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Zyklusmeditation Bei Menstruationsschmerzen

by Lars Pracejus

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Meditation
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Alle
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Der weibliche Zyklus kann durch Krämpfe und Schmerzen begleitet sein. In dieser angeleiteten Meditation soll Unterstützung zur Linderung der Menstruationsschmerzen geboten sowie ein Umgang mit ihnen ermöglicht werden.

Transkription

Mind Your Cycle Umgang mit Regelschmerzen Ich kann in der folgenden Meditation alles tun,

Was mir hilft,

Mich zu entspannen.

Eine gemütliche Position finden.

Mir mit einer Decke etwas Geborgenheit spenden.

Und vielleicht eine Wärmflasche oder Hand dorthin legen,

Wo ich etwas Entspannung gebrauchen kann.

Und mich von meinem inneren Weg einladen lassen,

Die Dinge drumherum loszulassen.

Ich gehe den Weg zu mir selbst und lasse die Dinge draußen los.

Geräusche können kommen und gehen und ich lasse sie vorbeiziehen.

Ich gehe den Weg zu mir selbst und lasse die Dinge draußen los.

Gedanken können kommen und gehen und ich lasse sie vorbeistreichen.

Ich gehe den Weg zu mir selbst und lasse die Dinge draußen los.

Mit jedem Atemzug kann ich diesen Zustand vertiefen,

Um genau in jener Entspannung anzukommen,

Die für diese Meditation genau die richtige ist.

Und vor meinem inneren Auge kann ich mich auf eine Reise machen zu der alten,

Weisen Frau,

Die tief verborgen im Wald lebt.

Dazu darf ich die Zivilisation verlassen,

Den Alltag hinter mir lassen,

Auch all die Aufgaben und Menschen für die kommende Reise zurücklassen.

Denn in dieser Begegnung geht es jetzt nur um mich selbst.

Und der Weg in den dunklen Wald,

Der ist manchmal unsicher.

Die Füße finden nicht immer den besten Halt und manchmal suche ich oder stolpere ich,

Aber ich weiß,

Ich bin immer auf meinem Weg.

Und im Laufe der Zeit fällt mir auf,

Wie tief ich bereits in den dunklen Wald vorgedrungen bin,

Sodass das Licht weniger wirbt und ich ausschließlich die Geräusche des Waldes höre.

Den typischen Duft von feuchtem Moos vereinzelt ein Vogel und in der Ferne erblicke ich das einsame Haus der alten,

Weisen Frau.

Und erleichtert kann ich mich nähern und anklopfen,

Bis mir aufgetan wird und ich in das gütige und weise Gesicht der Frau blicken darf,

Die mich herzlich empfängt und mich in die Nähe bringt.

Und hereinbittert,

Damit ich ihr meine Wünsche formulieren darf.

Ich wünsche mir einen Heiltrank gegen die Schmerzen.

Und sie weiß genau,

Wovon ich spreche und fängt sofort an,

Auf ihrem Herdfeuer einen Tee zu brauen,

Aus verschiedenen Töpfen und Tiegeln Zutaten zu nehmen,

Zusammenzustreuen,

Aufzukochen und zu rühren,

Sodass ein angenehm warmend,

Süßer Duft in meine Nase steigt.

Eine Mischung verschiedener Düfte und Geschmicker,

Die ich kaum noch auseinanderhalten kann.

Bis sie mir eine Tasse von diesem Frauentee einschenkt und reicht und ich mir in ihrer Hütte einen gemütlichen Stuhl suche,

Mich darauf zurückziehe und ganz gedankenversunken und in meiner eigenen Geschwindigkeit in kleinen Schlucken diesen Heiltee trinken kann.

Ich kann spüren,

Wie der heilsame Tee in meine Kehle hinabläuft und sich in mir ein angenehmes Gefühl von Wärme ausbreitet.

Mein Körper weiß ganz genau,

Was zu tun ist,

Derart inspiriert,

Sodass ich nun angenehm gewärmt von außen und angenehm gewärmt von innen die Entspannung an genau jener Stelle ausbreiten kann,

Wo sie notwendig ist und sich das Unangenehme dort anfängt zu verflüchtigen.

Und dieser heilsame Zaubertee kann noch mehr.

Ich kann spüren,

Dass er nachhaltig ist.

Die heilsame und schmerzlindernde Wirkung kann fortdauern,

Mit jedem Mal,

Dass ich ihn trinke,

Ein bisschen mehr.

Und ich kann spüren,

Dass diese Tasse Tee genau die richtige Menge an heilsamen Zaubertrank darstellt,

Den mein Körper braucht,

Um sich selbst zu helfen.

Die zauberhafte Entspannung wird in mir weiter wirken.

Auch dann,

Wenn ich mich nun dankbar von der Waisenfrau verabschieden darf,

Ihr vielleicht zum Dank ein kleines Geschenk dalasse,

In der sicheren Gewissheit,

Jederzeit wieder hierher zurückkehren zu können.

Wann immer ich eine neue Portion Zaubertee brauche,

Denn ich bin schon einmal hier gewesen.

Und so kann ich mich nun dankbar und in meiner eigenen Geschwindigkeit auf den Rückweg machen.

Zurück aus dem dunklen Wald,

Der hinter mir bleibt.

Zurück in die hellen Bereiche,

Wo auch nach und nach langsam wieder Geräusche an mein Ohr dringen.

Wenn ich zurückkehre in die Zivilisation und in den Alltag und dabei Geräusche wahrnehme in der Ferne,

Die immer näher kommen,

Je mehr ich mich aus dem Wald herausarbeite und nach und nach wieder das Tageslicht in meine Augen dringt und ich anfangen kann,

Meinen Körper in der Alltagswelt zu spüren,

Wenn ich anfange,

Finger und Zehen zu bewegen.

Hände und Füße,

Arme und Beine.

Ich kann mich auf meinem Weg zurück,

Kann ich mich frischer,

Wacher und klarer fühlen.

Kräftig durchatmen und in meiner eigenen Geschwindigkeit die Augen aufschlagen,

Sodass ich wieder frisch,

Wach und klar zurück bin in Hier und Jetzt.

© 2026 Lars Pracejus. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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