
Die Brücke der Veränderung
Nach einem bewussten, achtsamen Einstieg über den Körper, durch den deine Atmung pulsiert und die Schwerkraft die dich erdet führe ich dich in deine innere Mitte und du kommst zu dir. Ich führe dich auf eine Reise zu einer Brücke, die dich vielschichtig erfahren und erforschen lässt, was dir Sicherheit im Alten gibt, was dich beschränkt, dich auf das Neue einzulassen, ein sanftes erforschen, ein sanfter tanz zwischen alt und neu.
Transkription
Ja,
Schön,
Dass du hier bist und dir Zeit nimmst für dich.
Komm mit deiner Aufmerksamkeit,
Wie immer,
Erstmal zu deiner Atmung.
Und nimm wahr,
Wie die fließt.
Erstmal geht es nur darum,
Wahrzunehmen,
Zu beobachten.
Wie ist der Atem jetzt?
Und oft geht ganz automatisch auch mit der Wahrnehmung des Atems die Aufmerksamkeit zum Körper.
Und vielleicht spürst du irgendwo Bereiche,
Die Mh,
Die sich.
Ja nicht so angenehm anfühlen,
Wo du irgendeine Spannung spürst.
Meistens ist das das Erste,
Was sich so zeigt.
Irgendwo ist es vielleicht ein bisschen eng,
Unbequem.
Und guck gerne mal,
Ob du den Atem ein bisschen in diese Richtung lenken kannst und ob du dir auch durch Bewegung oder Positionsänderung dabei helfen kannst,
Dass es noch ein bisschen bequemer werden darf.
Für diese Meditation kannst du dich auch hinlegen,
Wenn das für dich stimmig ist.
Es gibt gar keinen Grund,
Es dir jetzt nicht richtig bequem zu machen.
Und nimm wahr,
Wie du dabei mit jedem Atemzug auch tiefer in der Schwerkraft ankommst.
So,
Einerseits das Ankommen im Körper,
Andererseits,
Oder gleichzeitig verbunden mit dem Körper,
Das Ankommen in der Schwerkraft.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl,
Sich in einen super bequemen Sessel zu setzen.
Und vielleicht kannst du dieses Gefühl jetzt in dir erwecken,
Wie es sich anfühlt,
Wenn dein Bewusstsein sich in deinen Körper setzt.
Dein Körper,
Der super bequeme Sessel für Dein Bewusstsein.
Kein anderer Körper passt besser zu deinem Bewusstsein.
Irgendwo in dir,
In deinem Körper,
Meistens so auf der Am vertikalen Linie der Wirbelsäule befindet sich ein Punkt,
Der deine Mitte ist,
In dem dein Bewusstsein sich sammelt,
In dem du verankert bist.
In dem du deine Kraft spürst,
Aber auch deine Ruhe.
Finde diesen Punkt.
Wenn du ihn nicht direkt fühlst,
Dann entscheide dich einfach für einen Punkt.
Vielleicht das Herz,
Das Solarplexus oder der Schoß.
Und lass deinen Atem hierhin strömen und spüre,
Wie mit jedem Atemzug so eine Art Licht in deiner Mitte strömt und sich mit der Ausatmung ausdehnt in deinem Körper und in deinem Fell.
Guck mal.
Nimm noch einmal ganz bewusst ein paar Atemzüge in deine Mitte und lass dieses Licht deinen ganzen Körper und dein ganzes Feld erfüllen.
Es kann auch ein weiches,
Sanftes Licht sein,
Es muss nicht unbedingt strahlen wie eine Sonne,
Es kann weichglühend sein.
Und lass dich von diesem Licht.
Auf deine innere Wiese tragen.
Das Gras wiegt sich im Wind,
Die Sonne wärmt deine Haut und ein vertrauter Duft liegt in der Luft,
Der dich an einen Moment erinnert,
In dem du rundum wohl warst.
Komm an in deiner Innenwelt,
Deiner Seelenwelt.
Deine Heimat in dir selbst.
Und nimm dir einen Moment,
Um dich umzusehen.
Welche Farben siehst du?
Welche Klänge hörst du?
Wie riecht die Luft?
Wie fühlt sich der Boden unter deinen Füßen an?
Welche subtilen Empfindungen sind für dich wahrnehmbar?
Immer mehr kommst du hier an,
An diesem Ort,
Im Hier und Jetzt.
Klar und gesammelt.
Beginnen langsam damit,
Diese Wiese zu erkunden.
Schau dich um.
Neugierig.
Irgendwo in der Nähe hörst du das Rauschen eines Flusses.
Begeb dich auf den Weg zu diesem Fluss.
Ist es eher ein kleiner Fluss,
Der ruhig fließt,
Oder ein kleiner Fluss,
Der wild fließt?
Oder es ist vielleicht ein sehr,
Sehr großer Fluss,
Fast wie ein See.
Dieser Fluss trennt Deine jetzige Welt von dem Leben,
Das Du Dir wünschst.
Bleib einen Moment am Ufer stehen und fühle,
Wie es sich anfühlt.
Hier zu sein,
Jetzt hier am Ufer zu stehen.
Den Fluss so klar zu sehen.
Zu hören.
Und nimm dich erstmal einen Moment da auf dieser Seite des Ufers wahr.
Wie fühlt es sich an,
Hier jetzt zu stehen?
In deiner vertrauten Welt,
Dein vertrautes Leben.
Beobachte auch,
Wie dein Körper reagiert.
Wird er vielleicht eher schwer oder müde oder unruhig oder was ganz anderes,
Vielleicht ist es auch gar nicht unangenehm.
Und vielleicht magst du deinen Blick auch noch mal hinter dich wenden.
Schauen,
Was siehst du an diesem Ort,
Auf dieser Seite des Ufers.
Sind da vielleicht irgendwelche Leute?
Dir.
Ja und ihr?
Vielleicht.
Sagen Hey.
Bleibt doch hier oder die sagen hey.
Wir sind bereit weiterzugehen,
Wir begleiten dich.
Vielleicht siehst du auch Dinge,
Die unangenehm sind,
Die wo du merkst,
Auf die habe ich gar keine Lust mehr.
Und gleichzeitig magst du dir vielleicht die Frage stellen,
Was gibt dir jetzt,
In diesem jetzigen Leben,
In dieser jetzigen Welt,
Sicherheit?
Was trägt dazu bei,
Dass du hier bist?
Sicher bist.
Es geht nicht unbedingt darum,
Sich das im Detail vorzustellen oder eine Liste zu machen oder so im Kopf,
Sondern es geht darum,
Zu fühlen.
Wie fühlt sich das an in deinem Körper?
Wenn du darüber nachdenkst.
Beobachte ohne zu werten.
Nimm es einfach wahr.
Cool.
Und wenn du dich bereit fühlst,
Dann richte deinen Blick mal über den Fluss hinweg.
Was siehst du auf der anderen Seite?
Was?
Kannst du da erkennen?
Auf der anderen Seite ist.
Sozusagen das,
Dein Wunschleben,
Das Leben,
In dem du dich wohlfühlst,
Jeden Tag.
Mit dem du zufrieden bist.
Indem es dir körperlich,
Geistig,
Seelisch gut geht.
Indem du von Menschen umgeben bist,
Die Du liebst die,
Die dich lieben.
Und weite diesen Blick aus.
Vielleicht siehst du Bilder,
Vielleicht sind es auch eher Farben,
Formen,
Atmosphäre,
Die du wahrnimmst oder Gefühle,
Die in dir aufsteigen.
Versuche da richtig tief reinzugehen.
Und halte dann Ausschau nach einer Brücke.
Vielleicht gibt es sie bereits,
Vielleicht muss sie aber auch erst noch entstehen.
Ist sie stabil oder braucht sie vielleicht noch Verstärkung?
Vielleicht ist es nur ein schmaler Steg.
Eine Hängebrücke.
Vielleicht eine.
Große,
Stabile Pflastersteinbrücke.
Oder vielleicht ist es eine Brücke aus Licht oder eine Regenbogenbrücke.
Erlaube deiner inneren Welt,
Dir die Antwort zu zeigen.
Wenn du bereit bist,
Wage einige Schritte auf diese Brücke.
Nimm wahr,
Wie es sich anfühlt,
Den Boden unter deinen Füßen zu spüren.
Und vielleicht magst du dich fragen.
Was brauche ich,
Um diese Brücke beschreiten zu können?
Welche Kraft in mir?
Kann ich aktivieren.
Um den Übergang zu wagen.
Und vielleicht auch.
Wer oder was kann mich dabei unterstützen?
Gehe einige Schritte weiter.
Mutig.
Trau dich.
Vielleicht zögerst du,
Vielleicht strahlt dein Herz,
Aber auch eine tiefe Vorfreude aus.
Alles was du fühlst ist richtig.
Heute geht es nur darum,
Bis in die Mitte zu gehen.
Steh nun in der Mitte der Brücke und werf deinen Blick nochmal zurück auf die Welt oder das Land,
Das hinter dir liegt,
Das Vertraute.
Und dann nach vorne auf Diese Welt,
Die auf dich wartet.
Und erkenne,
Dass beide Welten zusammengehören.
Tatsächlich musst du nichts zurücklassen,
Was dir wertvoll ist.
Deine Vergangenheit,
Deine Sicherheit,
Deine Erfahrungen.
Sie sind alle Teil deines Wachstums.
Fühle,
Wie diese beiden Welten miteinander verschmelzen.
Wie die Brücke,
Auf der du stehst,
Sich vielleicht ein bisschen verändert oder einfach festigt.
Gehe diesen Weg in deinem eigenen Tempo,
Mit Vertrauen,
Neugier und einer Prise Mut.
Und vielleicht spürst du auch,
Dass sich jetzt schon ein Weg geöffnet,
Gefestigt hat,
Verankert.
Und begib dich dann langsam auf den Rückweg zur Einstiegswiese.
Spüre,
Dass du nun mehr Wissen in dir trägst.
Verinnerliche diese Erkenntnisse in deinem Körper.
Wissen darüber,
Was dich hält.
Was dich vielleicht manchmal ein bisschen zu fest hält.
Was dir Sicherheit gibt.
Und was du brauchst.
Um deine Brücke zu bauen und zu beschreiten.
Kehr zur Wiese zurück zu deinem inneren Einstiegsort in deine Innenwelt.
Atme nochmal ganz bewusst in deine Mitte und spüre das Licht.
Und wenn du bereit bist,
Öffne langsam deine Augen.
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