
Im Körper zur Ruhe kommen
by Berit Bogs
Zur Ruhe kommen, körperliche Anspannungen loslassen und in einen tiefen Seins-Zustand eintreten: diese Deep Rest Meditation lädt dazu ein einfach dazuliegen, auszuruhen und tief zu regenerieren. Meditieren darf einfach sein!
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser Deep Rest Meditation.
Nimm dir zunächst Zeit in einer liegenden Haltung anzukommen.
Du kannst gerne auf den Rücken liegen.
Die Hände können an der Seite liegen oder auch auf deinem Körper,
Auf dem Bauch,
Auf dem Brustkorb,
Auf dem Herz,
Wenn das für dich passt.
Und dann nimm zunächst einmal wahr,
Dass du liegst und dass das völlig okay so ist,
Denn das Liegen ist für uns oft eine sehr verletzliche Haltung.
Und da kann es hilfreich sein,
Sich bewusst zu machen,
Dass das Liegen in Ordnung ist und sogar sehr förderlich ist für die Regeneration,
Aber auch als Meditationshaltung.
In diesem Liegen spüre einmal,
Dass du dich auf der Erde niedergelassen hast.
Da wirklich einmal hineinspüren.
Da ist jetzt nichts mehr aufrechtzuhalten.
Du kannst dein Gewicht abgeben nach unten,
Zur Erde,
Zum Boden,
Die dich halten.
Fülle deinen Kontakt,
Den du hast,
Zum Boden,
Am Hinterkopf,
Da,
Wo der Kopf aufliegt,
Und auch am Rücken,
Die Rückseite,
Und an den Beinen und Füßen.
An all die Punkte,
Wo dein Körper die Erde berührt.
Einmal wahrnehmen.
Die Einladung ist,
An diesen Kontaktflächen,
Die du zur Erde hast,
Noch mehr Gewicht abzugeben,
Loszulassen.
Auch der Atem kann dir dabei helfen.
Nimm gerne ein paar Mal Tiefe ein- und Ausatemzüge.
Gerne hörbar,
Ganz tief einatmen und ausatmen.
Und noch einmal.
Mit jedem Ausatmen ein wenig mehr loslassen und Gewicht abgeben.
Und dann spüre wieder zu deinem Kopf,
Der auf der Unterlage liegt,
Und lass den Kopf wirklich da liegen,
Mit dem Gefühl,
Dass er abgegeben werden kann an die Unterlage.
Er muss jetzt nicht aufrecht gehalten werden.
Und vielleicht kannst du das einfache Da-liegen deines Kopfes spüren,
In dem du fühlst,
Dass er vielleicht noch ein wenig mehr in die Unterlage hinein sinkt.
Und mit deinem Kopf kann auch das Innere deines Kopfes einfach da liegen,
Auf der Erde,
Gehalten werden.
Und das Innere deines Kopfes,
Dein Gehirn,
Auch das Gewicht von deinem Gehirn,
Von all deinen Gedanken und geistigen Aktivitäten,
Das kannst du alles jetzt abgeben,
Nach unten,
Zum Boden.
Nimm all deine Augen wahr,
Die Augöpfel,
Und lass deinen Blick weicher werden.
Vielleicht hast du auch die Augen geschlossen,
Dann kannst du den inneren Blick weicher werden lassen.
Die Augen dürfen nun pausieren,
Es gibt nichts zu sehen.
Und vielleicht auch mit einem Gefühl der Dankbarkeit dich deinen Augen zuwenden,
Die die Welt für dich sichtbar machen.
Und mit dieser Dankbarkeit dich deinen Augen liebevoll zuwenden und ihnen erlauben,
In den Höhlen nach unten zu sinken,
Richtung Boden,
Und die Augen damit entspannen und loslassen.
Und auch deinen Kiefer kannst du einladen,
Sich zu entspannen und loszulassen,
Indem dein Kiefer nach unten sinken darf und weicher werden darf.
Und dann einmal zu deinem Mund hinfühlen,
Die Lippen,
Die sich leicht berühren.
Du kannst sehr gerne ein kleines Lächeln einladen für deinen Mund,
Das muss gar nicht unbedingt sichtbar sein,
Aber vielleicht ist es für dich fühlbar.
Schau mal,
Was das für dich macht,
Wie sich das anfühlt,
So ein kleines Lächeln als Zeichen der freundlichen Zuwendung dir selbst gegenüber.
Lass dann deine Zunge im Mund weit und breit werden,
Und auch die Zunge darf entspannen,
Ganz weich in deinen Mund liegen.
Schau mal,
Wie sich deine Schultern anfühlen,
Und gib auch deinen Schultern die Erlaubnis,
Dass sie loslassen dürfen und nach unten sinken dürfen.
Auch für deine Schultern ist jetzt die Einladung,
Gehalten zu werden vom Boden,
Von der Erde.
Und schau mal,
Ob du fühlen kannst,
Dass die Schultern mit dieser Erlaubnis ein wenig nach unten sinken,
Und wie sich das anfühlt für dich.
Und dann den Rücken wahrnehmen,
Den Kontakt vom Rücken zur Unterlage,
Und gib deinem Rücken,
Der sonst so viel zu halten und tragen hat,
Auch zum Aufrechthalten hat,
Jetzt die Erlaubnis,
Nichts mehr halten zu müssen,
Da liegen zu dürfen.
Einem Gefühl des Verständnisses heraus,
Dass auch dein Rücken eine Pause braucht.
Und lass ihn sich hineinschmiegen in die Unterlage,
Ohne Anstrengung,
Einfach durch die Erlaubnis.
Und vielleicht kannst du in deinem Rücken auch die vielen kleinen Bewegungen spüren,
Durch den Atem,
Und falls da vielleicht auch schmerzende Bereiche sind,
Und schau mal,
Ob du dich diesen Bereichen ganz liebevoll und verständnisvoll zuwenden kannst,
Mit Akzeptanz,
Und dass das okay ist,
Dass das da ist,
Und dass das hier mit dir liegen kann.
Und getragen wird auch von der Erde.
Und dass du da auch die Ansprüche an dich selbst loslassen kannst.
Und dann spüre zu deiner Körpervorderseite,
Im Brustkorb,
Im Bauch,
Und lade diesen Bereich ein,
Weicher zu werden.
Vielleicht magst du auch ein wenig die Atembewegungen spüren,
Die dort fühlbar sind.
Und der Brustbereich darf weicher werden,
Mit jedem Atemzug.
Und der Bauch darf weicher werden,
Mit jedem Atemzug.
Und nun dein Becken wahrnehmen.
Und lade auch deinen ganzen Bereich des Beckens und des unteren Leibes ein,
Einfach da zu liegen,
Sich ein wenig mehr in die Unterlage hineinzuschmiegen,
Und abgegeben zu werden.
Und auch die Beine dürfen da liegen.
Die Beine,
Die so viel in Bewegung sind und dich durch dein Leben tragen,
Dürfen jetzt eine Pause machen,
Dürfen ausruhen,
Und lass sie ganz liebevoll,
So entspannt wie möglich.
Und nun nimm deinen ganzen Körper wahr,
Wie er so da liegt.
Du kannst deinen Körper in Ruhe lassen,
Wirklich jedes Machen und Tun loslassen.
Es ist jetzt nichts mehr zu tun,
Nicht mal zu entspannen.
Es genügt,
Da zu liegen,
Ohne irgendwelche Ansprüche von anderen oder auch von dir selbst.
Einfach so sein,
In ein tiefes Ruhen kommen,
Nichts tun,
Einfach wahrnehmen,
Was es wahrzunehmen gibt.
Du wirst nun gleich den Klang der Klangschale hören.
Nimm dir noch Zeit,
Den Klang zu lauschen,
Und danach wirklich in Ruhe wieder zurück in dein Leben zu kommen,
Indem du deinen Körper zunächst in kleinen Bewegungen bewegst,
Die allmählich größer werden,
Und dir damit wirklich Zeit für den Übergang nimmst.
Hab noch einen schönen Tag.
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