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Jenseits Des Ich – Eine Einladung Zur Verbundenheit

by Melina Offenburger

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Meditation
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In dieser Meditation wirst du eingeladen, das gewohnte Gefühl von „Ich“ sanft zu hinterfragen. Was, wenn das Getrenntsein nur eine Geschichte des Verstandes ist? Mit einfachen, achtsamen Impulsen öffnet sich ein Raum für ein tieferes Erleben von Verbundenheit – mit dem Leben, dem Moment, und allem, was ist. Eine stille Erinnerung daran: Du bist Teil eines größeren Zusammenhangs.

Transkription

Hallo und schön,

Dass du da bist.

Ich bin Melina und möchte dich heute dazu einladen,

Dass du dir diesen Moment nur ganz für dich nimmst.

Setz oder lege dich dafür bequem hin.

Schließe dann sanft deine Augen und spüre einmal in deinen Körper,

Dort wo er den Boden oder die Unterlage berührt.

Wenn du möchtest,

Kannst du auch deinen Atem wahrnehmen,

Wie er dich ganz von allein bewegt und durchdringt.

Heute möchte ich mit dir gemeinsam eine Idee hinterfragen.

Eine Idee,

Die die meisten von uns jeden Tag und ihr ganzes Leben lang begleitet.

Die Idee des Getrenntseins.

In unserem Alltag fühlt es sich oft so an,

Als wären wir in einem Körper eingesperrt.

Als gäbe es ein klares Ich hier drinnen und dann gäbe es auch die Welt da draußen,

Außerhalb von uns,

Die anderen.

Aber wo genau endet eigentlich dieses Ich?

Ist es unsere Haut?

Ist es unser Kopf?

Ist es unser Name oder sind es unsere Gedanken?

Was wäre,

Wenn dieses Gefühl von Getrenntsein gar nicht die einzige Wahrheit ist,

Sondern vielmehr eine Vorstellung,

Eine Idee unseres Verstandes?

Lenke jetzt einmal deine Aufmerksamkeit auf deine Sinne.

Du kannst vielleicht Geräusche wahrnehmen,

Frag dich einmal,

Wo du diese wahrnimmst und woher sie eigentlich kommen.

Du wirst wahrscheinlich wahrnehmen,

Dass die Geräusche nicht in dir entstehen,

Du sie aber in dir wahrnehmen kannst.

Sie entstehen also auch nicht wirklich nur außerhalb,

Denn sie sind ja dann in dir vorhanden und ohne dich,

Ohne dein Bewusstsein würden sie vielleicht gar nicht wahrgenommen werden.

Sie erscheinen also einfach und nun spüren mal die Luft an deiner Haut.

Wo hört da dein Körper auf und wo beginnt deine Umgebung?

Ist da wirklich eine völlig klare,

Starre Grenze oder fließt vielmehr alles irgendwie ineinander?

Dein Atem kommt von außen,

Geht nach innen und wieder zurück.

Fühlt sich so Trennung an?

Vielleicht kannst du jetzt etwas besser wahrnehmen,

Dass du Teil eines großen,

Offenen Systems bist.

Irgendwie durchlässig an manchen Stellen,

Aber dadurch auch verbunden und herrlich lebendig,

Nicht isoliert.

Was du erlebst,

Bist nicht du alleine,

Sondern du bist Bewusstsein,

Das sich selbst erfährt,

In einem großen Ganzen.

Atme noch einmal bewusst ein und aus und wenn du bereit bist,

Dann öffne langsam deine Augen und erinnere dich im Laufe deines Tages oder deiner Woche daran,

Dass du nicht alleine in dir bist,

Sondern vielmehr verbunden,

Jede einzelne Sekunde.

4.5 (2)

Neueste Bewertungen

Cori

October 6, 2025

Wunderschön. Vielen Dank und liebe Grüße in Verbundenheit

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