13:38

Schüttelmeditation

by Yvonne Peglow

rating.1a6a70b7
Bewertet
4
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
9

Dich erwartet eine Meditation in Bewegung. Für deinen ganzen Körper. Die Meditation kann aktivierend oder lösend wirken, du entscheidest, wie du sie nutzen möchtest. Such dir einen Platz zum Stehen, an dem du dich frei bewegen kannst. Hab deine Füße fest und geerdet am Boden. Und los geht's. Viel Freude und schönes Spüren mit der Meditation.

Transkription

Hey,

So schön,

Dass du da bist zu dieser Schüttelmeditation,

Schüttelübung und such dir für die nächsten Minuten einen Platz,

An dem du stehen kannst und so,

Dass wenn du die Arme ausstrecken würdest,

Dass du dich auch einmal um deine eigene Achse drehen könntest,

Dass du genug Platz nach links und rechts und vorne und hinten hast.

Und dann stell deine Füße einmal hüftweit,

Das ist ungefähr mit dem Abstand,

Dass deine beiden Fäuste nebeneinander dazwischen passen würden,

Ganz satt auf den Boden und richte deine Füße so parallel wie möglich aus.

Vielleicht geht das komplett parallel,

Aber schau wirklich,

Dass sie nicht in einem V stehen oder in einem X,

Sondern dass sie möglichst parallel sind.

Und dann lockere für einen Moment deine Knie,

Lockere auch deine Hüfte,

Lockere deine Schultern,

Deinen Nacken,

Deinen Kiefer.

Ich lade dich ein,

Auch die Augen zu schließen und du schaust,

Ob das für dich gerade passend ist.

Lockere deine Finger,

Deine Handgelenke so gut wie all das gerade möglich ist.

Stell dir einmal vor,

An deiner Kopfkrone wäre wie ein Faden,

Der dich auch ein bisschen aufrichtet Richtung Decke oder Richtung Himmel.

Und deine Füße bleiben dabei ganz fest verankert am Boden.

Und dann schwing einmal mit all deinem Gewicht wie ein Grashalm im Wind ein bisschen nach vorne,

So dass du dein Gewicht auf den vorderen Füßen spürst.

Und schwing auch wieder nach hinten,

So dass du dein Gewicht auf dem hinteren Fuß spürst.

Und pendel ein paar mal,

Also in deinem Tempo vor und zurück.

Massiere ein klein wenig deine Füße dabei.

Und finde so die Stelle,

An der du spürst,

Da bin ich ungefähr in meiner Mitte.

Und das gleiche machst du dann nochmal nach links und rechts.

Und dabei rollst du so ein bisschen über die Fußkanten,

Auch ganz in deinem Tempo,

Ganz sanft,

Auch fast ein bisschen wie die Fußsohlen massierend dabei und spür dein Gewicht mal mehr auf dem linken,

Mal mehr auf dem rechten Fuß.

Und dann finde auch hier so deine Mitte.

Und wenn du da so gut es gerade möglich ist,

Angekommen bist,

Nimmst du mal einen tiefen Atemzug bis in dein Becken,

Vielleicht auch bis in deine Füße,

In deiner Vorstellung.

Lockerst nochmal all deine Gelenke und lässt dann ganz allmählich aus den Fußgelenken,

Aus den Knien,

Aus den Füßen heraus von unten so ein leichtes Bouncen entstehen.

Und du atmest dabei und schaust.

Ist das gerade ein langsames Bouncen,

Was dir gut tut?

Ist das ein schnelleres Bouncen?

Deine Füße bleiben dabei ganz fest verankert am Boden,

Ganz satt.

Und du lässt sich dieses Schütteln aus deinen Füßen,

Aus den Knien bis in deinen ganzen Körper ausbreiten.

Bis in deinen Atem,

Bis in deinen Scheitel,

Bis in deine Fingerspitzen.

Und du kannst auch wirklich so beim Ausatmen hörbar werden.

Vielleicht sogar einen Seufzer oder einen Ton geben.

Um so wirklich auch all das vielleicht loszulassen,

Rauszuschütteln aus diesem Moment,

Aus deinem Körper jetzt.

Was du gerade nicht brauchst.

Alles an Spannung loswerden,

Was dir nicht dient.

Alles an Gedanken loslassen,

Was gerade möglich ist.

Setze einfach die Absicht,

Wenn es gerade etwas gibt,

Was du loslassen möchtest.

Und spüre dann,

Während du so bouncen und dich schüttelst,

Spüre in deinem Körper.

Lass dein Becken mitschwingen,

Ganz locker sein,

Mitbouncen,

Sich mitschütteln.

Lockere auch deinen Beckenboden,

So gut es dir möglich ist.

Vielleicht spürst du sogar,

Wie dein Genital sich mitschüttelt.

Dein Bauch,

Deine Brust,

Dein Kopf,

Alles darf sich mitschütteln.

Seitlich,

Vorne,

Hinten.

Vielleicht möchtest du dich auch ein bisschen drehen,

Um deine eigene Achse dabei.

Und schüttel deine Schultern mit,

Schüttel deine Arme mit,

Schüttel deine Daumen und deine Finger mit.

Und schüttel,

Schüttel,

Was das Zeug hält.

Ob nun langsam,

Mittel oder total dynamisch,

Was auch immer gerade zu dir passt.

Und spüre,

Wie dein ganzer Körper vielleicht auch in Schwingung gerät,

Ganz von alleine.

Wie vielleicht ein Stück weit zu geschehen beginnt,

Ohne dass du machst,

Das Schütteln geschieht.

Und vielleicht gibt es irgendwo an deinem Körper auch ein Schauer,

Der so über dich drüber läuft.

Oder eine Empfindung an der Haut.

Luft,

Die du spürst.

Kleidung.

Tauche so richtig ein in all das,

Was du wahrnimmst,

Ganz sensitiv,

Ganz körperlich.

In dir,

An dir.

Und atme dabei,

Atme tief in deine Brust,

In deinen Bauch,

In dein Becken.

Wenn du magst,

Atme auch bis in dein Genital.

Und mach nochmal wirklich jede Zelle deines Körpers ganz locker.

Auch wenn du nicht weißt,

Wie das gehen soll,

Du musst es nicht wissen.

Dein Körper weiß es.

Und ich halte den Raum für dich dabei.

Und schüttel alles raus,

Schüttel alles raus.

Schüttel alles raus an Dingen und Elementen und Schwingungen,

Die du nicht brauchst,

Die du nicht möchtest,

Die du satt hast.

Die dir vielleicht sogar auch im Weg stehen,

Um so ganz bei dir zu sein.

Ganz in deiner Mitte zu sein.

Mit deiner Sexualität zu sein.

Und du hast jetzt noch so einen Endspurt,

Wo du nochmal schauen kannst,

Möchtest du noch dynamischer werden oder möchtest du sanfter werden.

Ohne aufzuhören.

Fände nochmal so dein wirklich ureigenes Schwingen,

Schütteln.

Und atme dabei.

Wenn du magst,

Lass nochmal von außen auch wie so eine vorgestellte Dusche über dich drüber gehen,

Die auch nochmal alles abspült.

Ein letzter Ton vielleicht,

Ein letztes Seufzen.

Ein letzter tiefer Atemzug zu deinem dich schütteln.

Ein letztes so richtig in dich hineintauchen,

Wenn das,

Es geschieht einfach.

Und dann lässt du so ganz allmählich ausklingen,

Deine Bewegung kleiner werden,

Feiner werden,

Bis du sie beinahe nur noch denkst.

Und kommst in eine stille Position und spürst.

Was fühlst du jetzt in deinem Körper?

Wo vielleicht schwingt es noch?

Wo kribbelt es vielleicht?

Wo bemerkst du ein Vibrieren?

Und wie viel Raum hast du in diesem Moment für dich selbst?

Für das,

Wer du bist,

Ganz du.

Wie viel Raum spürst du dafür?

Und lass dich atmen,

Während du spürst und bemerkst,

Ganz ohne zu bewerten.

Vielleicht hast du vor deinem inneren Auge ein Bild,

Eine Farbe,

Eine Wahrnehmung von Weite oder Raum,

Ganz auf deine Art.

Bemerke auch das.

Bemerke nochmal,

Was ist gerade in deinem Bewusstsein.

Vielleicht gibt es dafür Worte,

Vielleicht aber auch nicht.

Bemerke nochmal,

Was ist in deinem Herzraum.

Und bemerke,

Was ist in deiner Körpermitte,

In deinem Becken,

In deinem Genital,

Wenn du magst.

Und was ist in deiner Verankerung zum Boden,

Deinen Füßen,

Deiner Erdung.

Und dann schenke dir ein Lächeln.

Wenn du magst,

Umarme dich selbst für diese Erfahrung.

Für das,

Was gerade da ist in dem Wissen.

Das ist alles richtig,

Was du gerade spürst.

Und öffne ganz allmählich deine Augen,

Um den Raum um dich herum auch visuell wieder wahrzunehmen und aber ein Stück weit in Verbindung zu bleiben mit deinem Körper,

Mit deinem Spüren,

Mit dem,

Was du gerade in dir erlebt hast.

© 2026 Yvonne Peglow. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 34 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else