
Göttliche Passivität ist die beste Meditation
by Rani Kaluza
In dieser Meditation geht es um absolutes Nicht-Tun und um die hohe Kunst, dabei höchst feinfühlig und präsent zu sein. Es ist eine Einladung, einmal zu erforschen, was passiert, wenn du absolut passiv bist, und ob du bemerkst, dass eine innere Ordnung sich dadurch von ganz alleine herstellt. Die Klaviermusik ist von Kerstin Strecke komponiert und gespielt.
Transkription
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Meditationssession.
Okay,
Da sitzen.
Der Körper tut hier schon mal gar nichts jetzt.
Aber der Geist tut meistens noch was.
Schau mal,
Dass du alles tun,
Alles,
Alle Anstrengungen mal loslässt,
Alles tun sein lässt,
Auch auf geistiger Ebene.
Und mal schauen,
Um mal zu schauen,
Was dann übrig bleibt.
Von allem tun,
Von allem geistigen vorantreiben einfach mal loslassen.
So ein Gefühl von,
Ich verliere den Halt ein wenig.
Sich total in dieses,
Total göttliche Passive,
Göttliche Passivität überlassen.
Was bleibt übrig,
Wenn du gar nichts tust.
Was ist spürbar,
Was ist fühlbar,
Sehbar,
Hörbar.
Körperempfindungen.
Sind noch Gedanken da,
Wenn du gar nichts tust?
Kommen die trotzdem noch?
Sei ganz behutsam,
Alles so zu lassen.
Ja.
Denn wenn du nichts tust,
Darf alles so da sein,
Wie es gerade auftaucht.
Vielleicht kannst du schon diese Stille wahrnehmen.
Den Raum deines Gewahrseins.
Absolut,
Absolute Passivität.
Du merkst,
Das Leben hält sich selber von alleine aufrecht.
Du kannst Dinge wahrnehmen,
Ohne nach denen zu suchen.
Die kommen einfach zu dir.
Versuch nicht mehr wahrzunehmen,
Als du wahrnimmst.
Lass immer wieder los,
Wenn du merkst,
Du hast doch noch was gemacht.
Hast doch noch einen Gedanken vorangetrieben.
Oder bist hineingesogen worden.
Ist wieder los und überlässt dich dieser absoluten Passivität.
Wo du quasi nur noch ein großer Raum Zeuge bist.
Großes Wahrnehmungsfeld.
Eine große Offenheit.
Der alles auftauchen darf.
Und dich auch berühren darf.
So komplett passive Offenheit.
Für alles Lebendige.
In dir und auch außerhalb von dir.
Ich habe jetzt hier die ganze Zeit die Augen offen.
Schau im Panoramablick.
Aber ich überlasse das gerne dir,
Was du machst.
Wie du das am besten umsetzen kannst für dich.
Ich lasse alles tun,
Komplett sein.
Auf geistiger und auf körperlicher Ebene.
Alles streben.
Alles versuchen.
Und schau,
Was dann übrig bleibt.
Ich erraume sich mir dann offenbart.
Welches Gefühl zu mir kommt.
Welche Empfindung.
Welches Geräusch.
So als wäre ich der stille Zeuge meines eigenen Lebens.
Meiner eigenen Existenz.
Und des Raumes natürlich um mich herum.
Schau vielleicht,
Ob du noch mehr loslassen kannst.
Vom Tun.
Noch mehr Schale werden kannst.
Noch mehr offen sein kannst.
Noch mehr Zeit entspannen kannst.
Noch mehr loslassen.
Von aller Anstrengung.
Und spüren.
Fühlen.
Hören.
Tasten.
Die Hände.
Wo die liegen.
Das alles Teil dieses Raumes.
Dieser stillen Offenheit.
Der Atem,
Wie der rein und raus geht.
Der geht auch rein und raus.
Ohne,
Dass man das tun muss.
Das Herz klopft.
Ohne,
Dass man das tun muss.
Ohne,
Dass man das tun muss.
Und sag Ja zu allen inneren Zuständen.
Wenn du dich innerlich verwirrt oder chaotisch wahrnimmst,
Dann sagst du Ja.
So ist das Herz.
Versuch immer mehr auf die energetische Ebene zu gehen.
Wo du die Dinge fühlst,
Ohne darüber zu denken.
Wie fühlt es sich an?
Wie fühlt sich zum Beispiel Unruhe an?
Und lass dich komplett so sein.
In jeder Sekunde.
In jedem Moment.
Bleib immer bei dir.
In Tuchfühlung.
Und ja,
Wichtig ist,
Dass die Tendenz geht immer dahin,
Das muss mehr sein,
Das muss anders sein.
Du kannst hier wirklich darauf bestehen,
Dass es so wie es jetzt ist,
Genau richtig ist.
Es muss nicht mehr sein,
Es muss nicht weniger sein,
Es muss nicht anders sein.
Darin liegt ein großer Frieden.
Das genau so sein lässt.
Und dem deinen Raum gibst,
Deinen Raum des Gewahrseins.
Jetzt haben wir noch ein paar Minuten und ich möchte dich einladen,
Falls du mir folgen möchtest,
Nochmal die Uhren aufzustellen und in die Stille hineinzulauschen,
In das Lautlose,
Was überall ist,
In dir,
Außerhalb von dir.
Die Stille einzuladen speziell,
Als deine kosmische Freundin,
Dein kosmischer Freund.
Die Stille ist ja zugleich auch räumlich,
Hat eine dreidimensionale Qualität,
Weil sie auch dein Gewahrsein ist.
Sie ist alles durchdringend und sie ist immer da,
Auch wenn es ganz,
Ganz laut ist.
Die Stille ist immer auch in ganz,
Ganz lauten Situationen,
Weil sie überirdisch ist,
Keine irdische Stille.
Und wenn du das Gefühl hast,
Du hast Verbindung gemacht mit der Stille,
Dann kannst du sagen,
Ich bin diese Stille.
Nochmal mehr einzusinken und schauen,
Was das für eine Erfahrung ist.
Ohne,
Dass du dir das vorstellst,
Es ist mehr,
Du sagst,
Ich bin diese Stille.
Dann wartest du auf die Erfahrung.
Das ist dann manchmal ein wenig wie baden.
In Lautlosigkeit baden,
Ist doch ein schönes Bild.
In Stille baden.
Dann kommst du langsam nochmal in den Körper hinein mit der Stille.
Kannst du gerne mitnehmen,
In den Körper hinein und zu diesem ganz einfachen Hier-Sein-Da-Sitzen.
Wer möchte,
Kann sich so noch mal dem Universum mitteilen und zeigen.
Der Kalde Mon Sokoda hat jeden Morgen gesagt,
Hier bin ich Universum,
Ich stehe zu deinen Diensten.
Das fiel mir jetzt gerade ein.
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