
Meditation für Vertrauen in deinen Körper
In dieser Meditation gehst du zurück in das Vertrauen in deinen Körper. Dadurch, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der uns die Autorität über unsere Körper aberzogen und ausgelagert wird, fühlen viele Menschen sich immer weniger Zuhause in ihrem Körper. Die Folge können Misstrauen und daraus resultierende Ängste bis hin zu Angststörungen sein genauso wie ein verzerrtes Selbstbild und ein schwaches Selbstvertrauen. Diese Meditation hilft dir, diesen Themen zu begegnen.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du dich für diese Meditation entschieden hast.
Zu Beginn finde deinen bequemen,
Aufrechten Sitz.
Du kannst gerne dein Becken noch ein paar Mal vor und zurück kippen.
Spüren,
Wie die Sitzbeinöcker sich unter deinen Oberkörper schieben und dann wieder eher nach hinten raus über den Boden.
Aus diesen Kippen heraus finde deine Balance irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Punkten.
Dort,
Wo du spürst,
Dass deine Sitzbeinöcker kraftvoll nach unten in den Boden schieben und deine Wirbelsäule lang und leicht nach oben wächst.
Dann lass deinen Körper in diesem Sitz erst mal ankommen.
Entspann die Schultern,
Dass deine Gesichtszüge weich werden,
Dass deine Beine und dein Becken zu deinem stabilen Fundament werden.
Lande im Hier und Jetzt und in deinem Körper.
Nimm alles wahr,
Was in diesem Moment in dir los ist.
Alle Gedanken,
Gefühle,
Alles,
Was in Bewegung ist in dir.
Und dann finde ein Körperteil,
Dem du in diesem Moment vollkommen vertrauen kannst.
Dieses Körperteil kannst du so groß oder klein wählen,
Wie du dieses Vertrauen wirklich spürst.
Wenn es dir eher schwerfällt,
In diesem Moment ein Körperteil zu finden,
Dem du vertraust,
Dann fang mit einem ganz kleinen Teil an.
Vielleicht kannst du in diesem Moment deinen Handflächen vertrauen oder deinen Sitzbeinöckern,
Deinem Gesäß.
Und vielleicht sind es größere Teile,
Denen du vertrauen kannst.
Vielleicht kannst du in diesem Moment deiner ganzen äußeren Hülle vertrauen,
In dem Sitz,
In dem du bist.
Vielleicht kannst du deinem Herzen vertrauen.
Was auch immer für dich dieses Körperteil ist,
Sammle deine gesamte Aufmerksamkeit dort,
In diesem Körperteil,
Dem du ohne Vorbehalt in diesem Moment absolut vertrauen kannst.
Lass dich in diesem Körperteil ankommen.
Spür das Vertrauen und nimm wahr,
Wie sich dieses Vertrauen in deinem Körper anfühlt.
Was sind die tatsächlichen Körperempfindungen,
Die für dich Vertrauen ausmachen,
Die du als Vertrauen interpretierst?
Welches Gefühl in deinem Körper,
Welche Empfindung in deinem Körper ist das?
Ist das Ruhe,
Die sich einstellt?
Das Gefühl,
Tiefer atmen zu können?
Ist es Wärme?
Ist es das Gefühl von Weite oder Leichtigkeit oder Stabilität?
Oder etwas ganz anderes?
Versuch so genau wie möglich in dir zu ermitteln,
Wie fühlt sich dein Vertrauen in deinen Körper an?
Dann beginn langsam bewusst deinen Atem in dieses Körperteil,
Dem du absolut vertraust,
Hineinzuschicken.
Mit jedem Einatmen lässt du die Grenzen dieses Körperteils,
Was du einschließt mit deinem Vertrauen,
Sich langsam ausdehnen.
Mit dem Einatmen mach diesen Vertrauenskomplex ein kleines bisschen größer.
Mit dem Ausatmen sink einfach in das Vertrauen hinein.
Begrüß diesen neuen schmalen Bereich um dieses Kernkörperteil herum.
Und dann mit dem neuen Einatmen nimmst du wieder einen ganz schmalen Bereich mit dazu.
Mit dem Ausatmen entspannst du dich in das Vertrauen hinein,
Kommst darin an.
Geh in diesem Rhythmus weiter.
Mit jedem Einatmen dehnst du den Bereich deines Vertrauens ein bisschen aus.
Mach diese Schritte so groß oder klein,
Wie es für dich in diesem Moment passt und beobachte,
Wann du an bestimmten Stellen vielleicht auf Hindernisse stößt und gib dir das okay,
Dass es in Ordnung ist,
Wenn es einen Hauch länger dauert,
Bis du einen bestimmten Bereich mit in dein Vertrauen aufnehmen kannst.
Mit jedem Einatmen erweitere den Bereich deines Vertrauens.
Mit jedem Ausatmen entspann dich in das Vertrauen hinein.
Solltest du merken,
Dass du wirklich auf ein Hindernis stößt,
Ein Körperteil,
Bei dem es dir sehr schwer fällt zu vertrauen,
Dann begrenzt dein Vertrauen zeitlich.
Gib dir die Erlaubnis,
Dass du in diesem Moment,
Nur in diesem Moment,
Nur für die Dauer dieser Meditation auch diesem Körperteil vertrauen kannst.
Dieses Körperteil wird dich nicht in der Zeit dieser Meditation,
In diesem Moment im Stich lassen.
Versuch zu vertrauen,
Nur im Jetzt.
Leg alle Erwartungen ab,
Dass du für immer vertrauen musst.
Vertraue jetzt.
Vertraue diesem Körperteil in diesem Moment.
Mit jedem Ausatmen entspann dich hinein in dieses Vertrauen.
Irgendwann kannst du vielleicht spüren,
Dass du das Vertrauen über deinen gesamten Körper ausgebreitet hast.
Dass da kein Teil mehr ist,
Dem du nicht vertraust.
Wenn du das wahrnimmst,
Dann spüre deine Empfindung von Vertrauen,
Auf die du vorhin gehorcht hast,
Jetzt sich durch deinen ganzen Körper bewegen.
Alles einnehmen.
Spüre dieses Vertrauen in jede einzelne Zelle deines Körpers,
In jeden Teil,
Deine Knochen,
Dein Fleisch,
Deine Muskeln,
Alle Gelenke,
Alle Sehnen,
Bänder,
Gewebe.
Spüre dein Vertrauen in deine Organe und in ihre Funktion.
Auch ein in dein Vertrauen in deinen Geist,
Dein Vertrauen in dein Herz,
In dein Vertrauen,
In deine Emotionen,
In dein Vertrauen in deine Seele.
Vertraue dir nur in diesem Moment,
Ohne jede Grenze.
Spüre dieses Vertrauen,
Das bedingungslose,
Ewige,
Allumfassende Vertrauen in dich,
In deinen Körper,
In dein Sein.
Bade und verweile darin für einen Moment.
Genieß dieses Vertrauen.
Spüre,
Wie es sich durch dich hindurch bewegt und ganz langsam stell dich darauf ein,
Mit diesem Vertrauen deinen Weg zurück ins Außen zu finden.
Genährt,
Gefestigt,
In deiner Ruhe,
Vertrauend.
Lass deinen Atem langsam bewusster werden.
Wenn du magst,
Kannst du durch die Nase ein- und durch den geöffneten Mund ausatmen.
Wenn du auffallende Emotionen spürst,
Dann lass die sich bewegen.
Lass sie zum Ausdruck kommen.
Spannung löst sich zum Beispiel nicht selten über Tränen.
Das ist völlig normal.
Dein Körper baut tatsächlich Stresshormone ab in dem Moment und diese Stresshormone werden mit deinen Tränen ausgespült,
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Und wenn du dich einfach ruhig und entspannt fühlst,
Genießt diesen Zustand.
Vielleicht bringst du deinen Körper langsam in kleine Bewegungen.
Den Kopf,
Den Nacken,
Die Schultern,
Die Arme,
Die Hände,
Die Finger,
Was auch immer sich richtig anfühlt für dich in diesem Moment.
Bis du schließlich so weit bist,
Dass du auch die Augen wieder öffnen magst.
Dann nimm dir hier gerne noch einen Moment Zeit,
Ganz für dich,
Im Anschluss an diese Meditation,
Um sacken zu lassen,
Zu integrieren,
Das Gefühl von Vertrauen auch mit offenen Augen in dir zu festigen.
Und wann immer du in deinem Alltag jetzt das Gefühl hast,
Du brauchst wieder einen Schub an Vertrauen,
Erinnere dich an die Empfindung,
Die du in deinem Körper hast,
Wenn du vertraust.
Und natürlich kannst du auch jederzeit auf diese Meditation zurückkommen.
Und ich freue mich sehr,
Wenn du sie mit jemandem teilst,
Dem sie helfen kann,
Der Schwierigkeiten hat,
In seinen Körper zu vertrauen,
Dem das eine große Erleichterung bringen würde.
Genau,
Ich wünsche dir einen ganz schönen Tag und bis bald,
Deine Annika.
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