
Vom Drama Ins Vertrauen: Die 4 Stufen Deines Bewusstseins
Ein kleiner Unfall. Ein großer Unterschied – darin, wie ich früher reagiert hätte und wie ich heute damit umgehe. In dieser Folge spreche ich über die vier Bewusstseinszustände, die mein Leben verändert haben. Du erfährst, wie dein Nervensystem auf Stress reagiert – und wie du Schritt für Schritt lernst, gelassener, klarer und freier zu werden. Keine Theorie, sondern ein echter Erfahrungsweg.
Transkription
Hey und willkommen zu einer neuen Episode.
Ich bin Jan und heute möchte ich mit dir über ein Modell sprechen,
Das mein Leben wirklich verändert hat.
Die vier Bewusstseinszustände.
Und das hat was damit zu tun,
Wie wir Stresssituationen erleben.
Letzte Woche war ich leider einem anderen Autofahrer von hinten in die Stoßstange reingefahren.
Die Polizei kam,
Hat das Ganze aufgenommen und so weiter.
Und ich habe mich selbst dabei beobachtet.
Früher hat mich das enorm gestresst.
Wie teuer wird das wohl?
Was kommt noch auf mich zu?
Wie ärgerlich?
Warum ist mir das passiert?
Aber inzwischen hat sich das total verändert.
Ich kann sowas mit mehr Humor aufnehmen.
Es löst in meinem System – und hier spreche ich vor allem von meinem Nervensystem – kaum noch Stress aus.
Es ist mir nicht egal,
Aber es definiert mich nicht als Mensch.
Es gefährdet nicht meine Identität,
Wer ich bin.
Früher hätte mich das viel mehr gestresst.
Ich hätte körperliche Symptome bekommen,
Herzrasen,
Hitzewallungen,
Eine typische Stress-Angst-Reaktion.
Angst ist immer ein Zeichen dafür,
Dass irgendwie meine Sicherheit bedroht ist.
Wenn ich mich in so einer Situation in Gefahr sehe,
Reagiert mein sympathisches Nervensystem,
Der Sympathikus.
Ich frage mich übrigens immer mal wieder,
Warum das sympathische Nervensystem so heißt.
Klingt ja so freundlich,
Aber es ist genau das System,
Das für Kampf- oder Fluchtreaktionen zuständig ist.
In dem Moment,
Wo ich in so eine Reaktion komme,
Läuft das auf rein körperlicher Ebene ab.
Das ist nichts,
Was ich bewusst steuern kann.
Klar,
Ich kann in Gedanken darüber reden und sagen,
Ist ja nicht so schlimm.
Aber wenn ich die körperliche Reaktion habe,
Ist es völlig egal,
Was meine Gedanken dazu sagen.
Der Stress ist ausgelöst.
Die Stressreaktion schüttet Hormone aus,
Vor allem Adrenalin.
Es gibt einen komplexen,
Chemischen Cocktail,
Der ausgeschüttet wird.
Der zirkuliert dann durch meinen ganzen Körper.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten,
Wie wir reagieren können.
Fight,
Flight or freeze,
Also Kampf,
Flucht oder Erstarren,
Das kennen wir vermutlich alle aus Prüfungssituationen.
Plötzlich ist alles weg.
Wir haben ein Blackout oder Erstarren komplett.
Das ist eine rein körperliche Reaktion,
Die darauf basiert,
Was unsere natürliche Tendenz ist.
Aber hier ist die gute Nachricht.
Wir können unser Nervensystem umtrainieren.
Genau das passiert zum Beispiel in der Soul-Journey,
Die ich immer wieder anbiete.
Wenn ich in diese Stressreaktion gekommen wäre,
Hätte das wahrscheinlich viel Energie und Ressourcen gekostet.
Schauen wir uns mal an,
Wo diese Reaktion herkommt.
Vor ein paar Millionen Jahren stand ich nicht vor einem defekten Auto und der Polizei,
Sondern einem Säbelzahntiger gegenüber,
Der hätte tatsächlich mein Leben bedroht.
Nicht nur meine aufgebaute Identität,
Sondern wirklich mein Leben.
Und ganz ehrlich,
Wenn ich vor einem Säbelzahntiger stehe,
Der mein Leben bedroht,
Interessiert es niemanden,
Ob ich mentale Höchstleistungen bringen kann.
Das spielt keine Rolle.
In dem Moment,
Wo meine Sicherheit bedroht ist,
Gehen alle Kapazitäten aus meiner mentalen Leistungsfähigkeit raus,
Weil ich sie nicht brauche.
Was ich brauche,
Ist Blut in meinen Muskeln,
Um zu rennen,
Vor dem Säbelzahntiger weglaufen.
Ich muss definitiv keine komplexen Aufgaben lösen.
Das heißt,
Wenn wir in Stress sind,
In diesem Sympathikus-Stress,
Ist unsere Leistungsfähigkeit absolut vermindert.
Wenn wir unser Leben bedroht fühlen,
Müssen wir keine komplexen analytischen,
Logischen Aufgaben lösen.
Das heißt,
Ich kann nicht die Leistung bringen,
Die ich vielleicht bringen will.
Und genau das ist ein Zustand,
In dem viele von uns heute leben.
Unser Nervensystem steht permanent unter Stress und Anspannung.
Nicht etwa,
Weil wir ständig Säbelzahntigern begegnen oder unser Leben wirklich bedroht wäre,
Sondern weil unsere Identität sich bedroht fühlt.
Das Bild,
Das wir der Welt zeigen wollen.
Für unser Nervensystem macht es keinen Unterschied,
Ob ein Säbelzahntiger vor mir steht oder die Polizei oder ein kaputtes Auto.
Hätte ich früher eine Identität gehabt,
Wie im Autoverkehr habe ich immer alles im Griff,
Dann hätte diese Situation genau diesen Todesangststress in mir auslösen können.
Zum Glück passiert mir das nicht mehr,
Weil ich mein Nervensystem untrainiert habe.
Ich sehe nicht mehr die Gefahr darin,
Wenn etwas funktioniert.
Meine Identität hängt nicht mehr davon ab,
Dass mir alles perfekt gelingt und andere sehen,
Wie toll ich bin.
Aber wenn wir uns in diesem Überlebensangstzustand befinden,
Egal,
Ob das Leben physisch bedroht ist oder nur emotional,
Dann suchen wir nach Schuldigen,
Weil wir buchstäblich ums Überleben kämpfen.
Dabei geht es heute fast nie um echtes Überleben,
Das alles spielt sich auf emotionaler und mentaler Ebene ab.
Für unseren Körper,
Die Hormonausschüttung und die Neurotransmitter macht das aber keinen Unterschied.
Und wenn ich auf dieser Überlebensebene bin,
Dann bin ich auf einer Bewusstseinsstufe von »Das,
Was passiert,
Passiert mir.
« Es ist irgendetwas gegen mich.
Hier ist ein Problem und ich bin Opfer.
Das ist die erste Stufe von diesen vier Bewusstseinsstufen und ich nenne sie »Es passiert mir,
Das Opferbewusstsein.
« Das ist ein Ort,
An dem ganz viele in der heutigen Welt leben.
Hier ist ein Problem,
Ich bin Opfer und ich bin abhängig von allen möglichen äußeren Umständen.
Ich bin Opfer davon,
Dass ich nicht genug Geld auf meinem Konto habe,
Um meinen Job zu kündigen.
Ich bin Opfer davon,
Dass der Chef mich nicht genug würdigt.
Ich bin Opfer davon,
Dass meine Kunden mir nicht das Geld zahlen wollen,
Das ich haben will und so weiter.
Ich kann Opfer davon sein,
Dass es regnet,
Weil ich heute kein Regen haben will und mein Wohlbefinden davon abhängt.
Ich kann Opfer meiner Gesundheit sein oder Opfer davon,
Dass andere meine Grenzen überschreiten.
In dem Moment,
Wo ich im Außen nach Ursachen und Schuldigen suche,
Bin ich Opfer.
Wenn ich sage,
Ich kann das nicht machen wegen meiner Gesundheit,
Bin ich Opfer meiner Gesundheit.
Wenn wir im Außen nach Schuldigen suchen,
Zeigt uns das,
Wir befinden uns im Nervensystem in einer Angststress-Situation.
Dieser Dauerstress reduziert unsere Leistungsfähigkeit,
Raubt uns Energie und das wissen wir alle,
Kann uns krank machen.
Der entscheidende Punkt ist,
Wir sollten unser Wohlbefinden nicht von anderen abhängig machen.
Und hier ist es auch wichtig,
Es ist kein Problem,
Sich manchmal als Opfer zu fühlen.
Das ist Teil der menschlichen Erfahrung.
Es wird immer Situationen geben,
Wo ich mich für den Moment als Opfer fühle und das ist okay.
Die Frage ist,
Kann ich das annehmen?
Oder kommt da noch die innere kritische Stimme dazu,
Die mich dafür verurteilt und mich auch noch selber schuldig macht,
Dass ich jetzt so empfinde?
Wenn ich sage,
Okay,
Da habe ich zu spät gebremst,
Das kann ich durchaus machen.
Aber kann ich auch okay damit sein,
Dass ich mich gerade als Opfer fühle?
In dem Moment,
Wo ich das akzeptieren kann,
Entsteht nicht mehr derselbe Stress in meinem Nervensystem.
Wenn wir diesen Stress spüren,
Wenn wir diese Angst haben,
Wenn wir uns als Opfer fühlen,
Dann ist es absolut wichtig,
Das anzunehmen und diesen körperlichen Empfindungen Raum zu geben.
Denn wenn wir sie ignorieren,
Heißt es nicht,
Dass sie aus unserem System verschwinden.
Das ist ein bisschen so,
Wie wenn ich in meiner Wohnung eine schimmlige Wand habe und mit schöner weißer Farbe drüber male.
Dann habe ich das Problem nicht gelöst.
Der Schimmel ist immer noch da,
Er ist jetzt nicht weniger schädlich.
Ich sehe ihn einfach nicht mehr.
Genauso ist es,
Wenn wir in unserem Leben Stress im Körper spüren,
Aber dann positive Gedanken darüber pinseln oder uns erzählen,
Dass wir immer Stehaufmenschen sind,
Dass wir immer positiv und optimistisch sind.
Wenn unser Nervensystem im Stress ist,
Müssen wir dem Nervensystem den Raum geben,
Den es braucht,
Um den Stress wirklich umzuwandeln.
Einfach nur etwas zu überpinseln bringt gar nichts.
Generell können wir Dinge nur verändern,
Wenn wir sie vorher annehmen und akzeptieren,
Wenn wir ihnen Raum geben,
Da zu sein.
Das ist super wichtig.
Um das erste Level nochmal zusammenzufassen,
Es geht um die Frage,
Da passiert mir etwas?
Ich fühle mich als Opfer?
Suche nach Schuldigen,
Beschwere mich,
Jammere rum und es entsteht Drama.
In dieser Situation steht unser Nervensystem unter hoher Anspannung.
Adrenalin fließt durch unser Blut und das führt langfristig zur Erschöpfung.
Dann kommt die Stufe 2.
Es passiert durch mich.
Nicht es passiert mir,
Also das Opferbewusstsein,
Sondern es passiert durch mich.
Die Frage ist,
Wie kommen wir da raus?
Das Erste habe ich ja schon gesagt,
Es wirklich annehmen und vor allem den körperlichen Reaktionen Raum geben,
Sich zu transformieren.
Der nächste Punkt in dieser zweiten Bewusstseinsebene ist,
Es braucht eine radikale Selbstverantwortung.
Selbstverantwortung,
Da steckt das Wort Antwort drin.
Es geht bei Verantwortung darum,
Wie antworte ich auf eine Situation?
Wie verhalte ich mich?
Wie reagiere ich?
Das ist Verantwortung.
Wenn ich hier von Verantwortung spreche,
Meine ich aber nicht,
Dass jemand sagt,
Okay,
Jetzt ist das passiert und ich nehme es auf meine Kappe,
Ich bin schuld.
Denn da bin ich wieder im Opfer- und Schuldmodus.
Es ist wichtig zu sehen,
Ich muss die Verantwortung nicht zwingend für das übernehmen,
Was da im Außen passiert,
Aber die Verantwortung dafür,
Wie ich darauf antworte,
Wie ich damit umgehe,
Wie ich die Situation erlebe,
Dafür kann ich zu 100% die Verantwortung übernehmen.
Und zwar komplett.
Und ohne jegliche Schuldzuweisung,
Weder nach außen noch nach innen.
Weder anderen gegenüber,
Noch mir selbst gegenüber.
Diese radikale Selbstverantwortung bringt mich aus dem Opfermodus raus und gibt mir die Möglichkeit zum Erschaffer zu werden.
Ich kann mir überlegen,
Wie will ich auf diese Situation reagieren?
Welche Möglichkeiten habe ich?
Was kann ich lernen?
Was will ich aus dieser Situation machen?
Das bringt eine gewisse Neugier mit sich,
Die Lust,
Sich auszuprobieren und spielerisch zu sein.
Es kommt mehr Power ins Spiel.
Ich bin nicht mehr hilflos ausgeliefert,
Sondern habe Optionen und die Wahl.
Allein dieser kleine Schifft,
Die Verantwortung für mein inneres Erleben zu übernehmen,
Beruhigt das Nervensystem.
Genau wie beim Annehmen.
Im Annehmen liegt bereits eine Entscheidung.
Und durch das Annehmen bin ich schon in dieser Möglichkeit.
Ich entscheide bewusst so,
Damit umzugehen.
Das allein beruhigt das Nervensystem.
Wir entspannen uns und kommen aus dieser engen Überlebensangst heraus,
Aus dieser totalen Kontraktion zurück in die Freiheit.
Das bedeutet,
Wir werden wieder leistungsfähiger,
Haben weniger Drama und mehr Möglichkeiten.
Lass mich hier noch was zum Thema Coaching sagen.
Es gibt verschiedene Arten von Coaches.
Manche,
Vielleicht die,
Die zu wenig an sich selbst gearbeitet haben oder keine fundierte Ausbildung haben,
Coachen eher auf der Drama-Ebene.
Das ist aber nicht wirklich effektiv,
Weil sie sich gemeinsam mit ihren Klienten in den Geschichten verstricken.
Also sie versuchen,
Aus dem Drama in die Möglichkeiten zu führen.
Was können wir lernen?
Was lässt sich innerlich verändern?
Wie kannst du es anders wahrnehmen?
Und so weiter.
Auf dieser Stufe sieht man ein Problem,
Etwas ist falsch,
Aber ich kann mich entscheiden,
Positiver damit umzugehen.
Aber damit wird noch viel Potenzial verschenkt.
Also Potenzial für echte Transformationen.
Und jetzt wird es spannend.
Diese Transformation geschieht auf der dritten Stufe.
Die nenne ich Es passiert durch mich und mit mir.
Nochmal,
Es passiert durch mich und mit mir.
Die Frage ist,
Wie kommen wir aus dieser zweiten Ebene weiter.
Wie verlassen wir diesen Zustand,
Wo wir sagen,
Da ist noch immer ein Problem,
Aber ich kann meinen Umgang damit wählen.
Was es hier braucht,
Ist Hingabe.
Es geht darum,
Das Leben so anzunehmen,
Wie es ist,
Und zwar radikal.
Und dann gibt es plötzlich nicht mehr den Glauben,
Dass da ein Problem ist.
Dann verändert sich in der Tiefe meines Bewusstseins etwas.
Okay,
Das gehört dazu.
Das ist Teil des Lebens.
Für mich stellt sich immer auch die Frage,
Wer bestimmt eigentlich,
Was ein Problem ist.
Ich glaube,
Nichts ist von sich aus ein Problem,
Erst wenn du dich entscheidest,
Darin ein Problem zu sehen.
Hört sich vielleicht radikal an.
Ist es auch.
Eine erste Variante könnte sein,
Dass du statt Problem Thema sagst.
Ich habe ein Thema.
Allein das verändert schon viel.
Auf dieser dritten Bewusstseinsebene geht es nicht mehr ums Problem,
Sondern ums große Ganze.
Von einer Perspektive könnte man sagen,
Das ist ein Problem.
Aber aus einem anderen Blickwinkel ist es keins mehr.
Nicht hier ist ein Problem und ich gehe innerlich anders damit um,
Sondern ich weite mein Bewusstsein aus und bekomme einen völlig neuen Blick auf die Dinge.
Und was hier entsteht,
Ist Ehrfurcht.
Wow,
Da ist dieses große Universum.
Was ist hier alles möglich?
Es entstehen Dankbarkeit und Staunen über die Wunde des Lebens,
Eine Neugier,
Eine kindliche Haltung,
Ein komplett neuer Blick auf die Welt.
Wenn wir aufhören,
Dinge als Problem zu sehen,
Überleg mal,
Was in deinem Leben sich verändern könnte,
Wenn du das,
Was du heute als Problem siehst,
Nicht mehr so wahrnehmen würdest.
Nicht nur mit Worten,
Sondern im Empfinden.
Denn du wirklich spüren würdest,
Das ist vielleicht nicht das,
Was ich mir gewünscht hätte,
Aber es ist okay.
Alles ist stimmig,
Es ist in Ordnung,
Wie es ist.
Kannst du ahnen,
Was das für ein Gefühl von Fülle,
Freiheit,
Flow und Weite mit sich bringt?
Ja,
Und zuletzt die Stufe 4,
Ich nenne sie Alles ist Eins,
Das große Erwachen.
Das ist die Stufe,
Wo nicht mehr alles durch mich und mit mir entsteht,
Sondern wo die Erkenntnis ist,
Alles ist eins.
Ich bin Teile von allem und es gibt nichts,
Was von mir getrennt ist.
Das ist wirklich so ein Erwachen-Moment.
Alles ist einfach.
Es ist weder gut oder schlecht.
Es ist kein Problem,
Es ist nichts Positives,
Nichts Negatives,
Sondern es ist.
In der Spiritualität sagt man,
Das liegt in den Händen der Gnade.
Dieses höhere Bewusstsein oder Gott,
Wie immer du es nennen möchtest,
Das wäre die vierte Stufe,
Die komplette Selbsterkenntnis und das komplette Einheitsgefühl.
Ich weiß nicht,
Wie das bei dir ist,
Aber ab und zu mal erlebe ich diesen Zustand.
Er ist sehr flüchtig,
Aber so wertvoll.
Lass mich diese vier Arten des Seins nochmal zusammenfassen.
Stufe 1,
Mir passiert was,
Ich bin Opfer,
Da ist ein Problem,
Ich suche Schuldige.
Das ist das,
Was im Nervensystem Fight,
Flight oder Freeze macht.
Und der Weg heraus,
Es annehmen,
Dem Stress im Nervensystem Raum geben,
Das Nervensystem umtrainieren.
Aber vor allem die radikale Selbstverantwortung.
Stufe 2,
Was passiert,
Wird durch mich gestaltet.
Ich bin Schöpfer,
Ich kann entscheiden und gestalten,
Wie ich die Sachen erlebe.
Es geht um Lernen und Erfahrungen.
Hier existieren aber immer noch die Vorstellungen,
Dass da an sich ein Problem ist,
Dass das,
Was da ist,
Nicht richtig und nicht gut ist.
Die Stufe 3,
Mit mehr Hingabe kommen wir in dieses andere Bewusstseinslevel.
Es entsteht durch mich und mit mir.
Das Leben kümmert sich um alles,
Was da ist.
Alles ist gut,
So wie es ist.
Alles soll genauso sein,
Wie es ist und ich kann mich dem hingeben und mitfließen.
Und die Stufe 4,
Das große Erwachen,
Alles ist eins.
Ich bin Teil von allem und alles ist Teil von mir.
Alles ist.
Punkt.
Keine weiteren Definitionen.
Ja,
Trotzdem nochmal die Erinnerung,
Auf einer bestimmten Perspektive müssen wir natürlich beurteilen,
Abwägen und da gehört auch das Bewerten dazu.
Ist das hilfreich,
Fördert es das Leben oder nicht.
Aber ich denke,
Du weißt,
Was ich meine.
Es geht um die grundsätzliche Lebenshaltung und wie wir immer freier von einem belastenden Nervensystem werden können.
Denn das gibt das energetische Vorzeichen für alles,
Was ich erlebe.
Und diese Bewusstseinsebenen sind auch nicht linear.
Theoretisch können wir von einem Zustand in den nächsten springen.
Und alle Phasen sind gut und haben ihren Platz.
Auch das Opfer-Sein,
Wenn wir ihm wirklich Raum geben und es annehmen können,
Gehört zu unseren menschlichen Erfahrungen dazu.
Was du machen kannst,
Wenn du damit arbeiten willst,
Frag dich einfach durch deinen Alltag hindurch immer wieder mal,
Wo bin ich denn gerade?
Wo ist mein Bewusstsein?
Wo ist mein Bewusstsein in Bezug auf meine Kunden?
Wo ist mein Bewusstsein in Bezug auf meinen Partner,
Meine Familie,
In Bezug auf Geld?
Bin ich Opfer?
Bin ich in diesem zweiten Ding,
Wo ich nach Lernerfahrungen suche,
Kann ich sehen,
Dass alles okay ist,
Auch wenn ich es vielleicht anders haben wollte?
Aber an sich ist da kein Problem.
Probiere es mal aus.
Viermal oder fünfmal am Tag diesen Check-In.
Wo ist mein Bewusstsein gerade?
Bekomme ein Gefühl dafür.
Ja,
Ich hoffe,
Das war inspirierend für dich.
Schreib mir gerne in die Kommentare,
Was du dazu denkst oder welche Erfahrungen du gemacht hast.
Und ich wünsche dir ein gutes Leben.
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