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Gefühle annehmen - inspiriert werden

by Eva Linnartz

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4
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Aktivität
Meditation
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Alle
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Bei dieser Meditation gehst du in Kommunikation mit deinen Gefühlen. Im Laufe der Zeit werden die anfangs vielleicht etwas holprigen Dialoge zu ganz offenen Gesprächen - wie unter guten Freunden. So werden evtl. negativ empfundene Gefühle zu einem wert- und ressourcevollen Teil deines Lebens.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser Meditation.

Wenn du magst,

Nimm dir nach der Meditation ein wenig Zeit,

Deine Gedanken und inneren Bilder aufzuschreiben.

Nimm eine unangestrengte,

Aufrechte und würdevolle Sitzhaltung ein.

Einige Momente,

Die Aufmerksamkeit auf den Atem richten.

Ihn ohne jegliche Beeinflussung kommen und gehen lassen.

In die Haltung des Körpers hineinspüren.

Ist sie eher starr oder weich?

Und die Muskeln,

Sind sie eher hart oder locker?

So wie es möglich ist,

Alles wahrnehmen,

Ohne es verändern zu wollen.

Wenn du Position oder Haltung jedoch anders ausrichten möchtest,

Tue dies ganz bewusst,

Langsam und achtsam.

Nun die Gefühle betrachten,

Die aus dem Inneren auftauchen.

Vielleicht ist da Trauer,

Wut,

Angst,

Genervt sein,

Scham,

Langeweile,

Ohnmacht.

Dich dem Gefühl,

Das du am intensivsten spüren kannst oder welches du genauer betrachten möchtest,

Mit ganzem Herzen zuwenden.

Vielleicht zeigt es sich dir als eine Farbe oder Form,

Als ein reales Objekt,

Als eine Person,

Die du kennst.

Vielleicht als ein Kind,

Das wieder zu dir nach Hause will.

Vielleicht spürst du das Gefühl auch im Körper,

Als eine Last auf den Schultern,

Als Druck im Kopf.

Wie auch immer,

Sei bereit,

Offen und achtsam alles wahrzunehmen.

Lasse also vor deinem geistigen Auge ein Bild oder eine Entsprechung des Gefühls entstehen,

Mit dem du in Kontakt kommen möchtest.

Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Das Gefühl akzeptieren,

So wie es ist.

Egal wie es aussieht oder wie es sich dir gegenüber verhält.

Das Gefühl einladen,

Eine Zeit lang Gast bei dir zu sein.

Es bitten,

Unverbindlich und ungezwungen mit dir zu reden.

Frage es,

Wie geht es dir?

Was wünschst du dir?

Was möchtest du mir sagen?

Ihm aufmerksam zuhören und dabei,

So gut es geht,

Liebe,

Mitgefühl,

Wärme und Verständnis ausstrahlen.

Alles annehmen,

Was das Gefühl zu sagen hat.

Wahrnehmen,

Welche Worte oder Fragen in dir auftauchen.

Was möchtest du dem Gefühl sagen?

Gehe in einen intensiven Dialog.

Nun verabschiede dich von dem Gefühl und bedanke dich für seine Offenheit und für sein Vertrauen.

Die Aufmerksamkeit auf den Atem richten.

Die Empfindungen des Körpers wahrnehmen.

In Haltung und Muskeln hinein spüren.

Zum Abschluss noch eine Weile tief ein- und langsam ausatmen.

© 2026 Eva Linnartz. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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