
Meditation Der Zwölf Körperräume
In dieser Meditation machen Sie sich Ihren Körpers als Raum bewusst. Durch das Eintauchen in die Körperräume entsteht sehr rasch eine tiefe Ruhe. Darum stellt diese Meditation einen idealen Einstieg für alle dar, die lernen möchten zu meditieren, aber Probleme damit haben, lange ruhig sitzen zu bleiben. Sie eignet sich jedoch genauso auch für Erfahrene, die mit dem Durchgang durch die 12 Körperräume die Anspannung und Hektik des Alltags zurücklassen und in eine längere Meditation eintreten möchten. Eine der Wirkungen von Meditation ist die Entdeckung und Kultivierung des eigenen Körperraumes. Diesen Raum benötigen wir als Gegengewicht zu unseren „im Außen“ verstrickten emotionalen Reaktionen (welche gleichwohl in uns stattfinden). Mit einem gut entwickelten Bewusstsein für einen warmen und stabilen Raum in uns wird es leichter, diese emotionalen Verstrickungen zu erkennen und unsere Abhängigkeit von ihnen und Identifizierung mit ihnen Schritt für Schritt zu lösen.
Transkription
Dies ist die Meditation der Zwölfkörper-Räume.
Wir gehen durch den Körper,
Beginnen mit dem rechten Unterschenkel,
Fuß,
Gelenk und Fuß und über das rechte Knie hinaus.
Das ist dein Raum.
Diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet,
Auch über das Knie hinaus.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Der linke Unterschenkel,
Fuß,
Gelenk und Fuß und über das linke Knie hinaus,
Ein Raum.
Diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet,
Auch über das Knie hinaus.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Die Sitzbeine werden uns bewusst,
Das Becken mit dem Kreuzbein,
Der untere Rücken und das untere Haar.
All das bildet zusammen einen Raum.
Und diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Vom Becken durch die rechte Hüfte,
Oberschenkel über das rechte Knie hinaus,
Ein Raum.
Diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet,
Auch über das Knie hinaus.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Vom Becken durch die linke Hüfte,
Oberschenkel über das linke Knie hinaus,
Ein Raum.
Diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet,
Auch über das Knie hinaus.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Der Rumpf wird uns bewusst mit dem unteren Bauchraum,
Dem oberen Bauchraum,
Dem Raum des Brustkorbs und der Schultern.
Mit dem Raum des unteren Rückens,
Des mittleren Rückens und des oberen Rückens mit dem Bereich zwischen den Schulterblättern.
All das bildet zusammen einen Raum.
Und diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Vom Brustkorb durch die rechte Schulter,
Oberarm über den rechten Ellenbogen hinaus,
Das ist ein Raum.
Diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet,
Auch über den Ellenbogen hinaus.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Der rechte Unterarm,
Handgelenk und Hand und über den rechten Ellenbogen hinaus,
Ein Raum.
Diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet,
Auch über den Ellenbogen hinaus.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Vom Brustkorb durch die linke Schulter,
Oberarm über den linken Ellenbogen hinaus,
Das ist ein Raum.
Diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet,
Auch über den Ellenbogen hinaus.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Der linke Unterarm,
Handgelenk und Hand und über den linken Ellenbogen hinaus,
Das ist ein Raum.
Diesen Raum als Ganzes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet,
Auch über den Ellenbogen hinaus.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Der Raum in Nacken und Hals wird uns bewusst.
Diesen Raum in Nacken und Hals spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet.
Wie er sich sanft in den Brustkorb hinein und in den Kopf hinein ausdehnt und diese Räume verbindet.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Der Raum im Zentrum des Kopfes wird uns bewusst.
Diesen Raum im Zentrum des Kopfes spüren.
Spüren,
Wie er sich weitet.
Wie er sich sanft von seiner Mittellinie her zu den Seiten hin ausdehnt.
Und mit der Aufmerksamkeit des gesamten Körperinneren.
Ganz darin sein.
Mit der nächsten Einatmung steigt unsere Aufmerksamkeit die Vorderseite der Wirbelsäule nach oben bis über den Scheitel hinaus.
Mit der Ausatmung sinkt die Aufmerksamkeit die Rückseite der Wirbelsäule nach unten bis tief in den Boden.
Für die verbleibenden fünf Minuten unserer Meditation sitzen wir nun mit unserer Aufmerksamkeit in unserem Körperraum und darüber hinaus.
Und wir schauen unserem Atem zu,
Wie er kommt und geht.
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