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Der Fischer und seine Frau | Meditation & Märchen

by Alexandra Matthes

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Eine entspannende Abendroutine (geführte Meditation mit Tagesreflexion & Dankbarkeitspraxis) und ein Märchen zum Einschlafen. Ich erzähle Dir das bekannte Märchen der Brüder Grimm auf meine Weise, also in einer Version, die Du bisher noch nicht kennst und die zum Schluss gut ausgeht. Denn das ist mein Versprechen für die Nacht, und für mehr Vertrauen in die Fügungen des Lebens: "Alles wird gut" Gute Nacht und schöne Träume. Start Märchen: 8:40

Transkription

Der Fischer und seine Frau,

Eine entspannende Abendroutine und ein Märchen frei nach den Brüdern Grimm.

Nimm einen tiefen und bewussten Atemzug ein und lass mit dem Ausatmen los.

Atme nochmal ganz tief ein,

Wenn du willst dann recke und strecke dich und entspanne dich mit dem Ausatmen.

Rückel und regel dich in deinem Bett zurecht,

Gib dir nochmal die Bewegungen,

Die dir gut tun und dann finde eine gemütliche Position für dich im Liegen.

Wenn nicht schon getan,

Dann schließe jetzt deine Augen,

Werde ganz ruhig,

Komm an.

Jetzt,

Am Ende dieses einmaligen Tages,

Hier in deinem Bett.

Es gibt jetzt nichts mehr zu tun,

Als einfach nur zu entspannen.

Es ist alles getan,

Alles gesagt.

Du hast deine Sache gut gemacht und es darf sich gut anfühlen,

Jetzt einfach nur zu sein.

Beobachte für ein paar Momente deinen Atem,

Wie er ganz gleichmäßig ein- und ausströmt.

Vielleicht kannst du auch deinen Herzschlag spüren.

Das bist du.

Ich lade dich ein,

Gleich wenn ich es sage,

Nochmal die Bilder deines heutigen Tages vor deinem inneren Auge vorbeilaufen zu lassen.

Wie einen kleinen Film,

In dem du die Hauptrolle spielst.

Schau einfach mal,

Welche Bilder so auftauchen und versuche sie ganz freundlich,

Wie ein interessierter Zuschauer,

Zu betrachten.

Ab jetzt eine Minute für deinen Film des heutigen Tages.

Und wenn du so an heute denkst,

Dann lasse dir doch nochmal in den Sinn kommen,

Was heute besonders schön war,

Was dich vielleicht berührt hat,

Dir gefallen hat,

Dir geschmeckt hat,

Sammle jetzt mindestens drei Dinge zusammen,

Für die du heute besonders dankbar bist.

Nimm einen etwas tieferen Atemzug ein und lass die Bilder des Tages und die Bilder der Dankbarkeit mit dem Ausatmen wieder los.

Stell dir vor,

Wie du auf angenehme Weise immer tiefer,

Immer gemütlicher in die Matratze sinkst,

So als wären kleine Bleigewichte an dir befestigt.

Eine seidene Decke der Entspannung breitet sich über dir aus und du darfst einfach nur entspannt und geborgen sein,

Geborgen,

Entspannt,

Entspannt und geborgen.

Die Dinge dürfen sich zu deinem Wohl und zu deinem Besten entwickeln.

Jede Zelle in dir weiß ganz genau,

Was zu tun ist.

Und ganz nebenbei lese ich dir eine kleine Geschichte vor.

Und du darfst jederzeit einfach einschlafen.

Ob jetzt,

Gleich während oder nach dem Märchen,

Ist ganz egal.

Denn du kannst sicher sein,

Dass zum Schluss alles gut wird.

Es war einmal ein Fischer und seine Frau.

Die wohnten zusammen in einem alten Pott,

Dicht an der See.

Und der Fischer ging alle Tage hin und angelte.

Und er angelte und angelte.

Und so saß er auch einmal mit seiner Angel und schaute in das klare Wasser hinein.

Und er saß und saß.

Da ging die Angel auf den Grund,

Tief,

Tief hinab.

Und wie er sie heraufholte,

Da zog er einen großen Butt heraus.

Da sagte der Butt zum Fischer.

Höre,

Fischer,

Ich bitte dich,

Lass mich leben.

Ich bin kein richtiger Butt,

Ich bin ein verwünschter Prinz.

Was hilft es dir,

Wenn du mich tötest?

Ich würde dir doch nicht recht schmecken.

Setz mich wieder ins Wasser und lass mich schwimmen.

Nun,

Sagte der Mann,

Du brauchst nicht so viele Worte zu machen.

Einen Butt,

Der sprechen kann,

Werde ich doch wohl nicht verspeisen wollen.

Damit setzte er ihn wieder in das klare Wasser hinein.

Und der Butt schwamm zum Grund hinab.

Der Fischer aber stand auf und ging heim zu seiner Frau in den alten Pott.

Mann,

Sagte die Frau,

Hast du heute nichts gefangen?

Nein,

Sagte der Mann,

Obwohl ich habe einen Butt gefangen.

Der sagte,

Er sei ein verwünschter Prinz.

Da habe ich ihn wieder schwimmen lassen.

Hast du dir denn nichts gewünscht?

Fragte die Frau.

Nein,

Was sollte ich mir denn wünschen?

Ach,

Sprach da die Frau,

Es ist doch übel,

Hier immer in dem alten Pott zu wohnen.

Der stinkt und ist eklig.

Du hättest uns doch eine kleine Hütte wünschen können.

Geh noch einmal raus zum Meer und rufe den Butt.

Sage ihm,

Wir wollen eine kleine Hütte haben.

Ach,

Sprach da der Mann,

Was soll ich da noch mal hingehen?

Doch die Frau ließ nicht locker und der Mann wollte auch seiner Frau nicht zuwiderhandeln.

So ging er denn wieder hin an die See und als er hinkam,

War die See ganz grün und gelb.

Und er sprach,

Manche,

Manche,

Timpete,

Buttje,

Buttje in de See,

Meine Frohde,

Isebill,

Will nicht so,

Als ich wohl will.

Da kam tatsächlich der Butt angeschwommen und sagte,

Na,

Was will sie denn?

Ach,

Seufzte der Mann,

Ich hatte dich doch gefangen.

Nun sagt meine Frau,

Ich hätte mir etwas wünschen sollen.

Sie mag nicht mehr in dem alten Pott wohnen,

Sie wollte gerne eine Hütte.

Geh nur hin,

Sagte der Butt,

Sie hat sie schon.

Da ging der Mann hin und seine Frau saß nicht mehr in dem alten Pott.

Aber es stand nun eine kleine Hütte da und seine Frau saß vor der Tür auf einer Bank.

Dann nahm ihn seine Frau bei der Hand und sagte zu ihm,

Komm nur herein,

Siehst du,

Nun ist alles viel besser.

Sie gingen hinein und in der Hütte war eine hübsche kleine Stube und eine Kammer,

Wo für jeden ein Bett stand.

Auch Küche und Speisekammer waren da.

Und alles war auf das Schönste und Beste eingerichtet,

Wie sich das so gehört.

Und hinter der Hütte war auch ein kleiner Hof mit Hühnern und Enten und ein kleiner Garten mit Gemüse und Obst.

Siehst du,

Sagte die Frau,

Ist das nicht nett?

Ja,

Sagte der Mann,

So soll es bleiben,

Nun wollen wir recht vergnügt leben.

Das wollen wir uns bedenken,

Sagt die Frau.

Und dann aßen sie etwas und gingen zu Bett.

So ging das wohl einige Wochen.

Dann sagte die Frau,

Hör,

Die Hütte ist auch gar zu eng und der Hof und der Garten sind so klein.

Der Bud hätte uns wohl auch ein größeres Haus schenken können.

Ich möchte wohl in einem großen steinernen Schloss wohnen.

Geh hin zum Bud,

Er soll uns ein Schloss schenken.

Ach,

Frau,

Sagte der Mann,

Die Hütte ist ja gut genug,

Was sollen wir in einem Schloss wohnen?

Iwas,

Sprach die Frau,

Geh du nur hin,

Der Bud kann das wohl tun.

Nein,

Frau,

Sagte der Mann,

Der Bud hat uns erst die Hütte gegeben.

Ich mag nun nicht schon wiederkommen,

Das könnte dem Bud verdrießen.

Geh,

Sprach die Frau bestimmt,

Er kann das recht gut und tut das gern,

Geh du nur hin.

Dem Manne war das Herz schwer und er wollte nicht.

Er ging aber doch hin.

Als er an die See kam,

War das Wasser ganz violett und dunkelblau,

Doch es war noch still.

Da stellte er sich hin und rief,

Manche,

Manche,

Timpetee,

Budje,

Budje in de See,

Minnefru,

Die Isebill,

Will nicht so,

Als Ickwoll will.

Und der Bud erschien mit den Worten,

Na,

Was will sie denn?

Sagte der Mann halbbekümmert,

Sie will in einem großen Schloss wohnen.

Geh nur hin,

Sie steht schon vor der Tür,

Sagte der Bud.

Da ging der Mann fort und dachte,

Er wollte nach Hause gehen.

Aber als er da ankam,

Stand er nun ein großer steinerner Palast.

Und seine Frau stand eben auf der Treppe und wollte hineingehen.

Als sie ihn sah,

Nahm sie überglücklich seine Hand und sagte,

Komm nur herein.

Darauf ging er mit ihr hinein.

Und in dem Schloss war eine große Diele mit Marmorsteinen im Boden.

Und da waren viele Bedienstete,

Die rissen die großen Türen auf und die Wände glänzten von den schönen Tapeten und kristallene Kronleuchter hingen an der Decke.

Und in allen Stuben und Kammern lagen Teppiche.

Herrliches Essen und der allerbeste Wein standen auf den Tischen.

Und hinter dem Palast war ein großer Hof mit einem Pferde- und einem Kuhstall und mit Kutschwagen.

Und da war auch noch ein großer prächtiger Garten.

Mit den schönsten Blumen,

Den feinsten Obstbäumen und einem Lustwäldchen.

Darin waren Hirsche und Rehe und Hasen,

Alles,

Was man sich nur immer wünschen mag.

»Na«,

Sagte die Frau,

»ist das nicht schön?

« »Ach ja«,

Sagte der Mann,

»so soll es nun auch bleiben.

Wir wollen in dem schönen Schloss wohnen und wollen zufrieden sein.

« Und damit gingen sie zu Bett.

Am nächsten Morgen wachte die Frau zuerst auf.

Es wollte gerade Tag werden und sie sah aus ihrem Bette das herrliche Land vor sich liegen.

Der Mann begann sich zu strecken.

Da stieß sie ihn mit dem Ellbogen in die Seite und sagte,

»Mann,

Steh auf und guck aus dem Fenster.

Sieh,

Könnten wir nicht König werden über all das Land?

« »Geh hin zum Budd,

Wir wollen König sein.

« »Was sollen wir König sein?

Ich mag nicht König sein.

« »Na«,

Sagte die Frau,

»willst du nicht König sein?

So will ich König sein.

Geh hin zum Budd,

Ich will König sein.

« Da ging der Mann hin und war ganz bekümmert.

»Das ist doch nicht recht«,

Dachte der Mann bei sich.

Und als er an die See kam,

War die See ganz dunkel und das Wasser gärte von unten herauf und roch ganz faul.

Da stellte er sich hin und rief,

»Manche,

Manche,

Timpete,

Budje,

Budje in de See.

Wenn je froh de Ise bill,

Will nicht so,

Als ik woll will.

« »Na,

Was will sie denn?

«,

Fragte der Budd.

»Ach«,

Sagte der Mann,

»sie will König werden.

« Sagte der Budd.

Da ging der Mann hin und als er zum Palast kam,

War das Schloss noch größer geworden und hatte einen hohen Turm und herrlichen Zierrad daran.

Und die Schildwachen standen vor dem Tor und da waren auch Soldaten mit Pauken und Trompeten.

Und als er in den Palast trat,

War alles von purem Marmorstein und Gold,

Mit samtenen Vorhängen und großen goldenen Quasten.

Da ging die Tür vom Saal auf und seine Frau saß auf einem hohen Thron,

Von Gold und Diamanten besetzt,

Und hatte eine große goldene Krone auf und das Zepter in der Hand,

Von purem Gold und Edelsteinen,

Sagte der Mann.

Da stellte er sich hin und sagte,

»Ach,

Frau,

Bist du nun König?

« »Ja«,

Sagte die Frau,

»nun bin ich König.

« Da stand er da und sah sie an.

Und als er sie so eine Zeit lang angesehen hatte,

Da sagte er,

»Ach,

Frau,

Was steht dir das schön,

Wenn du König bist?

Nun wollen wir auch nichts mehr wünschen.

« Nach einer ganzen Weile wurde die Frau unruhig.

»Mir wird schon die Zeit und Beile lang.

Ich kann das nicht mehr aushalten.

Mann,

Geh hin zum Budd.

König bin ich.

Nun möchte ich aber Kaiser werden.

« »Ach,

Frau«,

Sagte der Mann,

»was willst du Kaiser werden?

« »Mann«,

Sagte sie bestimmt,

»geh hin zum Budd.

Ich will Kaiser sein.

« »Ach,

Frau«,

Sagte der Mann,

»Kaiser ist nur einer im ganzen Reich.

Kaiser kann er nicht machen.

« »Was«,

Fragte die Frau,

»ich bin König und du bist bloß mein Mann.

Willst du gleich hingehen?

Sofort gehst du.

Kann er König machen,

Dann kann er auch Kaiser machen.

Ich will und will Kaiser sein.

Gleich geh hin.

« Da musste er hingehen.

Und als der Mann hinging,

War ihm ganz bang.

Und er dachte bei sich,

Das geht nicht gut.

Kaiser ist zu unverschämt.

Der Budd wird das am Ende doch müde.

Und da kam er nun an die See.

Und die See war ganz schwarz und dick.

Und fing an,

Von unten herauf zu gären,

Dass es Blasen gab.

Da ging ein Windstoß darüber hin,

Dass es nur so schäumte.

Und dem Mann graute es.

Doch tapfer stellte er sich hin und rief,

»Manche,

Manche,

Timpete.

Butje,

Butje in der See.

Win jefru,

De Isebill.

Will nicht so,

Als ik woll will.

« »Na,

Was will sie denn?

«,

Fragte der Budd.

»Ach,

Budd«,

Seufzte der Mann,

»meine Frau will Kaiser werden.

« »Geh nur hin«,

Sprach der Budd,

»sie ist es schon.

« Da ging der Mann fort.

Und als er ankam,

War das ganze Schloss von poliertem Marmorstein und alabasternden Figuren und goldenem Zierrad.

Vor dem Tor marschierten die Soldaten.

Und sie bliesen Trompeten und schlugen Pauken und Trommeln.

Aber im Hause,

Da gingen die Barone und Grafen und Herzöge nur so als Bediente herum.

Da machten sie ihm die Türen auf,

Die waren von lauter Gold.

Und als er hereinkam,

Da saß seine Frau auf einem noch prächtigeren Thron mit einer noch prächtigeren Krone auf dem Kopf.

In der einen Hand hatte sie das Zepter,

Und in der anderen hielt sie den Reichsapfel.

Um sie herum standen viele Fürsten und Herzöge.

Da stellte sich der Mann dazwischen und sagte zu seiner Frau,

»Frau,

Bist du nun Kaiser?

« »Ja«,

Sagte sie,

»ich bin Kaiser.

« Aber sie war nicht zufrieden,

Und die Gier ließ sie nachts nicht schlafen.

Sie dachte immer,

Was sie noch mehr werden könnte.

Der Mann schlief recht gut und er war den Tag viel gelaufen.

Die Frau aber konnte gar nicht schlafen.

Sie warf sich von einer Seite auf die andere die ganze Nacht hindurch.

Dabei dachte sie immer,

Was sie wohl noch werden könnte.

Schließlich wollte die Sonne aufgehen.

Und als die Frau das Morgenrot sah,

Da richtete sie sich in ihrem Bett auf und sah sich das an.

Und als sie nun im Fenster die Sonne heraufkommen sah,

Da dachte sie,

»Ha,

Könnte ich nicht auch die Sonne und den Mond aufgehen lassen?

« »Mann«,

Sagte sie,

Und stieß ihn mit den Ellbogen in die Rippen,

»wach auf,

Geh hin zum Budd.

Ich will der liebe Gott werden.

« Der Mann war noch halb im Schlaf,

Aber er erschrak so,

Dass er aus dem Bett fiel.

Er meinte,

Er hätte sich verhört,

Rieb sich die Augen und fragte,

»Ach,

Frau,

Was hast du gesagt?

« »Mann«,

Sagte sie,

»wenn ich nicht die Sonne und den Mond kann aufgehen lassen,

Und muss das somit ansehen,

Wie Sonne und Mond aufgehen.

Ich kann das nicht aushalten und habe keine ruhige Stunde mehr.

« Da sah sie ihn recht grausig an,

Dass ihm ein Schauer überlief.

»Sofort gehst du hin zum Budd.

Ich will der liebe Gott sein.

« »Ach,

Frau«,

Sagte der Mann und fiel vor ihr auf die Knie.

»Das kann der Budd nicht.

König und Kaiser kann er machen.

Ich bitte dich,

Sei vernünftig.

« Doch sie ließ keine Ruhe.

Also zog er sich die Hosen an und lief los.

Draußen aber ging der Sturm.

Es donnerte und blitzte.

Die See rollte daher mit hohen schwarzen Bogen und hatte darauf eine weiße Krone von Schaum.

Der Mann rief und konnte seine eigenen Worte nicht mehr hören.

»Manche,

Manche,

Timpe Tee,

Buddje,

Buddje in der See.

Meine Frau,

Die Ise Bill,

Will nicht so,

Wie ich wohl will.

« »Na,

Was will sie denn?

«,

»Sie will der liebe Gott werden.

« »Ei,

Ise Bill,

Ei,

Ise Bill«,

Sprach da der Budd.

»Das ist nun selbst mir zu viel.

« »Aber,

Damit sie sich erinnert,

Gebe ich dir etwas für deine Frau mit.

Das ist größer als alle Schätze.

« Und er reichte ihm einen Spiegel.

Als die Frau wenig später hinein sah,

Erschrak sie.

Denn sie sah und erkannte sich selbst.

Mit denselben Augen,

Die sie schon im alten Pott hatte.

Denselben Augen,

Wie im Schloss und auf dem Thron.

Nichts hatte sich in ihrem Inneren verändert.

Sie erkannte die Unzufriedenheit und die Gier in ihrem Spiegelbild.

Da wurde sie still.

Sie zog sich zurück und sprach lange Zeit kein Wort mehr.

Eines Tages blickte sie ihren Mann an und sagte,

»Ach,

Ich habe nur verlangt und verlangt und wurde in meinem Inneren immer ärmer.

Vergib mir.

« Und die beiden zogen wieder in ihre kleine Hütte.

Der Fischer ging wieder fischen.

Die Frau pflegte die Pflanzen im Garten.

Und sie waren zufrieden.

Doch eines Tages,

Als die Frau mal wieder in den Spiegel blickte,

Sah sie nicht nur sich selbst,

Sondern auch das Bild des Butts tief unten im Meer.

Und da wünschte sie sich,

Mit einer Macht,

Mit der sie noch nie gewünscht hatte,

Er möge wieder ein Prinz sein.

So wurde der Prinz erlöst.

Und sie lebten glücklich und zufrieden.

Wenn sie nicht gestorben sind,

So leben sie auch heute noch.

Und ich wünsche dir eine gute Nacht,

Einen tiefen und erholsamen Schlaf und schöne Träume.

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Annette

May 23, 2026

Ich liebe deine Märchen, und die Art wie du sie erzählst! 💖 …Auch wenn ich es bis jetzt noch nie geschafft habe, eins bis zum Ende zu hören. ☺️

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