
Yoga Nidra
In dieser Meditation geht es darum dich ganz zuhause in deinem Körper zu fühlen, ihn zu achten, wertzuschätzen und zu genießen, Dankbarkeit ihm gegenüber zu empfinden und so, innere Widerstände mit dem Körper einfach loszulassen. Seine Wurzeln hat Yoga Nidra im Tantra und im achtgliedrigen Yogapfad des Patanjali. Yoga Nidra wird therapeutisch oft auch bei Schlafstörungen, Burn Out, Angstzuständen und Depressionen angewendet. In diesem Yoga Nidra wird mit u.a. Achtsamkeitsübungen wie Body Scan und Imagination gearbeitet.
Transkription
Hallo,
Ich begrüße dich herzlich zu dieser Yoganidra-Einheit.
Die Übung wird im Liegen durchgeführt.
Du kannst dich gern auf deine Yogamatte legen oder auch auf den Fußboden,
Auf einen Teppich zum Beispiel.
Auf dein Bett kannst du dich auch legen,
Aber dann solltest du dir sicher sein,
Dass du nicht einschläfst,
Denn Yoganidra kann seine Wirkung nur entfalten,
Wenn du wach bleibst.
Leg dich jetzt bequem auf den Rücken und deck dich zu.
Deine Füße sind hüftbreit auseinander,
Die Fußspitzen fallen locker nach außen und deine Arme liegen entspannt entlang des Körpers.
Deine Handflächen zeigen nach oben.
Lass jetzt deinen ganzen Körper entspannt und weich in den Boden sinken.
Zieh auch dein Kinn etwas nach innen,
Sodass sich dein Nacken verlängert und dann entspann den Hals wieder.
Schließ jetzt deine Augen und dann nimm wahr,
Ob du Geräusche außerhalb dieses Raums wahrnehmen kannst.
Wandere aufmerksam von einem Geräusch zum anderen.
Dann richte deine Aufmerksamkeit auf die Geräusche innerhalb dieses Raums.
Nimm sie wahr und benenne sie im Stillen für dich.
Bring jetzt deine Aufmerksamkeit zu deinem Körper.
Spür,
Wie er ganz ruhig auf dem Boden liegt und dann sag dir den Satz,
Ich lebe ruhig und gelassen dreimal innerlich auf.
Ich lebe ruhig und gelassen.
Während der nachfolgenden Übungen wird dieser Satz wie eine Botschaft in dein Unterbewusstsein sinken,
Ähnlich einem Samen,
Den du in gut vorbereitete Erde legst.
Wir gehen jetzt mit der Aufmerksamkeit durch den Körper.
Du kannst jeden angesagten Körperteil fühlen und dann von einem zum nächsten wandern.
Wir beginnen jetzt mit deiner rechten Hand.
Spür deinen rechten Daumen,
Deinen rechten Zeigefinger,
Deinen rechten Mittelfinger,
Deinen rechten Ringfinger und deinen rechten kleinen Finger.
Spür jetzt die rechte Handfläche,
Den Handrücken,
Dein Handgelenk.
Spür deinen rechten Unterarm,
Den rechten Oberarm.
Spür deine rechte Schulter,
Deine rechte Taille,
Die rechte Hüfte.
Spür deinen rechten Oberschenkel,
Das rechte Knie,
Den rechten Unterschenkel,
Das rechte Fußgelenk.
Spür die Ferse,
Deine Fußsohle.
Spür alle deine rechten Zehen.
Komm jetzt zu deiner linken Seite und spür deinen linken Daumen,
Den linken Zeigefinger,
Den Mittelfinger,
Den Ringfinger,
Den kleinen Finger.
Spür deine linke Handinnenfläche,
Den Handrücken,
Das linke Handgelenk,
Deinen linken Unterarm,
Den linken Oberarm.
Spür deine linke Schulter,
Deine linke Taille.
Spür deine linke Hüfte,
Deinen linken Oberschenkel,
Das linke Knie,
Den linken Unterschenkel.
Spür dein linkes Fußgelenk,
Die linke Ferse,
Die Fußsohle,
Deinen Fußspann und dann spür alle deine linken Zehen.
Wechsel jetzt noch mal zu deiner rechten Seite und spür dein ganzes rechtes Bein.
Spür jetzt dein ganzes linkes Bein.
Spür deinen ganzen rechten Arm,
Deinen ganzen linken Arm.
Spür deinen gesamten Kopf.
Fühl dein Gesicht.
Spür deine Stirn und die Augen.
Spür deine Nase.
Spür deine Wangenhüllen und den Mund.
Spür dein Kinn.
Geh jetzt mit deiner Wahrnehmung zu deiner gesamten Körperrückseite.
Spür deine gesamte Körperrückseite.
Spür jetzt deine gesamte Körpervorderseite.
Spür deinen ganzen Körper,
Den ganzen Körper.
Spür deinen ganzen Körper.
Dann stell dir jetzt vor,
Dass dein Körper ganz schwer wird.
So schwer wie Blei.
Dein Körper wird schwerer und immer schwerer.
Nun stell dir vor,
Dass dein Körper ganz leicht wird.
So leicht wie eine Feder.
Dein Körper wird leichter und immer leichter.
Richte deine Aufmerksamkeit jetzt auf deinen Atem.
Fühl deinen Atem in deinem Bauch und spür das sanfte Heben und Senken deiner Bauchdecke im Atemrhythmus.
Bleib jetzt mit deiner Wahrnehmung bei deinem Bauch und deinem Atem und zähle jetzt im Rhythmus deiner Atemzüge von 27 an rückwärts.
Solltest du dich dabei verzählen oder solltest du abgelenkt sein,
Dann richte deine Aufmerksamkeit sanft wieder auf das Zählen.
Atme tief ein und aus.
27.
Atme tief ein und aus.
26.
Atme tief ein und aus.
25.
Zähl du jetzt im Stillen für dich weiter.
Wenn du bei 0 angekommen bist,
Beginnst du von neuem rückwärts von 27 an zu zählen.
Wo auch immer du jetzt bist,
Beende das Zählen und komme mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner Nase.
Spür deinen Atem am Eingang deiner Nasenlöcher.
Fühl die leichte Berührung der Luft auf deine Haut und nimm wahr,
Wie mit der Einatmung etwas kühlere Luft in deine Nase einströmt und mit der Ausatmung angewärmte Luft ausströmt.
Nimm auch wahr,
Wie der Atem über beide Nasenlöcher nach oben bis zum Punkt zwischen den Augenbrauen strömt.
Richte jetzt deine Aufmerksamkeit auf den Punkt zwischen den Augenbrauen.
Spür diesen Punkt.
Dann lass dich ganz langsam von hier in den dunklen Raum hinter deinen Augen sinken.
Tauch ein in diesen Raum und beobachte,
Wie dieser Raum immer größer und weiter wird,
Wie er sich unendlich ausdehnt.
Bleib jetzt hier und lass die nachfolgenden Bilder vor deinem inneren Auge entstehen.
Stell dir eine grüne Wiese mit lauter bunten Blumen vor,
Einen kristallblauen Bergsee,
Einen Nachthimmel mit lauter funkelnden Sternen,
Einen hellen,
Runden Vollmond,
Ein brennendes Lagerfeuer,
Einen Sonnenuntergang über dem Meer,
Rauschende Wellen,
Die an einen einsamen,
Weißen Sandstrand strömen,
Einen weißen Sandstrand,
An türkisfarbenem Meer,
Eine Muschel,
Rauschende Wellen,
Die an einen weißen Sandstrand strömen,
Ewiges blaues Meer,
Endloses blaues Meer.
Ruf dir jetzt nochmal den Vorsatz vom Beginn dieser Übung in Erinnerung und wiederhole innerlich für dich noch einmal den Satz,
Ich lebe ruhig und gelassen und vertraue darauf,
Dass er sich in deinem Leben verwirklicht.
Komm jetzt mit deiner Aufmerksamkeit zurück zu deinem Körper.
Nimm wahr,
Wie dein Körper ganz ruhig auf dem Boden liegt.
Dein Atem fließt gleichmäßig.
Vielleicht ist dein Geist jetzt ganz still und weit.
Bleib jetzt noch einen Augenblick in diesem entspannten Zustand liegen und dann fang ganz langsam an dich zu bewegen.
Regel und streck dich und wenn du soweit bist,
Dann dreh dich auf deine rechte Seite und kuschel dich hier noch mal kurz ein und dann komm langsam hoch zum Sitzen.
Führ deine Handflächen vor dem Herzen zueinander,
Sodass deine Daumenwurzeln dein Brustbein berühren und senk leicht dein Kinn.
Namaste.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.5 (62)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
