
Talk - Warum mentale Gesundheit uns alle angeht!
Wir reden so selbstverständlich über körperliche Verletzungen — aber wenn es um psychische Gesundheit geht, fühlen sich viele immer noch alleine und beschämt. Ich habe selbst erfahren, wie es ist, mit Panikattacken zu leben und ich weiß: Es braucht Mut, offen darüber zu sprechen und Hilfe anzunehmen. In diesem Talk möchte ich dir Mut machen und mit dir gemeinsam das Stigma rund um mentale Gesundheit brechen.
Transkription
Was,
Wenn genau du heute der Grund bist,
Warum jemand sich endlich Hilfe holt?
Du siehst es niemanden an und trotzdem kämpfen so viele von uns Tag für Tag.
Hallo und herzlich willkommen.
Ich bin Franzi,
Stresscoach und heute sprechen wir über ein Thema,
Das mir wirklich sehr am Herzen liegt.
Es geht um das Stigma,
Das immer noch rund um psychische Gesundheit existiert und warum wir endlich dringend anders darüber sprechen müssen.
Stigma bedeutet,
Dass psychische Erkrankungen oft als tabu gelten.
Viele Menschen mit psychischen Erkrankungen und Belastungen erleben,
Dass sie von ihrem Umfeld und sogar sich selbst abgelehnt oder abgewertet werden.
Das hält viele davon ab,
Offen darüber zu sprechen oder sich Hilfe zu suchen.
Viele denken,
Dass psychische Erkrankungen ein Zeichen von Schwäche sind oder dass man sich einfach zusammenreißen muss.
Unter den Betroffenen herrscht oft die Angst,
Als verrückt oder nicht belastbar zu gelten.
Wer psychisch krank ist,
Ist unzuverlässig oder nicht leistungsfähig.
Das ist ein Vorurteil,
Das besonders im Arbeitskontext oft vorhanden ist.
Ein weiteres Stigma ist,
Wenn ich mir Hilfe hole,
Dann gelte ich als Versagerin oder als Versager.
Viele vermeiden es deswegen,
Sich Unterstützung zu suchen.
Was macht dieses Stigma nun so gefährlich?
Die betroffenen Menschen bleiben still.
Sie holen sich keine oder zu späte Hilfe.
Sie tragen unnötig lange ihren Ballast allein.
Und sie fühlen sich oft allein und falsch.
All diese Mythen sind also gefährlich,
Weil sie dazu beitragen,
Dass Betroffene sich weiter isolieren und keine Unterstützung annehmen oder sich holen.
Warum aber ist es so schwer,
Darüber zu sprechen?
Oft empfinden Betroffene so große Scham oder Angst davor,
Wenn sie sich öffnen,
Dass diese Scham sie davon abhält,
Offen über ihre Gefühle und Herausforderungen zu sprechen.
Darum ist es so wichtig,
Diesen Kreislauf zu durchbrechen und zu zeigen,
Dass niemand alleine damit ist.
Jeder von uns kann im Alltag etwas dazu beitragen,
Ja auch du.
Du kannst im Alltag Empathie zeigen,
Offen über mentale Gesundheit sprechen und Vorurteile vor allen Dingen auch mal hinterfragen.
Ich selbst leide seit ein paar Jahren unter Panikattacken und habe angefangen,
Mich dieser Herausforderung zu stellen.
Ja,
Vielleicht geht es auch gar nicht darum,
Sich dieser Herausforderung zu stellen,
Sondern sich seiner eigenen Thematik anzunehmen,
Mal wieder durchzuatmen,
Bei sich selber anzukommen und ganz wichtig,
Um das nochmal zu betonen,
Sich Hilfe und Unterstützung zu suchen,
Offen über die Themen zu sprechen,
In die Eigenverantwortung aber auch zu gehen,
Auf sich selbst Acht zu geben und nicht in diese Opferrolle zu verfallen nach dem Motto,
Ich kann doch sowieso nichts machen.
Und genau dazu möchte ich dich auch hier in diesem Video ermutigen.
Es gibt immer einen Weg und du bist nicht alleine.
Was hat unter anderem zu diesen Panikattacken geführt?
Ja,
Das frage ich mich noch bis heute.
Zum einen spielt sicherlich das Bild der Gesellschaft eine ganz wichtige Rolle.
Dieses Stressstatus-Denken,
Nur wer viel Stress hat,
Nur wer viel leistet,
Der ist auch etwas wert.
Dieser Satz hat sich so tief in mir verankert,
Dass ich angefangen habe,
Mir selber so unfassbaren Druck zu machen,
Dass mein Körper dem gar nicht mehr standhalten konnte.
Und an der Stelle ist es auch wichtig,
Mal zu sagen,
Dass Pausen wichtig sind.
Sie sind nicht nur wichtig,
Sie sind essenziell,
Um sich zu regenerieren,
Damit du dich erholen kannst,
Damit dein Körper sich resetten kann.
Und das nächste Mal,
Wenn dich ein Kollege oder eine Kollegin fragt,
Was du heute vorhast und du nichts weiter vorhast,
Dich aber nicht traust,
Es zu sagen,
Sei mutig,
Sag,
Heute habe ich mir nichts vorgenommen.
Ich werde einfach mal entspannen,
Um mit voller Kraft morgen wieder am Start zu sein.
Und das nicht nur für deinen Job,
Nein,
Für dich,
Für deine Lebensqualität,
Für deinen Alltag.
Es ist so wichtig,
Dass du regelmäßig neue Kraft schöpfst,
Damit du auch regelmäßig in deiner Kraft sein kannst.
Das vergessen wir alle immer wieder.
Und Energietanken bedeutet an der Stelle nicht,
Sich aufs Sofa zu legen und durch Social Media zu scrollen.
Wenn du so hier gelandet bist,
Ist es natürlich absolut fein,
Dass du dich mal mit diesem Thema auseinandersetzt.
Aber es ist vielleicht auch mal wichtig,
Im Anschluss das Telefon wegzulegen und wirklich mal bei dir anzukommen.
Wirklich mal zu schauen,
Was tut mir gut im Alltag?
Wie kann ich immer mal wieder kleine Pausen einbauen?
Und das ist auch einer der Game Changer gewesen,
Den ich auf der Reise weiter weg zu meinen Panikattacken gelernt habe.
Sie sind heute nicht ganz verschwunden,
Leider,
Aber ich habe gelernt,
Mit ihnen zu leben.
Und dafür bin ich unfassbar dankbar.
Manchmal geht es gar nicht darum,
Bestimmte Erkrankungen oder Belastungen zu besiegen,
Sondern darum,
Mit ihnen umgehen zu lernen.
Und das war auch einer der wichtigsten Erkenntnisse für mich,
Überhaupt die Thematik erstmal anzunehmen,
Zu realisieren.
Ja,
Ich habe da ein Thema und ich brauche Unterstützung,
Weil ich da alleine nicht wieder rauskomme.
Das bedeutet dann,
Im nächsten Schritt zu schauen,
Wer kann mich denn unterstützen?
Brauche ich vielleicht den Therapieplatz?
Öffne ich mich Freunden,
Bekannten,
Verwandten oder suche ich mir einen Coach?
Gibt es irgendwelche Techniken,
Die ich für mich selbst erstmal ausprobieren kann?
Ja,
So bin ich das Ganze auch angegangen.
Ich habe mit Entspannungsübungen angefangen.
Und übrigens sind all diese Erfahrungen,
Die ich gesammelt habe mit der Zeit,
Dieses Stress-Status-Denken,
Meine Panikattacken und Co.
,
Die Gründe,
Warum ich diesen beruflichen Weg hier eingeschlagen habe,
Warum dieses Thema Stress und Entspannung mir so sehr am Herzen ging,
Dass ich Videos für die Öffentlichkeit drehe,
Damit ich dich,
Damit ich euch davor bewahren kann,
Ähnliches durchzumachen.
Denn das sollte nicht jeder von uns durchmachen müssen.
Und ganz wichtig ist eben auch,
Selbst wenn du nicht betroffen bist,
Wie du mit all diesen Themen umgehst.
Ich meine,
Wenn jemand sein Bein gebrochen hat,
Dann ist es offensichtlich,
Dass da eine Verletzung vorhanden ist.
Wenn wir etwas Psychisches haben,
Dann ist das nicht so leicht zu sehen und manchmal auch ein bisschen schwer nachzuvollziehen.
Aber diese Belastungen sind trotzdem vorhanden und schwächen uns im Alltag.
Und deswegen ist es so wichtig,
Auch diese Sachen ernst zu nehmen.
Und nur wenn man etwas nicht sieht,
Heißt es nicht,
Dass es nicht real ist.
Psychische Erkrankungen,
Psychische Herausforderungen,
Belastungen,
Es müssen ja auch nicht gleich Erkrankungen sein,
Können sich auf so unterschiedliche Art und Weise äußern.
Sei es durch Schlafmangel,
Sei es durch Konzentrationsschwierigkeiten,
Das Gefühl,
Sich immer mehr von anderen,
Von der Umwelt zurückziehen zu wollen.
Ständiges Grübeln,
Ja,
Aber auch körperliche Beschwerden,
Sowas wie ständig Kopfschmerzen,
Rückenschmerzen,
So hat das bei mir auch angefangen.
Ich lag mit einem Hexenschuss auf dem Boden und wusste nicht mehr,
Wohin.
Dabei kam das alles von meinem Kopf.
Ja,
Also auch der Körper kann sich auf eine Art äußern,
Dass etwas nicht okay ist,
Dass du eine Pause brauchst,
Die man sich vielleicht gar nicht vorstellen kann.
Deswegen ist es wichtig,
Immer mal wieder in sich hineinzuhorchen,
Vor allen Dingen im Alltag.
Und das ist das,
Was ich vor einer Weile sagen wollte.
Baue in deinem Alltag immer wieder kurze Pausen ein.
Kurz nach dem Aufwachen horche einmal in dich hinein.
Wie geht es mir gerade?
Mit welchem Gefühl wache ich heute auf?
Dann immer mal wieder den Tag über.
Bevor du dich an deinen Schreibtisch setzt,
Dich an die Arbeit machst,
Horche in dich hinein.
Wie geht es mir gerade?
Brauche ich etwas?
Hole ich mir noch einen Schluck Wasser,
Bevor ich starte?
Auch während der Arbeit.
Schaue immer mal wieder kurz aus dem Fenster,
Wenn du die Möglichkeit hast.
Oder weiter in die Ferne,
Überlege,
Wie geht es mir gerade?
Und das Ganze erst einmal einfach nur wahrzunehmen,
Präsent zu sein,
Das Ganze nicht zu bewerten.
Versuche einfach mal für dich da zu sein und dich den Tag über achtsam zu beobachten,
Um wirklich herauszufinden,
Wie es dir gerade geht,
Was du wirklich brauchst,
Und dich so auch mal von den Erwartungen anderer abzukapseln,
Mal wieder bei dir selbst anzukommen.
Das haben wir alle völlig verlernt in der heutigen Welt.
Es braucht heute einfach mehr Mut,
Mal zu sagen,
Hey,
Ich kann das gerade nicht übernehmen,
Weil ich gerade schon überlastet bin.
Oder gib mir noch etwas Zeit,
Ich muss noch mit ein paar anderen Dingen fertig werden.
Gerade auf der Arbeit ist es manchmal schwierig,
Nein zu sagen,
Nicht noch eine Aufgabe anzunehmen,
Oder auch dem Chef,
Der Chefin gegenüber mal zu sagen,
Hey,
Das ist jetzt zu viel,
Ich kann gerade einfach nicht mehr.
Und trotzdem wird es dir keiner danken,
Wenn du es nicht machst,
Und am Ende ausbrennst.
Deswegen ist es so wichtig,
Dass jeder von uns für sich selber auch einsteht,
Die eigenen Grenzen kennt,
Erkennt und nach außen hin auch kommunizieren kann.
Und all das ist ein Prozess,
Den man lernen darf.
Und so darfst du erstmal bei dir selber starten,
Bei dir selber in dich hineinhorchen,
Gucken,
Was tut dir gut,
Was tut dir nicht gut,
Um dann im nächsten Schritt eben auch die Konsequenzen zu ziehen und deine eigenen Maßnahmen zu ergreifen,
Damit es dir langfristig auch gut geht.
Ich habe selbst lange gebraucht,
Bis ich mir Unterstützung geholt habe.
Und das war einer der mutigsten Schritte meines Lebens.
Denn alleine bin ich einfach nicht weitergekommen.
Wie soll man alleine lernen,
Dass Nein sagen auch mal okay ist,
Wenn einem selber der Mut dazu fehlt,
Wenn einem selber von außen immer gezeigt wird,
Dass man keine Schwäche zeigen darf,
Dass man immer der Starke,
Die Starke sein muss,
Stellung beziehen muss und vor allen Dingen für alle anderen immer da sein muss.
Und scheiß musst du.
Bitte entschuldige meine Ausdrucksweise,
Aber du musst überhaupt nichts.
Du darfst vor allen Dingen erstmal auf dich selber schauen,
Gucken,
Was du brauchst,
Bevor du für alle anderen da bist.
Es gibt dieses berühmte Beispiel mit dem Druckabfall im Flugzeug.
Wir sollen immer erst uns selbst die Maske,
Die Sauerstoffmaske aufsetzen,
Bevor wir allen anderen helfen.
Das schließt sowohl Liebende ein,
Als auch Kinder,
Familien und so weiter.
Ja,
Du kannst dich auch mal im Alltag beobachten,
Wie du dir eigentlich täglich selbst begegnest.
Wie sprichst du mit dir selber?
Sagst du dir,
Ich darf keine Hilfe annehmen,
Ich darf keine Schwäche zeigen,
Ich darf keine Grenzen setzen?
Dann geht es vielleicht auch darum,
Diese Sätze einmal zu ersetzen.
Sich zu sagen,
Es ist okay,
Hilfe anzunehmen.
Ich darf Grenzen setzen,
Ich darf Nein sagen.
Und all das führt nicht zwangsweise dazu,
Dass Menschen mich weniger mögen oder dann nichts mehr mit mir zu tun haben wollen.
Im Zweifel führt es ja vielleicht sogar dazu,
Dass sie beeindruckt sind,
Dass du deinen Standpunkt beziehst,
Dass du für dich selber einstehst.
Und selbst wenn da mal irgendwie eine blöde Bemerkung von KollegInnen kommt,
Warum du denn jetzt schon Feierabend machst,
Dann ist es vielleicht auch der Neid,
Der aus ihnen spricht,
Weil sie selber nämlich nicht so gut für sich einstehen können.
Was kannst du jetzt also konkret tun,
Um im Alltag besser auf dich Acht zu geben?
Du könntest schauen auf der Arbeit,
Ob du vielleicht Aufgaben auch mal delegieren kannst,
Ob du mit deinen Vorgesetzten sprechen kannst,
Was Priorität hat,
Dass du vielleicht auch nicht alles schaffst,
Sollte das der Fall sein.
Du solltest vor allen Dingen Acht auf deinen Schlaf geben,
Wenn möglich,
Denn Schlaf ist immer das Fundament.
Wenn wir schlecht schlafen,
Zu wenig schlafen,
Funktionieren wir auch im Alltag in der Regel schlechter.
Und damit meine ich nicht nur,
Dass es wichtig ist zu funktionieren,
Sondern sich vor allen Dingen gut,
Gestärkt und wohl im eigenen Körper zu fühlen.
Das ist das,
Was am Ende des Tages zählt.
Erlaube dir immer wieder kleine Auszeiten.
Es muss ja nicht stundenlang sein.
Atme während des Alltags immer mal wieder durch.
Horche in dich hinein,
Was brauchst du gerade?
Und am Ende des Tages ist es eben super wichtig,
Sich Unterstützung zu holen.
Menschen,
Die vielleicht einen ähnlichen Weg gehen,
Menschen,
Die dich unterstützen,
Dir dabei helfen,
Neue Kraft zu tanken.
Ein ganz wichtiger Punkt aus meiner persönlichen Erfahrung,
Ich meine,
Wir ticken da alle ganz anders,
Aber schau auch,
Dass du deinen Medienkonsum ganz bewusst steuerst und vielleicht auch mal einstrengst.
Denn am Ende des Tages führt das auch häufig dazu,
Dass wir uns vergleichen,
Dass wir das Gefühl haben,
Noch nicht so viel erreicht zu haben,
Wie wir vielleicht hätten sollten und so weiter.
Schau,
Dass du dich da nicht ständig in diesem Medienstrudel verlierst,
Sondern viel mehr bei dir selber ankommst und mal wieder mehr in dich hineinhorchen kannst.
Wenn es gar nicht anders geht oder du dir wirklich auch professionelle Unterstützung suchst,
Dann ist eine Therapie vielleicht ein guter Ansatz.
Ich weiß,
Dass es heutzutage super schwierig ist,
Teilweise einen Platz zu finden.
Es gibt aber Möglichkeiten.
Sei es,
Dass du ein,
Zwei Erstgespräche hast,
Um deine eigene Situation erst mal besser einschätzen zu können.
Da kann ich dir zum Beispiel die Kassenärztliche Vereinigung ans Herz legen.
Die haben eine Terminservicestelle,
Über die du,
Wenn du dich registriert hast,
Einen ersten,
Na nicht Therapieplatz finden kannst,
Aber zumindest einen ersten Therapeuten,
Eine erste Therapeutin,
Die mit dir ein,
Zwei Gespräche führt,
Um mal zu schauen,
Was du für dich selber tun kannst,
In welche Richtung das Ganze gehen kann.
Und vielleicht kannst du dich ja auch auf eine Warteliste setzen lassen.
Aber Therapie ist ja auch längst nicht alles.
Es gibt viele Wege,
Sich Unterstützung zu holen.
Sei es auch durch Freunde und Bekannte,
Vielleicht auch durch Beratungen und Coaching als ersten Ansatz.
Es gibt Selbsthilfegruppen.
Es gibt Apps,
Entspannungsübungen,
Die vielleicht eine erste Linderung verschaffen,
Die du in deinen Alltag einbauen kannst,
Immer dann,
Wenn du mal kurz in dich hineinhorchst.
Und Entspannungsübungen heißt nicht,
Dass du diese klassischen Meditationen immer wieder durchführen musst.
Es gibt diverse Entspannungstechniken.
Von PMR,
Progressive Muskelentspannung,
Zu autogenem Training,
Über Fantasiereisen,
Schöner Musik,
Die dich beruhigen kann.
Und das war auch einer der Wege,
Mit denen ich gestartet habe,
Zum Beispiel über der kostenfreien Entspannungs-App InsideTimer.
Die bietet einfach so ein umfassendes Spektrum an Entspannungsübungen,
In die man sich einfach mal reinhorchen kann,
Mal reinprobieren kann,
Was dir am Ende des Tages gut gefällt und gut liegt.
Denn es gibt am Ende einen Buffet an Entspannungsmethoden,
Aus dem wir uns vielleicht auch das für uns passende Gericht sozusagen aussuchen können.
Ganz wichtig möchte ich jetzt noch einmal sagen,
Jeder kleine Minischritt zählt.
Es muss nicht perfekt sein,
Hauptsache du fängst an.
Und wie du vielleicht schon merkst,
Geht es am Ende nicht nur um psychische Erkrankung,
Sondern vor allen Dingen auch darum,
Rechtzeitig auf sich selbst Acht zu geben.
Damit es vielleicht gar nicht erst zu einer Erkrankung kommt,
Wenn es sich verhindern lässt,
Dass man für andere da ist.
Das Stigma,
Das Tabu der psychischen Erkrankung nicht noch weiter zu stärken,
Sondern auch für Entspannung,
Für mentale Gesundheit einzustehen,
Selbst wenn man selber vielleicht gekräftigt ist,
Aber Menschen im Umfeld kennt,
Die das nicht sind.
Und das ist eben so ein breites Spektrum,
So ein breites Feld,
Dass es manchmal gar nicht so schwierig zu greifen ist,
Aber es existiert und das kann man einfach nicht leugnen.
Mentale Gesundheit ist genauso wichtig wie physische Gesundheit.
Sprich,
Psychische Gesundheit ist so wichtig wie deine physische Gesundheit,
Also deine körperliche.
Ich fasse nun noch einmal die wichtigsten Schritte zusammen,
Mit denen du gut auf dich selbst Acht geben kannst.
Nimm dich selber wahr,
Immer wieder den Tag über.
Erkenne deine eigenen Bedürfnisse.
Gib dir selber die Erlaubnis,
Gut für dich selbst zu sorgen und auch darüber zu sprechen,
Hilfe anzunehmen.
Entlaste deinen Alltag immer wieder bewusst auf unterschiedliche Arten und Weisen.
Kenne die vielfältigen Möglichkeiten der Hilfe,
Die du annehmen kannst.
Gehe kleine Schritte und bleibe dran,
Step für Step.
Vielen Dank,
Dass du heute mit dabei warst.
Pass gut auf dich auf und denk daran,
Hilfe zu holen ist ein Zeichen von Stärke,
Nicht von Schwäche,
Von Stärke.
In diesem Sinne,
Bis zum nächsten Mal,
Deine Franzi.
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