
Hypnohack — Gehirnbooster Freude
by Ingo Komenda
In meinem neuen Podcast geht es um das Thema Freude. Es ist erschreckend, aber viele Menschen können sich gar nicht mehr so richtig freuen. Dabei kann man selber etwas dafür tun, dass dies wieder möglich ist. Für Kinder ist Freude selbstverständlich, viele Erwachsene Menschen haben sich Freude regelrecht abtrainiert. Dabei spielt auch unser Gehirn eine Rolle und in dieser kurzen Übung, die Techniken aus der Hypnotetherapie beinhaltet, lernst du zwei Techniken kennen, die dir helfen deine Neurologie wieder auf Freude auszurichten. Neben der Ausrichtung deiner Gedanken geht es um die Imagination der Bewegung des Wachstums. Wie immer bei den Hypnohacks brauchst du nicht mehr als 5 Minuten am Tag, um spätestens nach einer Woche bereits schon klare Effekte zu erleben.
Transkription
So,
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe meiner Hypnothek und dem zweiten Hypno-Hack.
Das Thema ist heute Freude und Freude ist natürlich ein wunderbares Gefühl,
Was so ein bisschen ist wie nasse Seife,
Die kann man irgendwie nicht fangen.
Je mehr man versucht sie festzuhalten,
Entgleitet sie ein.
Das kennt bestimmt jeder so ein bisschen.
Freude ist ein wunderbares Gefühl und sicherlich gibt es viele Gründe,
Auch seelische Freude auf tiefster Ebene.
Aber es ist eben auch so,
Dass unser Gehirn natürlich bestimmte Botenstoffe,
Neurotransmitter etc.
,
Serotonin ist der bekannteste,
Einfach auch produziert und diese dann eben,
Wenn die ausgeschüttet werden,
Einfach auch mehr Freude möglich ist.
Und im Hypno-Hack ist ja die Idee in relativ kurzer Zeit,
Durch sich wiederholende Sachen einfach bestimmte Prozesse anzuregen.
Und grundsätzlich weiß ich nicht wie es dir geht,
Aber Freude kann man immer gut gebrauchen und es ist gut,
Wenn man sein Gehirn auch auf Freude primet.
Also sozusagen es darauf einstellt,
Dass es überhaupt Freude empfinden kann.
Da gibt es natürlich mehrere Faktoren.
Das eine ist die Absicht,
Dass du überhaupt Freude erlebst und erleben willst.
Es gibt auch selbst entstandene Freude,
Die kommt ganz von alleine,
Ohne Bedingungen.
Es gibt Freude,
Wenn dir jemand etwas schenkt.
Es gibt Freude,
Wenn du einfach in die Natur gehst.
Und dann überhaupt dich auch wieder zu trauen,
Dich zu freuen,
Ist was ganz,
Ganz Wunderbares.
Und auch diese Absicht zu hegen,
Weil manche Menschen haben sich angewöhnt zu jammern oder immer das Negative zu sehen oder eben einfach Negatives zu erwarten und das sind natürlich massive Blockaden im Erleben von Freude.
Und das ist das Erste,
Dass du dein Gehirn und deine Seele sozusagen primest,
Dass du überhaupt wieder Freude empfinden magst und dass du dich selber so disziplinierst,
Dass du eben negativen Gedanken nicht zu sehr hinterher gehst.
Persönlich bin ich jetzt nicht so extrem der Freund von rein positiven Denken,
Weil das oft nicht tief genug geht.
Aber es ist natürlich gut,
Wenn man es kann.
Wenn man es kann,
Ist es wunderbar.
Aber ich kenne viele Menschen,
Die versuchen das und können das nicht.
Besser ist es eigentlich,
Das Negative zuzulassen,
Durchzulassen.
Und darunter ist immer die Freude.
Wenn man mit dem Hypnodrift arbeitet,
Kann man das sehr,
Sehr gut erkennen.
Da sind außen oft die Schwierigkeiten.
Und dann mit dem Hypnodrift kann man sich so langsam dann Schritt für Schritt,
Stück für Stück zu positiven Gefühlen hervorarbeiten.
Die kommen dann ganz von alleine.
Das ist eigentlich ein wahnsinnig interessantes Phänomen.
Genau,
Das Gehirn hat eben bestimmte Rezeptoren,
Die auch je nachdem,
Welche Gefühle man hat,
Sich vermehren.
Das heißt,
Wenn ich viel Angst empfinde,
Dann gibt es eben auch Rezeptoren im Gehirn,
Die sich danach ausrichten,
Dass ich mehr Angst empfinde.
Und so ist das bei Freude auch.
Und ich werde dir heute zwei Methoden zeigen,
Mit denen du sozusagen dein Gehirn primen kannst.
Beide gehen vergleichsweise schnell.
Aber es ist da auch sehr wichtig,
Dass du dir sozusagen täglich ein paar Minuten dafür Zeit nimmst.
Oder auch mal,
Wenn du in der S-Bahn sitzt oder in der U-Bahn.
Alleine im Auto ist schlecht,
Wenn du fährst.
Das ist auch klar.
Genau,
Und das eine ist eine Visualisierung und das andere ist eine Spezialisierung des Hypnodrifts.
Also nehmen wir mal das erste,
Sozusagen die Förderung von Serotoninen.
Freude hat ja immer etwas Expansives.
Das heißt,
Das,
Was sich ausbreitet,
Ist etwas Leuchtendes.
Und es ist so nach außen gehend.
Und vielleicht magst du dich einfach mal kurz irgendwo hinsetzen und die Augen schließen.
Das kannst du auch im Liegen natürlich machen.
Und als erstes fühlst du mal,
Einfach mal,
Wie sich dein Körper anfühlt.
Und erlaubst ihm jede Spannung,
Um diese dann ganz von alleine loszulassen.
Und dann fühlst du einfach so in deinen Kopf hinein und fühlst oder stellst dir vor die Mitte deines Kopfes.
Ich persönlich erlebe dann immer so einen Golfball großen,
Etwas schwubbrigen Ball.
Ja,
So fühlt sich das an,
Die Mitte meines Gehirns.
Aber das ist natürlich auch nur ein Bild.
Vielleicht siehst du das auch.
Und dann stellst du dir einfach vor,
Wie ein goldener Baum langsam aus dieser Stelle herauswächst.
Und auch hier ist das Wichtigste nicht das Bild,
Sondern die Bewegung.
Und wenn du dir einfach vorstellst aus der Mitte deines Kopfes heraus,
Wächst ein Baum bis zum oberen Teil des Kopfes durch die Schädeldecke.
Wie gesagt,
Die Bewegung ist wichtig.
Und das Wachsen,
Das Gefühl vom Wachsen.
Und darüber hinaus.
Und das so weit du kannst.
Und dadurch regst du deine Serotoninproduktion an.
Und auch eben,
Dass das Gehirn sich auf Freude einstellt.
Jetzt machst du das noch einmal und stellst dir einfach wieder die Mitte des Kopfes vor.
Diesen Baumstamm.
Und aus dem Baumstamm wachsen Äste.
Eine Baumkrone,
Die sich in die Sonne hinein regelt.
Du kannst dir auch eine Sonne sehr gut vorstellen,
Genau.
Aber wichtig ist die Imagination der Bewegung nach außen.
Also von dem Kopf nach außen über die Schädeldecke hinweg.
So weit nach oben,
Wie du nur kannst.
Und jetzt machst du es noch ein drittes Mal.
Genau Mitte des Kopfes.
Die Sonne über dem Kopf kannst du dir vorstellen,
Wenn du magst.
Wie gesagt,
Wichtig ist die Imagination der Bewegung.
Du stellst dir einfach vor,
Dass da raus Äste wachsen.
Eine Baumkrone,
Die sich zur Sonne regelt.
Hin durch den Kopf,
Über den Kopf hinaus.
So weit wie das möglich ist.
Genau,
Also eigentlich sehr einfach.
Das kannst du ein paar Mal machen.
Du kannst es theoretisch auch mal schnell hintereinander machen.
Dann auch manchmal ein bisschen langsamer.
Dann wirst du merken,
Dass es nach und nach leichter wird,
Dich über kleinere Sachen zu freuen.
Die zweite Version ist ähnlich.
Aber sie nutzt eben den Hypnodrift.
Da geht es darum,
Dass du die rechte Hand aufstellst.
Mit dem Ellenbogen.
Und die Hand zeigt nach oben.
Dann stellst du dir einfach mal vor,
Jetzt wo deine Hand oben ist,
Ist dein Unbewusstes langsam die Hand nach unten führt.
Ganz von alleine.
Und du bist ein Punkt,
Der sich langsam in jede Richtung ausweitet.
Und so wie die Hand runter geht,
Geht es über den Körper hinaus in den Raum,
In den Stadtteilen,
In denen du bist.
In das Land,
Über die Erde,
Das Sonnensystem,
Die Milchstraße,
Die Galaxien,
Bis zum absoluten Rand des Universums,
Wie immer das aussehen mag,
So weit du irgendwie kannst.
Und dann empfindest du wahrscheinlich eine sehr expansive Weite.
Und dann genießt du das.
Und deine Hand ist ja jetzt unten.
Und die führst du jetzt ganz langsam mit deinem Unbewussten zusammen,
Wieder nach oben.
Und du spürst,
Wie diese unendliche Weite sich langsam wieder mehr und mehr zusammenzieht.
Vom Rand des Universums,
Zurück zur Milchstraße,
Zum Sonnensystem,
Zur Erde,
Zum Land,
In den Raum,
Zurück in deinen Körper,
Bis die Hand oben ist.
Und dann bist du ein ganz fixierter,
Präsenter Punkt.
Diese Übung hat einen weiteren Vorteil.
Also sie ist sehr hilfreich bei Depressionen und auch bei Angsterkrankungen,
Weil dort oft Enge und Eingeschlossensein erlebt wird.
Und allein hier kannst du dein Gehirn primen.
Wichtig ist aber,
Dass du dich selber nicht zwingst.
Also das geht nur so weit,
Wie es jetzt gerade geht.
Und dann kannst du dir vorstellen,
Das ist wie ein Muskel.
Das heißt,
Mit jedem Mal trainierst du den,
Dass dein Gehirn sich erweitert.
Auch hier ist das Zentralste die Bewegung oder das Gefühl der Ausdehnung.
Und hier hast du ja auch die Gegenbewegung,
Nämlich das Gefühl des sich Zusammenziehens und des Präsentwerdens in deinem Körper.
Machen wir es einfach nochmal.
Du stellst die Hand auf,
Bist wieder in dem Punkt,
Ganz fixiert,
Ganz klar,
Ganz präsent.
Deine Hand geht langsam runter und in dem Maße,
Wie die Hand runter geht,
Ziehst du dich aus in den Raum,
In die Stadt,
In das Land,
Kontinent,
Planet,
Sonnensystem,
Milchstraße,
Galaxie,
Galaxien,
Rand des Universums,
So weit du nur irgendwie kannst.
Wahrscheinlich wirst du jetzt schon merken,
Es geht ein bisschen weiter.
Dann genießt du diesen expansiven Zustand der Befreiung,
Der Weite.
Und dann geht deine Hand langsam wieder nach oben.
In dem Maße,
Wie die Hand nach oben geht,
In die ursprüngliche Position,
Fokussierst du dich,
Rand des Universums,
Galaxien,
Galaxie,
Milchstraße,
Sonnensystem,
Erde,
Kontinent,
Land,
Stadt,
Raum,
Körper,
Hier und jetzt,
Ganz und klar.
Genau,
Und das einfach wie ein Muskel,
Sage ich mal 10-15 Mal am Tag,
Wird dir einfach helfen,
Mehr Freiheit,
Mehr Bewegung,
Mehr Freiraum zu haben,
Dein Gehirn mehr auf Freude vorzubereiten.
Zum Beispiel auch das deutsche Wort Angst kommt von Enge.
Und hier merkst du ja schon,
Hier machst du die Gegenbewegung,
Nämlich die Expansion.
Diese Übung hat sicherlich auch noch viele andere Anwendungen,
Aber sie helfen dir einfach auch,
Dich wieder weiter und ausgedehnter zu fühlen.
Wenn du diese Übung nicht besonders gut machen kannst,
Ist es meiner Meinung nach wichtig,
Dass du mehr Zeit damit verbringst,
Den Körper zu entspannen.
Und wie gesagt,
Den Körper entspannst du dann am besten so,
Indem du die Anspannung zulässt und dann erstmal nach und nach dann loslässt.
Und dann irgendwann mal,
Wenn du das Gefühl hast,
Dann kannst du diese Übung machen.
Du kannst beide Übungen kombinieren,
Du kannst deine eigene Art und Weise machen.
Wie gesagt,
Wichtig bei den Hypnohacks ist die Imagination der Bewegung,
Des Ausweitens.
Nicht unbedingt die Visualisierung,
Die ist auch gut und wichtig,
Aber die Bewegung ist etwas,
Was offensichtlich in unserem Gehirn einiges auslöst.
Und ich lade dich ein,
Zu forschen.
Genau,
Es wird noch einige mehr Hypnohacks geben.
Die werden dann in einem besonderen oder gesonderten Kontext erscheinen.
Nicht mehr einfach so,
Sondern dann eben über meinen Newsletter,
Den ich jetzt bald anmelden werde.
Genau,
Und ich freue mich von dir zu hören,
Wünsche dir alles Gute und bis bald.
Tschüss,
Euer Ingo.
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