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#16 Meditation für Anfänger - Antworten auf eure Fragen

by Achtsamkeit mit Anna

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Was hält dich noch vom meditieren ab? Woran zweifelst du? Was willst du noch wissen? Diese Frage habe ich euch letzte Woche auf Instagram un in der Facebook-Gruppe gestellt. In dieser Folge geht es deshalb um meine Antworten auf deine Fragen: Was ist der Unterschied zwischen Hypnose und Meditation? Was ist das Ziel von Meditation? Wie baut man sich eine gute Meditationsroutine auf? Was tun, wenn man nur wenig Zeit für Meditation hat? Wieso habe ich keine Erfolgserlebnisse...

Transkription

Herzlich willkommen bei Achtsamkeit mit Anna,

Deinem Podcast für die beste Freundschaft mit Dir selbst durch Achtsamkeit im Alltag.

Diese Woche geht's um Eure Fragen.

Ich habe Euch auf Facebook und in der Instagram-Community gefragt,

Was Ihr noch wissen wollt,

Damit's für Euch mit dem Meditieren so richtig losgehen kann.

Die Antworten gibt es jetzt.

Los geht's!

Da ich nächste Woche mal eine kleine Meditations-Challenge mit Euch machen will,

Habe ich letzte Woche in der Community auf Instagram und in der Facebook-Gruppe gefragt,

Was Ihr unbedingt noch wissen wollt,

Bevor es für Euch mit dem Meditieren losgehen kann.

Was hindert Euch noch oder was versteht Ihr noch nicht,

Was sind die letzten Zweifel,

Die Ihr bezüglich regelmäßiger Meditation habt?

Und dabei sind ganz viele tolle Fragen entstanden,

Die ich heute und jetzt beantworten möchte.

Zu Beginn eine ganz spannende Frage,

Die mich erreicht hat und die ich selbst auch noch nie so gehört habe und mir auch noch gar keine Gedanken dazu gemacht hatte,

Die gleichzeitig aber ganz viel Potenzial bietet,

Nochmal klarzumachen,

Was Meditation eigentlich ist,

Was sie nicht ist und was man von ihr erwarten kann.

Die Frage lautet,

Was ist der Unterschied zwischen Hypnose und Meditation?

Und da mal vorneweg sei gesagt,

Ich bin keine Hypnose-Expertin,

Aber so viel ich weiß,

Versetzt Hypnose einen in andere Bewusstseinszustände und öffnet damit ein Tor zum Unterbewusstsein.

Und dann wird aktiv etwas in der Wahrnehmung verändert über Impulse von außen,

Also durch den Therapeuten.

Und zur Meditation besteht der Unterschied,

Dass sie Dich nicht von jetzt auf gleich in einen anderen Bewusstseinszustand versetzt,

Aber kontinuierlich Dein Bewusstsein und Deine Wahrnehmung ändert.

Bei der Meditation lernst Du wahrzunehmen,

Was da ist,

Und zwar zum einen,

Dass die Wirklichkeit gar nicht so wirklich ist,

Aber auch den gegenwärtigen Moment und vor allem den,

Der ihn erlebt,

Also Dich selbst,

Voll wahrzunehmen.

Mit Hypnose ist es so,

Dass man gezielt,

Also auf gezielte Probleme,

Gezielte Erlebnisse in der Vergangenheit hinarbeitet und damit gezielt tiefbohrt.

Und das Unbewusste,

Wonach gesucht wird,

Wird dann mit Absicht ins Bewusstsein geholt und sichtbar gemacht.

Und die Veränderung entsteht dann durch die konkrete Verarbeitung der Erlebnisse,

Durch die Auseinandersetzung mit einem Therapeuten.

Bei der Meditation ist es so,

Dass man ganzheitlich im Bewusstsein an der Veränderung arbeitet durch Gewohnheiten und diese kann dann auch zum Unterbewusstsein durch.

Beides verändert die Wahrnehmung und die Erfahrung,

Also sowohl Meditation als auch Hypnose.

Bei der Meditation kommen die Impulse,

Von denen ich gerade bei der Hypnose gesagt habe,

Dass sie von außen kommen,

Aber von innen,

Nämlich durch das Bewusstsein,

Was sich durch die regelmäßige Meditation selbst verändert.

Als Beispiel stell dir ein Glas mit Wasser vor,

In dem kleine Teilchen Erde und Sand wirbeln,

Also zum Beispiel so aus dem fließenden Bach gekescht oder so eine Probe aus einem Tümpel vielleicht und da siehst du dann dieses Wasser,

In dem ganz viele Teilchen eben wirbeln.

Bei der Meditation ist es so,

Dass du eine Gewohnheit aufbaust,

Den Geist zu beruhigen und dadurch entsteht Klarheit.

Die Teilchen setzen sich also auf dem Boden ab und das Wasser wirkt klar.

Das bedeutet auch,

Du wirst klar und damit Herr deiner Gedanken und Gefühle bzw.

Frau deiner Gedanken und Gefühle.

Du bist dann nicht mehr getrieben davon,

In deiner Vergangenheit oder in der Zukunft zu suchen.

Und das schafft Abstand.

Bei der Hypnose wirbelt der Sand weiter,

Also das ist immer noch trüb,

Das Wasser,

Aber man kann sich ganz gezielt dann mit Hilfe eines Therapeuten natürlich ein Stück Erde oder Sand rausziehen und das dann bearbeiten.

So würde ich jetzt mal den Unterschied zwischen Meditation und Hypnose beschreiben.

Die nächste Frage war,

Was ist eigentlich das Ziel von Meditation,

Wenn es nicht um Ruhe und Zufriedenheit oder um dieses Glück geht,

Von dem ich immer spreche.

Dazu kann ich sagen,

Ruhe,

Zufriedenheit,

Glück,

Gelassenheit,

Freude,

Das sind auf jeden Fall positive Nebeneffekte der Meditation und wenn du das gerne erreichen möchtest,

Dann kann das für dich auch ein Ziel sein.

Genauso wie Achtsamkeit,

Denn auch hier ist Meditation auf jeden Fall der Hauptschlüssel.

Wenn es dir aber nicht um Zufriedenheit,

Gelassenheit,

Glück geht,

Dann vielleicht darum,

Dass du Meditation auch als Mittel betrachten kannst,

Dir selbst zu begegnen.

Denn so wie du wirklich bist,

So siehst du dich eigentlich nur in der Meditation,

Weil du erkennst,

Wer dahinter den Gedanken,

Gefühlen,

Konzepten,

Ideen und auch hinter der Kleidung steckt.

Und dann gibt es noch den Grund für Meditation,

Dass du damit lernen kannst,

Deine Gefühle und deine Gedanken zu lenken,

Weil du in der Meditation einen Abstand dazu bekommst,

Weil du dabei verstehst,

Dass diese Gefühle sich ständig ändern,

Dass sie kommen und gehen und dass sie gar nicht so fest und wirklich sind,

Wie wir oft glauben,

Dass sie es sind.

Also in einem Moment sind wir froh,

Im anderen traurig,

Dann wieder froh und jedes Mal sind wir uns aber so sicher,

Dass wir das sind.

Durch regelmäßige Meditation erkennst du aber dann,

Entweder bin ich alles oder nichts von diesen Gefühlen,

Sondern vielleicht dann doch eher der oder die,

Das alles erlebt.

Und wenn du das eben nicht bist,

Sondern nur der,

Der das erlebt oder die das erlebt,

Dann musst du es auch nicht mehr so ernst nehmen und kannst entscheiden,

Welchen Gefühlen und Gedanken du dich hingeben willst und welchen nicht.

Damit bekommst du ganz viel Macht und Verantwortung für dich selbst und wirst damit auch automatisch glücklicher.

Dazu kommt,

Dass du mit diesem gewonnenen Abstand durch die Meditation auch eine Gelassenheit und Offenheit entwickelst,

Weil du offener bist und verstehst,

Dass deine vielen Bewertungen über die Welt und Erwartungen an Menschen und Situationen nicht mehr so wichtig sind.

Weil du den entsprechenden Abstand hast,

Musst du nicht mehr im Hier und Jetzt sofort auf alles reagieren und bist trotzdem mehr in der Gegenwart als in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Dazu habe ich in der letzten Folge auch ganz viel gesprochen.

Wenn dich die Gründe zur Meditation also jetzt immer noch interessieren,

Dann hör doch am besten in die letzte Folge nochmal rein.

Jetzt kommt eine Frage,

Die mir tatsächlich ganz viele von euch gestellt hatten,

Sinngemäß zumindest.

Das war von wegen,

Wie kann ich mir eine Meditationsroutine angewöhnen?

Oder es fällt mir sehr schwer,

Weil ich zwei bis drei Tage durchhalte und dann sind aber andere Dinge wichtiger.

Also es fällt euch schwer,

Euch auf die Meditation auszurichten.

Dann habe ich die ähnliche Frage noch bekommen,

Wie kann ich am besten Meditationen in meinen Alltag einbringen,

Wenn ich nur wenig Zeit habe?

Und gerade diese beiden Sachen,

Also ich kann es nur zwei bis drei Tage durchhalten und dann sind wieder andere Dinge wichtiger oder was mache ich,

Wenn ich nur wenig Zeit habe?

Da würde ich sagen,

Da liegt ja in der Frage schon fast die Lösung.

Zuerst ist es nämlich ganz wichtig,

Die eigene Absicht zu hinterfragen.

Ich habe euch ja gerade und auch schon oft von den vielen positiven Effekten der Meditation erzählt und es selbst erfahren,

Dass Meditation all das auch wirklich kann.

Deshalb hat die eigene Meditation ganz viel mit Ehrlichkeit zu sich selbst zu tun.

Wenn du wirklich glücklicher,

Gelassener,

Zufriedener,

Achtsamer und so weiter sein willst,

Dich wirklich annehmen willst,

Dann wirst du auch was dafür tun.

Also wenn ich Hunger habe,

Koche ich mir auch was,

Selbst dann,

Wenn ich keine Lust habe.

Wenn ich nur Gelüste habe,

Überlege ich es mir halt noch ein paar Mal.

Wenn ich gesunde Zähne haben will,

Putze ich mir abends die Zähne.

Wenn es mir eigentlich egal ist,

Dann gehe ich halt so ins Bett.

Wenn ich wirklich schlank und fit sein will,

Dann ernähre ich mich gesund und mache Sport.

Sonst würde ich es vielleicht gerne,

Aber es scheint für mich auch so okay zu sein.

Das klingt jetzt vielleicht auch ein bisschen hart,

Aber das ist ganz wichtig für die Freundschaft zu sich selbst,

Ehrlich zu sein und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Und es geht also um den Sinn,

Den du in der Meditation sehen musst,

Bevor du anfängst.

Sonst sind,

Wie es in der Frage auch so steht,

Andere Dinge eben viel wichtiger.

Wenn du dann letztendlich auf den Sinn gekommen bist und es dir sehr einleuchtend erscheint,

Dass du vom Meditieren auf vielen Ebenen profitieren wirst,

Dann ist der größte Schritt auch schon getan.

Und dann rate ich dir als zweites,

Nimm dir nicht zu viel vor.

Das ist wie mit jedem Vorhaben,

Zu große Ziele demotivieren einfach.

Deshalb würde ich dir raten,

Nimm dir vor,

Jeden Tag nur ein bisschen zu meditieren.

Starte mit einer Minute.

Am Anfang kannst du dich dafür auch nur einfach mal auf einen Kissen setzen und schauen,

Wie sich das so anfühlt.

Du musst also noch gar nichts großartig tun.

Am nächsten Tag machst du dir vielleicht eine Kerze an.

Am dritten machst du dir eine geführte Meditation auf die Ohren oder du beobachtest für eine Minute einfach mal deine Gedanken.

Das geht so,

Dass du einfach deine Gedanken,

Dass du sie wahrnimmst und sie versuchst,

Wie in einem Film im Kino zu beobachten.

Aber wirklich dann auch nur Zuschauer bleiben.

Und wenn du merkst,

Dass du plötzlich im Film bist,

Also dich zu sehr mit den Gefühlen gehst,

Mit den Gedanken,

Dann komm einfach wieder zurück auf den Zuschauersitz.

Oder du konzentrierst dich auf deinen Atem und beobachtest,

Wie er an der Nasenspitze kommt und geht.

Und wenn du willst,

Kannst du das am nächsten Tag vielleicht mal zwei Minuten machen.

Aber eine Minute ist auch schon gut.

Und wenn du das ein paar Tage,

Ich glaube,

Man sagt 21,

Am Stück gemacht hast,

Dann ist eine Gewohnheit entstanden.

Ich würde dir außerdem raten,

Dir eine feste Uhrzeit oder Routine festzulegen.

Also immer nach dem Aufstehen,

Vor dem Zur-Bett-Gehen,

Vor dem Essen oder nach dem Essen,

Vor dem Zähneputzen oder nach dem Zähneputzen.

Und das festigt die Gewohnheit.

Und wenn die dann aufgebaut ist,

Dann kommt die Lust auf mehr.

Entweder von selbst oder du steigerst dich auf zwei Minuten für weitere 21 Tage und so weiter.

Wenn du unterwegs bist und kein Meditationskissen hast,

Dann kannst du dich außerdem auch auf einen Stuhl setzen.

Das geht auch in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit.

Natürlich solltest du dabei jetzt nicht selbst Auto fahren,

Aber eine Minute in der Bahn mit geschlossenen Augen,

Deinen Atem oder deine Gedanken zu beobachten,

Das geht auf jeden Fall.

Es ist übrigens auch gar nicht schlimm,

Wenn du es einen Tag mal nicht schaffst zu meditieren.

Schließlich geht es auch gar nicht darum,

Irgendwo anzukommen.

Der Weg ist ja das Ziel.

Es ist natürlich schon so,

Je öfter,

Je besser.

Aber es gibt bei der Meditation nichts zu gewinnen.

Und auch da nimmst du,

Wenn du dir dessen bewusst wirst,

Ganz viel Druck raus.

Meditation ist schließlich ein Geschenk an dich selbst.

An Tagen,

An denen du meditierst,

Machst du dir dieses Geschenk,

An anderen halt auch mal nicht.

Und du hast dann trotzdem nichts verloren.

Du kannst eigentlich nur gewinnen.

Und ich denke,

Wenn du dir diese drei Punkte im Kopf hältst,

Dann fällt es dir wesentlich leichter,

Eine Meditationsroutine aufzubauen.

Also sei ehrlich zu dir.

Willst du das wirklich?

Dann nimm dir nicht zu viel vor und schnüre dir kleine Päckchen und baue das in deinen Alltag ein,

Wie das Zähneputzen auch.

Und der Extratipp natürlich,

Sei nicht frustriert mit dir,

Wenn es mal nicht klappt.

Denn das ist überhaupt nicht in unserem Sinne der Selbstfreundschaft.

Jetzt kommt eine daran anschließende Frage.

Wie schafft man es,

Trotz ausbleibender Erfolgserlebnisse,

Meditation in den Alltag zu integrieren?

Und ja,

Das ist etwas,

Wodurch ich echt hoffe,

Dass ich nicht den falschen Eindruck vermittelt habe.

Ich habe nämlich letzte Woche auch mal vom Meditations-High gesprochen,

Zumindest auf Instagram.

Und das ist überhaupt nicht der Eindruck,

Den ich vermitteln will.

Es geht in der Meditation nämlich nicht um Erfolgserlebnisse.

Es geht um die positiven Langzeiteffekte von Meditation.

Und die passieren,

Ohne dass man sie direkt merkt.

Du merkst irgendwann,

Dass du gelassener bist und auch so wirkst.

Dass du mehr Freude empfindest,

Mehr Strahls,

Dir weniger Gedanken machst.

Aber das geht natürlich nicht von heute auf morgen,

Weil unsere Denkmuster ja auch schon so stark sind.

Den Effekt bemerkt man mit der Zeit und andere vielleicht sogar noch früher als du selbst.

Und das kannst du dir vorstellen wie mit dem Blick in den Spiegel.

Man sieht ja auch nicht von Tag zu Tag älter aus,

Sondern irgendwann merkt man,

Okay,

Ich bin älter geworden.

Manche merken das nie,

Aber vielleicht dann auf Fotos.

Und wie gesagt,

Diese Meditations-Highs,

Die gibt es auch.

Also damit meine ich quasi,

Dass man so geflasht ist von der Meditation,

Weil es einfach so positive Gefühle ausgelöst hat.

Aber um die geht es gar nicht.

Dann würdest du ja deine Erwartungen wieder zusätzlich stärken,

Wenn erstens jede Meditation so eine Flucht aus der Realität und Ersatzdroge wäre und du da dein Glück suchst.

Und zum anderen auch dann noch dich davon abhängig machst,

Ob die Meditation jetzt ihren Sinn erreicht hat,

Weil es vielleicht nicht deinen Erwartungen entsprochen hat.

Und es ist schön,

Wenn man so ein High hat.

Manche haben das nie.

Ich habe das auch in meiner jetzt über zwölfjährigen Meditationskarriere.

An einer Hand kann ich das abziehen,

Dass ich das schon mal hatte.

Aber und deshalb ist das,

Warum ich das auch sage,

Es gibt Tage,

An denen man das nicht hat und gar nichts passiert.

Aber auch da ist so die Bewertung der Dinge,

Was bedeutet,

Es geht mir gut nach der Meditation.

Manchmal kann das auch einfach nur ein ganz angenehmes Gefühl sein.

Und man erwartet vielleicht,

Man muss Farben schmecken,

Töne sehen oder was auch immer.

Aber das ist mir selbst auch noch nie passiert.

Und ich weiß nicht,

Ob es Menschen gibt,

Denen das wirklich passiert.

Aber wie gesagt,

Darum geht es nicht.

Also habt da bitte an die direkte Wirkung der Meditation keine Erwartungen.

Das ist so wie einen Tag sich gesund zu ernähren und dann zu erwarten,

Dass man sofort schlank und gesund ist.

Das geht einfach nicht.

Ja,

Ich habe auch eine Freundin,

Die hat mal eine Zeit lang beim Einschlafen ihren Atem beobachtet.

Und hat dann immer Angst,

Dass sie aufhört zu atmen,

Wenn sie nicht mehr ihr Bewusstsein auf den Atem richtet.

Und natürlich ist es am Anfang so,

Dass man den Atem bewertet,

Weil man sich darauf ja auch konzentriert.

Und dass man dann vielleicht denkt,

Man atmet jetzt anders,

Das ist auch normal.

Aber solange du weiter atmest und unser Körper atmet,

Das ist die Grundfunktion,

Ist das gar nicht so wichtig.

Am Anfang ist eben noch alles neu und dann machst du dir noch viele Gedanken und dann eben auch um den Atem.

Das ist ganz klar,

Wenn man sich viele Gedanken im Alltag macht,

Dann auch in der Meditation.

Da kann ich dir aber versprechen,

Das legt sich mit der Zeit und auch der Routine.

Es geht ja beispielsweise in der Meditation auf den Atem auch nicht darum,

Den Atem zu beruhigen oder besser zu machen.

Der Atem ist eher wie eine Art Spielzeug zur Ablenkung oder auch ein Anker für unseren Geist.

Weil man mit der Meditation diesen Abstand zu den Gefühlen und Gedanken übt,

Den man normalerweise nicht hat,

Braucht man etwas,

Auf das man sich anstelle dessen konzentrieren kann,

Um diesen Abstand zu bekommen.

Und da ist das Beste der Atem,

Weil der regelmäßig da ist und das gleichzeitig auch entspannt,

Wenn man sich auf diese regelmäßige Bewegung konzentriert.

Weil die Gewohnheit dann auch so stark ist,

Trotzdem an jedem Gedanken wieder festzuhalten,

Der vorbeigeht,

Ist dann der Atem die Ablenkung,

Indem man sich erinnert,

Oh,

Ich denke ja jetzt schon wieder über das und das nach und jetzt gehe ich wieder zurück zum Atem.

Aber auch das muss man erst üben.

Wenn du am Anfang die ganze Zeit damit beschäftigt bist,

Über deinen Atem nachzudenken,

Dann ist das eben so.

Irgendwann wird auch das dir langweilig sein und dann kommt die Entspannung ganz von selbst.

Und wenn dann wieder Gedanken an den Alltag kommen,

Weil das wird dann deinen Geist beschäftigen,

Dann gehst du zurück zum Atem und mit dem kannst du dann inzwischen umgehen.

Dann gab es noch eine weitere Frage,

Das ist auch die letzte Frage.

Wie sollte man starten mit geführten Meditationen oder anders?

Da würde ich sagen,

Das solltest du gerade zu Beginn so entscheiden,

Wie es dir am besten gefällt.

Nichts ist da falsch und wichtig ist,

Dass es dir gerade zu Beginn auch Spaß macht.

Deshalb würde ich mir an deiner Stelle mal ein paar geführte Meditationen anhören und schauen,

Ob das für mich passt.

Für eigene Meditationen kannst du ja auch mal die Meditationen auf den Atem,

Die ich schon öfter beschrieben habe,

Probieren oder einen Bodyscan machen,

Also in alle Stellen deines Körpers reinfühlen,

Gucken,

Wie fühlt sich das an.

Das holt dich auf jeden Fall in den gegenwärtigen Moment.

Bei mir wird es nächste Woche auch noch drei Anleitungen geben,

Die es auf jeden Fall mal wert sind reinzuhören.

Ich bin einfach ein Fan von einfachen Anleitungen,

Die dich vor allem dazu befähigen,

Dann auch selbst meditieren zu können.

Also nichts zu Kompliziertes,

Wofür du dann immer meine Meditationen brauchst oder die du nur 20 Minuten mit den Kopfhörern irgendwo machen kannst,

Sondern du sollst eigentlich selbst lernen,

Das für dich zu können.

Und da gibt es ganz einfache Methoden,

Die trotzdem super effektiv sind.

Abraten würde ich dir allerdings von Traumreisen,

Denn das ist meiner Meinung nach zwar ganz gut für Gelassenheit und Entspannung,

Aber nicht unbedingt für die vielen anderen positiven Effekte,

Die dich im Alltag glücklicher und zufriedener werden lassen,

Weil du damit nicht lernst,

Abstand zu deinen Gefühlen und Gedanken zu bekommen.

Und das ist so der Schlüssel,

Weil darauf baut dann Zufriedenheit,

Gelassenheit,

Glück auf.

Wenn du jedes Mal eine Meditation,

Eine geführte Traumreise machen musst,

Die dich beruhigt und in irgendeine andere Welt entführt,

Dann ist das aber nichts,

Was dir die Gewohnheit aufbaut,

Im Alltag besser zurechtzukommen.

Das waren eure Fragen.

Ich habe mich riesig gefreut über so viel Beteiligung und werde das demnächst auch nochmal machen.

Jetzt geht es aber erstmal in der nächsten Woche weiter mit einer Meditationschallenge.

Dafür werde ich in der nächsten Folge nochmal ganz kurz die Basics zusammenfassen,

Euch auch ein paar Anleitungen mitgeben und alles Wichtige,

Was ihr wissen müsst.

Und wenn du an der Challenge teilnehmen möchtest,

Dann komm doch in meine kostenlose Facebook-Gruppe oder folge mir auf Instagram,

Denn dann wird es ab dem 10.

Februar dort täglich kleine Inputs geben und wir gehen durch diese Challenge zusammen.

Ich freue mich,

Wenn du dabei bist.

Schreib mir gerne,

Wenn du noch irgendwas ganz dringend wissen möchtest und wünsche dir eine wunderschöne nächste Woche.

Ich freue mich dann auf die nächste Folge mit dir und auf die gemeinsame Challenge.

Mach's gut,

Deine Anna.

© 2026 Achtsamkeit mit Anna. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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