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[Intro] Sei wie ein Buddha - Dein richtiger Umgang mit Angst und Sorgen

by Daniela Barchasch

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Meditation
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Ich werde oft gefragt, wie ich das geschafft habe, nach der Geburt meiner Tochter und ihrer Krankheit den Kopf nicht zu verlieren und trotzdem glücklich zu bleiben. Nun... ich gebe zu, das Leben hat es mir sehr schwer gemacht. Und dennoch ist es möglich. Lass mich dir einen Einblick in die buddhistische Psychologie gewähren und dem einzigen guten Umgang mit schwierigen Zeiten.

Transkription

Du hörst Mind for Minutes mit mir Daniela Barchasch,

Der Gründerin von Evakuera Coaching und des Mind for Members Clubs.

Jede Woche spreche ich mit Dir darüber,

Wie Du Dein Leben grundlegend bewusster positiv gestalten kannst,

Auch wenn die Umstände und Vorbedingungen nicht unbedingt so prickelnd sind.

Und das Ganze machen wir auf der Basis von Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und Achtsamkeit und der buddhistischen Psychologie.

Wie kannst Du also ein glückliches Leben leben,

Denn das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Zufall.

Und Du kannst das auch und ich bin hier,

Um Dir das zu zeigen.

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge von Mind for Minutes in dieser ganz ganz besonderen Zeit.

Wir befinden uns gerade im zweiten Corona Lockdown und viele Menschen in meinem Umfeld haben massive Einschränkungen zu befürchten.

Und diese Einschränkungen,

Sei es finanzieller Art oder auch ja in der Verbindung zu anderen Menschen,

Wirken sich auf ihr Fühlen aus und ihr Denken aus.

Und deswegen möchte ich heute gerne eine ganz ganz besondere Folge machen.

Vorab,

Ich werde am 13.

,

14.

Und 15.

November,

Also an diesen Tagen,

Ein beziehungsweise zwei Termine werde ich machen,

Ein Webinar halten,

Das habe ich vor einem halben Jahr schon mal gemacht und ganz ganz viele Menschen konnten davon profitieren.

Es geht um das Thema Innere stärker.

Und das ist deswegen so wichtig und das werde ich in der heutigen Folge auch nochmal Dir versuchen zu erklären,

Im ersten Teil,

Im zweiten gehen wir dann in die Praxis rein oder versuchen nahezulegen,

Was Du denn Wichtiges in Deinem Leben etablieren musst im Sinne der buddhistischen Psychologie,

Um eben gut aufgestellt zu sein,

Um Dich innerlich stark zu fühlen und anderen äußeren Umständen einfach zu trotzen.

Also wenn Du möchtest,

Schau auf meine Seite www.

Evakuera.

De und sei gerne bei dieser kostenlosen Veranstaltung dabei.

Es lohnt sich.

Es hat so vielen Menschen so gut getan im letzten halben Jahr.

Ja,

In der heutigen Folge möchte ich gerne darüber sprechen,

Im ersten Teil,

Rein theoretisch,

Wie ist es denn mit diesen beschissenen Zeiten?

Wie ist es mit diesen Zeiten,

In denen es uns nicht gut geht?

Warum auch immer?

Indem wir Emotionen ausgesetzt sind und darauf aufbauen,

Auch Gedankenkarussellen,

Die uns einfach niederschlagen,

Die niederschmetternd sind.

Es ist ganz häufig so,

Dass wir natürlich,

Wenn wir Literatur zurate ziehen oder das einfach googeln,

Dass es ganz,

Ganz viele schlaue Tipps hierzu gibt und diese schlauen Tipps haben auch ihre Nachteile,

Denn die führen dazu,

Dass wir das Gefühl haben,

Es ist doch ganz,

Ganz einfach.

Und als ein Mensch,

Der selbst in solchen Situationen drin ist,

Kann ich dir sagen,

Es ist überhaupt nicht einfach.

Das heißt aber nicht,

Dass du das nicht kannst,

Ich möchte dich nicht demotivieren,

Sondern ich möchte dich dazu ermuntern,

Dass du hier deinen eigenen Weg gehst und raus aus diesen festen Konzepten,

Die wir von außen bekommen,

Wie wir unser Leben leben sollen.

Spiritueller Art zum Beispiel,

Ja,

Vielleicht auch ein bisschen esoterisch,

Damit es uns doch gut geht.

Meine Schwester hatte mir,

Meine kleine Schwester,

Als meine Tochter geboren wurde und wir in einen Albtraum reingesogen wurden,

Hatte sie mir geschrieben,

Die erste Nachricht war,

Dass keine Sorge,

Dani,

Alles wird gut.

Und so ist das Leben nicht.

Wir bauen allerdings unser Leben auf dem Gefühl auf,

Keine Sorge,

Es muss alles gut werden.

Denn wenn wir hinfallen,

Also wenn wir in einer Situation drin sind,

In der es uns eben nicht gut geht,

Beispielsweise Frauen erfahren,

Dass sie keine Kinder bekommen können,

Wir erfahren,

Dass wir sehr krank sind,

Sterbenskrank oder chronisch krank,

Also ein Leben lang vielleicht sogar Schmerzen ausgesetzt sind und einem Leben,

Von dem es nicht so sein wird,

Wie wir es uns einfach erhofft haben,

Wie wir es geplant haben.

Wir verlieren unseren Job oder wir haben Einschränkungen anderer Natur,

Kurzarbeit oder irgendetwas,

Was eben extrem einnehmend für uns ist.

Und wenn dem so ist,

Dann ist es häufig so,

Dass Menschen von außen gerne sagen,

Ja,

Konzentrier dich auf die positiven Dinge,

Keine Sorge,

Alles wird gut.

Und hier kommt jetzt die Arbeit der buddhistischen Psychologie mit rein,

Denn die sagt tatsächlich,

Wenn wir unser Leben so leben,

Baut sich noch mehr Leid auf.

Es gibt so dieses Bild von dem Kind,

Was hinfällt und es hat sich auch wirklich wehgetan.

Und da sind so zwei Sachen auch.

Erstens natürlich wollen wir nicht,

Dass das Kind sich verletzt,

Dass vielleicht unser eigenes Kind.

Das Zweite ist auch,

Dass unsere Spiegelneuronen uns dieses Gefühl auch vermitteln und wie es in uns fühlen und ein kleiner Teil von uns auch das nicht fühlen möchte.

Also wie gehen wir hin oder was machen wir?

Wir gehen zu dem Kind hin,

Wir heben es auf,

Nehmen es in unsere Arme und wir fangen an zu reden und fangen an es zu beruhigen und fangen an,

Weiß ich nicht,

Vielleicht sogar zu sagen,

Oh guck mal,

Spürst doch gar nichts mehr,

Ist nicht schon alles gut und der Schmerz ist gleich weg.

Also auf so eine Art und Weise versuchen wir dieses Kind durch diese Situation durchzubringen.

Und es ist jetzt nur ein Bild,

Es ist nur eine Metapher.

Wenn es Menschen nicht gut geht,

Dann wollen wir sie gerne beruhigen und beruhigen bedeutet für uns in dem Moment,

Etwas zu sagen,

Damit es ihnen besser geht,

Weil dann fühlen wir uns auch besser.

Doch was ist der einzige richtige Weg?

Ob du dem Kind hilfst,

Durch den Schmerz durchzufinden,

Ob du der besten Freundin oder dem besten Freund gerne eben das Gefühl der Beruhigung geben möchtest oder eben den Weg gerade selbst gehst.

Der einzige richtige Weg ist,

Stehen zu bleiben und zu beobachten,

Was ist gerade da?

Was für Emotionen und was für Gefühle sind gerade da?

Was ist es,

Dass du oder von dem du das Gefühl hast,

Das kannst du nur sehr schwer aushalten?

Wenn deine beste Freundin dir sagt,

Dass sie keine Kinder bekommen kann,

Was sagst du denn?

Ja,

Du bist wahnsinnig überfordert,

Ist das eine.

Das andere ist,

Du versuchst ihr vielleicht so ein Bild zu malen oder aufzumalen von einer Welt oder von Frauen,

Die auch glücklich geworden sind,

Wenn sie keine Kinder hatten.

Das bringt der besten Freundin überhaupt nichts.

Genauso wie meine Schwester,

Die mir gesagt hat,

Keine Sorge,

Alles wird gut,

Das macht oder verändert an der Situation und an den Gefühlen rein gar nichts.

Doch was wir stattdessen machen können,

Ist entweder wir sind selbst in der Situation oder auch beraten von jemand anderem.

Wir können mit dieser Person anhalten,

Die Stopptaste drücken und lernen zu beobachten,

Was ist gerade da?

Denn jede Emotion,

Jede Emotion der Unsicherheit und Angst,

Jeder Schmerz möchte sich bemerkbar machen.

Und wenn wir jetzt hingehen und den Schmerz wegreden,

Auch bei einem Kind wegreden,

Überreden,

Hoffnung schüren und guck doch mal woanders hin,

Dieses Positive,

Dann führt es dazu,

Dass dieser Schmerz sich wohlmöglich zurückzieht bzw.

Wir taub dafür werden.

Und das ist etwas,

Was wir nicht wollen.

Denn wir wollen lernen,

Das ganze Leben so zu leben,

Wie es sich uns gerade darstellt.

Das ganze Leben so anzunehmen,

Wie es ist.

Denn wenn wir das können in den schwierigen Zeiten,

Dann sind die guten Zeiten nicht etwas,

Wo wir uns einfach krampfhaft daran festhalten und das Gefühl haben,

Oh,

Das muss aber immer so sein,

Ja,

Meine Güte,

Ich muss immer genug Geld haben,

Ja,

Ich darf nicht in eine Altersarmut geraten,

Ich muss jetzt richtig viel arbeiten,

Als Beispiel einfach nur.

Nein,

Dann ist es so,

Dass wir diese Zeiten einfach als Geschenk annehmen können und die schlechten Zeiten nicht mehr ständig verfluchen,

Ignorieren,

Wegschieben wollen und uns davon ablenken.

Kompensieren mit Essen,

Mit Konsum,

Mit Sexualität oder irgendwelchen anderen Süchten,

Die wir haben und denen wir folgen.

Denn die erste Strategie unseres Geistes ist es,

Das ist eine Überlebensstrategie,

Uns einfach auf etwas anderes zu fokussieren,

Uns ein gutes Gefühl irgendwo zu holen.

Und so sind wir zu Suchern des guten Gefühls oder zu Süchtigen sogar geworden,

Des guten Gefühls geworden und ständig auf der Suche nach mehr davon.

Und das schafft eine Unruhe in uns,

Das ist das eine,

Und macht unser Leben extrem unglücklich.

Und was ich dir auch noch mitgeben möchte ist,

Wir haben dieses theoretische Konzept ganz schnell verstanden,

Doch die Helden sind die,

Die da durchgehen.

Also nimm dich zurück,

Wenn du in den Situationen nicht drin bist,

Wenn du nicht diejenige bist,

Die keine Kinder bekommen kann und komm nicht mit dem Ratschlag der besten Freundin oder der leidenden Person gegenüber,

Ja,

Ja,

Ja,

Nimm das jetzt an,

Setz dich damit auseinander und dann wird irgendwann schon wieder alles gut.

Sondern was machen wir?

Ob wir selbst betroffen sind,

Ob jemand anderes betroffen ist.

Wir drücken die Stopptaste.

Wir bleiben mit demjenigen stehen,

Zum Beispiel dem Kind,

Was hingefallen ist und weint.

Wir sind mal ganz still und leise,

Spenden vielleicht Nähe und Halt über unseren Körper oder über unsere Blicke.

Und dann lernen wir auszuhalten.

Auszuhalten,

Von dem wir das Gefühl haben,

Das können wir sonst nicht tragen.

Und was werden wir sehen?

Was wirst du in diesen Momenten spüren?

Dass du unter dir etwas hast,

Was dich erdet,

Dem du dich anvertrauen kannst,

Wo du hinein sinken kannst.

Dass du dich fallen lassen kannst.

Dass sich die Welt um dich herum weiter dreht und hier alles Mögliche passieren kann.

Doch du kannst es aushalten.

Du wirst sehen,

Dass Gefühle auch wieder abebben.

Doch wir brauchen auch die negativen Gefühle,

Um das ganze Leben annehmen zu können.

Womöglich steckst du jetzt da gerade drin.

Es heißt nicht,

Dass der Schmerz nicht wehtut oder die Angst nicht beängstigend ist.

Es heißt,

Dass wir die Fähigkeit entwickeln,

Genau damit umzugehen und uns nicht mehr wegzuducken bzw.

Das irgendwie kompensieren zu wollen.

4.7 (27)

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Tim

August 27, 2021

Danke für die inspirierenden Worte 🙏

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