
Praxis bei Überforderung/ wenn du dich überfordert fühlst
Diese Meditation unterstützt dich in Momenten, wenn du dich überfordert fühlst. Sei es aufgrund äußerer Umstände, innerer Unruhen oder einer Mischung aus allem. Wir beginnen mit einem geführten Check-in, um herauszufinden, wie die Übung dich am besten unterstützen kann. Dann kombinieren wir somatische/ körperliche, Bewusstseins- und Atemtechniken, um dein Nervensystem zu regulieren und deinem Körper, Geist und Herzen zu erlauben, zur Ruhe zu kommen. Ich hoffe, diese Praxis unterstützt dich dabei, dich in diesen herausfordernden Zeiten mit dir Selbst zu verbinden und daran zu erinnern, dass du dir vertrauen kannst und du gut für dich sorgst.
Transkription
Guten Morgen und willkommen zu deiner Praxis.
Bevor wir beginnen,
Nimm gerne einen Moment,
Um anzuerkennen,
Dass der härteste Teil schon vorbei ist.
Du hast dich entschieden,
Hier zu praktizieren und du machst es jetzt.
You did it.
Du bist da.
Und vielleicht kannst du dir hier einen kleinen Moment der Anerkennung schenken,
Zum Beginn der Praxis,
Zu sehen,
Dass du dir es wert bist,
Hier aus vielleicht alten Mustern auszusteigen,
Dass du für dich heute hier bist und dir was Gutes tust.
Wenn wir überfordert sind,
Merken wir es vielleicht oft in den Gedanken,
Doch unser Körper trägt die Überforderung meist schon länger.
Und um hier wirklich schön praktizieren zu können,
Würde ich gern mit dir mit einem Minibody-Scan starten,
Sodass du deinen Körper dann optimal unterstützen kannst.
Also spür vielleicht hier gern mal hin,
Wie sich dein Körper jetzt anfühlt.
Vielleicht nimmst du eher Ruhelosigkeit wahr und Anspannung.
Vielleicht spürst du eine Taubheit,
Kannst vielleicht gar nicht benennen,
Was so da ist oder fühlst dich auch überfordert,
Müde.
Ich lade dich jetzt ein,
Mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen Körper zu wandern und diese Regionen ganz leicht zu bewegen.
Vielleicht,
Wenn da viel Rastlosigkeit ist,
Magst du sogar aufstehen und dich schütteln oder leicht springen.
Wenn da vielleicht eher Müdigkeit ist,
Magst du vielleicht ganz liebevoll diese Regionen oder sie auch einfach nur wahrnehmen.
Wenn du nichts spürst,
Ist das auch okay.
Dann lass es einfach eine Praxis des Vertrauens und der Verbindung sein.
Wenn du willst,
Beginn gern mit einem tiefen Atemzug gemeinsam mit mir.
Atme hierfür gern aus,
Dann atme ein durch die Nase,
Lass gern den Bauch ganz voll werden.
Spür,
Wie sich die Rippen weiten,
Wie vielleicht der Brustkorb ganz voll wird und vielleicht magst du sogar anspannen am höchsten Punkt,
Die Schultern hochziehen und halte für drei,
Zwei,
Eins.
Atme aus.
Vielleicht magst du das gern nochmal machen in deinem Tempo oder auch einfach nur hinspüren.
Wander mit deiner Aufmerksamkeit nun gern zu deinen Füßen und bewegt die gern ein klein wenig,
Vielleicht durch das Wackeln der Zehen,
Vielleicht ein Anspannen und Entspannen,
Vielleicht auch nur ein Bemerken.
Füße sind da,
Passt.
Wander von hier hoch zu deinen Oberschenkeln und vielleicht magst du auch hier ein bisschen schütteln,
Anspannen,
Entspannen oder sie auch einfach bemerken.
Ich bin da,
Ihr seid da.
Wander von hier gern hoch zu deiner Hüfte und auch hier wieder kannst du die gern bewegen,
Auch gern ganz langsam und vorsichtig.
Hier sitzt bei mir auf ganz viel Anspannung.
Von hier wander gern hoch zu deinem Bauch und spür vielleicht,
Wie sich dein Nabel hebt bei der Einatmung und wie er sich senkt beim Ausatmen.
Du kannst auch gerne eine Hand hinlegen,
Wenn sich das schön anfühlt.
Einfach nur wahrzunehmen.
Und vielleicht spürst du sogar,
Wie deine Atmung deinen unteren Rücken bewegt.
Ganz leicht.
Bei all dem,
Was los ist,
Atmet dein Körper dich nach wie vor,
Kümmert sich um dich.
Ganz ohne dran denken,
Ganz ohne was tun zu müssen.
Von hier wander gern hoch zu deinem Brustraum und spür vielleicht,
Wie sich hier ganz zart die unteren Rippen bewegen beim Atmen.
Vielleicht weiten die sich beim Einatmen und senken sich beim Ausatmen.
Du kannst auch hier den Oberkörper gern vielleicht ganz langsam kreisen oder auch gerne eine Hand auf dein Herz legen und Herzschlag bemerken.
Er darf auch etwas schneller sein,
Wenn wir uns mal überfordert fühlen.
Es darf sein.
Ich darf sein.
Und von hier wander gern zu deinen Schultern bis in deine Fingerspitzen die ganzen Arme wahrnehmend.
Und vielleicht magst du auch hier die Arme gern ausschütteln.
Das kann ganz langsam und sanft sein.
In den Schultern tragen wir oft so viel Spannung mit.
Du kannst auch gern die Arme anspannen und entspannen.
Wirklich spüren,
Was sich schön anfühlt.
Du kannst auch gern immer mit einem Säufzer arbeiten.
Das ist anstrengend.
Das darf man sich auch mal anerkennen.
Das tut auch gut.
Und find hier gern auch wieder Ruhe.
Und wander hoch zu deiner Kehle.
Oft in der Überforderung aktiviert sich hier zuerst physische Energie.
Ein alter Impuls um Hilfe zu schreien.
Und vielleicht magst du hier ganz sanft deine Stimmbänder aktivieren,
Indem du vielleicht summst.
Vielleicht einfach nur auch eine Hand auflegst.
Oder auch einfach was sagst.
Vielleicht ist da ein Satz,
Der zu dir fließen mag.
Oder auch einfach ein Geräusch.
Von hier wander gern zu deinem Kiefer.
Und sieh vielleicht,
Ob Kiefer gemeinsam mit Nacken irgendwas brauchen.
Ich finde es da oft schön,
Den Kiefer nach rechts und links zu bewegen.
Oder auch wie wir im Kaugummi kauen,
In einem übertriebenen Kaugummi kauen,
Kreise zu ziehen.
Du kannst auch die Lippen gern lockern.
Und vielleicht auch in die Bewegung ganz langsam den Kopf von rechts nach links bewegen.
Oder von oben nach unten,
Um den Nacken ganz leicht zu lockern.
Ja,
Ja,
Nein,
Nein Bewegung.
So es dürfte sich auch der Körper dran erinnern,
Zu was wir wirklich Ja sagen wollen.
Und zu wieviel wir Nein sagen dürfen.
Und von hier in deinem Tempo wander gern hoch zu deiner Stirn.
Nimm vielleicht deine Augenbrauen,
Deine Augen wahr.
Und vielleicht kannst du hier ein klein wenig weicher werden.
Diese Entspannung vielleicht über dein ganzes Gesicht und Kopf hinunter fließen lassen.
Du kannst auch gern den Kiefer sinken lassen.
Weiterhin durch die Nase ein- und ausatmen.
Wenn das vielleicht schwer ist,
Kannst du auch Grimassen schneiden im Gesicht.
Zuerst in so eine Anspannung gehen.
Es hilft dann oft ein klein wenig mehr Entspannung zuzulassen,
Wenn du das gerade möchtest.
Du kannst auch über dich selbst lachen,
Wenn das vielleicht lustig aussieht.
Oder wenn sich ein Teil unwohl fühlt,
Können wir auch das anerkennen.
Du gehst so weit,
Wie du gehen magst.
Und von hier kannst du gern mit deiner Aufmerksamkeit ein paar Zentimeter über deine Scheitelkrone wandern.
Du kannst dir auch gern hier vorstellen,
Dass du vielleicht etwas mehr Ruhe hineinbringen darfst.
Vielleicht etwas abschüttelst,
Was du nicht brauchst.
Hier mal anspannst und entspannst.
Es würde so dieses gesamte Feld,
20 bis 30 Zentimeter um dich herum,
Loslassen dürfen.
Und vielleicht auch nur im Anerkennen von loslassen geht gerade nicht.
Einfach nur sagen,
Ich sehe all das,
Was da gerade zu viel ist.
Das ist okay.
Und vielleicht magst du spüren,
Ob mit all dem irgendeine Emotion sich zeigt.
Vielleicht ist da eine Wut,
Die sagt,
Das ist nicht okay.
Eine Traurigkeit.
Vielleicht ist da auch Verzweiflung.
Vielleicht ist da auch eine Dankbarkeit,
Dass du dir Raum für dich nimmst.
Ein Merken,
Dass es auch schön ist im Körper zu sein,
Muss aber nicht.
Nimm mal einfach wahr,
Was da ist und wenn es einfach nichts ist.
Auch Perfektionismus kann da vielleicht da sein.
Richtig machen wollen.
Erwartungen.
Und vielleicht gibt es auch irgendwas,
Was sich im Körper gerade schön anfühlt,
Weil dieses Gefühl da ist.
Nicht,
Dass wir es wegmachen müssen,
Sondern weil es da ist.
Vielleicht mag die Wut mit einer kleinen Bewegung oder einem Geräusch fließen oder einer großen.
Vielleicht magst du für die Verzweiflung eine Hand auf dein Herz oder an einer anderen Stelle legen und einfach sagen,
Ich bin da.
Ich sehe dich.
Um dich zu erinnern,
Dass dein Selbst größer ist.
Diese Gefühle kommen und gehen.
Du bleibst.
Oder vielleicht magst du in der Dankbarkeit dir ein paar Atemzüge schenken und sie expandieren lassen.
Oder sie einfach liebevoll halten.
Wir gehen nun über in Samavritti.
Oder auch die Kohärenzatmung.
Wir werden unsere Atemzüge gleich lang werden lassen beim Ein- und Ausatmen.
Ich biete dir hier einen Rhythmus an.
Geh aber gern auch kürzer oder länger,
Wenn sich das für dich heute besser anfühlt.
Du kannst gern durch die Nase ein- und ausatmen.
Oder auch wenn du etwas mehr Erdung benötigst,
Durch die Nase ein- und den Mund aus.
Wenn du bereit bist,
Atme gern gemeinsam mit mir durch die Nase aus.
Und atme ein,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Ausnabel senkt,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Ausnabel senkt,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Ausnabel senkt,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Ausnabel senkt,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Schultern entspannen,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Hände entspannen,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Hüfte entspannt,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Oberschenkel entspannen,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Füße entspannen,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Gesicht,
Kopf und Nacken entspannen,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Welle der Entspannung durch den ganzen Körper,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Welle der Entspannung,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Bereich um den Körper wird ruhig,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Welle der Entspannung in dir und um dich,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Welle der Entspannung,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Welle der Entspannung,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Welle der Entspannung,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein Nabel hebt,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus Welle der Entspannung,
Drei,
Zwei,
Eins.
Nimm hier gern deinen Atem wahr,
Der sich Nabel hebt und senkt.
Dein Körper,
Das Feld um dich,
Diese reichhaltige Welt in dir.
Spür gern hin,
Was kommt,
Wenn du dich fragst.
Wie kann ich heute gut für mich sorgen?
Und es darf etwas ganz Kleines sein.
Es darf sich spielerisch und einfach anfühlen.
Denn wenn so viel los ist,
Dann tut es uns auch gut,
Uns an die Einfachheit zu erinnern.
An die Leichtigkeit.
Und auch wenn es nur etwas für drei Sekunden ist,
Etwas zu tun oder auch mal etwas nicht zu tun,
So ist dies wie ein Anker,
Wie ein Aussteigen aus dem Muster,
Ein Einlassen einer neuen Welt und Energie,
Der Freiheit begegnen.
Entscheide gern,
Ob du hier noch etwas in Stille verweilen magst oder mit mir die Praxis beenden möchtest.
Bevor wir aus der Praxis gehen,
Gibt es noch eine Frage,
Die ich dich einlade,
Die Antwort zu erspüren.
Was ist die Weisheit hinter der Überforderung,
Die ich gerade spüre?
Was bin ich nun bereit zu wissen?
Und von hier,
Wenn du möchtest,
Kannst du gern deinen Atem vertiefen.
Und den Übergang ins Aufwachen,
Ins Augenöffnen,
Ins Antreten.
Du kannst gern Bewegungen durch den Körper fließen lassen,
Gern die Augen noch geschlossen lassen.
Und dann in deinem Tempo gern die Hände vorm Herzen oder auf dem Herzen zusammenbringen,
Wenn sich das für dich gut anfühlt.
Und kannst hier gern noch mal einen Moment innehalten.
Und vielleicht noch mal bemerken,
Dass du es wirklich gemacht hast.
Du hast dir für dich Zeit genommen.
Mit all dem,
Was los ist,
Warst du dir nicht egal,
Sondern du hast für dich gesorgt.
Egal wie angenehm oder unangenehm die Praxis war.
Das muss nicht perfekt sein,
Genauso ist es perfekt.
Es ist immer gut genug.
Aber du bist für dich da gewesen.
Du bist nicht mehr der dieselbe wie früher.
Du bist nun neu.
Und diese Praxis hat dich,
So wie jede Entscheidung für dich,
Verändert.
Du gehst deinen Weg.
Du kannst es,
Du hast den Mut.
Und vielleicht magst du dir hier einen Moment der Dankbarkeit schenken.
Dir und all dem,
Was heute mit dir und durch dich praktiziert hat.
Und vielleicht mit einer kleinen Verbeugung diese Praxis mit mir beenden.
Und dann,
Wenn du bereit bist,
Kannst du gern mit geschlossenen Augen die Augäpfel vielleicht zum Boden drehen.
Und dann die Augen langsam wach blinzeln.
Spüren,
Wie dich der Boden vielleicht hält.
Vielleicht auch im Raum um dich umsehen und den Blick noch auf etwas rasten lassen,
Was sich angenehm anfühlt.
Ich wünsche dir von hier einen wundervollen Tag.
Dass du gut auf dich schauen kannst und für dich da bist,
Auch wenn es gerade schwer ist.
Wir alle haben die Tage,
Das gehört irgendwie zum Leben dazu.
Und trotzdem ist es gut,
Wenn wir uns daran erinnern,
Dass wir für uns da sind und dass wir uns wichtiger sind als alles,
Was sonst so um uns herum an Wahnsinn passiert.
Von Herzen danke,
Dass du dir Zeit für dich genommen hast heute.
Ich stelle mir das immer vor wie so Wellen,
Die von uns hinaus fließen und auch ohne unser Wissen ganz viel in den Menschen und der Welt um uns bewegen.
Deshalb danke für diese Entscheidung für dich und für die Welt.
So ist nämlich Self-Care,
World-Care.
Danke und alles Liebe.
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