
destressU - Wie Du trotz Stress gesund bleibst
by Nadine Horn
Wie Stress und Entspannung auf unser Gefäßsystem wirken, erklärt Dr. Axel Sutter in dieser Podcastfolge. Axel ist Internist und Mitorganisator des jährlichen Brühler Gesundheitsforums. Er widmet sich nach über 35 Jahren Praxistätigkeit heute verstärkt der Salutogenese und unterstützt Menschen beim Gesundbleiben. Du erfährst, was Du neben täglicher Bewegung noch tun kannst für die Stressreduktion in Deinem Alltag.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen bei Distress You,
Deinem Interview-Podcast für mehr Gelassenheit durch Achtsamkeit und Natur.
Ich bin Nadine Kurz und als Expertin für modernes Stressmanagement begleite ich Menschen in Unternehmen auf dem Weg zu mehr Widerstandskraft im Stressalltag.
Schön,
Dass du eingeschaltet hast.
Vielleicht,
Weil du auch etwas mehr Gelassenheit in dein Leben bringen möchtest.
Ich freue mich sehr,
In dieser Podcast-Folge Dr.
Axel Sutter begrüßen zu dürfen.
Axel ist Schulmedizinischer Arzt aus Leidenschaft,
Hat aber nach über 30 Jahren Praxisleitung seine internistische Praxis übergeben und widmet sich nun mit all seinem Wissen und seiner Erfahrung vermehrt der Seletogenese,
Also dem,
Was Menschen gesund erhält.
Im Interview beschreibt Axel die Auswirkung von Stress auf unseren Körper und gibt wertvolle Tipps,
Was jeder von uns tun kann,
Um von all dem Stress,
Dem wir ausgesetzt sind,
Nicht krank zu werden.
Ich wünsche dir viel Freude beim Zuhören sowie den einen oder anderen hilfreichen Impuls.
Hallo lieber Axel,
Ich freue mich total,
Dass du dir die Zeit nimmst und hier im Rahmen des Podcasts uns dein Wissen zur Verfügung stellst.
Unsere Wege haben sich ja gekreuzt im letzten Jahr und ich bin unheimlich beeindruckt von dem Weg,
Den du gehst.
Du bist ja Arzt und hast nach vielen Jahren einer leitenden Tätigkeit in der internistischen Praxis deine Praxis abgegeben und bündelst jetzt sehr sozusagen dein ganzes Wissen und deine Erfahrungen in dem Aufbau einer Gesundheitsakademie.
Aber vielleicht magst du dich einfach kurz selber nochmal vorstellen.
Ja,
Hallo Nadine.
Ich freue mich auch sehr,
Dass wir die Möglichkeit haben,
Hier über Zoom miteinander zu sprechen.
Tatsächlich hat sich mein Leben jetzt vor etwa einem Jahr ziemlich verändert und ich habe durch eigene Planung jetzt meine Selbstständigkeit in der internistischen Praxis aufgegeben und habe jetzt Gelegenheit,
Mich auch um die Dinge zusätzlich zu kümmern,
Die mich faszinieren in der Gesundheit,
In der Persönlichkeitsentwicklung.
Magst du vielleicht auch noch kurz erzählen,
Was so der Hintergrund deiner Gesundheitsakademie ist?
Was machst du da?
Mich fasziniert die Frage jetzt nach einer 35-jährigen Erfahrung als Arzt,
Als Internist.
Was ist es,
Was die Menschen einmal gesund erhält?
Das heißt,
Es sind die,
Die zum Check-up kommen und mit 85 ganz fidel und gesund sind und sagen,
Ja,
Ich komme zum Check.
Was machen die anders als die anderen,
Die jetzt mit Krankheiten kommen?
Und da bin ich auf die Salutogenese gestoßen,
Die Lehre von der Gesundheit,
Vom Gesundbleiben.
Und das fasziniert mich sehr und habe das einfach auch für mich selbst ausprobiert und gefunden,
Jawohl,
Das funktioniert.
Und ich möchte das gerne einfach den Menschen weitergeben,
Auch was sie selbst für ein Potenzial haben,
Ihre Gesundheit zu verbessern,
Ihre Gesundheit zu erhalten und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Ja,
Klingt total spannend.
Das Thema meines Podcasts ist ja im weitesten Sinne Stressreduktion.
Und ich würde gerne mal als erstes von dir erfahren,
Vielleicht auch so aus internistischer Sicht,
Was ist eigentlich Stress und was macht Stress mit unserem Körper?
Ja,
Das ist ein ganz,
Ganz wichtiges Thema,
Gerade in unserer heutigen Zeit.
Und ich meine,
Wenn du es schaffst,
Mit deiner Arbeit auch Menschen zu zeigen,
Wie sie aus ihrem Stresshalle,
Sage ich jetzt mal,
Herauskommen,
Ist das was ganz Großartiges.
Ich denke,
Wir müssen zwei Arten von Stress unterscheiden,
Wovon wir Ärzte meistens sprechen,
Ist jetzt der organische Stress.
Da hat man mittlerweile durch viele Forschungen herausbekommen,
Was ist es genau,
Was funktioniert,
Was passiert da im Körper?
Und da ist man auf die Nebenniere als Stressorgan gestoßen.
Da gibt es eben die sogenannten Stresshormone Adrenalin,
Noradrenalin.
Und die werden ausgeschüttet,
Wenn der Mensch in eine Situation kommt,
Die jetzt existenziell bedrohlich ist,
Zum Beispiel.
Wir sind ja alle aus einer langen Evolution als Mensch hervorgegangen.
Und die Geschichte ist ja,
Glaube ich,
Allzeit bekannt mit unseren Vorfahren,
Die noch mit Ländenschutz durch die Gegend liefen und vor dem Segelzahntiger eben sich schützen mussten und davonrennen mussten.
Und wenn die da so einen gesehen haben,
Dann ist also ihre Nebenniere angesprungen,
Hat binnen Sekundenbruchteilen Noradrenalin ausgeschüttet und dann waren ihre Muskeln stärker durchblutet.
Und sie hatten also die Fähigkeit,
So schnell wie möglich wegzurennen und sozusagen ihr Leben zu erhalten.
So,
Und das wird jetzt beim heutigen Menschen ja auch noch getriggert,
Diese Reaktion.
Nur,
Dass wir Gott sei Dank nicht mehr den Segelzahntiger hinter irgendeinem Busch haben und vor dem wir uns schützen müssen.
Sondern es ist vielleicht der Vorgesetzte,
Der mich da jetzt gerade auf eine ganz ungute Art und Weise behandelt.
Und das tut bei mir auch Adrenalin hervorbringen,
Noradrenalin aus der Nebenniere.
Und wir haben genau dieselben Reaktionen wie damals noch im Ländenschutz unsere Vorfahren,
Nur wir rennen jetzt nicht mehr weg.
Das heißt,
Der Muskel,
Der wird nicht jetzt genutzt.
Was das ganze Adrenalin gemacht,
Die Gefäßverengung an vielen Teilen im Körper,
Damit die Muskulatur mehr Durchblutung hat.
Das funktioniert alles weiter wie bisher,
Wie die Evolution das gelernt hat,
Nur wir bleiben sitzen.
Und jetzt macht es etwas ganz Ungutes mit unseren Gefäßen.
Die werden verengt und wir wissen,
Dass der Stressherz klopft bis zum Halse und wir bleiben sitzen.
Das heißt,
Wir nutzen die vermehrte Kapazität unseres Blutkreislaufes,
Was uns der Stress bietet,
Gar nicht.
Das heißt,
Die ursprünglich sehr gut und vernünftig angelegte körperliche Reaktion gerät jetzt zu einem krankheitsmachenden Prozess.
Und wir haben so viele Stresskrankheiten in der heutigen Zeit,
Die jetzt körperlich wirksam werden mit Gefäßkrankheiten,
Herzinfarkt,
Schlaganfall und allen anderen Dingen,
Die mit Gefäßverkalkungen,
Verengungen hervorgerufen werden.
Und gleichzeitig auf der psychologischen Ebene auch bis hin in den Burnout geht das.
Und die zweite Ebene,
Wo wir uns Stress machen,
Ist tatsächlich die emotionale Ebene.
Da brauchen wir gar nicht irgendwie einen Mitmenschen,
Der uns jetzt krumm kommt,
Sondern da geht es um unsere eigenen Gedanken,
Die uns stressen.
Und das ist ein ganz wesentlicher Punkt,
Das erstmal zu erkennen.
Und da möchte ich auch,
So wie du auch,
Mithelfen,
Dass die Menschen hier erstens erkennen,
Dass da Stress ist,
Den wahrnehmen und dann auch auf eine sehr gute Art und Weise abbauen lernen.
Welche Möglichkeiten siehst du denn da aus deiner ganzheitlichen Sicht?
Ja,
Da gibt es sehr viele positive Möglichkeiten,
Die sehr,
Sehr wirksam sind.
Das eine,
Sehr wichtige,
Auch für mich seit vielen Jahrzehnten,
Ist in die Ruhe zu kommen.
Und das heißt,
Sich Inseln im Tag zu schaffen.
Und es muss gar nicht mehr als jetzt fünf Minuten sein zum Beispiel,
Wo du wirklich in die Ruhe kommst,
Dich hinsetzen kannst,
Zum Beispiel in eine Meditation.
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten der Meditation.
Oder einfach draußen in der Natur zu sitzen und in die Gegend zu schauen und möglichst die Gedanken,
So wie Wolken,
Wenn du merkst,
Da kommt wieder ein Gedanke,
Oh,
Was muss ich heute noch einkaufen heute Abend und morgen habe ich dieses Meeting.
Ja,
Und wenn diese Gedanken kommen,
Einfach sagen,
Grüß Gott,
Lieber Gedanke,
Da bist du,
Aber du darfst jetzt weiterziehen,
Wie die Wolken,
Die ich hier draußen sehe.
Auch das ist Meditation,
Draußen in der Natur.
Ja,
Und Sport,
Gerade im Ausdauerbereich,
Ausdauerbewegung ist auch eine sehr gute Möglichkeit,
Den Stress abzubauen,
Sich zu bewegen.
Wir wissen,
Das ist unglaublich gesundheitsfördernd,
Solange ich das nicht übertreibe und wie ein Wilder mit hängender Zunge durch die Gegend schocke,
Sondern wirklich eher joggen oder einfach auch wandern im Wald,
Alles was mit Ausdauerbewegung zu tun hat.
Und Dinge zu machen,
Die die Seele erfreuen,
Wo ich einfach die Seele baumeln lassen kann,
Dass ich mir das gönne.
Und das sind positive Emotionen,
Die eine unglaubliche Potenz haben,
Auch Stress abzubauen oder auch zu verwandeln.
Du sprichst einerseits davon,
Was du als erstes erwähnt hattest,
In die Ruhe zu kommen,
Und andererseits eben auch in eine Bewegung.
Ich denke,
Dass vielen auch einleuchtet,
Dass Bewegung sicherlich Stress abbaut.
Mich würde jetzt aus deiner professionellen Sicht noch mal interessieren,
Wie sich sozusagen dieses Zur-Ruhe-Kommen auf den Körper auswirkt.
Also Meditation ist ja häufig das,
Was viele so als esoterisch verstehen.
Und häufig hilft es,
Eine Idee davon zu haben,
Wie körperliche Prozesse dabei aussehen.
Ja,
Also Meditation,
So für mein Empfinden,
Wenn ich das so betrachte,
Kommt aus der esoterischen Ecke eigentlich immer mehr heraus und wird mittlerweile immer mehr zum Mainstream,
Genauso wie der Begriff der Achtsamkeit,
Der so auf Jon Kabat-Zinn zurückgeht.
Und es gibt alle zwei Jahre in Berlin jetzt mittlerweile schon seit acht Jahren einen Kongress Meditation und Wissenschaft.
Und hier ist es ganz faszinierend,
Weltweit Wissenschaftler,
Auch viele deutsche Wissenschaftler,
Vortragen zu sehen,
Welche Auswirkungen das hat.
Und hier ist die neue Bildgebung,
Zum Beispiel die funktionelle MRT mit Magnetresonanz,
Die zeigt,
Welche Areale im Körper aktiv sind,
Wenn der Mensch Stress hat.
Und dann legt man die Probanden in den Studien in diese MRT-Röhre und kann sehen,
Wie sie zum Beispiel durch eine live durchgeführte Meditation für die Probanden sicher etwas herausfordernd in dieser Röhre dann zu meditieren.
Man hat deswegen angefangen mit tibetischen Mönchen,
Die das eben seit Jahrzehnten machen,
Das zu zeigen.
Und dann welche Areale springen dann an bei der Meditation.
Und das sind Areale,
Die verbunden sind von der modernen Hirnforschung,
Die Ruhe und Gelassenheit auch im körperlichen Sinne dann manifestieren.
Hier vor allem bei den Gefäßen,
Dass diese Verkrampfung,
Die beim Stress eintreten kann in den Gefäßen,
Die ja auch Gefäßmuskeln haben,
Dass diese Verkrampfung sich auflöst,
Dass das Gehirn,
Was im Stress in einer hohen Beta-Frequenz arbeitet,
Dass die Frequenz in heilsamere Frequenzen nach unten geht,
In einen Alpha-Rhythmus und bei einer guten Ruhe sogar in einen Theta-Rhythmus.
Und wir wissen,
Dass in solchen Zuständen,
Wie wir sie ja Gott sei Dank auch in einem guten Nachtschlaf haben,
Dass da Reparaturvorgänge im Körper sehr viel besser funktionieren.
Reparaturvorgänge,
Wenn freie Radikale entstehen,
Zum Beispiel bei Stress,
Wird es immer vermehrt abgebaut.
Und ja,
Vielleicht für den einen oder anderen Zuhörer jetzt erschreckend,
Dass bei jedem gesunden normalen Menschen pro Tag 10.
000 Krebszellen entstehen,
Die die körpereigene Immunabwehr jeden Tag,
Ohne dass wir etwas dazu tun müssen,
Abfängt und unschädlich macht und so das gesunde Gleichgewicht erhält.
Auch diese Vorgänge werden unterstützt durch Meditation.
Ich denke,
Wenn man den Blick mal oder die Medaille mal umdreht,
Auf der einen Seite kann einem dieses Angst machen,
Aber auf der anderen Seite kann man auch jetzt in eine ganz große Dankbarkeit kommen und sagen,
Mensch,
Toll,
Danke,
Lieber Körper,
Dass du das schaffst,
Das im Gleichgewicht zu halten.
Und es gibt ja auch Spontanheilungen,
Die beobachtet werden bei Menschen,
Wo die Naturwissenschaft oder die wissenschaftliche Schulmedizin so etwas schamhaft von Spontanheilung spricht,
Wo Menschen,
Die im Stadion 4 eines Krebses sind,
In der Lage sind,
Auch sich wieder zu heilen.
Die bringen es zum Beispiel auch fertig,
Mit ihrem inneren Stress,
Oft emotionaler Stress,
Auf eine neue Art und Weise umzugehen.
Und warum so lange warten,
Bis ein Krebs sich oder eine andere schwere Krankheit sich manifestiert hat,
Um diese Regulationsmechanismen für sich positiv zu nutzen.
Was glaubst du denn,
Was machen diese Menschen anders?
Da gibt es ganz gute wissenschaftliche Untersuchungen und die haben auch viel mit den drei Prinzipien der Salutogenese zu tun.
Da geht es einmal darum,
Verstehbarkeit,
Dass ich das,
Was mir widerfährt,
Wirklich einordnen und verstehen kann und dass das für mich nicht irgendetwas ist,
Was mir als Opfer passiert.
Die Gestaltbarkeit,
Dass ich mein Leben,
Mein Tun,
Das,
Was ich hier auf dieser Welt haben möchte,
Dass ich das auch gestalten kann,
Dass ich der Gestalter bin meines Lebens.
Und das Dritte ist,
Das Ganze hat noch einen Sinn,
Eine Sinnhaftigkeit.
Menschen,
Die jetzt eine für die Medizin völlig unwahrscheinliche Heilung erreicht haben,
Die haben auf der einen Seite das starke innere Gefühl,
Dass es etwas gibt,
Was über sie als Person hinausgeht und dass das auch genau diese Kraft ist,
Diese Millionen Stoffwechselprozesse,
Die jede Sekunde in unserem Körper stattfinden,
Einfach auf eine wunderbare Art und Weise reguliert.
Und dass die es auch schaffen kann,
Um dann so ein Vertrauen zu entwickeln,
Dass diese Kraft es auch schaffen kann,
Das,
Was jetzt falsch gelaufen ist,
Auch wieder in eine positive Richtung zu bekommen.
Und diese Menschen haben sich von einer Opferrolle befreit,
Und zwar viele Menschen,
Und wenn wir so in uns hineinschauen,
Entdecken wir das oft auch bei uns selbst,
Dass wir uns als Opfer fühlen von anderen Menschen oder von Umständen.
Und ach Gott,
Wenn damals meine Tante nicht das zu mir gesagt hätte,
Dann wäre ich heute ein anderer Mensch.
Oder wenn mir dieser Autounfall vor zwei Jahren nicht passiert wäre,
Dann wäre alles anders.
Dann mache ich mich zum Opfer.
Und die Menschen,
Die solche Heilungen erreichen,
Die befreien sich von diesem Opfergedanken,
Sondern sie sagen,
Mensch,
Ich selbst habe die Macht und ich selbst habe das Potenzial,
Da etwas zu tun.
Ja,
Und viele können dann im Nachhinein auch sagen,
Mensch,
Gott sei Dank,
Habe ich diesen Warnschuss erhalten.
Ich wäre heute nicht dieser Mensch,
Der ich heute bin,
Wenn ich jetzt nicht dieses schicksalhafte Ereignis in meinem Leben gehabt hätte.
Das hat etwas gemacht mit mir.
Das hat vielleicht tatsächlich eine Kehrtwende in meinem Denken verursacht,
Für die ich heute dankbar sein kann.
In der Situation sicher noch nicht,
Aber aus heutiger Sicht schon,
Ja.
Verstehe.
Als du vorhin über die Möglichkeiten der Stressreduktion gesprochen hast und einerseits gesagt hast,
Zur Ruhe kommen ist ganz wichtig,
Bewegung ist ganz wichtig,
Hattest du noch einen dritten Aspekt genannt und das war so in die Freude kommen.
Kannst du dazu auch noch mal kurz erklären,
Was genau du damit meinst und wie sich das auf uns auswirkt?
Ja,
Also es gibt ja viele,
Die sagen,
Auch mein sehr geschätzter Kollege Eckhard von Hirschhausen,
Der sagt,
Humor ist nicht die beste Medizin und Lachen ist nicht die beste Medizin,
Weil wenn der Mensch so wirklich herzhaft lacht und das mögen sich jetzt mal einfach deine Zuhörer im Podcast mal fragen,
Wann habe ich das letzte Mal so wirklich herzhaft mich ausgeschüttet vor Lachen und die,
Die da sofort drauf kommen auf eine Situation,
Die sind wirklich gut dran und die anderen,
Die können das auch wieder lernen,
Ja.
Da werden so viele Glückshormone ausgeschüttet,
Sage ich jetzt mal,
Das Adrenalin,
Noradrenalin,
Von dem wir vorhin gesprochen haben,
Das wird weniger,
Die Gegenspieler,
Gerade auch,
Die werden vermehrt da im Körper gemessen und auch so Hormone,
Die so das liebevolle Miteinander unterstützen wie Oxytocin und auch das Dopamin ist da ein ganz wichtiges Hormon und die werden,
Wenn der Mensch fröhlich ist,
Wenn er lacht und das geht vor allem auch gut in Gesellschaft mit anderen fröhlichen Menschen.
Also es ist gut,
Sich zu umgeben mit Menschen,
Mit denen man wirklich auch mal gut lachen kann und auch blödeln kann und sich freuen kann und das ist also etwas total Heilsames und da ich das ja auch für mich persönlich erkannt habe und auch gesehen habe,
Dass diese Menschen,
Die zu mir kommen in die Praxis und die zum Check kommen,
Weil sie sich gesund fühlen und trotzdem einfach mal nachschauen lassen wollen,
Wie das alles so ist mit dem EKG,
Mit den Blutwerten,
Dass das oft sehr,
Sehr fröhliche und humorvolle Menschen sind und ich mache jetzt auch gerade eine Ausbildung als Gesundheitsclown über zwei Jahre und da wird der Clown-Placebo oder Dr.
Placebo dann in Zukunft auch noch so das ein oder andere Mal in die Öffentlichkeit treten.
Das finde ich sehr spannend.
Hast du da schon erste Erfahrungen mit gesammelt?
Ja,
Ich trete es schon seit zehn Jahren immer mal wieder auf als Clown,
So im kleinen Rahmen und habe das jetzt so vor einiger Zeit,
Ja vor eineinhalb Jahren auch schon vor 200 Leuten im Rahmen des Brühler Gesundheitsforums gemacht und das macht einfach Spaß und ja,
Die Leute freuen sich dran und kommen auch ins Lachen und in diese heilsame Emotion,
Die ihnen da ja wirklich geschenkt werden kann und die sich selbst vor allem schenken,
Ja.
Bist du denn dann auch in Kontakt mit kranken Menschen?
Also bis jetzt habe ich das noch nicht gemacht,
Dass ich jetzt in Kliniken gegangen bin oder in Pflegeheime oder in Hospize,
Aber diese Ausbildung als Gesundheitsclown,
Die zielt genau daraufhin ab und da wird uns eben auch gezeigt,
Wie wichtig die Emotionen sind für das eigene Erleben,
Ja.
Und die Weisheit des Clowns entsteht dann,
Wenn der Mensch,
Der eben als Clown auftritt,
Dann auch seine eigenen Emotionen erkennt und sich nicht von ihnen forttreiben oder fortreißen lässt und dann ganz die Emotion ist,
Sondern die Emotion als solche erkennt,
Macht,
Hat über die Emotion und das ist auch etwas sehr Gesundes,
Wenn wir uns nicht von Emotionen forttreiben lassen,
Sondern erkennen,
Wir selbst sind der Chef und die Chefin unserer Emotionen und wir können sie sogar lernen zu steuern und der gute Gesundheitsclown,
Der im Krankenhaus oder im Pflegeheim,
Ja mit vielen negativen Emotionen von kranken Menschen,
Alten Menschen zu tun hat,
Dass er trotzdem in der ansteckenden Freude bleiben kann.
Das ist tatsächlich eine große Kunst,
Die gelernt werden kann.
Du hast das eben schon mal erwähnt,
Dass das erlernbar ist im Zusammenhang auch so mit der Neuroplastizität.
Wir können uns ja sozusagen tatsächlich wieder,
Ich sag mal,
Neu konditionieren.
Hast du da Erfahrungen oder einen Hinweis,
Wie sowas gut gehen kann?
Ja,
Also gerade dieser Begriff Neuroplastizität ist ja was total Faszinierendes und wir hatten jetzt erst gerade vor ein paar Wochen auch den Professor Hüther,
Einer der renommiertesten Hirnforscher Deutschlands,
Zu Gast im Brühler Gesundheitsforum,
Hatte ich ihn eingeladen,
Zusammen mit Rüdiger Dahlke waren wir da auf dem Podium und ja,
Professor Hüther bringt es fertig,
Auf eine ganz faszinierende Weise diese Neuroplastizität zu erklären.
Was ist es?
Vor vielleicht 25 Jahren haben wir noch gedacht,
Ja wir kommen mit so und so vielen Gehirnzellen auf die Welt und je älter wir werden,
Wird immer mehr abgebaut und dieser Abbauprozess ist was Schicksalhaftes und bei vielen kann das auch in die Demenz münden und wo viele Menschen,
Die älter werden,
Jetzt Angst haben und er hat ja sogar gesagt,
Wir können die Selbstheilungskräfte unseres Gehirns rechtzeitig aktivieren und eben genau das Demenz,
Alzheimer zu verhindern.
Es gibt Bahnen im Gehirn,
Die sozusagen geschaltet werden von den Neuronen,
Wo dann einfach Schaltprozesse ablaufen.
Je mehr wir immer wieder,
Immer wieder dieselbe Erfahrung machen,
Werden diese Bahnen von einem kleinen Trampelpfad zu einem Weg,
Dann zu einer Straße und irgendwann zu einer Autobahn und diese Autobahn,
Wenn wir die gebahnt haben,
Zum Beispiel in eine gesunde Art und Weise,
Dass wir sogar,
Wenn jetzt unser Chef uns auf eine bestimmte Art und Weise nur schief anschaut und wir sehen da vielleicht unbewusst sogar meistens das Gesicht unseres Vaters,
Der uns mal gesagt hat,
Als wir acht Jahre waren,
Mensch,
Aus dir wird nie was und dann hat er auf eine bestimmte Art und Weise gekommen und jetzt schaut der Chef wieder so und prompt springt diese Autobahn an,
Weil diese Emotion diese neuronalen Wege getriggert hat und sofort laufen Stressreaktionen im Körper ab,
Von denen wir vorhin auch gesprochen haben und jetzt die Neuroplastizid C zeigt uns,
Wenn wir diese Emotion erstmal erkannt haben,
Dass sie da ist und durch eine neue,
Gesündere Emotion ersetzen lernen,
Dann wird diese alte Autobahn tatsächlich auch beim Menschen,
Wenn er 70,
75 ist oder älter,
Funktioniert das noch.
Das sagt uns die Neuroplastizid C.
Es werden neue Wege geschaffen mit der neuen,
Gesünderen Emotion und die alte Autobahn,
Die wird so langsam sozusagen abgebaut und die neuen Wege im Gehirn können hier auf einmal bespitten werden und dann wird da tatsächlich auch eine Autobahn,
Eine neue Autobahn,
Die uns in Richtung Zeit bringen kann.
Wie kann man das schaffen,
Die Autobahn auszubauen?
Ja,
Also das geht vor allem jetzt,
Wenn ich auch meine eigenen Emotionen tatsächlich verändere.
Das heißt,
Ich habe zuerst mal eine Intention,
Ich möchte was verändern.
Zum Beispiel,
Ich möchte jetzt dreimal 30 Minuten in der Woche einen schönen Spaziergang im Wald machen oder auch Joggen oder Radfahren.
Das ist meine Intention,
Die ich habe.
Und jetzt erlebe ich beim Gehen durch den Wald einfach Freude und Entspannung und rieche die Natur und freue mich daran.
Und das sind positive Emotionen.
Und wenn ich das jetzt immer wieder hole,
Ich behalte meine Intention,
Das zu machen bei und ich habe meine positive Emotion und je öfter ich das habe,
Desto mehr werden diese neuen Netzwerke aktiviert und bauen sozusagen stabilere Neuronenstränge aus.
Und das Faszinierende daran ist,
Dass es Untersuchungen gibt,
Dass ich diese positive Emotion,
Die ich habe,
Wenn ich jetzt zum Beispiel im Wald spazieren gehe,
Dass ich die mir auch machen kann,
Indem ich mich still hinsetze und sage,
So,
Ich hole mir jetzt diese Emotion ran.
Ich trainiere diese positive Emotion.
Und da gibt es Untersuchungen,
Dass Menschen,
Die zum Beispiel ihren Bizeps trainieren wollten,
Dann gab es eine Gruppe,
Die hat den Bizeps echt trainiert in einem Fitnesscenter und andere,
Die haben sich das nur vorgestellt,
Wie sie den Bizeps trainieren und sie waren sicher,
Dass das funktioniert.
Und also das ist ganz erstaunlich,
Dass diese Emotion auch hier dazu beitragen kann,
Diese Autobahn,
Diese Netzwerke auszubauen und dann eben auf eine neue Art und Weise das Leben tatsächlich auch gestalten zu können.
Also es geht im Prinzip darum,
Sich das,
Was man wünscht,
Wieder mehr ins Leben zu holen.
Und je häufiger und je länger man das macht,
Desto besser bauen sich die Autobahnen im Kopf.
Genau,
Aber es reicht nicht,
Jetzt alleine,
Ich sage jetzt mal mürrisch,
Durch den Wald zu gehen und die ganze Zeit über den Chef,
Der mich so schief angeschaut hat,
Jetzt nachzudenken,
Sondern den Kopf wirklich frei werden zu lassen,
Wie es so schön heißt,
Ganz ins Hier und Jetzt zu kommen und jetzt diese Gedanken vom Alltag dann wirklich auch,
Wenn sie da sind,
Und es ist ganz normal,
Dass die erst mal da sind,
Sie aber dann erkennen,
Sie sind da und sie auch wieder weiterziehen zu lassen.
Und dann mich auf den Wald konzentrieren,
Auf die Vögel,
Die hier jetzt im Frühjahr gerade so schön singen,
Wie die Buchen Blätter,
Knospen und sich daran erfreuen können.
Dann funktioniert es viel besser,
Als wenn ich jetzt nur den Spaziergang als solchen mache,
Sondern wenn ich ganz und gar da bin und auch mit der Emotion voll und ganz dabei bin.
Du sprichst auch einen für mich ganz interessanten Aspekt nochmal an,
Nämlich das Thema Natur.
Das ist ja auch ein Teil,
Mit dem ich mich sehr intensiv beschäftige.
Was würdest du denn sagen,
Im Vergleich,
Wenn man dieses Training für sich immer wieder drinnen macht oder eben die Natur auch als Raum dafür nutzt,
Welche Unterschiede macht das?
Das macht einen ganz,
Ganz großen Unterschied.
Also es ist schön,
Wenn Menschen ins Fitnesscenter gehen und dort trainieren.
Das ist besser,
Als das gar nicht zu tun.
Ich möchte das jetzt damit nicht schlechtreden,
Aber wenn diese Menschen rausgehen in die Natur,
Sozusagen in einen lebendigen Lebensraum und nicht jetzt von irgendwelchen toten Mauern umgeben sind und irgendwelchen blinkenden Geräten,
Die ihren Puls anzeigen,
Sondern wirklich in den Lebensraum Natur gehen,
Auch als ein Lebewesen,
Können wir uns tatsächlich mit diesem verbinden.
Und die Natur,
Die kann so sehr heilsam sein für uns,
Dass das für mich einen sehr großen Unterschied macht.
Wie würdest du denn sagen,
Wirkt das physiologisch auf uns,
Im Wald unterwegs zu sein?
Definitiv wirkt es physiologisch auf uns,
Ja.
Da gibt es eine Studie,
Die war jetzt gar nicht im Wald,
Sondern die war im Krankenhaus.
Die Patienten,
Die nicht auf grüne Bäume guckten,
In eine Gruppe machten.
Und da gab es andere Patienten,
Die ins Grüne schauen konnten aus ihrem Krankenzimmer.
Und die hatten sich alle einer Operation unterzogen und wir haben gesehen,
Dass die,
Die ins Grüne herausschauen und dass die sehr viel schneller ihre Narben heilten,
Dass die auch früher entlassen werden konnten aus dem Krankenhaus.
Wie viel mehr wird das erst funktionieren,
Wenn wir uns tatsächlich rausbegeben in die Natur?
Und das ist nicht nur,
Dass die Farbe Grün jetzt offensichtlich auf unsere Netzhaut positiv wirkt,
Sondern da ist einfach sehr viel mehr mit verbunden.
Wenn wir sozusagen im besten Sinne uns eins fühlen können mit der Natur,
Dann entwickeln wir eben diese Autobahnen einer positiven Gestimmtheit,
Einer positiven Emotion auf eine sehr viel schnellere und effektivere Weise,
Als wenn wir das nicht täten.
Das ist eine Studie,
Die wurde in den 80er Jahren gemacht von einem schwedischen Forscher,
Roger Ulrich heißt der.
Warum glaubst du denn,
Wenn das Wissen eigentlich schon so alt ist,
Warum wir das immer noch so wenig nutzen?
Ja,
Also ich denke,
Es muss zunächst einmal bekannter werden.
Wir im Westen,
In unserer westlichen Medizin,
Haben ja schon auch eine große Pharmagläubigkeit.
Die östliche Medizin hat diesen Entwicklungsweg so anders gemacht und nicht genommen.
Und ich denke,
Es ist jetzt wirklich die Herausforderung,
Dass ich mich nicht einer Pille anvertraue,
Die mich wieder gesund macht.
Oder Doktor,
Mach du mich jetzt wieder gesund?
Sondern eben Selbstverantwortung zu übernehmen und es eben nicht alleine der Pille zu überlassen.
Es gibt wunderbare Medizin und ich bin sehr,
Sehr froh,
Dass wir sie haben.
Aber es gibt eben noch sehr viel mehr,
Was wir tun können,
Als jeden Tag eine vom Arzt verschriebene Pille zu schlucken.
Was würdest du dir denn wünschen für das Gesundheitswesen?
Ich würde mir wünschen,
Dass es zu einem regelrechten Paradigmenwechsel kommt,
Die den Menschen zeigt,
Dass sie eine Selbstermächtigung haben,
Dass sie selbst wirklich viel für sich tun können,
Dass sie gesund machende Eiweiße im Körper selbst wirklich herstellen und produzieren können und nicht darauf angewiesen sind,
Auf andere oder auf Medizin oder auf Pillen.
Das wäre ein großer Wunsch.
Und ich beobachte sehr,
Dass dieser Vorgang des Paradigmenwechsels schon wirklich ganz in Gang gekommen ist.
Weg von der Pathogenese,
Von der Lehre der Krankheiten,
Sondern hin zur Salutogenese der Lehre,
Wie kann ich gesund bleiben oder wie kann ich am besten auch wieder gesund werden,
Wenn ich krank geworden bin.
Was glaubst du denn,
Was diesen Paradigmenwechsel angestoßen hat?
Ja,
Dass immer mehr Menschen auch diese Informationen weitergeben und gehört werden und dass das Interesse da ist.
Und ich sage jetzt,
Dass das Internet,
Wo ja wirklich weltweit Menschen sich verbinden können,
Schon auch dazu beigetragen hat,
Dass dieses Wissen,
Ich sage jetzt mal über diese,
Nennen wir es mal neue Medizin,
Einfach sich wunderbar verbreiten kann und so viele negative Seiten das Internet auch haben mag.
Jeder Mensch kann für sich entscheiden,
Wie er es nutzt.
Und wenn er zum Beispiel jetzt Salutogenese eingibt oder Plastizität des Gehirns eingibt,
Kann er wunderbare Vorträge auf YouTube hören und damit auch erkennen,
Es gibt eine andere Art und Weise mit Krankheit und Gesundheit umzugehen,
Als wir es bisher gewohnt sind.
Ja,
Danke lieber Axel.
Du hast,
Wie ich finde,
Einen ganz tollen Überblick gegeben über das,
Was wir selber tun können,
Um uns aus dem Stress rauszuholen.
Du sprachst von zur Ruhe kommen,
Du sprachst davon,
Die Natur mehr einzubeziehen.
Du hast appelliert,
Sich mehr zu bewegen,
Aber auch gleichzeitig wieder an die Freude zu kommen und wieder mehr zu lachen und das Leben zu genießen und sich auf die positiven Dinge im Leben zu besinnen.
Ich finde,
Das sind ganz schöne Ansätze,
Die man als Zuhörer jetzt auch ganz gut mal ausprobieren kann.
Fehlt noch irgendwas,
Was wir jetzt in dem Gespräch nicht umreißen konnten,
Was dir aber noch auf der Seele brennt,
Was du gerne noch loswerden möchtest?
Mir wäre jetzt ganz wichtig,
Dass die Menschen,
Die jetzt einen Podcast in Zukunft hören,
Dass die es nicht so sehr aus einer Konsumhaltung,
Na gut,
Ich höre mir das mal an,
Wahrnehmen,
Sondern tatsächlich dann,
Ich sage jetzt mal,
Motiviert sind und vielleicht auch angestachelt werden,
Regelrecht jetzt ins eigene Erleben zu gehen.
Weil es funktioniert dann,
Wenn die Menschen ins eigene Erleben gehen.
Und das wünsche ich jetzt all deinen Zuhörern,
Weil die können sich viel anhören,
Was wir beide hier erzählen und sich ihre Gedanken darüber machen.
Die Gedanken,
Die sind jetzt erstmal was Mentales,
Aber es geht darum,
Jetzt wirklich ins Spüren,
Ins Fühlen,
Ins Erleben zu gehen.
Und dann habe ich das als eigene Erfahrung,
Die kann mir niemand mehr wegnehmen.
Und das wünsche ich den Zuhörern.
Hast du denn vielleicht auch noch einen Tipp,
Womit die Zuhörer starten können,
Der einfach leicht umzusetzen ist,
Schon heute vielleicht?
Ja,
Vielleicht irgendwie weniger Fernsehen und dafür sagen,
Jetzt gehe ich mal eine halbe Stunde in den Wald.
Oder wenn ich jetzt schon meinen Computer habe auf YouTube,
Jetzt hole ich mir mal irgendwie ein wirklich lustiges YouTube von einem wunderbaren Clown zum Beispiel.
Und lache.
Ja,
Ich kann mich gesund lachen.
Wenn ich jetzt irgendwie im Bett liege,
Dann schaue ich halt nicht das tägliche Fernsehprogramm,
Sondern ich gucke mal gezielt nach solchen Sendungen oder YouTube-Beiträgen,
Die mich zum Lachen bringen.
Sehr schön.
Wenn die Zuhörer mit dir in Kontakt treten wollen,
Wo können sie dich finden?
Die aktuelle Webseite ist www.
Axel-sutter.
De.
Dort finden sie alle meine Dinge,
Die ich so mache.
Super.
Ganz,
Ganz vielen Dank für deine Zeit.
Sehr,
Sehr gerne,
Martin.
Hat mir große Freude gemacht,
Mit dir zu sprechen.
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