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Atemkraftwerk: Morgenmeditation für den Advent

by Martin Schubert

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ATEMKRAFTWERK ist eine Morgenmeditation, die Mo-Fr um 7:00h stattfindet. Abwechselnd gibt es eine Atemsession im Sitzen, und Feldenkrais-Übungen im Liegen. Die heutige Session fokussiert sich auf das Licht als Einstimmung auf die Adventszeit.

Transkription

Es ist sieben Uhr morgens.

Wir starten gemeinsam in diesen Tag,

In diesen Freitag vor der Adventszeit.

Und wir finden uns heute im Sitzen.

Und am Ende der Woche öffnen wir uns jetzt dem Wochenende.

Und wir atmen ein,

Öffnen die Brust nach oben und vorne.

Und atmen aus,

Indem wir uns runden.

Und am Ende der Rundung noch den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen.

Einatmen,

Wir öffnen uns nach vorne und oben,

Die Schultern entspannen sich.

Ausatmen,

Wir runden uns ein.

Ein dabei immer durch die Nase und aus durch Nase oder Mund.

Einöffnen und ausrunden.

Ein und aus.

Ein und aus.

Jetzt legen wir die rechte Hand auf die rechte Schulter,

Die linke Hand auf die linke.

Und wir kreisen die Schultern zurück,

Schaffen uns Platz im Nacken,

Im Hals,

Kreieren etwas Wärme.

Und dann kreisen wir mit den Schultern nach vorne.

Dann ballen wir die Hände zu kleinen Fäusten und trommeln uns etwas auf die Nieren am unteren Rücken.

Wir trommeln uns auf die Brust und strecken den linken Arm aus und klopfen ihn von beiden Seiten mit der rechten Hand ab.

Und dann wechseln wir die Seiten,

Strecken den rechten Arm aus und klopfen ihn mit der linken Hand beidseitig ab.

Dann senken wir die Arme kurz ab.

Mit dem nächsten Einatmen heben wir die Arme zu den Seiten nach oben,

Bis die Handflächen sich über dem Kopf treffen,

Die Hände sich ineinander verschränken und dann strecken wir uns in die Höhe,

Solange bis wir mit etwas Nachhilfe einmal gähnen können.

Huuuuuh.

Und wir legen die Hände ab und schließen die Augen und verbinden uns mit dem erwachenden Tag,

Mit dieser Energie des Morgens.

Wir fühlen uns in unseren Sitz ein,

Fühlen die Erdung,

Alle Punkte,

Die den Boden berühren,

Die Sitzhöcker,

Eventuell die Beine.

Und dann lassen wir die Wirbelsäule sich aufrichten,

Wie eine Wasserpflanze,

Immer nach oben strebend,

Gleichzeitig in sich flexibel.

Dann entspannen sich die Schultern nach unten,

Der Kiefer wird weich und frei und diese Entspannung wächst hoch,

Die Gesichtshaut entspannt sich,

Die Augen entspannen sich.

Und wir bringen die Aufmerksamkeit zu unserem Atem und beobachten einfach,

Wie kommt der Atem,

Wie fließt der Atem.

Und langsam atmen wir tiefer und wenn wir durch die Nase einatmen,

Lassen wir den Bauch wachsen.

Und wenn wir durch Nase oder Mund ausatmen,

Lassen wir den Bauch wieder zurückgehen.

Ein und aus.

Ein und aus.

Ein für vier und aus für sechs.

Ein,

Aus.

Ein,

Aus.

Und nochmal ein.

Und dann atmen wir aus mit einem Seufzer.

Und jetzt fühlen wir uns nochmal in den Moment ein,

Bringen die Aufmerksamkeit zu unserer Haut und fühlen mit dieser entspannten Haut in diesen Augenblick hinein.

Was kann uns dieser Moment verraten,

Wenn wir ihn nur erfüllen?

Wir bringen die Aufmerksamkeit zu unserem Hörsinn und lauschen diesen Moment,

Ohne die Geräusche zu richten,

Einfach alles wahrnehmen.

Wir verbinden uns mit dem Geschmackssinn.

Welchen Geschmack haben wir im Mund?

Was bedeutet es zu schmecken?

Mit geschlossenen Augen schauen wir uns die Augenlider von innen an.

Was können wir da sehen?

Wir verbinden uns mit dem Geruchssinn,

Atmen durch die Nase ein und aus und versuchen alles wahrzunehmen.

Gibt es so etwas wie Gerüche des Morgens?

Und dann fühlen wir uns nochmal in unsere Wurzel ein,

Am Ende der Wirbelsäule und fühlen alle Punkte,

Die den Boden berühren,

Verbinden uns mit der Erde,

Fühlen uns hier ganz zu Hause auf diesem Planeten.

Und dann gehen wir mit der Aufmerksamkeit diesen zentralen Energiekanal hoch bis zum Scheitel und spüren diese lebendige Verbindung,

Diesen lebendigen Austausch zwischen oben und unten,

Für den wir eine Brücke darstellen,

Die wir in uns spüren können.

Und mit dem nächsten Einatmen lassen wir die Energie aufsteigen aus dem Boden in unsere Wurzel durch den Energiekanal nach oben bis zu unserer Krone im Scheitel.

Und mit dem Ausatmen bringen wir die Energie wieder hinab von der Krone durch den Energiekanal bis zur Wurzel und in den Boden zurück.

Ein in das Aufsteigen und Aus wieder in das Hinabbringen.

Ein und Aus.

Ein und Aus.

Ein und Aus.

Ein und Aus.

Und beim nächsten Mal atmen wir ein zur Krone,

Halten den Atem dort kurz,

Bringen die Aufmerksamkeit zu unserer Stirn und lassen los mit einem Seufzer.

Wir beobachten kurz,

Bringen die Aufmerksamkeit wieder zur Stirn,

Entspannen den gesamten Stirnraum und alles drumherum,

Die Kopfhaut,

Die Augen,

Fühlen weiter auf der Stirn,

Stellen uns vor,

Die Stirn ist wie eine Leinwand,

Auf der wir beobachten können,

Wie unser Geist zur Stille findet.

Am Sonntag beginnt ja die Adventszeit und in ganz verschiedenen Traditionen der Welt wird das Licht gefeiert in der dunklen Jahreszeit.

Und wir stellen uns jetzt vor mit geschlossenen Augen,

Wie das Licht in unseren Scheitel eindringt und durch den Energiekanal nach unten dringt und sich bei uns in der Wurzel sammelt und wie unser ganzer Körper von Licht durchflutet wird.

Wie jede Zelle dieses Licht reflektiert,

Man kann sich das so als ein weiß-goldenes Licht vorstellen,

Ein spirituelles Licht,

Was uns von innen erleuchtet und unseren ganzen Körper mit Heilsamkeit durchflutet.

Wir können uns nochmal einfühlen in den Scheitelpunkt,

Als ob es da so einen Punkt gibt auf dem Kopf,

Wo das Licht eindringt und von da durch den Körper flutet,

Uns von innen erleuchtet.

Wir können auch spüren,

Wie dieses heilsame Licht sich im Hals sammelt,

Dann hinabgleitet in Richtung Herzen,

Das Herz erleuchtet,

Zum Sonnengeflicht runterfließt,

Im Unterbauch,

Bis es sich in der Wurzel sammelt.

Für ein paar Augenblicke versuchen wir das einfach mal nachzufühlen,

Wie wir uns selber als einen Lichtkörper wahrnehmen,

Dass wir selbst mit geschlossenen Augen ausstrahlen nach außen und von innen von diesem heilsamen Licht durchflutet werden.

Wir achten nochmal darauf,

Dass die Schultern entspannt sind,

Der Kiefer und die Augen,

Sodass wir ohne Verkrampfung dieses Licht fließen lassen können.

Und dann falten wir einmal die Hände und bringen die Hände zum Brustbein,

Zum Herzen und setzen die Intention,

Das Licht,

Was wir sammeln,

In uns und für andere scheinen zu lassen.

Dann bringen wir die Daumen zur Stirn.

Ich habe einen klaren und liebenden Geist.

Die Daumen zum Mund.

Ich habe eine klare und liebende Stimme.

Und die Daumen zum Herzen.

Ich habe ein klares und liebendes Herz.

Namaste.

Die Seele in mir erkennt die Seele in dir.

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