch nicht,
Hat mich irgendwie interessiert und über diese ganzen Glaubenssätze,
Die Leute einpflanzen,
Dass sie irgendwie schlecht sind,
Wenn sie bestimmte Dinge tun oder so.
Und ich glaube sowas hat sich durch die Jahre und durch die Gesellschaft und so weiter halt schon in uns allen irgendwie so ein bisschen durchgesetzt.
Und eben auch diese Dinge anzuerkennen,
Dass nur weil man irgendwie,
Keine Ahnung,
Irgendwas,
Also dass alles in uns eben da ist und dass wir aber die Entscheidungskraft haben und die Macht über uns zu entscheiden,
Was wir eben gerne leben und was eben eher nicht.
Aber dass wir halt alles anerkennen und dass es nur weil wir Dinge in uns tragen,
Die wir vielleicht nicht mögen,
Wie zum Beispiel Neid oder Eifersucht oder solche Sachen,
Dass das trotzdem okay ist und uns nicht zu einem schlechten Menschen macht.
Und dass,
Wenn wir das anerkennen,
Diese Dinge eben nicht größer werden.
Weil wenn wir es die ganze Zeit wegdrücken,
Die ganze Zeit wegdrücken,
Ich habe eigentlich voll Angst und eigentlich brauche ich gerade Hilfe und dann schiebt man es die ganze Zeit so weg,
Anstatt eben,
Dann hat man halt zwei Möglichkeiten,
Darauf zu reagieren,
Wenn man eben wieder die Macht in die eigene Hände nimmt.
Und zwar die eine ist eben,
Dieses Bedürfnis eben auszuleben und zu sagen,
Okay,
Ich suche mir jetzt Hilfe.
Oder eben darüber,
Das einfach anzunehmen und zu sehen und zu fühlen und wieder in die eigene Kraft gehen und eben nicht in die Opferrolle.
Und ich weiß es,
Wenn man,
Also ich kann mir auch gut vorstellen,
Dass es irgendwie so voll verwirrend klingt und irgendwie voll viel Information so auf einmal.
Aber ich denke,
Dass das einfach ein Prozess ist,
In dem man sich befindet.
Und dass das genau das ist,
Was ich vorhin gesagt habe.
Es geht eben nicht darum,
Einfach jetzt sofort für immer die richtige Entscheidung zu treffen.
Es gibt keine richtige Entscheidung.
Spoiler!
Sondern immer mehr das,
Eben sich immer so ein Stückchen mehr anzunehmen und dadurch eben immer so ein Stückchen mehr zu der Person zu werden,
Die man eigentlich sein möchte und die man eigentlich weiß,
Die man ist.
Weil wir sind alle diese göttliche wunderbare Personen,
Wesen,
Dieses Sein einfach.
Und ich glaube,
Also ich weiß,
Dass es in uns allen steckt.
Weil es steckt nicht nur in Paaren von uns,
Sondern es steckt in allen von uns,
Weil wir alle aus dem gleichen Material am Ende geschaffen sind.
Das klingt jetzt vergitschig,
Aber so ist es halt.
Denke ich auf jeden Fall.
Und ja und irgendwie glaube ich,
Wenn man das immer so ein bisschen weiter erkennt und sich immer mehr damit verbindet,
Wird diese Differenz immer kleiner zwischen dem,
Die wir eigentlich vorgeben zu sein oder wie wir uns zeigen oder wie wir eigentlich sein wollen und zwischen eben wie wir eigentlich sind,
Was wir eigentlich fühlen,
Was wir eigentlich denken und die ganze Zeit denken,
Wir werden ertappt oder wir sind nicht gut genug und wenn irgendwer das bloß rausfindet,
Dass wir irgendwie ein bisschen komisch sind,
Dass dann gleich keiner uns mehr mag.
Und ich finde es irgendwie megaschön,
Immer so ein Stückchen mehr so zu leben.
Also ich merke das gerade irgendwie so in meiner Erfahrung.
Ich meine das auch überhaupt nicht so,
Ah okay,
Ich weiß,
Dass es geht.
Nein,
Nein,
Nein.
Keine Ahnung.
Ich merke nur immer,
Dass es wieder so ein ganz kleiner,
Ich weiß nicht,
Wie viel mehr ich mich einfach mag,
Wenn ich all diese Dinge erlaube und es erkenne und erlaube eben auch vielleicht mal nervig zu sein,
Erlaube eben auch mal laut zu sein,
Erlaube auch mal kompliziert zu sein und ja und all diese Dinge anzuerkennen und anzunehmen,
Weil man dann eben nicht mehr die ganze Zeit vor irgendwas wegrennen muss.
Sondern man ist so,
Ah okay,
Ich weiß,
Dass es da ist und so auch wenn es für jemand anderes ein Problem ist,
Okay,
Lasst uns drüber reden,
Dann kann man ja,
Ne,
Anstatt es halt die ganze Zeit zu überleugnen und die ganze Zeit so und dann wird alles ganz,
Ganz messy und ganz kompliziert und ganz unangenehm und ja,
Eben nicht mehr so diesen Anspruch zu haben,
So einem Bild zu entsprechen,
Sondern man wird ganz automatisch zu diesem Bild,
Wenn man eben immer mehr erlaubt.
Was man eigentlich fühlt und isst und was für Bedürfnisse man hat und so weiter und wie gesagt,
Das bedeutet nicht,
Dass man irgendwie jetzt gleich Hass mega ausleben soll,
Aber es bedeutet auch nicht,
Dass man ein schlechter Mensch ist,
Wenn man vielleicht mal irgendwie etwas mega ablehnt,
Gar nicht toll findet und genau das ist wieder,
Da befinden wir uns wieder in diesem endless loop,
Weil,
Ne,
Wie gesagt,
Wenn man die ganze Zeit was ablehnt,
Lehnen wir in dem Moment ab,
Dass wir was ablehnen,
Also es geht ja die ganze Zeit immer so weiter,
Immer so weiter und das können wir eben erst durchbrechen,
Wenn wir eben erlauben,
Dass wir auch mal ablehnen und dann zu erlauben,
Dass wir abgelehnt haben und dann zu erlauben,
Neu zu wählen und zu erlauben,
Dass wir manchmal so fühlen oder so fühlen oder dass wir auch mal,
Keine Ahnung,
Jemanden so und so behandelt haben und so weiter und ich glaube,
Das Schöne ist auch,
Wenn jeder eben mehr so seine Fehler annimmt oder Fehler in Anführungsstrichen oder seine,
Ja,
So Themen und wir eben immer,
Diese Lücke immer kleiner wird zwischen dem Menschen,
Der wir eigentlich sind und dem wir zeigen,
Dass wir uns dann gegenseitig immer mehr ineinander erkennen können,
Weil wenn wir die ganze Zeit verstecken,
Wer wir eigentlich sind,
Kann man irgendwie,
Kann man ja irgendwie nicht sich mit jemand anderem verbinden und das ist ja irgendwie voll schön,
Wenn man einfach darüber sprechen kann mit anderen Menschen und es geht ja auch nicht nur um Worte,
Sondern einfach auch um diese Energie,
Die zwischen Menschen so entstehen kann,
Sich einfach wirklich zu erkennen und sich selbst gegenseitig zu erlauben,
Weil irgendwie will man wirklich so einer perfekten Person,
Die niemals irgendwie Zweifel hat und niemals irgendwelche Ängste und niemals irgendwie diese komplett perfekt erscheint,
Sag ich mal,
Die irgendwie dann auch kalt ist,
Will man wirklich so einer Person irgendwie gegenüber sitzen.
Also das ist,
Glaube ich,
Das Schöne,
Dass wir eben nicht perfekt sein müssen,
Sondern dass es genau das ist,
Was uns verbindet,
Dass wir eben alle eine menschliche Erfahrung machen und eine menschliche Erfahrung wird niemals vollkommen schmerzlos sein.
Und vielleicht ist das eben das,
Was passiert nach dem Leben,
Dass wir wieder in die non-physische Welt zurückkehren und da einfach alles so ein bisschen anders ist,
Weil eben nichts physisches da ist und wir leben aber nun mal in einem Körper und wir haben Gefühle und wir haben Emotionen und Dinge,
Die uns vielleicht auch mal fertig machen oder auch mal Umstände,
Die,
Wo wir merken,
Die bestimmen gerade unsere Gefühlswelt und dann eben wieder zu erkennen,
Ach so,
Aber okay,
Ich kann ja anders wählen und sich das zu erlauben,
Diesen Prozess zu machen und durch diesen Prozess zu gehen und ich glaube,
Das war alles.
Ich hoffe,
Das war so ein bisschen strukturierter,
Weil ich habe nämlich vorhin mir so ganz viele Notizen gemacht,
Weil ich einfach nicht vergessen wollte,
Was gerade,
Worüber ich gerade sprechen möchte und ich glaube,
Es hat so ein ganz bisschen mehr eine Struktur gehabt,
Als wenn ich jetzt einfach nur drei Worte mir aufgeschrieben habe,
Worüber ich reden will und dann die ganze Zeit so freestyle.
Also ich habe jetzt auch gefreestylet,
Aber ich hatte so ein paar Notizen.
Das muss ich zugeben.
Ist ja auch nichts Schlechtes,
Wie gesagt,
Ne?
Einfach let's go.
Vor allem,
Wenn man auch authentisch ist,
Dann kann einen ja irgendwie auch nichts mehr verletzen.
Man hat sein Herz rausgegeben,
Man hat seine Wahrheit gesprochen und wenn jemand das scheiße findet,
Darf er das ja auch,
Aber das bedeutet dann nicht,
Dass es falsch ist,
Weil es gibt kein richtig oder falsch.
Es gibt einfach nur die Wahrheit für einen selbst und die Wahrheit für jemand anderen und manchmal stimmt die eben über einen und manchmal eben nicht und jetzt wird es auch wieder schwierig,
Weil dann ist man so,
Kann man das ethisch vertreten,
Dass jemand eine andere Meinung hat,
Die vielleicht jemand anderem schaden könnte und da wird es dann wieder schwierig für unseren Verstand zu verstehen,
Dass alles eben einfach so ist,
Wie es ist und vielleicht nicht immer direkt bewertet werden muss,
Aber ja,
Ich denke,
Es ist genug für heute,
Weil ich glaube,
Ich habe viele,
Viele,
Viele verschiedene Dinge angeschnitten und ich hoffe,
Dass das für den einen oder anderen vielleicht irgendwie inspirierend war oder irgendwas Erkenntnismäßiges dabei war oder so.
Who knows?
Ich würde mich auf jeden Fall mega freuen,
Wenn es für den einen oder anderen irgendwie ein kleines bisschen das Herz ein bisschen geöffnet hat.
Das würde mich mega,
Mega freuen und ihr könnt euch gerne in die Newsletter eintragen,
Dann unter www.
Miriambrennig.
De und da poste ich dann immer oder schicke ich dann immer eine E-Mail,
Wenn es eine neue Folge gibt und bei Instagram heiße ich Miriam Brennig und nochmal selbst Promo.
Ja,
Bei Insight Timer könnt ihr euch meine Meditation anhören,
Da heiße ich Miriam Brennig.
Wie gesagt,
Wenn ihr da Bock drauf habt und ich hoffe,
Euch geht es allen gut.
Erlaubt,
Erlaubt,
Erlaubt,
Ja und ich hoffe,
Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.
Tschüss und ganz,
Ganz viele Grüße.
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4.5 (8)
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