
Sei einfach da.
Sei einfach im Moment und lass alles zu. Merke wie dadurch Leichtigkeit und innerer Frieden hervortreten. Erstaunlicherweise brauchst du dafür nichts zu tun. Lediglich eine innere Haltung der Hingabe ist notwendig. Viel Freude bei dieser Meditation.
Transkription
Dann richte dich entspannt ein,
Wo auch immer du jetzt sein magst,
Auf einem Kissen vielleicht mit oder ohne Lehne,
Ganz egal.
Schau einfach,
Dass deine Haltung dich nicht zum Einschlafen einlädt,
Sodass du hier wach bleiben kannst,
Ganz aufmerksam.
Und so können wir unsere Meditation beginnen.
Spür gerne nochmal in deinen Körper hinein,
Zu den Kontaktflächen zum Boden,
Spüre dich wirklich nochmal.
Die Atmung kann frei fließen,
Den Mund kannst du leicht geöffnet lassen,
Wenn du magst,
Sodass auch dein komplettes Gesicht entspannt ist.
Und so richtet sich deine Aufmerksamkeit nach innen.
Vielleicht möchtest du dir zunächst einen kleinen Anker suchen,
Wie zum Beispiel die Atmung oder auch deinen Körper,
Das Körpergefühl,
Alles was dir hilft,
Deine Aufmerksamkeit nach innen richten zu können.
Und so gebe nochmal allem Raum,
Was da ist.
Vielleicht merkst du irgendwo eine kleine Anspannung,
Vielleicht sogar einen Kleinschmerz.
Du merkst einfach noch eine Bewegung in dir oder ein Gefühl taucht nochmal auf.
All dem kannst du hier Raum geben,
Alles zulassen.
Und auch wenn du beobachten kannst,
Dass noch viele Gedanken umherfliegen,
Dann akzeptiere auch das zunächst.
Sei ganz weich und sanft zu dir,
Aber nicht indem du etwas tun musst dafür.
Diese Qualitäten treten wie automatisch von alleine auf.
Indem du einfach anhältst,
Keinen Widerstand mehr gibst,
Nirgendwohin rennst,
Auch nirgendwo wegrennst innerlich.
Und durch dieses Zulassen lässt du den Moment so,
Wie er ist.
Du gibst dich der Istheit des Augenblickes hin,
Könnte man auch sagen.
Und bemerke,
Indem du einfach die Gedanken weiterziehen lässt,
Kann die Frequenz auch weniger werden,
Von ganz alleine.
Du kämpfst nicht mit den Gedanken.
Du bist nicht im Krieg mit ihnen,
Dass sie weggehen sollen.
Und du strengst dich auch nicht an dafür.
Denn auch sie können sein.
Und wenn du genauer hinschaust,
Dann kannst du erkennen,
Dass die Gedanken sich in deinem Sein abspielen.
Dass sie kein Gegenspieler von dir sind,
Sondern nur ein Teil von dir.
Und nimm wahr,
Dass du mit deiner Stille als Wahrnehmung den Gedanken die Bühne gibst.
Auf dieser Bühne kann sich alles abspielen,
Dein ganzes Leben.
Und jetzt kannst du dich vielleicht mit einem Schauspieler verwechseln oder mit einem Bühnenstück,
Was gespielt wird.
Und dann bist du vielleicht komplett damit identifiziert.
Und dann denkst du,
Dass es die Wahrheit ist.
Prüfe mit deiner Aufmerksamkeit,
Ob es wirklich so ist.
Könnte der Gedanke ohne dich da sein?
Zerdenk das nicht mit weiteren Gedanken.
Nimm es einfach intuitiv auf,
Meine Worte.
Sei einfach die Stille.
Indem du nichts tust,
Aber auch ohne ein Konzept von Nichtstun.
Sei einfach da,
Pur und rein,
Ohne die Vorstellungen davon,
Was pur und rein ist.
Die Atmung fließt ganz frei in ihrem Rhythmus.
Und schau,
Wie die Atmung ins Teil von deinem Körper,
In deinem Wahrnehmungsfeld hineinrückt.
Doch auch sie könnte ohne dich nicht sein.
Und paradoxerweise braucht die Atmung kein Gedanke.
Die Atmung und dein Körper funktionieren ohne deine Anweisung.
Und dennoch bist du als Quelle,
Als Grundbaustein die Voraussetzungen dafür.
Und so kommt vielleicht das eine oder andere immer in dein Wahrnehmungsfeld hinein.
Merke einfach,
Wenn du nichts damit machst,
Wie sich wie alleine deine Aufmerksamkeit wieder nach innen richtet,
Auf die Aufmerksamkeit an sich.
Das So-Sein des Moments.
Und aus dieser Soheit strömt Frieden.
Überprüfe das für dich.
Ist ohne ein Gedanken ein Problem da?
Muss dieser Stille irgendetwas hinzugefügt werden?
Oder kann dieser Stille überhaupt etwas hinzugefügt werden?
Wir nennen die Stille einfach nur Stille oder Raum.
Aber eigentlich können wir es gar nicht so richtig in Worte fassen,
Weil keine Eigenschaften da aufzutreffen.
Weil es kein Objekt ist,
Was wir wirklich beschreiben könnten.
Und bemerke,
Wie grenzenlos diese Stille ist.
Einfach nur,
Indem du es wahrnimmst.
Ohne es wahrnehmen zu wollen.
Ohne ein Gedanken.
Ich will das wahrnehmen.
Lass diese Gedanken einfach weiterziehen.
Und fall in dich hinein.
Fall in diese Stille und entdecke,
Dass du sie selber bist.
Dann kannst du mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit wieder zur Oberfläche kommen.
Und bemerke,
Dass ein anderer Teil von der Aufmerksamkeit trotzdem im Inneren auf sich selbst ruhen kann.
Und von dort aus alle Intuition,
Lösungen,
Kreativität hervorströmen,
Die du in allen Alltagssituationen benötigst.
Vertraue darauf.
Und so merke,
Dass du wirklich in dir bist,
Innen.
Vertraue darauf,
Dass die Stille da ist,
Für dich wahrnehmbar.
Und auch,
Wenn du gleich die Augen öffnest,
Kannst du ein Stück weit in dir selbst ruhen.
Und so öffne langsam die Augen und versuche wirklich dabei mit einem Teil in dir zu sein.
Und merke,
Dass die innere Stille trotzdem eigentlich immer da ist.
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