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Sich verbunden fühlen, mit sich selbst und allen Wesen

by Annabelle Zinser

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Meditation
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In dieser geleiteten Meditation geht es darum, wie wir mit uns selbst in Kontakt kommen, mit unserer eigenen Lebendigkeit und mit der Lebendigkeit von anderen Lebewesen und mit der Kraft von Mutter Erde.

Transkription

Bei dieser geleiteten Meditation geht es darum,

Wie wir selbst ganz in Kontakt kommen mit uns,

Mit unserer eigenen Lebendigkeit und mit der Lebendigkeit von anderen Lebewesen und mit der Lebendigkeit von Mutter Erde.

Mit der Einatmung spüre ich,

Wie ich einatme.

Mit der Ausatmung spüre ich,

Wie ich ausatme.

Ich werde mir der ganzen Länge meiner Einatmung bewusst und werde mir der Länge meiner Ausatmung bewusst und lasse meinen Atem dabei ganz natürlich fließen.

Ich verändere ihn gar nicht.

Ich halte ihn einfach nur in meiner Achtsamkeit und bin vollkommen empfänglich für diese Einatmung,

Für diese Ausatmung.

Mein Atem kann lang oder kurz sein.

Er kann tief oder flach sein.

Alles okay.

Ich spüre meinen ganzen Körper mit der Einatmung und spüre meinen ganzen Körper mit der Ausatmung und bin ganz offen für alle Empfindungen in meinem Körper,

Weise keine zurück,

Weil sie vielleicht unangenehm oder schmerzhaft ist.

Mein Geist geht vollkommen auf im Spüren der Empfindungen.

Ich spüre meinen Kopf mit der Ein- und mit der Ausatmung,

Die Kopfhaut,

Mein ganzes Gesicht,

Lasse alle Empfindungen dort zu und erforsche auch im Inneren meines Kopfes die Empfindungen mit der Ein- und mit der Ausatmung.

Das können Empfindungen des Druckes sein oder des Sehens,

Des Pulsierens,

Des Strömens.

Alles okay.

Alle Empfindungen in meinem Kopf dürfen sich jetzt ausdrücken und mein Geist ist vollkommen offen für alles,

Was ich jetzt ausdrücken möchte in meinem Kopf.

Ich spüre auch,

Ob eine Empfindung stärker wird mit der Einatmung oder mit der Ausatmung oder schwächer wird mit der Ein- oder mit der Ausatmung.

Dann spüre ich meinen Hals mit der Ein- und mit der Ausatmung,

Bin ganz offen für alle Empfindungen dort und ich spüre meine Schultern,

Arme und die Hände mit der Ein- und Ausatmung und genieße das Leben in meinen Schultern,

Armen und Händen.

Dann spüre ich meine Brust,

Wie sie sich ausdehnt und zusammenzieht und erlaube allen Empfindungen in meiner Brust sich auszudrücken.

Ich denke nicht nach über die Empfindungen in meiner Brust,

Sondern spüre sie einfach nur und bin vollkommen offen für alles,

Was jetzt gespürt wird in meiner Brust.

Und dann spüre ich meinen Bauch mit der Ein- und mit der Ausatmung,

Das Heben und Senken,

Die Ausdehnung,

Das Zusammenziehen bis in die Tiefe des Beckens hinein und bin vollkommen offen für alle Empfindungen in meinem Bauch,

Beckenraum.

Wenn sich mein Geist in Gedanken und Träumen verliert,

Führe ich ihn sehr freundlich und sehr klar zurück zu meinem Bauch und zu meinem Leben dort und gebe diesem Leben in meinem Bauch und Becken,

Allen Raum,

Lasse alle Empfindungen dort zu.

Dann gleitet mein Gewahrsein langsam durch die Oberschenkel,

Die Knie,

Unterschenkel,

Die Füße.

Mit der Ein- und Ausatmung erforsche ich die Empfindungen in meinen Oberschenkeln,

Knien,

Unterschenkeln,

In den Füßen,

Gebe allem Raum,

Was sich dort auftut,

An Empfindungen.

Ich erfreue mich an meiner Lebendigkeit in meinen Beinen und Füßen,

Nehme einfach nur die Empfindungen dort wahr mit der Ein- und Ausatmung.

Dann spüre ich meinen ganzen Körper mit der Ein- und mit der Ausatmung und genieße meine eigene Lebendigkeit,

Die sich ausdrückt in körperlichen Empfindungen,

Auch im Hören von Geräuschen,

Im Wahrnehmen von Gerüchen oder Geschmacksempfindungen,

Meine Lebendigkeit,

Die sich ausdrückt im Sehen von Farben und Formen.

Und weiß,

Dass so wie ich mich an meiner Lebendigkeit erfreue,

Sich auch andere Wesen,

Die Menschen,

An ihrer Lebendigkeit erfreuen.

Ich stelle mir jetzt einen Menschen vor,

Nehme den ersten,

Der mir einfällt,

Kann ein nahestehender Mensch sein oder eher ferner.

Und so wie ich nicht verletzt werden möchte oder getötet werden möchte,

Möchte auch dieser Mensch nicht verletzt werden oder getötet.

Und dann stelle ich mir ein Tier vor.

Es kann ein Schaf sein,

Eine Kuh,

Eine Ziege oder eine Gans oder ein Huhn und ich bin mir der Lebendigkeit dieses Tierwesens bewusst.

Ich erfreue mich an der Lebendigkeit dieses Tierwesens und ich weiß,

Dass auch dieses Tier seine Lebendigkeit liebt und nicht verletzt werden möchte und nicht getötet werden möchte.

Und bin bereit,

Durch die Art und Weise meines Konsums in Bezug auf Essen,

Kleidung,

Alle möglichen Materialien,

Darauf zu achten,

Dass ich dieses Tier nicht verletze und nicht töte.

Auch von anderen nicht verletzen und töten lasse für meine Konsumbedürfnisse.

Und dann denke ich an die Pflanzen,

Die Bäume,

Die Büsche,

Die Blumen,

Das Gemüse und das Obst und spüre ihre Lebendigkeit und bedanke mich bei ihnen,

Dass sie mir helfen zu leben.

Mit jeder Einatmung nehme ich ihre Energie auf.

Mit jedem Essen nehme ich ihre Energie auf.

Ohne sie könnte ich nicht leben.

Und dann werde ich mir Mutter Erde bewusst,

Unseren wunderbaren Planeten,

Der all die Wesen,

All die Pflanzen,

All die Mineralien in sich trägt,

Der alles Leben hervorbringt und wieder zu sich nimmt.

Vielen Dank,

Mutter Erde,

Wunderbare Bodhisattva,

Die alles Leben möglich macht.

Einatmend spüre ich meine Verbundenheit mit Mutter Erde und all den Wesen und Energien,

Die sie hervorbringt.

Ausatmend lächle ich Mutter Erde in großer Dankbarkeit zu,

Weiß,

Dass ich ein Teil von ihr bin.

Sie bringt mich hervor und nimmt mich wieder zu sich,

Der Kreislauf des Lebens,

Ständige Veränderung,

Kein Stillstand,

Nur Veränderung,

Von Augenblick zu Augenblick.

Mit jeder Einatmung,

Mit jeder Ausatmung.

Einatmend werde ich mir des Wunders meines eigenen Lebens bewusst.

Ausatmend werde ich mir der unendlich vielen Wunder dieses Planeten,

Mutter Erde bewusst.

4.6 (34)

Neueste Bewertungen

Christiane

November 12, 2024

✨️🙏✨️

Arno

September 18, 2022

So sanft und doch so tiefgründig, dankeschön! Sehr wohltuend!

Michael

April 27, 2022

Hallo Annabelle und vielen Dank für diese Anleitung. Du hast auch so eine mütterliche Stimme wie eine andere Dame hier (ich weiß leider nicht ihren Namen). Gute Mischung bei Dir, von Gesagtem und Stille. Ich bin einige Male wirklich weg gewesen in Trance oder vielleicht war es auch nur ein Einnicken abeeer das kann ich schwer beurteilen; ich glaube ich war eher in Trance. Ich werde diese Anleitung jedenfalls unter meine Favoriten markieren. Dir und allen Anderen hier noch einen schönen Abend und eine gute Nacht. Gruß Michael

Regine

February 5, 2022

Sehr schön und wohltuend - danke Annabelle

Eva

December 6, 2021

eine wunderbare Meditation. Sehr zentriert und liebevoll. Namaste🙏

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