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Blick in den Spiegel

by Jürgen Noll

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4.6
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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In dieser Übung zur Selbsterfahrung begleite ich Dich bei einem Blick in den Spiegel. Du betrachtest Dich selbst und entdeckst dabei, wie Du gerade jetzt zu Dir selbst stehst, welche Gedanken aufkommen und welche Gefühle Du selbst bei Dir hervorrufst.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen.

In dieser Übung wirst du dich selbst betrachten.

Du brauchst für diese Übung einen Spiegel.

Am besten ist ein Spiegel,

In dem du deinen ganzen Körper sehen kannst.

Falls du so eine Übung noch nie gemacht hast,

Dann mache sie bitte zuerst nur in deiner Vorstellung,

So dass du die Anleitung vor deinem geistigen Auge durchführst,

Ganz als ob du vor einem Spiegel stehen würdest.

Falls du mit dieser Übung schon Erfahrung hast,

Kannst du die Intensität nach eigenen Wünschen gestalten.

Je nachdem,

Wie viel du im Spiegel von dir selbst dir zeigst,

Wird diese Übung intensiver werden.

Überlege dir,

Wie du es heute machen möchtest.

Das kann an jedem Tag anders sein.

Achte bitte auch darauf,

Dass du die Zeit für diese Übung tatsächlich ungestört bist,

Dass du in einem sicheren Raum bist und nicht überrascht werden kannst.

Das ist besonders dann wichtig,

Wenn du sehr viel von dir im Spiegel zeigst.

Entscheide dich nun dafür,

Wie du die Übung heute machen möchtest und sobald du deinen Ort gefunden und dich eingerichtet hast,

Dann setze diese Aufnahme fort.

Sieh dich zunächst einmal einfach nur an.

Wohin fällt dein Blick als erstes?

Kannst du dir in die Augen schauen?

Wie ist das für dich?

Wie siehst du dich gerade an?

Freundlich?

Neutral?

Skeptisch?

Welche Gedanken tauchen bei dir auf?

Bewertest du gerade etwas an dir?

Was gefällt dir denn am besten an dir,

Wenn du dich so anschaust?

Welche Gefühle tauchen in dir auf?

So etwas wie Stolz?

Vielleicht so etwas wie Scham?

So etwas wie Freude?

Neugier?

Vielleicht auch Ungeduld?

Zweifel?

Oder etwas anderes?

Kannst du zu dir im Spiegel Ja sagen?

Das muss nicht bedeuten,

Keine Wünsche oder Ziele für Entwicklungen und Veränderungen zu haben,

Sondern das heißt bloß,

Dass du das,

Was jetzt ist,

So wie du jetzt bist,

Annimmst,

Damit zufrieden bist,

Das heißt in Frieden mit dir selbst leben kannst.

Und das vielleicht als Ausgangspunkt für Neues,

Für Entwicklungen,

Für Wachstum nimmst.

Es sind oft unsere Kämpfe gegen uns selbst,

Weil wir uns nicht annehmen können oder wollen,

Die uns genau die Kraft kosten,

Die uns helfen könnte,

Uns so weiterzuentwickeln,

Wie es uns gut tut.

Wie ist es heute?

Kannst du dir etwas Nettes sagen?

Was möchtest du denn am Spiegelbild?

Was möchtest du dir heute sagen?

Und meinst du es auch so?

Zu wie viel Prozent kannst du dich heute annehmen?

Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme,

Vielleicht sind es heute 100%,

Vielleicht weniger,

Das ist okay.

Sei dir nur dessen bewusst,

Wie es ist.

Und dann löse dich wieder in deinem Tempo von deinem Spiegelbild.

Verabschiede dich von deinem Spiegelbild.

Vielleicht magst du dir auch noch selbst einen schönen Tag wünschen.

Und nimm einfach mit,

Was jetzt war.

Du kannst diese Übung an einem anderen Tag gerne wiederholen und sie wird immer wieder neu und anders auf dich wirken,

Weil auch du und deine Beziehung zu dir selbst sich ständig entwickelt und verändert.

Ich wünsche dir jedenfalls einen schönen Tag.

Bis zum nächsten Mal.

4.6 (17)

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Antje

August 29, 2023

Ganz toll. Vielen Dank 🙏 Ich wünsche dir auch einen schönen Tag.

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