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Erdrückende Sorgen loslassen – zurück zur Leichtigkeit.

by Veronika Maria Kammholz

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle

Eine sanfte Meditation, um Sorgen loszulassen und neue Leichtigkeit zu spüren. Wenn Sorgen dich gerade belasten, lädt dich diese Meditation dazu ein, loszulassen. Schwere Gedanken dürfen sich lösen, während du Schritt für Schritt zurück zu mehr Leichtigkeit findest. Höre die Meditation regelmäßig, um dieses befreiende Gefühl zu vertiefen und in deinen Alltag mitzunehmen.

Transkription

Herzlich Willkommen zu dieser neuen Meditation mit dem Thema,

Wenn dich Sorgen erdrücken.

Vielleicht hast du gerade das Gefühl,

Gar nicht richtig atmen zu können,

Weil du so viel auf den Schultern hast,

Weil dir so viele Themen gerade die Kehle zuschnüren.

Weil so viel eng ist und einfach vielleicht zu viel,

Von allem zu viel,

Weil du dich selber gar nicht mehr kennst und erkennst.

Wenn du dich hier gut wiederfinden kannst,

Dann ist diese Meditation jetzt genau das richtige für dich.

Mach es dir dafür mal so richtig bequem.

Bequem bedeutet in dem Zusammenhang ohne Anspruch auf Perfektion,

Auf perfektes Sitzen oder Abfangen oder Liegen.

Einfach so,

Dass du dich gerade wohlfühlst in deiner Haut,

So gut es eben gerade geht.

Vielleicht magst du also einfach liegen,

Dich zudecken,

Auf die Seite drehen oder im Schneidersitz sitzen.

Und genau das ist für diese Meditation jetzt auch vollkommen in Ordnung.

Du findest also deinen Weg,

Dich gerade gut einlassen zu können,

Auf die paar Minuten Zeit für dich.

Rutsch dich immer wieder ein bisschen zurecht,

Abliegen im Sitzen,

Holst dir vielleicht noch ein Kissen,

Eine Decke,

Magst vielleicht noch ein Fenster schließen.

Alles,

Damit du dich für ein paar Momente wirklich enden kannst.

Durch die Nase ein und durch den Mund mal mit einem Säufzen aus.

Durch die Nase ein und mit einem Säufzen einfach alles loslassen,

Ausatmen,

Was dich beschwert.

Und noch ein letztes Mal atmest du durch die Nase ein.

Du findest jetzt deinen dir natürlichen Atem,

Wo du tust,

Lässt die Augen geschlossen und kommst für ein paar Momente bei dir an.

Du hörst die Musik im Hintergrund,

Den Klang meiner Stimme.

Lass doch mal alle Umgebungsgeräusche wahrnehmen ohne Wertung.

Dann setzt vielleicht noch so ein ganz sanftes,

Wohlwollendes Lächeln auf deine Lippen.

Als Haltung durch diese Meditation.

Vielleicht magst du dir jetzt noch gedanklich jemanden einladen,

Der dir ein gutes Gefühl gibt.

Jemanden,

An den du dich immer mit all deinen Themen und Sorgen und Problemen und auch Wünschen und Zielen anlehnen kannst.

Jemand,

Der dich liebt und dir Wärme schenkt und Geborgenheit.

Es kann auch ein Lebewesen sein,

Ein Hund,

Eine Katze oder jemand,

Der schon verstorben ist.

Schau mal,

Wer sich da gerade zu dir gesellt und dir Schutz und Begleitung durch diese kleine Reise gewährt.

Und nun rufst du dir mal vor Augen,

Was dich gerade alles beschwert.

Vielleicht mag der Gedanke erst einmal beängstigend sein,

All die Themen nochmal so groß zu machen und herzuholen.

Und hier darf ich dir einfach mal Mut zu sprechen,

Dir zu vertrauen,

Die Themen nicht lange aushalten zu müssen,

Nur für einen Moment nochmal anzuschauen.

Schau mal,

Was dir gerade die meisten Sorgen macht,

Um wen du dir gerade Sorgen machst und wie lange dieser Zustand schon andauert.

Wenn diese Sorge ein Gewicht hätte,

Wie schwer wäre sie dann?

So spür mal dieses Schwere,

Dieses Gewicht in deinem ganzen Körper.

Schau auch mal,

Welches Gefühl dieses Gewicht mit sich bringt,

Was sich für dich ermüdend anfühlt,

Erdrückend.

Ja,

Wo du in diesem Körper,

In deinem Körper,

Das Gefühl am stärksten wahrnehmen kannst,

Was diese Sorge und das Gewicht von ihr in dir auslöst.

Vielleicht gelingt es dir auch noch,

Den Sorgen oder einer großen Sorge eine Farbe zu geben.

Und dann nimm nochmal deinen ganzen Körper wahr und schau,

Wo sich die Sorge in dir oder außerhalb von dir verteilt.

Und nimm weiter wahr,

Wie sich das anfühlt,

Was es mit dir macht.

Du spürst weiter den Schutz,

Deine Begleitung,

Die Wärme.

Atmest weiter entspannt,

Vielleicht auch immer wieder mit dem Säufzen aus.

Wie sich das anfühlt,

Dieser Zustand,

Wenn du ihn mal so ganz bewusst zu dir einlässt.

Und jetzt darfst du dich mal fragen,

Ob diese Sorge oder diese Sorgen gehen dürfen.

Ob du sie loslassen willst oder leichter werden lassen willst.

Wenn das so ist,

Dann darfst du dir jetzt vor deinem geistigen Auge einen Luftballon vorstellen.

Einen riesengroßen,

Mit Gas gefüllten Luftballon.

Die Farbe wählst du.

Vielleicht ist er rosa oder rot oder gelb.

Hier darfst du jetzt ganz bewusst eine heitere Farbe wählen.

Vielleicht auch Regenbogen.

Was immer dir als erstes in den Sinn kommt.

Und in diesen riesengroßen Luftballon darfst du jetzt mal all die Sorgen,

All die Schwere hineinfließen lassen.

Vielleicht auch hineinpusten.

Du stellst dir vor,

Wie alles aus deinem Körper,

All diese Farbe,

Die Dunkle,

Die du nun den Sorgen gegeben hast,

In diesen großen,

Großen Gasluftballon hinein gepustet werden.

Das Ganze machst du mindestens zwei,

Drei,

Vier Mal.

Wichtig hier ist,

Dass du wirklich so lange auspustest,

Dass es so ein bisschen mehr ist,

Als du natürlicherweise ausatmen würdest.

Dass du dich ganz entleerst und wirklich alle Sorgen loslässt,

Übergibst,

Abgibst,

Dich frei machst,

Dich frei lässt.

Nimm nochmal einen ganz tiefen Atemzug durch deinen ganzen Körper und puste alles,

Was dich noch bedrückt und erdrückt in diesen großen,

Mit Gas gefüllten Luftballon.

Wenn sich dieser Vorgang für dich gut anfühlt,

Dann darfst du hier gerne noch für ein paar Momente weiter atmen.

So weitermachen und deinen Körper ganz bewusst wahrnehmen,

Wie allein diese Atmung unser Nervensystem beruhigt,

Für Entspannung sorgt.

Dir vielleicht sogar schon jetzt ein Gefühl von Leichtigkeit oder Leichter ums Herz beschert.

Nimm ein paar Atemzüge,

Um deinen Körper zu begrüßen und wahrzunehmen,

Anzunehmen und das leichter zu erkennen und anzuerkennen.

Wenn du das Gefühl hast,

Da ist noch ein bisschen was oder ein bisschen mehr,

Dann darfst du ruhig noch ein paar Atemzüge nehmen und den Luftballon noch weiter aufpusten.

Du knotest nun den Luftballon zu,

Verschließt die Öffnung,

Hältst ihn nochmal in der Hand an einer Schnur,

Spürst die Schnur zwischen deinen Fingern,

Schaust dir diesen riesigen,

Wunderschönen Luftballon noch einmal an,

In den nun alles geflossen ist,

Was dich so lange schon beschwert,

Dir Sorgen macht.

Und du siehst nur noch diesen wunderschön farbigen,

Prallen Luftballon,

Der nach oben zieht,

Der schon jetzt in den Himmel steigen will.

Du hältst ihn noch in den Händen,

Spürst den Zug nach oben und lässt plötzlich einfach los.

Die Schnur entleitet deinen Fingern und der Luftballon steigt immer weiter in Richtung Horizont.

Du blickst ihm nach,

Voller Wohlwollen und Zuversicht und Leichtigkeit und beobachtest,

Wie der Luftballon immer weiter und weiter in Richtung Horizont steigt.

Ja so weit,

Bis du ihn irgendwann mit deinem bloßen Auge nur noch als Stecknadel oder kleiner Punkt am Himmel erkennen kannst,

Bis er dann irgendwann ganz verschwindet.

Und mit ihm alle Sorgen und Nöte für diesen Moment zurückbleibt,

Ein Gefühl von Leichtigkeit oder leichter sein.

Und so lade ich dich ein,

Diesen Moment,

Diesen Zustand noch für ein paar Momente zu genießen,

Zu verinnerlichen.

Wieder ganz bei dir anzukommen,

Bei diesem freien,

Befreiten Körper und Geist.

Nimm das Gefühl von Freiheit wahr,

Von Freilassen,

Freisein,

Raum haben für.

Und dann bring ganz sanft wieder Bewegung in deinen Körper.

Beginne mit den Zehen,

Die sind langsam behutsam mit dir selbst.

Bewegung in die Finger zu bringen.

Regel dich,

Beginn dich zu strecken.

Wieder aufzuwecken,

Ganz sanft und in deinem Tempo darfst du dann auch die Augen öffnen,

Aufblinseln,

Dich im Raum orientieren.

Deinen Körper auch jetzt noch einmal wahrnehmen.

Das Gefühl wahrnehmen,

Wie du dich gerade fühlst.

Nochmal ganz tief mit dem Lächeln ein- und wieder ausatmen.

Und erfrischt und munter und frei wieder im Hier und Jetzt ankommen.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag oder eine wunderbare,

Gute Nacht,

Wann immer du diese Meditation für dich gewählt hast.

Und sende dir die herzlichsten Grüße.

Deine Veronika

© 2026 Veronika Maria Kammholz. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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