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Ruhe Im Sturm: Akzeptanz Durch Atempausen

by Irene Schanda

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Meditation
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Atempausen können bei vielen Menschen erstmal ein Gefühl von Unbehagen bis hin zu Panik auslösen. Während der Körper je nach Verfassung bis zu einigen Minuten ohne Sauerstoff auskommt, setzt unser Geist hier meist viel früher eine Grenze und signalisiert uns, dass wir dringend wieder weiteratmen müssen. Mit dieser Übung erlaubst du dir, in einer entspannten Atmosphäre in die ganze Bandbreite von Gefühlen, die Atempausen auslösen können, einzutauchen, sie zu umarmen und anzunehmen. Wiederholtes Üben dieser Praxis erlaubt dir schrittweise, genussvoll in der Ruhe der Atempausen zu baden und zu mehr Ausgeglichenheit zu finden. Musik: Self Knowledge Meditation (1 Hour) von TunePocket Sounds Foto von K B auf Unsplash

Transkription

Willkommen zur Übung RUHE IM STURM – Akzeptanz durch Atempausen In dieser Praxis lade ich dich dazu ein,

Dich behutsam mit Atempausen und mit den damit verbundenen Gefühlen auseinanderzusetzen.

Denn Atempausen können bei vielen Menschen zunächst Unbehagen bis hin zu Panik auslösen.

Aber mit etwas Übung kannst du sie als Quelle von Ruhe und Akzeptanz erfahren.

Ziel dieser Übung ist es,

Bewusst in die Pause zwischen den Atemzügen einzutauchen,

Sie anzunehmen und die entstehende Ruhe zu genießen.

Finde jetzt einen Ort,

An dem du ungestört bist.

Setze dich bequem aufrecht hin oder lege dich entspannt hin.

Dein Rücken ist gerade und entspannt und deine Schultern sind locker.

Wenn du möchtest,

Schließe gerne deine Augen.

Nimm dir einen Moment Zeit,

Um ganz bewusst anzukommen und um deine Atmung wahrzunehmen.

Diese Übung ist sicher und du kannst sie ganz in deinem eigenen Tempo gestalten.

Zwischen den Atempausen nehmen wir immer fünf tiefe Atemzüge,

Um den Körper mit frischem Sauerstoff zu versorgen.

Du kannst jederzeit zu deinem natürlichen Atemrhythmus zurückkehren,

Falls dir eine Atempause unangenehm wird.

Höre auf deinen Körper und übe in deinem eigenen Tempo.

Die Atempausen sollen so lange dauern,

Wie es für dich angenehm ist.

Mit der Zeit kannst du vielleicht die Länge behutsam steigern,

Aber das ist nicht unbedingt das Ziel.

Es geht vielmehr darum,

Die Pausen bewusst wahrzunehmen und das,

Was dabei auftaucht,

Anzunehmen.

Atme in der ersten Runde im selben Tempo,

Wie ich es anleite.

Danach entlasse ich dich in dein eigenes Tempo.

Beginne jetzt mit dem ersten Atemzug.

Atme durch die Nase ein.

Spüre,

Wie sich dein Brustkorb weitet.

Atme durch den Mund aus und lasse dabei alle Anspannung los.

Atme wieder durch die Nase ein,

Durch den Mund aus,

Ein,

Aus,

Ein,

Aus,

Noch einmal ein und aus.

Halte nun den Atem an.

Bleibe dabei ganz entspannt.

Spüre die Stille und den Raum in der Atempause.

Wann immer dein Körper dir signalisiert,

Wieder einzuatmen,

Tu dir es ruhig und entspannt durch die Nase und damit kehrst du wieder zurück in den Atemzyklus.

Nimmst wieder fünf Atemzüge ein und aus.

Nach der fünften Ausatmung folgt wieder eine Pause,

Die du so lange hältst,

Wie es für dich entspannt ist.

In jeder Atempause spüre die Stille.

Es ist auch in Ordnung,

Wenn dabei leichte Unruhe entsteht oder wenn andere Empfindungen auftauchen.

Das sind ganz natürliche Reaktionen deines Geistes.

Sei gewiss,

Dass dein Körper gut versorgt ist.

Nimm alles wahr,

Was sich zeigt,

Ohne es zu bewerten.

Und atme in deinem Tempo weiter und lass auch die Pause so lange dauern,

Wie es dir entspannt möglich ist.

Zwischen den Atempausen genießt du das Aufnehmen frischer Luft.

Du fühlst die Lungen und entleerst sie wieder.

Fünfmal ein und aus.

Ein entspannter Atemfluss.

Du machst das ganz wunderbar.

Bleibe bei deinem Atem und erlaube dir,

Die Atempause zu genießen.

Und auch wenn Unruhe auftaucht,

Sage innerlich Ja dazu und spüre,

Wie sie sich so in ein Gefühl von tiefer Ruhe verwandeln darf.

Vielleicht wird jede Atempause etwas länger als die vorhergehende.

Beobachte,

Bleib neugierig und aufmerksam.

Du beendest nun noch deinen jetzigen Atemzyklus mit der Atempause und danach lässt du deinen Atem wieder in einen natürlichen,

Automatischen Rhythmus zurückkehren.

Spüre in dich hinein.

Wie fühlst du dich jetzt?

Vielleicht bemerkst du ein Gefühl von größerer Akzeptanz oder auch Gelassenheit.

Nimm wahr,

Was jetzt in diesem Moment da ist und nimm dir einen Moment Zeit,

Um die Erfahrung,

Die du jetzt machen durftest,

Wertzuschätzen.

Wenn du dann bereit bist,

Öffne langsam deine Augen und kehre zurück in deinen Raum,

In das Hier und Jetzt.

Danke,

Dass du heute mit mir geübt hast.

Du kannst diese Übung gerne regelmäßig wiederholen,

Um deine Beziehung zu den Atempausen und zu deinem Atem ganz allgemein zu stärken.

Ich wünsche dir noch einen wunderschönen restlichen Tag.

Bis zum nächsten Mal.

4.6 (5)

Neueste Bewertungen

Lena

April 8, 2025

Sehr schön begleitete Atemübungen, vielen Dank!

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