
Dein sicherer Ort
by Björn
Dieses ist eine geführte Meditation, die Dich an einen von Dir gewählten, geschützten Ort führt. Die Hauptwirkung ist die Entwicklung von Selbstmitgefühl und die Aktivierung des Parasympathikus. Du erfährst diesen Ort mit allen Sinnen, sodass Du dort voll eintauchen kannst. Du wirst dann in Herzatmung angeleitet. Dieses ist eine wissenschaftlich nachgewiesene Methode, die Dich eine tiefe Ruhe erfahren lässt. Hilfe bei Angst, Unruhe und Schlafprobleme - Erhöhung des Selbstwertgefühls und Erholung
Transkription
Dein sicherer Ort.
Dieses ist eine geführte Meditation,
Die mittels einer Visualisierungsübung arbeitet.
Die Meditation kann dich dabei unterstützen,
Eine ruhige und geschützte Haltung einzunehmen.
Es kann hilfreich sein,
Diese Meditation regelmäßig zu üben,
Um so mehr von ihrer Wirkung zu profitieren.
Nimm eine Haltung im Sitzen ein,
Wenn dir das möglich ist.
Du kannst aber genauso gut im Liegen oder auch im Stehen praktizieren.
Komme an,
An diesem Ort mit deinem Körper.
Wenn du sitzt,
Nimm eine aufrechte Körperhaltung ein.
Der Rücken und die Wirbelsäule sind gerade,
Senkrecht zum Boden aufgerichtet.
Die Schultern lässt du ganz weich und sanft nach hinten unten sinken.
Die Schultern sind entspannt.
Der Nacken bildet die Verlängerung der Wirbelsäule und der Kopf ist auch über dem Nacken gerade aufgerichtet.
Ein Gesicht ist entspannt.
Die Zunge sanft abgelegt im Mund.
Der Kiefer ist entspannt.
Die Hände ruhen auf den Knien,
Oberschenkeln oder liegen zusammengelegt im Schoß.
Noch einmal die Körperstellen wahrnehmen,
Die die Unterlage berühren.
Wenn du sitzt,
Werden das die Füße sein,
Die Unterschenkel,
Knie,
Oberschenkel und das Gesäß.
Diese Wahrnehmung nun auf den ganzen Körper ausweiten.
Wahrnehmen,
Wie der Körper hier sitzt.
Noch einmal die Möglichkeit,
Den Sitz zu korrigieren,
Falls es noch nicht ideal ist,
Wie du sitzt.
Die Wahrnehmung zum Atem weiter wandern lassen.
Den Atem so wahrnehmen,
Wie er gerade passiert.
Es gibt nichts zu tun,
Doch nichts zu erreichen.
Den Atem einfach so beobachten,
Wie er jetzt in diesem Moment passiert.
Den Atem dort beobachten,
Wo du ihn am intensivsten spürst.
Es kann die Bauchdecke sein,
Die sich mit der Einatmung hebt,
Mit der Ausatmung wieder senkt.
Es kann die Brust sein,
Die sich mit dem Einatmen ausdehnt,
Mit dem Ausatmen wieder zusammenzieht.
Es kann der kühle Luftstrom sein,
Den du an der Nasenspitze spürst oder ein ganz anderer Körperteil.
Den Atem einfach so wahrnehmen,
Wie er in diesen Moment fließt.
Das Einatmen vom Anfang bis zum Ende wahrnehmen und auch das Ausatmen vom Anfang bis zum Ende begleiten.
Wenn möglich auch die Pausen zwischen der Ein- und Ausatmung bewusst bei der Atmung bleiben.
Ich führe das Erlebnis des Atems öffnen und so vollständig und ganz im Augenblick ankommen.
Den Atem von Moment zu Moment und von Atemzug zu Atemzug mit einer offenen,
Neugierigen Haltung begleiten.
Vielleicht ist es möglich,
Dass sich der Atem auch über die Zeit oder von Atemzug zu Atemzug ändert.
Dann auch dieses mit einer neugierigen Haltung beobachten.
Es gibt hier nichts zu tun oder zu erreichen.
Es kann während der Meditation immer wieder passieren,
Dass der Geist auf Wanderschaft geht,
Gedanken entstehen oder Ablenkungen auftreten.
Dieses passiert und du das wahrnimmst,
Ist das ganz normal.
Es liegt in der Natur des Geistes auf Wanderschaft zu gehen.
Du bemerkst,
Dass der Geist auf Wanderschaft ist.
Nicht mehr bei der Atmung oder beim Meditationsobjekt ist das so etwas wie ein magischer Moment.
Ein Moment höchster Achtsamkeit.
Das ist ein Moment,
Den wir mit Dankbarkeit begrüßen können.
Lasse vor deinem geistigen Auge ein Ort entstehen.
Ein Ort,
Der für dich mit Sicherheit verbunden wird.
Mit Ankommen,
Zuhause sein,
Der Geborgenheit.
Es kann ein Ort sein,
Den du schon einmal besucht hast,
In deiner Kindheit,
Im Urlaub.
Ein Ort,
Der an dieses Gefühl von Geborgenheit und Ankommen gekoppelt ist.
Ein Ort des Friedens.
Es kann aber auch ein Ort sein,
Der jetzt gerade in deiner Fantasie entsteht.
Oder ein sicherer Ort,
Wenn du mit dieser Praxis vertraut bist,
Mit dem du schon einige Male geübt hast.
Lass diesen Ort einfach vor deinem geistigen Auge entstehen.
Vielleicht ist es ein Panorama oder ein Raum.
Lass diese Szene einfach entstehen und sich entfalten mit ihrer Weite oder Nähe,
Mit ihren Farben,
Bewegung oder auch in Stille.
Wie sieht dieser Ort genau aus?
Welche Farben sind hier vorrangig vorhanden?
Ist es ein heller Ort oder ist es eher ein Ort mit gedämpftem Licht und es frische Farben oder eher warme Farben,
Die vorherrschen.
Gibt es ein Objekt an diesem Ort,
Das deine Aufmerksamkeit auf sich zieht oder ist es eher die gesamte Szene?
Kannst den Blick auch schweifen lassen,
Dich umsehen,
So wie es gerade in Ordnung ist für dich.
Diesen friedlichen Ort einfach erkunden mit dem Blick.
Dann auch wahrnehmen,
Wie sich dieser Ort anfühlt.
Vielleicht sitzt du gerade an diesem Ort oder du stehst.
Wie fühlt sich der Untergrund an?
Ist der weich oder leicht gepolstert?
Ist der fest,
Glatt,
Eben oder uneben?
Spüre genau,
Wie der Untergrund ist und auch die Luft wahrnehmen.
Steht die Luft still oder weht ein sanftes Windchen?
Ist es eher kühl und frisch hier oder warm?
Wie fühlt sich dieser Ort an der Hautoberfläche an?
Gibt es einen Geruch an diesem Ort?
Vielleicht nimmst du die Frische des Waldes wahr,
Mosigengeruch,
Die Seeluft und auch ätherische Düfte.
Einfach mit jeder Einatmung hier die Düfte deines sicheren Ortes genau wahrnehmen,
Dich einhüllen lassen.
Die Szenerie,
Auch die Geräusche an diesem Ort wahrnehmen.
Vielleicht sind es Naturgeräusche,
Das Rauschen von Wasser,
Geräusche von Tieren,
Das Zwitschern von Vögeln,
Das Knistern von Feuer.
Einfach diese Geräusche an deinem Ort wahrnehmen und so hier immer mehr ankommen.
Die Wahrnehmung noch einmal erweitern und auf alle Aspekte,
Die du an diesem Ort,
Deinem friedlichen Ort wahrgenommen hast,
Einmal auf dich einwirken lassen,
Dich einhüllen lassen.
Von dem Frieden,
Den du hier wahrnimmst,
Den Geist beruhigt,
Dich nährt,
Die Farben des Ortes,
Das Licht,
Wie sich dieser Ort anfühlt auf der Haut,
Der Untergrund,
Der Geruch dieses Ortes und auch die Geräusche,
Die du jetzt wahrnehmen kannst.
Komme hier ganz an,
Dein sicherer Ort.
Lasse dich von diesem Ort nähren,
Beruhigen,
Beschützen und der Aufmerksamkeit langsam wieder zum Atem kommen.
Den Atem wahrnehmen,
Wie er jetzt fließt.
In diesem Ort die Einatmung vertiefen,
Die Ausatmung verlängern.
Den Atem einfach ganz langsam in den Körper einfließen lassen,
Ganz langsam wieder abgeben.
Den Atem so vorstellen,
Als würde er über deine Nase,
Den Kaumen,
Den Rachen,
Bis ins Herz eingeatmet.
Mit der Ausatmung den Atem wieder aus dem Herzen ausströmen lassen.
Ganz ruhig mit der Einatmung den Atem ins Herz einströmen lassen und wieder ausströmen lassen.
Die Ruhe und den Frieden des Ortes einatmen ins Herz,
Das Herz weich werden lassen und auch selber diese Ruhe und den Frieden in die Welt strömen lassen.
Die Farben,
Die Szene dieses Ortes,
Diese friedliche Komposition ins Herz einatmen lassen,
Das Herz nähren lassen davon und auch wieder in die Welt abgeben.
Frieden und Ruhe,
Auch die Luft,
Die Gerüche einatmen und auch wieder in die Welt aus dem Herzen hinaus strömen lassen.
Die Klänge an diesem Ort mit der Einatmung ins Herz einströmen lassen,
Mit der Ausatmung wieder ausströmen lassen.
Wenn es dir hilft,
Kannst du auch eine Hand auf den Herzraum legen,
Um dich besser mit dem Herzen zu verbinden.
Mit jeder Einatmung,
Frieden,
Die Ruhe,
Das Nährende,
Das Mitgefühl,
Die Gnade dieses Ortes einatmen,
Das Herz erblühen lassen,
Leuchten lassen,
Mit der Ausatmung all das in die Welt hinaus strömen lassen.
Vielleicht magst du die Atmung ins Herz visualisieren,
Wie ein Lichtstrahl oder eine Energie,
Eine liebevolle Substanz und auch wieder Energie und Substanz mit der Ausatmung ausströmen lassen.
Einige Momente an diesem Ort,
Diesem wundervollen Ort verbringen,
Seine Energie ins Herz atmen,
Wieder herausatmen.
All das,
Was du an diesem Ort aufnimmst,
An die ganze Welt und in alle Geschöpfe weitergeben.
Ruhe,
Frieden,
Geborgenheit,
Das Mitgefühl,
Das,
Was du selber mit der Einatmung aufnimmst,
Mit der Ausatmung und alles abgeben und die Aufmerksamkeit wieder in den Körper zurückbringen,
Wie er hier sitzt,
Auf dem Kissen oder wie er hier liegt oder steht.
Den Körper als Ganzes wahrnehmen,
Die Aufmerksamkeit auch in den Raum ausdehnen,
In dem du dich gerade befindest.
Hier ankommen,
Langsam mit winzigen Bewegungen anfangen,
Die Fingerspitzen zu bewegen,
Die Zehen,
Bewegung auf die Hände und Füße ausdehnen und auch die Arme und Beine dazunehmen,
Den Körper aktivieren,
Sich recken und strecken,
Gähnen,
Seufzen und auch gerne eine Bewegung machen,
Die dir jetzt gut.
Die Übung ist mit dem Ausklingen der Klangschale beendet.
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