
81. Über die Geduld und die Fragen im Herzen
by Miriam Amavi
In dieser Folge spreche ich über die Fragen und Zweifel, die oft im Bewusstwerdungsprozess aufkommen und wie wir in die Antworten hinein leben können. Diese Folge ist für alle, die nicht schnell genug Ergebnisse sehen nach all der inneren Arbeit oder bei denen Fragen aufkommen, warum es denn “nicht funktioniert". Und natürlich auch für alle anderen. Das Gedicht: Über die Geduld - Rainer Maria Rilke
Transkription
Hallo,
Ich bin Miriam und du hörst Peaceful Sail Project,
Meinen Podcast.
Ich finde es immer richtig,
Richtig lustig,
Wie Podcast-Folgen für mich sich so fügen,
Wie sie so aufkommen und ich sie dann irgendwie raussprechen muss,
Weil dieses Mal habe ich mir seit ein paar Tagen schon überlegt,
Dass ich irgendwie so eine Podcast-Folge machen wollte,
Wo ich einfach so ein bisschen,
Ich weiß nicht,
So ein bisschen,
Was ich mir früher hätte oder was ich aus meiner jetzigen Perspektive mir früher mal hätte sagen wollen.
So,
Dass alles gechillt ist und dass alles,
Was ich mache,
Früchte tragen wird,
Weil es sich immer nicht so angefühlt hat.
Und dann habe ich aber so gedacht,
Ich will diese Idee irgendwie noch so ein bisschen reifen lassen und dann habe ich gerade mich,
Habe ich gerade irgendwie so gejournaled,
Wie man so schön sagt,
Und habe dann so darüber nachgedacht,
Wie man eben mit den offenen Fragen,
Die man hat,
Über was auch immer,
Dass man immer so schnell nach einer Antwort sucht und so.
Und habe dann so gedacht,
Okay,
Dann muss ich eine Podcast-Folge machen,
Diese Gelassenheit zu behalten und darauf werde ich gleich noch ein bisschen eingehen,
Aber dann das Witzige war einfach,
Dass ich vor zwei Tagen oder so aufgeräumt habe so ein bisschen und bin so durch meinen Uni-Stuff gegangen und dann habe ich irgendwo da drin so ein Gedicht gefunden,
Was ich mal aufgeschrieben hatte und das ist von Rainer Maria Rilke,
Über die Geduld.
Und es passt irgendwie so krass gut rein und dann ist mir das gerade so aufgefallen.
Und ich habe einfach nur gedacht,
What,
Ich finde das so lustig,
Wie das alles so zusammenkommt und sich alles so fügt.
Deswegen wollte ich das noch ganz kurz erzählen,
Weil ich es einfach so witzig finde.
Und ich würde sagen,
Ich fange einfach diese Folge mit diesem Gedicht an,
Weil ich es so schön finde,
Von Rainer Maria Rilke.
Und ich hoffe,
Also ich bin kein Gedichtleser,
Deswegen hoffe ich,
Dass es nicht allzu komisch wird.
Also das Gedicht heißt Über die Geduld von Rainer Maria Rilke.
Man muss dem Ding die eigene stille,
Ungestörte Entwicklung lassen,
Die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann.
Alles ist austragen und dann gebären,
Reifen wie der Baum,
Der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
Ohne Angst,
Dass dahinter kein Sommer kommen könnte.
Er kommt doch,
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
Die da sind,
Als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
So sorglos,
Still und weit.
Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen und versuchen,
Die Fragen selber lieb zu haben,
Wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
Die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Es handelt sich darum,
Alles zu leben.
Wenn man die Frage lebt,
Lebt man vielleicht allmählich,
Ohne es zu merken,
Eines fremden Tages in die Antwort hinein.
Ich finde das ist so ein schönes Gedicht und es beschreibt so krass genau,
Was irgendwie gerade durch meinen Kopf geht,
Weil ich im Moment eine,
Wie sagt man,
Mental Diet mache.
Es bedeutet,
Negative Gedanken mit positiven zu ersetzen und das ganz,
Ganz konsequent zu machen und sich auch bei Gedanken,
Die man für wahr hält,
Also,
Okay,
Ich muss ganz kurz noch erklären,
Das ist so ein bisschen,
Wenn,
Darüber werde ich auch nochmal eine eigene Folge machen,
Glaube ich,
Wenn ich das alles so ein bisschen mehr verstanden habe und darin ein bisschen mehr Erfahrung habe,
Aber wir denken ja immer,
Also wir denken immer über die Zukunft nach oder über die Vergangenheit oder über irgendwelche Fantasiesachen und das reflektiert eben so ein bisschen unseren mentalen Zustand.
Also,
Wenn wir die ganze Zeit denken,
Wie schlimm alles ist und wie schlimm alles war und wie schlimm alles wird,
Dann werden wir das ja auch ultimativ manifestieren.
Und wenn wir uns aber eine andere Story erzählen,
Meinetwegen über die Vergangenheit,
Dass die Vergangenheit einfach anders war,
Positiver war oder auch,
Dass die Zukunft positiver wird,
Dass wir das dann manifestieren und das ist am Ende,
Weil wir uns sowieso die ganze Zeit eine Geschichte erzählen,
Weil die Vergangenheit ist nicht wahr,
Sie war.
Sie ist nicht mehr präsent,
Sie ist nicht mehr aktuell und deswegen können wir,
Wenn wir wollen,
Auch uns die Vergangenheit als eine schönere ausmalen.
Und ich finde diesen Gedanken so faszinierend,
Weil sofort kommt ja dieses voll naiv und man kann doch nicht einfach irgendwas sich denken und bla bla bla,
Aber wenn man eben versteht,
Dass alles,
Was im Kopf passiert,
Wirklich nur Gedanken sind und dass es überhaupt gar keine,
Also dass es kein Gesetz gibt oder vielleicht ist es ein soziales Gesetz,
Aber dass man immer total realitätsgetreu denken muss.
Also alles,
Was in der 3D-Welt passiert,
Das muss ich eben auch denken.
Aber auch wenn wir das tun,
Werden wir immer subjektiv denken.
Wir werden nie komplett objektiv bzw.
Realitätsgetreu denken können,
Weil wir immer unseren eigenen Filter darüber legen.
Und deswegen den Filter nicht auswechseln und einen schöneren darüber legen.
Aber das ist jetzt gar nicht genau das Thema.
Was aber bei mir dann aufkam bei der ganzen Sache,
Ist dann so Fragen.
Wie mache ich das am besten?
Wie,
Wie,
Wie?
Und ich glaube immer,
Wenn man sich verändern will oder wenn man irgendeine Frage hat und nicht weiß,
Wie es geht,
Ich glaube es kommt auch ein bisschen auf den Moment an,
Auf die Fragen an,
Aber worauf ich jetzt gerade abziele,
Sind dann eben diese Fragen,
Wie,
Oh,
Das ist doch voll naiv und wie soll das gehen?
Oder wie kann ich meine Gedanken überhaupt verändern?
Und ich weiß nicht,
Wie das geht und ich weiß nicht,
Wie das geht.
Und ich glaube,
Es ist wichtig,
Auch einen gewissen Teil an Theorie zu lernen,
Meinetwegen Bücher zu lesen oder was auch immer.
Aber irgendwann kommt auch einfach der Teil der Anwendung.
Und bei der Anwendung von verschiedenen Konzepten,
Es ist völlig egal,
Welches Konzept,
Man lernt ja immer irgendwas oder man,
Ich finde jetzt vor allem auch in dieser,
Ich sage mal,
Geistigen Entwicklung oder wie auch immer man das nennen möchte,
Kommen irgendwann so Fragen auf oder auch Zweifel,
So ich kann das nicht und wie soll ich das machen?
Und ich habe es einmal probiert,
Ich habe versucht,
Positiv zu denken und es klappt einfach nicht.
Oder ich mache so viel und es wirkt alles nicht.
Und diese ganzen Gedanken und dann ist mir irgendwann aufgefallen,
Dass es einfach nur Widerstand ist,
Dass diese ganzen Fragen einfach genau das Alte sind.
Und dass es eben gilt,
Diese Fragen,
Mit diesen Fragen zu leben oder eben nach innen zu gehen und nicht immer im Außen nach Antworten zu suchen.
Also sich nicht noch ein Buch zu kaufen und noch mehr zu lesen,
Sich nicht noch irgendeinen Online-Kurs oder noch irgendeinen,
Ich weiß nicht,
Was man alles macht,
Noch irgendwen fragen,
Was er dazu denkt.
Überall im Außen danach zu suchen,
Sondern zu vertrauen,
Dass man eben genug weiß und die Erfahrung selber macht,
Weil man wird die Dinge erst wirklich verstehen,
Man wird das Leben ja auch erst wirklich verstehen.
Ich meine,
Keine Ahnung,
Ich bin jetzt 22,
Ich weiß nicht,
Wie ich das Leben sehe,
Wenn ich 30 bin,
Wahrscheinlich komplett anders und habe viel,
Viel mehr gelernt.
Und was ich jetzt überhaupt noch nicht greifen kann.
Aber eben in dem Moment,
In dem dann diese ganzen Fragen aufkommen,
Zu vertrauen,
Dass die Antwort entweder kommt oder dass man vielleicht gar keine Antwort braucht.
Weil ich finde,
Bei mir kommt dann ganz oft so ein Zweifel oder so eine Frage,
Ich kann nicht alles positiv denken und ich kann meine Gedanken nicht verändern,
Ich merke die ja noch nicht mal und bla bla bla.
Und das ist alles so ein krasser Bullshit,
Weil ich immer merke,
Wenn ich dann wieder zu mir zurückkehre und mir sage,
Nein,
Ich werde jetzt nicht alles wegwerfen und sagen,
Ja,
Das läuft alles nicht,
Weil ich keine Antwort auf diese Frage habe.
Und diese Frage ist ja ein Beweis dafür,
Dass es sozusagen nicht funktioniert und dass es da ein,
Wie sagt man,
Sozusagen ein Bug oder ein Fehler im System ist.
Sondern eben ich dann so erkenne,
Okay,
Es ist Widerstand,
Es ist einfach irgendwas,
Was mich davon abhalten will,
In das Positive reinzugehen oder in das Angenehme.
Und dann denke ich mir auch immer so,
Ja,
Es ist aber viel zu anstrengend.
Es ist alles viel zu anstrengend.
Und dann denke ich mir auch so,
Ja,
Es ist anstrengend,
Wenn ich aus dem Mangel versuche,
In die Fülle zu gehen.
Es funktioniert nicht.
Das Einzige,
Was für mich persönlich funktioniert,
Ist eben,
Wieder zu mir zurückzukehren und es zu beanspruchen,
Die Fülle zu beanspruchen,
Zu sagen,
Ich bin das,
Ich bin hier.
Und deswegen,
Das ist so schwierig zu vermitteln und deswegen meine ich halt,
Es bei sich selber zu suchen.
Wenn du jetzt Fragen hast und dich fragst,
Was,
Wie soll man das jemals hinkriegen und so weiter,
Klar,
Es ist wahrscheinlich auch gut,
Sich zu informieren,
Wenn man eben noch nicht so viel dazu weiß oder keine Ahnung,
Nicht so viel,
Ich sag mal Theorie,
Sich angeeignet hat,
Sondern eben,
Aber wenn man das eben hat und irgendwie das irgendwie auch weiß,
Aber trotzdem immer noch diese Fragen bei der Anwendung sind,
Versuchen,
Das bei sich zu finden,
Weil jeder hat seine eigene Wahrheit und meine Wahrheit ist nicht deine Wahrheit oder meines Nachbars Wahrheit,
Sondern es ist immer,
Ich habe immer so die Erfahrung gemacht,
Dass man die Dinge erst wirklich aufnimmt und versteht und anwenden kann,
Wenn man sie anwendet,
Also wenn man Erfahrungen sammelt,
Wenn man die Erfahrung macht und sich nicht von den Fragen aufhalten lässt oder auch diese Frage,
Warum passiert mir das?
Warum ist das passiert,
Wenn irgendwas Schlimmes passiert?
Warum ist das passiert?
Warum,
Warum,
Warum?
Und das ist ja alles total zurückschauen und total sich selber aufhalten,
Daraus zu wachsen,
Indem man in die Analyse geht.
Und ich glaube auch,
Analyse ist in manchen Fällen auch wichtig und gut.
Und wie gesagt,
Das ist halt alles so ein bisschen,
Man kann es nicht alles so universell auf alles anwenden.
Man muss das Leben ja irgendwie auch navigieren,
So selber und selber entscheiden,
Wie man es leben möchte.
Sonst gäbe es ja ein Handbuch.
Aber in den Momenten dann,
Wo man eigentlich sich nicht diese Frage,
Also wo es eigentlich egal ist,
Was die Antwort ist,
Weil es einfach,
Es ist halt passiert,
Es ist jetzt halt so.
Und man kann ja diese Fragen haben.
Aber wie Rainer Maria Rilke ja gesagt hat,
Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen und versuchen,
Die Fragen selber lieb zu haben.
Es handelt sich darum,
Alles zu leben.
Wenn man die Frage lebt,
Lebt man vielleicht allmählich,
Ohne es zu merken,
Eines fremden Tages in die Antwort hinein.
Und ich finde,
Das beschreibt so gut diese Haltung,
Dieses Okay,
Ich habe eine Frage.
Ich habe auch immer gemerkt,
Als ich so richtig tief in Angstgedanken identifiziert war,
Dass ich mich immer gefragt habe,
Ob das irgendwas bringt,
Was ich gerade mache.
Ich habe so viel meditiert und viel an mir gearbeitet und ich habe immer überhaupt gar keine oder nur minimale Veränderungen gemerkt.
Und was ich mir,
Also wie ich darauf jetzt schaue,
Ist einfach,
Dass das alles so krass was gebracht hat.
Dass es vielleicht langsam vorangeht und ging und es irgendwie vielleicht alles nicht so super war und man dann in dem Moment nichts gemerkt hat.
Aber hätte ich mich nicht so viel gefragt,
Ob es jetzt was bringt und so weiter,
Hätte es halt viel mehr gebracht,
Weil man sich dann nicht immer davon so aufhalten lässt,
Ob das jetzt was bringt.
Dann macht man wieder was anderes und dann zweifelt man die ganze Zeit.
Und dadurch manifestiert man ja auch diesen Zweifel,
Wenn man die ganze Zeit denkt,
Es funktioniert nicht,
Es funktioniert nicht,
Es funktioniert nicht.
Funktioniert es ja auch nicht,
Weil man eben genau das dann in dem Moment manifestiert.
Und sobald man sich dann aufmacht und sagt,
Okay,
Ich mache das jetzt und auch wenn ich in der 3D-Welt keinen Unterschied merke oder nur einen ganz kleinen,
Vertraue ich,
Dass es irgendwann mir dient.
Und ich merke,
Dass diese ganze Arbeit mir im Moment so sehr dient und ich darauf irgendwie so eine Art Foundation gebaut habe,
Auf der ich dann,
Also wie ich jetzt zum Beispiel meine Gedanken viel besser beobachten kann und dadurch auch besser austauschen kann.
Und dass das alles so seinen Weg gebraucht hat,
Seinen Moment gebraucht hat und ich auch jetzt noch nicht komplett aus dem,
Wie sagt man,
Out of the woods,
Über den Berg rüber oder was auch immer.
Aber dass so diese Frage,
Wann und wie und bla und so weiter,
Dass das irgendwie mir immer egaler wird,
Weil ich irgendwie weiß,
Dass alles seine Zeit hat und dass,
Wenn es das erste Mal nicht funktioniert,
Dass es okay ist.
Wie soll man das von sich erwarten?
Man muss das Gehirn ja auch erst mal ein neues Konzept gewöhnen.
Das,
Was unbekannt für das Gehirn ist,
Fühlt sich auch bedrohlich oder auch falsch an.
Und es braucht Zeit,
Bis das Gehirn und der Körper und alles der Geist sich daran gewöhnt hat,
Anders sich zu entscheiden und das dann zu automatisieren.
Und natürlich kann man dann nicht erwarten,
Dass es beim ersten Mal Meditieren gleich alles super toll und anders ist.
Das sind eben Veränderungen,
Die man vielleicht,
Wie Rilke wieder gesagt hat,
Ohne es zu merken,
Eines fremden Tages in die Antwort hinein.
Dass man die Veränderungen gar nicht so richtig bemerkt,
Wie sie passieren,
Sondern dass man sie erst so,
Wenn man zurückschaut,
Dass man sie erst dann so ein bisschen bemerkt.
Und das Leben ist ja auch nicht,
Man kann es ja nicht so,
Das Leben ist ja nicht linear und manchmal sind die Dinge auch paradox.
Aber koexistieren auch irgendwie.
Manche Konzepte widersprechen sich selber,
Aber sind beide wahr.
Also es ist irgendwie so ein bisschen,
Also ich habe immer so ganz viel das Gefühl gehabt,
Dass ich so auf meiner Bewusstseinsreise oder wie auch immer,
Immer nach so einer Antwort gesucht habe,
Die für alles stimmt.
Und irgendwie die,
So eine Antwort,
Die irgendwie mich zum Ziel bringt oder was auch immer das Ziel ist.
Irgendwie sowas,
Was eben konkret ist und was eben super logisch ist.
Und ich glaube irgendwie immer weniger,
Dass es genau diese Antwort gibt.
Vielleicht irgendwie,
Identifiziere dich nicht mit deinen Gedanken,
Aber es ist,
Auch das ist halt irgendwie schwierig in eine Box zu packen,
Die für alle Situationen,
Für jeden Moment immer gleich ist.
Auch wenn irgendwie die Lehre an sich,
Finde ich irgendwie immer die gleiche ist.
Von allen so spirituellen Lehrern und bla,
Von allen Büchern,
Die ich gelesen habe und die immer in anderen Worten ausgedrückt sind.
Aber ich glaube dennoch ist alles so sehr fragmentiert oder halt alles ist,
Alles hat dann doch so seine eigene,
Seine eigene Wahrheit.
Oh,
Es ist gerade so voll schwierig zu erklären,
Aber was ich irgendwie halt sagen will,
Ist,
Dass es irgendwie,
Dass es gleichzeitig keine Wahrheit gibt und gleichzeitig eine Wahrheit.
Also es ist so ganz,
Ganz,
Also zumindest an dem Punkt,
Wo ich gerade bin,
Merke ich das irgendwie so.
Und genau diese Frage,
Also das ist,
Dass man nicht darauf irgendwie immer eine Antwort haben muss,
Dass es vielleicht nicht alles super linear sein muss,
Dass sich Dinge widersprechen,
Dass sich Dinge verändern,
Dass man seine Meinung ändert,
Dass man seine Weltanschauung ändert,
Dass nicht alles,
Was beim ersten Mal nicht funktioniert,
Für immer schlecht sein muss und dass man einfach offen bleibt und den Dingen Zeit gibt.
Ich finde es auch,
Ja,
Den Dingen,
Ja,
Zeit gibt,
Geduld zu haben.
Ja,
Wieder sind wir am Anfang.
Über die Geduld von Rainer Meurerik.
Die Fragen im Herzen lieb zu haben,
Auch nicht zu wissen,
Wie die Dinge ausgehen,
Damit auch Geduld zu haben und zu vertrauen,
Dass man genau auf dem richtigen Weg ist und gleichzeitig eben zu bestimmen,
Wo der Weg lang geht.
Denn diese Kraft haben wir als Menschen.
Wir können Dinge manifestieren.
Wir manifestieren ja die ganze Zeit.
Nur oft ist es halt so,
Dass wir daran gewöhnt sind,
Negativ zu manifestieren und deswegen denken wir,
Dass das alles nicht funktioniert und auch,
Wie genau funktioniert es mit dem Manifestieren und so weiter.
Und das ist halt auch so eine Frage,
Ja,
Quantentheorie hier und da,
Aber was am Ende wirklich passiert,
Weiß keiner,
Wie dieser ganze Stuff hier,
Warum wir hier sind,
In irgendeinem Fleischanzug mitten im Universum.
Keine Ahnung.
Und darüber fragt sich auch nicht jeder den ganzen Tag.
Dann würde man wahnsinnig werden und ich glaube,
Das passiert eben genau auch in den Momenten,
Wo man sein ganzes Leben die ganze Zeit durchanalysiert und vergisst zu leben.
Ja,
Deswegen ist einfach so mein kleiner Appell für heute von dem Punkt aus,
An dem ich gerade bin,
Einfach,
Wenn ich so auf meine Zeit zurückschaue,
Das klingt so,
Als wäre ich so 90,
Nee,
Aus meiner naiven jungen Perspektive.
Einfach so ein bisschen mehr zu chillen und ein bisschen mehr in den Konzepten zu leben,
Über die man so lernt.
Also ich merke das immer,
Dass ich dann so voll den Widerstand habe.
Ich muss noch mehr wissen,
Ich muss noch mehr wissen und dann kann ich es erst anwenden und so.
Aber das ist halt auch nicht nur so ein Einmal meditieren und dann ist gut,
Sondern dass es auch einfach eine komplette Umstellung ist.
Vor allem,
Wenn man versucht,
Zu lernen,
Worüber ich ja letzte Folge gesprochen habe,
Dass das nicht nur so,
Ja,
Wir meditieren jetzt einmal einen Tag und danach gehen wir wieder in die alten Muster zurück.
Das habe ich so lange gemacht und ich habe immer nur so,
Also es hat auch was verändert,
Aber ich merke wie,
Wenn ich diese Mental Diet wirklich,
Also so konsequent sich immer wieder darin erinnern und ich fall auch andauernd wieder sozusagen vom Bandwagon,
Also irgendwie andauernd verliere ich mich dann doch wieder in irgendwelchen Gedanken,
Mit denen ich mich dann identifiziere,
Die ich für wahr halte,
Die dann irgendwie ganz schlimm sind und dann immer wieder liebevoll zurück.
So,
Okay.
Wie würde ich mich jetzt fühlen,
Wenn die Sachen anders wären oder wie könnte ich noch darüber denken?
Wie könnte ich positiv darüber denken?
Was,
Wenn alles gut läuft?
Und das mir auszumalen.
Und wie gesagt,
Es wird halt erst dann anstrengend,
Wenn man die ganze Zeit denkt,
Dass es nicht klappt.
Aber wenn man sich in Freude darin verliert und ist so,
Oh,
Wie würde ich jetzt meinen Tee trinken,
Wenn alles ganz wunderbar ist und sich die ganze Zeit so Gedanken einzupflanzen,
Zu säen,
Wie,
Oh,
Es ist alles so wunderbar und sich auch wirklich anzulügen,
Weil es fühlt sich an,
Als wären wir die krankesten Co-Crits und würden irgendwie in irgendeiner Fantasiewelt leben und dann denkt man gleich,
Ich werde jetzt verrückt oder was.
Aber nein,
Es geht ja einfach nur darum,
Andere Gedanken einzupflanzen,
Die vielleicht dem 3D-Leben komplett widersprechen.
Aber auch da,
Sich nicht von der Frage abzulenken,
Belüge ich mich jetzt?
Ist das alles falsch?
Und bla bla bla.
Ja.
Und es fühlt sich halt so lange falsch an,
Bis man sich daran gewöhnt hat und bis die Dinge sich auch dann verändern.
Aber da,
Das ist ja ein interessanter Prozess und ich bin auch mittendrin,
Deswegen kann ich noch nicht genau sagen,
Was sich jetzt krasse Sachen verändert haben.
Aber es haben sich schon viele,
Viele Dinge verändert.
Von daher,
Ja.
Keine Ahnung.
Ich wollte einfach nur so ein bisschen so chillax,
Alles ist gut,
Du machst es genau richtig,
Du kümmerst dich um dich und auch wenn es nicht immer leicht ist,
Ich gebe dir ein bisschen Credit,
Weil es eben nicht leicht ist,
Immer 100% anders zu denken,
Anders zu sein,
Wenn man noch so ist,
Wie man immer war.
Und ich gehe mal davon aus,
Wenn du diesen Podcast hörst,
Dass du irgendeinen Wunsch in dir trägst,
Den du gerne realisiert haben möchtest und zum Beispiel mehr Frieden im Selbst.
Und das allein diese Intention,
Ja dieses zu beanspruchen,
Am Ende schon genug ist.
Aber es gibt ganz viele verschiedene Wege und Reisen und so weiter und davon ist auch keine die eine,
Sondern sie sind irgendwie alle gleich und irgendwie alle auch nicht,
Aber keine Ahnung,
Ich weiß es auch nicht.
Zumindest ist das gerade so,
Was ich gerade denke,
Glaube,
Wie auch immer und ich bin auf jeden Fall gespannt,
Wie sich das alles noch verändern wird.
Und ja,
Vielen,
Vielen Dank fürs Zuhören bei dieser Folge.
Ich hoffe,
Es hat dir so ein bisschen den inneren Hustle etwas nehmen können.
Aber am Ende nimmst du ihn dir ja selbst.
Und falls du benachrichtigt werden möchtest über neue Folgen,
Kannst du gerne unter www.
Miriambrennig.
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Ich wünsche dir noch einen ganz,
Ganz wunderbaren Tag und ich hoffe,
Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.
Tschüss!
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