
Den Atem geschehen lassen
In dieser Meditation möchten wir den Atem befreien und ihn frei fließen lassen. Dein Körper weiß, wie er atmet, wenn wir vollständig aus dem Weg gehen. Anschließend widmen wir uns den Gefühlen, die aufkommen.
Transkription
Du darfst hier,
Wenn du möchtest und soweit bist.
Einen Bequemen Platz suchen hast du wahrscheinlich schon.
Und dann langsam in deiner Zeit mal deine Augen schließen.
Und mit der Aufmerksamkeit nach innen gehen.
Und du kannst auch noch ein paar mal so ein bisschen testen,
Mal die Augen nochmal aufmachen,
Sie wieder zumachen.
Und so ein bisschen gucken,
Was ist der Unterschied?
Was verändert sich?
Das einfach mal wahrzunehmen.
Vielleicht wenn du die Augen dann nochmal aufblinzelst,
Vielleicht fixierst du dann nochmal einen Gegenstand oder.
.
.
Guckst automatisch,
Was deine Wahrnehmung ist.
Kurs hier.
Und dann kannst du die Augen wieder schließen und wieder loslassen.
Und es ist tatsächlich auch so,
Dass wir auch mit geöffneten Augen meditieren könnten.
Es ist dann aber natürlich mehr Reiz.
Da und mehr Möglichkeit zur Ablenkung.
Es ist aber nicht so,
Dass nicht auch mit geschlossenen Augen unser Verstand ganz viele Dinge findet,
Mit denen er uns ablenken kann.
Aber einfach nur mal so zum Testen.
Augen auf,
Augen zu.
Was fühlt sich entspannt an?
Und es gibt tatsächlich auch Meditationslehrer,
Die sagen,
Man kann auch mit so einem unscharfen Blick meditieren.
Aber wie immer,
Das sind nur Angebote,
Dass du es mal gehört hast und du schaust jetzt.
Was ist gerade?
Gut und richtig für mich.
Und dann kannst du als nächstes einfach mal deine Atmung wahrnehmen.
Und kannst jetzt mal den gesamten Weg.
Deiner Atmung mitbekommen.
Du kannst merken,
Wie die Luft durch die Nase einströmt.
Verspürst du sie noch deutlich?
Und dann kannst du weitermerken,
Wie sich deine Brust und dein Bauch Heben und senken.
Und dann kannst du mal wahrnehmen.
Ist meine Atmung gerade frei?
Fühlt sich das leicht an?
Kann ich den Atem.
Geschehen lassen?
Oder ist da irgendeine Anstrengung?
Damit verbunden.
Und wenn das so ist,
Dann nimm das einfach wahr.
Ohne dich zu ärgern,
Ohne das anders haben zu wollen.
Einfach nur schauen,
Wie frei fließt mein Atem jetzt gerade.
Und das kann ganz unterschiedlich sein.
Denn auch der Atem ist beeinflusst von unserem Tag,
Wie es uns gerade geht.
Und wenn du merkst,
Dass irgendwas an der Atmung ein bisschen.
.
.
Anstrengend ist.
Vielleicht kannst du dann auch lokalisieren,
Wo.
.
.
Wo es eng wird.
Vielleicht ist das in der Brust ein Gefühl.
Oder im Bauch.
Und wenn deine Atmung gerade aber ganz frei fließt?
Dann kannst du diese Freiheit und Leichtigkeit wahrnehmen.
Es ist wie immer so,
Dass wir mit dem bleiben,
Was gerade.
Da ist.
Es ist ohnehin schon da.
Das heißt,
Auch wenn jetzt eine Anstrengung da ist und irgendwas sich noch nicht ganz gut anfühlt,
Dann laden wir auch das ein,
Damit wir es besser erforschen können.
Und wenn du jetzt in deinem Körper irgendwo eine Enge spürst,
Eine Blockade,
Eine Unruhe?
Irgendwas,
Wo du persönlich jetzt gerade das Gefühl hast,
Es ist einfach nicht ganz rund.
Kannst du einfach mal mit der Aufmerksamkeit dahin gehen.
Und schauen,
Ob du dich dieser Erfahrung erstmal noch mehr öffnen kannst.
Einfach indem du neugierig bist.
Was sich dahinter wohl verbirgt?
Und auch wenn sich irgendwas unangenehm anfühlt.
Kannst du schauen,
Ob du dazu trotzdem.
.
.
Ja sagen kannst.
Oft ist es so,
Dass allein dadurch,
Dass wir einer Enge oder einem unruhen Gefühl,
Einer Unruhe,
Erlauben da zu sein und dem Raum schenken?
Dass sich da schon was löst und lockert.
Weil Blockaden ganz oft dann entstehen,
Wenn wir versuchen,
Etwas wegzuhalten.
Und wegzuschieben,
Was unangenehm ist.
Und das passiert meistens unbewusst.
Und nun?
Kannst du mal ganz bewusst zu dieser Stelle,
Die gerade eng ist?
Oder einfach unruhig ist.
Hinatmen.
Und mit der Ausatmung H das Ganze abfließen lassen.
Und so machst du das jetzt eine Weile.
Beatmest.
Ah,
Sieh diese Stelle.
Mit jeder Ausatmung kannst du abfließen lassen.
Loslassen.
Und jeder atmet zu.
Ist eine Einladung?
An deinen Körper.
Loszulassen.
Genauer Gesetz.
Jede Ausatmung.
Ist eine Einladung an deinen Körper?
Loszulassen.
Abfließen zu lassen.
Du kannst abgeben.
An deiner Atmung.
Anden.
Ausatmen.
Und auch du kannst dich immer mehr?
In dich hinein entspannen.
Und loslassen.
Weil du merkst,
Du kannst abgeben.
Anstrengung abgeben.
Und so kannst du schauen,
Ob du das genauso wahrnehmen kannst mit der Ausatmung.
Hmm.
.
.
Und dabei immer tiefer.
5 Das Gute mit der Atmung ist,
Sie geschieht von alleine.
Und deine Atmung wird tiefer und gelöster.
Umso mehr du sie geschehen lassen kannst.
Umso mehr du die Kontrolle abgibst.
Ausatmen und abgeben.
Ausatmen und tiefer in dich.
Hineinsinken.
Ausatmen und Kontrolle abgeben.
Ausatmen und loslassen.
Und dann kannst du diesen Fokus auf die Atmung.
Langsam loslassen.
Den Atem einfach weiter von selbst.
Geschehen lässt.
Du bist da.
Die Atmung ist da.
Es gibt nichts zu tun.
Und dann kannst du dich fragen.
In diesem Raum,
Den du jetzt kreiert hast mit deiner Atmung.
In dir.
Welches Gefühl ist da gerade da?
Welche Stimmung?
Und das kannst du so ein bisschen abtasten,
Ob das eher was ist.
Heiteres ist,
Oder?
Was betrügst du es?
Ob da eher Leichtigkeit ist oder eher eine schwere.
Ob da jetzt weite ist oder eher enge.
Etwas Freudiges oder etwas Trauriges.
Und wie immer gibt es hier kein richtig oder falsch.
Kein Gut oder Schlecht.
Es gibt einfach ein Gefühl,
Was da ist.
Und mit ziemlicher Sicherheit eine gute Berechtigung hat.
Und auch diesem Gefühl,
Was auch immer du da entdeckt hast,
Darfst du Raum schenken.
Mit Gefühlen ist es ein bisschen so,
Als würden wir uns langsam mit Ihnen anfreunden.
Und vor allem,
Wenn wir die Gefühle nicht ganz so gerne haben,
Dann ist es wirklich etwas,
Was man.
.
.
Erstmal lernen wir uns.
Ihnen diese Freundschaft anzubieten.
Und das ist ganz ratsam,
Denn es wohnt ja in dir.
Und auch dieses Bild kann uns helfen.
Loszulassen.
Und nicht mehr.
Gegen etwas in uns.
Anzuhalten.
Zu kämpfen.
Stattdessen an Freunden.
Und manchmal fällt uns das leicht und manchmal nicht so leicht.
Und beides ist vollkommen in Ordnung.
Du kannst mal schauen,
Ob.
.
.
Egal was du da in dir entdeckt hast.
Ob du dem die Hand reichen kannst.
Und was dann passiert?
Was dann von alleine passiert.
Und dann kannst du auch dieses Bild langsam wieder loslassen und nachspüren.
Dir Zeit nehmen und das nachwirken lassen.
Und auch,
Wenn wir gleich gemeinsam diese Meditation beenden,
Dann darfst du diese Bilder,
Diese Übungen.
.
.
Dieses Gefühl.
Nachwirken lassen.
Sodass das nicht begrenzt bleibt auf diese halbe Stunde,
Die wir hier miteinander verbringen.
Sondern dass sich diese Haltung ausdehnen kann.
In dein restliches Leben.
Und dass du dich dann in deinem Alltag auch immer wieder erinnern kannst.
Dich anzufreunden.
Mit dem,
Was in dir ist.
Wenn du magst,
Kannst du so lange hier sitzen bleiben,
Wie du möchtest.
Und wenn es dir lieber ist,
Dann darfst du ganz langsam.
Wieder hierher zurückkommen.
Deine Augen öffnen.
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