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Somatische Praxis Für Innere Sicherheit & Präsenz

by Charlotte Weiterer

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5
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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Jedes Mal, wenn du den feinen Botschaften deines Körpers lauscht und diesen Raum gibst, schaffst du etwas mehr Sicherheit in dir und deinem Nervensystem. In dieser kurzen Praxis, dieser somatischen Pause für dein Nervensystem, lade ich dich dazu ein mit deinem Felt Sense in Verbindung zu kommen. Durch einfache, verkörperte Wahrnehmung entsteht ein Moment tiefer Präsenz, der dein Nervensystem regulieren und automatisierte Stressmuster unterbrechen kann. Ein Moment, um dich mit deinem Körper zu verbinden, nicht um irgendetwas zu verändern, sondern voll und ganz mit dir zu sein. Musik: Gentle Piano Meditation - Leigh Robinson

Transkription

Hi,

Willkommen und wie schön,

Dass Du hier bist.

Ich bin Charlotte und in dieser Praxis,

Dieser kurzen somatischen Pause für Dein Nervensystem,

Lade ich Dich dazu ein,

Mit Deinen inneren Impulsen und Deinem Felt-Sense in Verbindung zu kommen.

Um so automatisierte Stressmuster zu unterbrechen und mehr innere Sicherheit zu schaffen.

Den Felt-Sense kannst Du als eine Art leisen,

Körperlichen Kompass sehen.

Ein sanftes,

Inneres Wissen oder eine subtile,

Körperliche Rückmeldung,

Welche Dir Auskunft über Deinen eigenen Zustand und Dein inneres Erleben gibt.

Und so lass uns hier direkt beginnen und die Verbindung mit Deinem Körper aufnehmen.

Such Dir für diese nächsten paar Minuten gerne einen Ort,

An welchem Du möglichst nicht gestört wirst.

Mach es Dir bequem und beginn dann damit,

Deinen Körper hier in Deiner Umgebung wahrzunehmen.

Lass Deinen Blick sanft durch den Raum fahren und nimm wahr,

Wo Du Dich befindest.

Um Deinem Nervensystem zu versichern,

Dass es sicher ist,

Hier eine kurze Pause zum Spüren und Fühlen einzulegen.

Nimm wahr,

Wo sich Dein Körper im Verhältnis zum Raum befindet.

Spür in die Kontaktpunkte zum Boden unter Dir und wie Dir die Schwerkraft eine gute Erdung schenkt.

Wie Dich die Erde unter Dir trifft und hält.

Kannst Du noch etwas mehr Spannung an den Boden unter Dir abgeben.

Schließ dafür gerne auch Deine Augen oder lass Deinen Blick ganz weich werden.

Gut getragen und gut gehalten.

Um Kontakt mit Deinem Körpergefühl aufzunehmen,

Beginn gerne damit,

Deine Handflächen sanft über Deine Haut oder Deine Kleidung zu bewegen.

Eine Kontaktaufnahme,

Welche Deinen Fokus ganz natürlich von Deinen vielleicht noch lauten Gedanken zu Deinem körperlichen Erleben schifftet.

Lass dies eine langsame und bewusste Bewegung sein.

Und spür,

Wie es sich anfühlt,

Wenn Du Dir hier selber diese sanfte Berührung schenkst.

An Deinen Armen,

Deinen Oberschenkeln,

Deinem Bauchraum oder Brustkorb.

Nimm wahr,

Wie Dein Atem hier vielleicht ganz automatisch langsamer und ruhiger wird und sich Deine Energie nach und nach beruhigt.

Was kannst Du wahrnehmen?

Lass die Bewegung langsam abklingen und leg Deine Hände auf Deinen Beinen oder auch neben Dir ab,

Um hier Stille zu finden.

Erlaub Dir dann,

Deine Aufmerksamkeit noch weiter nach innen wandern zu lassen.

Zu all den subtilen oder auch offensichtlicheren Empfindungen,

Die hier für Dich aufgekommen sind.

Vielleicht ist das eine bestimmte Temperatur oder ein Kribbeln an den Stellen,

Welche Du eben berührt hast.

Vielleicht zeigen sich auch andere Orte in Deinem Körper,

Welche hier nach Deiner Aufmerksamkeit fragen.

Orte,

Welche Spannung oder Druck halten.

Orte,

Welche sich ganz weit und weich anfühlen.

Es gibt kein richtig und kein falsch.

Beobachte voller Neugierde und Offenheit,

Von den Fußsohlen bis hin zum Scheitelpunkt Deines Kopfes.

Sollten die Empfindungen oder die damit verbundenen Emotionen zu intensiv werden,

So erlaub Dir auch immer wieder aus dieser Beobachtung herauszukommen und Raum zu schaffen.

Du brauchst nichts zu verändern oder zu analysieren.

Nimm einfach nur wahr,

Was Du hier spüren kannst.

All das darf sein.

Was kannst Du hier wahrnehmen?

Was ist hier für Dich spürbar und präsent?

Bleib noch für einen Moment mit diesen Empfindungen.

Sollte für Dich keine Empfindung wahrnehmbar sein,

Dann spür hinein,

Wie es sich anfühlt,

Nichts zu fühlen.

Erlaub Dir all dem,

Was ist,

Raum zu geben.

Vielleicht gibt es auch Emotionen oder Gefühle,

Die hier für Dich aufkommen.

Kannst Du auch diesen Raum geben und sie einfach nur wahrnehmen.

Dich in all ihrer Intensität selber halten.

Erlaubt Dir auch,

Jeglichen Impulsen für Geräusche oder Bewegungen nachzugehen.

Vielleicht ein Seufzen oder Summen oder ein tiefer Atemzug.

Ein sanftes Schütteln Deines Körpers oder mehr sanfte Berührung.

Jedes Mal,

Wenn Du den feinen Botschaften Deines Körpers lauscht und diesen nachgehst,

Schaffst Du etwas mehr Sicherheit in Dir und Deinem Nervensystem.

Und vielleicht magst Du Dir hier auch laut oder leise sagen,

All das,

Was ist,

Darf sein.

Mein Körper kennt den Weg und ich kann den Botschaften meines Körpers vertrauen.

Wie fühlt sich Dein Körper hier nun an?

Was hat sich vielleicht verändert?

Was ist vielleicht auch gleich geblieben?

Wir schließen diese Praxis mit drei vollständigen Atemzügen ab.

Und so nimm diesen ersten Atemzug über die Nase bis tief in Deinen Bauchraum.

Und atme aus über den Mund.

Mach das auch ein zweites Mal so,

Vollständig ein und aus.

Noch ein letztes Mal,

Ein und aus.

Vielleicht magst Du an dieser Stelle noch einmal Deine Hände auf Deinem Körper ablegen,

Um langsam wieder zurückzukommen.

Blinzel Deine Augen auf und nimm Deine Umgebung wahr.

Diese kurze somatische Pause darf ein Ort sein,

An welchen Du immer wieder zurückkehren kannst.

Nicht um irgendetwas zu verändern,

Sondern voll und ganz mit Dir zu sein.

Bis zum nächsten Mal.

© 2026 Charlotte Weiterer. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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