
Den Geist und das Herz von Hemmnissen befreien
Was hindert uns daran, unsere wahre Natur zu erkenne, zu unserer Buddhanatur zu erwachen? Auf der tiefsten Ebene ist es das Nichtverstehen, die Unwissenheit, die uns Enttäuschung behält. Fred von Allmen erläutert den Umgang mit den fünf Hemmnissen: Verlangen, Abneigung, Müdigkeit, Ruhelosigkeit und Zweifel.
Transkription
Das Thema dieses heutigen Vortrags Geist und Herz von den Hemmnissen befreien wahrscheinlich eines der Themen,
Über die in dieser Tradition am meisten öftesten gesprochen wird und einige von euch können schon Strichli machen,
Wie oft sie es gehört haben aber ich halte mir auch wieder wesentlich vor allem zu Beginn von Retreats und deshalb einmal mehr die Hemmnisse immer wieder heißt es in der Lehre unser eigentliches innewohnendes Wesen ist die Buddha-Natur der amerikanische Dzogchen Lama Surya das sagt wir alle sind bereits Buddhas aber wir sind am schlafen wir müssen es zu dieser Tatsache erwachen schlafende Buddhas erwacht was hindert uns daran unsere wahre Natur die wir sind zu erkennen dazu zu erwachen woran liegt es,
Dass wir fast nicht zu glauben wagen dass wir eigentlich schon Buddhas sind auf der tiefsten Ebene ist es das Nicht-Verstehen die Unwissenheit die uns Enttäuschung und Umnachtung behält und das Manifestation davon auf einer deutlich spür- und wahrnehmbareren Ebene sind es die sogenannten fünf Hemmnisse oder fünf Hindernisse in unserem Herz und Geist die uns ständig auf vielfältige Weise in die Quere kommen es sind die klassischen Hemmnisse der Meditation und natürlich sind es letztlich auch die klassischen Hemmnisse unserer Praxis im Alltag wer auch nur ein bisschen meditiert hat dem sind sie wahrscheinlich alle bekannt oder wohl bekannt sind fünf sinnliches Verlangen oder einfach Verlangen,
Begierde ist eines Abneigung Übelwollen oder Hass Nummer zwei Stumpfheit,
Mattheit,
Müdigkeit ist Nummer drei Ruhelosigkeit und Sorge Nummer vier und skeptische Zweifel Nummer fünf sie sind die den Geist und das Herz hemmenden und den klaren Blick trübenden Eigenschaften par excellence und wenn auch nur eine davon im Geist vorhanden ist kann man weder Stetigkeit noch tiefe Sammlung erreichen noch die Wahrheit oder Wirklichkeit oder wahre Natur aller Dinge sehr klar erkennen und noch viel weniger ist es möglich wenn diese Hemmnisse im Bekannten und beliebten weit verbreiteten Multipack vorhanden sind so ruhelos,
Unschläfrig und verärgert und am liebsten irgendwo anders nur nicht hier und im Zweifel über das Ganze gleichzeitig Buddha gab eine Illustration die uns ein Gefühl dafür vermittelt wie die verschiedenen Hemmnisse wirken er vergleicht den Geist mit Wasser in verschiedenen Zuständen Sinnliches Verlangen ist wie Wasser dem viele bunte Farben beigemischt sind Dinge werden als attraktiv wahrgenommen deshalb der Wunsch sie zu besitzen oder einzuverleiben Aversion oder Abneigung,
Böswilligkeit,
Hass ist wie kochendes Wasser brodelnd ist gut nachvollziehbar Stumpfheit und Mattheit und Müdigkeit ist wie stagniertes mosbedecktes Wasser Ruhelosigkeit und Sorge wie vom Winde gepeitschtes,
Unruhiges Wasser und skeptische Zweifel wie trübes undurchsichtiges,
Schlammiges Wasser wenn wir auf solchem Wasser eine Spiegelung betrachten möchten oder gar durchs Wasser hindurch auf den Grund blicken möchten,
Wird uns das nicht gelingen Genauso können Geist und Herz von den Hemmnissen getrübt keine Klarheit keine Erkenntnis oder Heiterkeit erfahren Andererseits ist es aber auch so,
Dass das Wasser an sich nie von den bunten Farben dem Kochen,
Dem Moos oder der Trübheit berührt wurde und in seiner eigentlichen Natur immer klares Wasser bleibt sobald sich nämlich beim Wasser die Farben und der Schlamm setzen es sich abkühlt der Wind und die Wellen sich legen wird es wieder so rein und so klar wie eh und je geklärt ebenso ist es mit unserem Herz und Geist sobald die Hemmnisse sich legen,
Ist es so rein und klar wie eh und je Der Archetyp der Auseinandersetzung des menschlichen Herzens und Geistes mit diesen oft bedrohlichen Kräften ist der Kampf gegen Mara denn der zukünftige Buddha in Bodhgaya,
Indien unter dem Bodhibaum,
Dem Baum der Erleuchtung vor seinem endgültigen Erwachen austrug Joseph Campbell in seinem Buch Held mit tausend Gesichtern beschreibt diese Auseinandersetzung in poetisch-mythischen Bildern welche die gewaltigen Kräfte,
Die hier im Spiel sind schildern mit standhafter Entschlossenheit setzte sich der Bodhisattva unter den Bodhibaum auf den Platz der Unerschütterlichkeit und alsbald näherte sich Mara der Gott des Verlangens und des Todes der gefährliche Gott erschien auf einem Elefanten reitend mit Waffen in seinen tausend Händen er war umgeben von seiner Armee welche sich vierzig Meilen vor ihm vierzig Meilen zu seiner rechten vierzig Meilen zu seiner linken erstreckte und hinter ihm so weit als bis zum Ende der Welt und dreißig Meilen hoch die Schutzgötter des Universums flohen aber der zukünftige Buddha blieb unerschütterlich unter dem Baum und Mara der mächtige Gott griff an und versuchte seine Konzentration zu brechen Wirbelstürme,
Felsblöcke Donner und Flammen rauchende Geschosse mit schneidender Schärfe glühende Kohle heisse Asche kochender Schlamm brennender Sand und vierfache Finsternis schleuterte der Antagonist im Erhabenen entgegen aber all die Geschosse verwandelten sich in himmlische Blumen und Salben durch die Kraft von Gautamas Zehen Vollendungen daraufhin sandte Mara seine Kinder Verlangen,
Schmachten und Lust umringt von attraktiven Begleiterinnen aber der Geist des großen Wesens blieb unzerstreut der Gott Mara zweifelte schließlich des Bodhisattvas recht an auf dem Platz der Unerschütterlichkeit zu sitzen warf wütend seinen rasiermesserscharfen Diskus und befahl der rasenden Schar seiner Armee Klippen und Felsen zu schleudern aber der zukünftige Buddha bewegte nur seine Hand um den Boden zu berühren mit seinen Fingerspitzen um so die Göttin Erde aufzurufen als Zeugin für sein Recht an diesem Platz zu sitzen sie tat dies mit hundert mit tausend mit hunderttausendfachem Tosen und Beben so dass das Gegnerselefant in Gehorsam vor dem zukünftigen Buddha in die Knie fiel die Armee war also gleich zerstreut und die Götter aller Welten streuten Blumen und Girlanden unsere Auseinandersetzung mit Mara mit den Hemmnissen und Versuchungen des Geistes und Herzens ist meist nicht gar so dramatisch oft aber nicht weniger schwierig wenn man bedenkt,
Dass wir vielleicht auch nicht so verwirklichte Bodhisattvas sind wie Gautama,
Wie Prinz Siddhartha das damals unter dem Bodhibaum war ich möchte nun jeden dieser hemmenden oder hindernden Zustände des Geistes und des Herzens einzeln betrachten zuerst sinnliches Verlangen Verlangen Verlangen ist das ruhelose Gefühl etwas nötig zu haben etwas zu brauchen das wir nicht haben wir blicken nach außerhalb unserer selbst um Befriedigung zu finden und Befriedigung das heißt ein Zustand in dem diese Unruhe des Gefühls des Verlangens wieder befriedigt gestillt ist also aufgehört hat und wir echt zufrieden sind mit dem was ist diesen Zustand erhoffen wir uns von der richtigen Person von Besitz,
Von neuen Anschaffungen von Essen,
Von Sex,
Von TV-Programmen von einem Film,
Von einem Musikstück und einer bestimmten Betätigung der Aufgabe oder Rolle kurz wir erhoffen diesen Zustand von einer der nur sechs möglichen Erfahrungen Hören,
Sehen,
Geruch,
Geschmack,
Berührung Fühlen,
Denken oder einem kombinierten Multipakt davon Verlangen wenn gegenwärtig im Geist,
Im Herz ist ein Gefühl der inneren Armut was wir sind was wir jetzt haben ist nicht genug reicht nicht hin was wir so sinnig möchten ist das Gefühl genug zu haben das Gefühl erfüllt zu sein Leider ist aber keiner dieser Menschen,
Dieser Dinge,
Dieser Erfahrungen fähig letztlich uns solchermassen zu erfüllen denn sie sind alle dem Wandel unterworfen,
Sie sind alle vergänglich und letztlich auch ausserhalb unserer Kontrolle oder nicht nur letztlich,
Überhaupt dann ausserhalb unserer Kontrolle und so bleibt die Suche endlos und wir bleiben immer wieder unerfüllt im Moment okay und dann verändert sich alles,
Die Bedingungen verändern sich und wieder fehlt uns,
Was wir so sehr wollten George Bernard Shaw sagte ja auch etwas zynisch es gibt zwei grosse Enttäuschungen im Leben eine ist nicht zu erhalten,
Was man sich wünscht die andere ist es zu erhalten wie man dem auch sei auf jeden Fall ist das Gefühl des Verlangens höchst unangenehm und es ist wichtig,
Dass wir es nicht verwechseln mit dem,
Was wir verlangen eine angenehme Erfahrung ist angenehm,
Wenn wir sie haben,
In dem Moment,
In dem wir sie haben das Verlangen nach etwas,
Was wir nicht haben das ist sehr anders dahin zu fühlen,
Dahin zu schauen in der Praxis sehr interessant es ist unangenehm und man sagt ja auch er brennt vor Verlangen sie verzehrt sich vor Sehnsucht klingt jedenfalls recht ungemütlich das zweite Hemmnis ist Abneigung in all seinen Formen und Variationen traditionell wie Apada wird das Übelwollen übersetzt eigentlich handelt es sich hier ganz einfach um die umgekehrte innere Bewegung,
Umgekehrt von Verlangen es ist der Geist,
Der versucht Unangenehmes loszuwerden die unerwünschte Person die ungewollte Situation,
Die unangenehme Sache leidigen Geräusche oder Worte,
Das unangenehme Gefühl der ruhelose Nachbar das laute Schnäuzen,
Das Jucken an der Backe,
Das Stechen im Knie oder in der Schulter kurz auch wieder das unerwünschte Sehen,
Hören,
Riechen,
Schmecken Körperempfinden,
Fühlen und Denken das loszuwerden zu verändern zu verdrängen oder zu zerstören,
Zu vernichten,
Aus der Welt zu schaffen wenn nichts anderes hilft und wir tun dies mittels verschiedenen Formen von Abneigung Hass,
Böswilligkeit,
Ärger,
Wut,
Langeweile,
Werten,
Verurteilen auch hier ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen weil die Dinge des Daseins ihren eigenen Gesetzen folgen und größtenteils außerhalb unserer Kontrolle liegen Handeln aus Abneigung,
Aus Aversion oder Ärger oder Hass hat auch bei den anderen bei den betroffenen Personen meist einen gegenteiligen Effekt von dem was wir uns wünschen es ist ja selten so,
Dass wir uns über jemanden ärgern und ihnen dann sagen was wir von ihnen halten und sie sagen genau hast du jetzt wirklich recht,
Das ist mir jetzt erst richtig klar geworden ziemlich selten dazu kommt,
Dass dieser Zustand des Geistes und des Herzens auch einfach mühsam ist schmerzhaft ist oft fast unerträglich und man sagt ja auch zumindest hier in der Schweiz er kocht vor Wut sie hat sich blau und grün geärgert ich bin fast gestorben vor Langeweile alles auch nicht sehr inspirierende Bilder Verlangen Ablehnung Nummer drei ist Stumpfheit und Mattheit oder Müdigkeit das wohlbekannte Gefühl der Schläfrigkeit wohlbekannt vor allem in Meditationsretreats auch sonst,
Wir möchten abschalten,
Umfallen oder sinken,
Uns hinlegen einschlafen wir fühlen uns ohne Energie,
Ohne Enthusiasmus,
Schwerfällig,
Müde,
Erschöpft oder aber faul,
Bequem,
Uninspiriert es ist offensichtlich,
Dass wir in diesem Zustand weder Sammlung oder Stetigkeitentwicklung noch Erkenntnis erfahren können Verlangen,
Ablehnung,
Stumpfheit,
Mattheit Nummer vier ist Ruhelosigkeit und Sorge es ist die Unruhe in Geist und Herz ein ständiges sich Sorgen,
Aufregen,
Beängstigen,
Grübeln,
Bereuen und so wie ein Affe von Baum zu Baum springt,
Hüpft der Geist von Objekt zu Objekt von Gedanke zu Gedanke die Gefühle sind wirr Klarheit und Stetigkeit sind fern Es ist ein Zustand,
Von dem wir manchmal gar glauben,
Er sei fast nicht aushaltbar sicher ist es schon nicht besonders heilsam,
Sicher nicht hilfreich Verlangen,
Ablehnung,
Stumpfheit,
Mattheit Ruhelosigkeit und Sorge Nummer fünf ist skeptische Zweifel Zweifel kann ganz harmlos wirken Dabei kann er uns im Nu außer Gefecht setzen und unsere Praxis lahmlegen Zweifel wird definiert als ein Geistsfaktor,
Der aus sich heraus zwischen zwei oder vielleicht sogar mehreren Möglichkeiten hin und her schwankt Wir sind verdutzt,
Wir sind verwirrt,
Wir sind entscheidungsunfähig hin und her gerissen von Skepsis,
Von Zweifel von Unentschlossenheit Wir zweifeln an uns selbst jedenfalls jetzt in diesem Kontext hier Zweifeln an unserer Fähigkeit zu tun und zu verlenden,
Was wir uns zu tun hier vorgenommen haben Schwierig,
Unangenehm,
Wir sind voller Zweifel,
Wir schauen herum alle sitzen still,
Die sind wahrscheinlich schon seit 30 Jahren meditieren und schon längst erleuchtet Für mich ist das nichts,
Ich kann das nicht Selbstzweifeln oder wir zweifeln an der Lehre,
An der Praxis an der Meditation,
Dieser spezifischen Meditation diesem sturen,
Unnatürlichen Dasetzen kann ja gar nicht gut sein,
Sicher nicht gesund Besser wären wir vielleicht an diesen Workshop von Ausdruckstanz gegangen oder eben der bekannte Tantra-Kurs auf Teneriffa oder wir zweifeln an den Vorsitzenden Ich meine,
Der eine kann wenigstens noch so richtig sitzen,
Die anderen brauchen Stühle keine spirituellen Kostüme,
Keine exotischen Titel Skeptische Zweifel,
Wenn unerkannt hat die Macht uns am Fortschritt zu hindern hat sogar die Macht uns unsere Meditation,
Praxis,
Unsere Zelte hier abbrechen zu lassen Ihr werdet nicht die ersten,
Die gepackt haben Haben wir auch schon gehabt,
Früher waren wir in der Staffel 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Hat ein Freund von mir da gepackt,
Als alle in der Halle waren,
Nicht zu Fuß,
Bis zum Bahnhof Beim Bahnhof hat er es gemerkt Zweifel Rückweg war rauf,
Zwei Stunden gewartet,
Bis wir in der Halle waren Wieder rein,
Alles hingelegt Zweifel war Maras letzte Versuchung,
Als er des künftigen Buddhas Recht dort unter dem Baum zu sitzen,
In Zweifel zog Wir sehen,
Nicht nur verhindern diese Hemmnisse Sammlung und Erkenntnis und täuschen Quellen und lähmen den Geist,
Sondern sie sind auch noch höchst unangenehm Dazu kommt,
Dass es sich vorwiegend um karmisch unheilsame Zustände handelt und somit unheilsame Tendenzen in uns verstärkt werden und auch leidvolle Erfahrungen in der Zukunft verursacht werden Diese Hemmnisse sind aber nicht irgendwie schlecht oder böse oder sogar Sünde sondern sie sind ganz einfach höchst unvorteilhaft Sie schaffen Leiden für uns und,
Wenn wir sie ausdrücken,
Oft auch für unsere Mitwelt Die Frage lautet also,
Wie gehen wir mit diesen Hemmnissen um gerade auch hier in der Meditationspraxis Ideales Feld,
Um sich darin zu üben Wie gehen wir damit um und nicht?
Wie können wir sie überwinden?
Wie können wir sie bald loswerden?
Was ich hier sagen werde,
Gilt natürlich nicht nur für diese fünf sondern auch für andere schwierige Emotionen wie Neid,
Eifersucht,
Einsamkeit,
Angst,
Panik Was immer alles noch so hoch kommen kann Der erste Punkt und Voraussetzung für einen geschickten Umgang mit den Hemmnissen ist Erkennen Sie als das erkennen,
Was Sie sind Wir sehen,
Aha,
Jetzt ist Zweifel da im Geist Das ist sehr anders,
Als wenn Zweifel da sind und ich im Zweifel verloren bin und denke,
Dass es so ist oder doch so ist oder vielleicht doch noch anders ist und dass ich jetzt entscheiden muss zwischen all dem Ich merke,
Ah,
Zweifel ist da Oder,
Ah,
Jetzt entsteht Ärger Uh,
Jetzt ist es sehr stark Jetzt klingt er ab Jetzt ist kein Ärger mehr da Auch zu sehen und zu erkennen,
Jetzt ist keiner da Also das sind wir nicht vergessen,
Wenn es vergangen ist,
Sondern uns noch erinnern Auch das ist vergangen Vielleicht ist schon das nächste da,
Das nächste Hemmnis Aber noch wenigstens sehen,
Ah,
Das Vorherige ist vergangen Ein bisschen so wie es im Maha Satipadana Sutta Was grössere Lehrrede von der Achtsamkeit heisst Wie nun,
Weil der Mönch oder die Meditierende bei den Geistesfaktoren in Betrachtung der Geistesfaktoren Buddha sprach oft zu den Mönchen und ich werde hier seine Worte so belassen,
Als er Da weiss hier der Mönch,
Wenn in ihm sinnliches Verlangen da ist Sinnliches Verlangen ist in mir Er weiss,
Wenn in ihm kein sinnliches Verlangen da ist Kein sinnliches Verlangen ist in mir,
Gerade jetzt Er weiss,
Wenn Hass da ist Er weiss,
Wenn kein Hass da ist Wenn Stumpfheit und Mattheit da ist Wenn Ruhelosigkeit oder Sorge oder Zweifel da ist So weilt er die Dinge in ihrem Entstehen betrachtend Die Dinge in ihrem Vergehen betrachtend So ist seine Achtsamkeit gegenwärtig Ebenso weit es der Erkenntnis dient Und wichtig für uns hier ist nicht nur zu hören was gesagt wird hier in dieser Lehrrede sondern auch zu hören,
Was nicht gesagt wird Für mich ist einer der wesentlichen Punkte der Praxis überhaupt und zwar ist es etwas,
Was wir fast nicht hören können Es heisst nicht,
Er bekämpft sinnliches Verlangen Aber es heisst natürlich auch nicht,
Er gibt sich sinnlichem Verlangen hin Es heisst auch nicht,
So ringt er verzweifelt gegen Schläfrigkeit Mit starkem Willen verdrängt er Unruhe und Sorge Unbarmherzig bettet und verurteilt er Hass in sich Es heisst vielmehr Er weiss,
Wenn Hass da ist Er weiss,
Wenn kein Hass da ist So weilt er die Dinge wie Ärger,
Hass etc.
In ihrem Entstehen betrachtend die Dinge in ihrem Vergehen betrachtend Heisst auch nicht,
Er verliert sich in Ärger und Hass oder er versucht ihn zum Vergehen zu bringen Das heisst es auch nicht Das heisst,
Sehen wie es ist Sehen wie es ist Was wir hier üben ist sicher nicht leicht Aber wahnsinnig einfach Schaut was jetzt ist Schaut was damit geschieht Jetzt,
Jetzt,
Jetzt und jetzt Dazu brauchen wir Achtsamkeit Aufmerksamkeit,
Gegenwärtig sein Und das ist wirklich der Schlüssel wie immer Da brauchen wir sanfte,
Nicht wertende,
Gelassene Achtsamkeit Achtsamkeit,
Die der Erkenntnis dient Wie es heisst Und zwar nicht Wir arbeiten hart an der Meditation damit irgendwann mal Erkenntnis kommt Sondern wir sitzen,
Gehen oder stehen hier und schauen wie die Dinge sind um zu erkennen wie sie sind Es ist viel unmittelbarer Wir sehen was leidvoll ist Wir sehen was hilfreich ist Wir sehen wie wir Leiden schaffen Wir sehen wie wir es lassen können Wir sehen wie wir im Moment wo wir es lassen wieder frei sind Wir sehen wie die Dinge von selbst kommen und gehen Wir sehen dass wir das Leben selbst sind Wir sind das Leben Und das Leben,
Genau wie das Wetter heute folgt seiner Lebensdynamik Ob es innen ist oder draussen Das studieren wir Dem geben wir uns so wach und aufmerksam wie möglich hin Einfach und doch anspruchsvoll Achtsamkeit die einfach spürt und sieht was ist Ohne sich zu identifizieren Ohne sich zu verlieren Ohne anzuhaften Ohne zu verurteilen Das ist ein bisschen schwieriger Und falls wir doch anhaften Was wir immer wieder werden Und falls wir doch verurteilen Dann sieht Achtsamkeit eben das Jetzt ist Anhaften da Und Verurteilen da jetzt nicht mehr So einfach wäre das eigentlich So einfach ist es Natürlich wird uns das schwer fallen Wenn wir uns jedes mal im Inhalt Im Drama dieser Emotionen und Hindernisse verlieren Wir erleben sie dann als dicht Als solid,
Als dauernd Als etwas das ich bin Dieses Verhältnis ändert sich völlig Sobald wir wirklich achtsam oder gewahr sind Und in Kontakt mit der sich ständig wandelnden Vergänglichen Natur Dieser hemmenden Gefühle und Zustände Die kommen auch und gehen wieder Und wenn wir genau hinfühlen Sehen wir sie kommen und gehen ganz von selbst Vielleicht ein bisschen wie Wolken am Himmel Nur das Bild mit den Wolken am Himmel ist ein bisschen zu schön Wenn es schwierige oder mühsame Emotionen oder Dramen sind Vielleicht wie heute Da draussen Sie erscheinen im Geist,
Im Herz Sind aber nicht fassbar Sind wie Spiegelungen des Mondes auf dem Wasser Wenn sie fassbar wären,
Könnten wir sagen Okay,
Hier,
Ärger,
Genug Schluss,
Fertig Die sind nicht fassbar,
Weil sie Teil des Lebensprozesses sind Der wir sind Tilopa sang für Naropa So wie die Wolken,
Die durch den Himmel schweben Keine Wurzeln und kein Zuhause haben So ist es auch mit den Gefühlen und Gedanken Die durch unseren Geist,
Durch unser Herz ziehen Sie entstehen entsprechend in den Ursachen und Bedingungen Sie ziehen vorbei und vergehen,
Wenn es an der Zeit ist Wir bleiben nachtsam Gewahr,
Gegenwärtig Und so weit es halt geht Unerschüttert und damit frei Und wichtig,
Nichts,
Das wir dafür oder dagegen tun müssten Easy come,
Easy go Ausser dass sie unangenehm sind Aber wenn das nicht mehr zum zentralen Problem gemacht wird Dann kommen sie und gehen sie Genauso wie die schönen Gefühle Und die wünschenswerten und angenehmen Dramen oder Zustände Wenn die Bedingungen da sind,
Entstehen sie Und wenn die Bedingungen vorbei sind,
Vergehen sie wieder Mehr und mehr sehen wir Dass diese Hemmnisse,
Dass diese Zustände Nicht uns gehören Nicht ich sind Und wenn wir aus der Stille noch tiefer hinfühlen Merken wir vielleicht gar,
Dass da gar niemand ist Der ihr Besitzer oder ihre Besitzerin sein könnte Und vielleicht für Momente Erkennen wir die Freiheit Die immer schon da ist Manchmal ist es aber nicht so einfach Wir sind nicht sehr achtsam Wir sind identifiziert mit den Hemmnissen Wir sind darin verloren Dann gibt es einige Hilfsmittel,
Die uns helfen können,
Klar zu kommen Wenn sinnliches Verlangen uns überwältigt Mag es hilfreich sein,
Darüber nachzudenken Dass unser Körper alt wird,
Zerfällt und stirbt Wechselt,
Verändert die Perspektive für einen Moment Es werden nicht alle verstehen Das Zitat von Ashley Brilliant Aber einige Im Innern jeder älteren Person Ist eine jüngere Person,
Die sich darüber wundert Was da geschehen ist Der große Poet Santokka Thaneda Sagt es auf seine bezeichnende Poetisch trockene Art Ein wunderschöner Frühling ist da Neben dem Friedhof Die Perspektive verändern Es hilft auch,
Darüber nachzudenken Dass das,
Was wir haben,
Wollen Was wir uns wünschen,
So dringlich Letztlich auch vergänglich ist Und dass letztlich sogar die Befriedigung Selbst oft nicht sehr lange anhält Natürlich,
Wenn wir es kriegen Das Ding oder sie oder ihn oder was immer es ist Wenn man Glück hat Und dann vergeht es auch wieder Besonders hilfreich finde ich Immer wieder zu beobachten Und zu fühlen,
Wie es ist,
Wenn Verlangen da ist Und zu fühlen,
Wie es ist,
Wenn kein Verlangen da ist Es ist eine ganz einfache Übung Die wir aber immer wieder vergessen können Oder vergessen Weil,
Wenn Verlangen da ist Wir wollen ja das,
Was wir verlangen Hinfühlen,
Wie es ist,
Verlangen Das Gefühl des Verlangens Das wir sehen,
Es ist wirklich unangenehm Die Sache wäre angenehm Aber das Verlangen selbst ist unangenehm Und dann,
Wenn es weg ist Sich zu erinnern,
Wenn wir zufrieden sind Wenn das erfüllt ist Und dann zu sehen,
Wie es jetzt ist Kein Verlangen Es ist nicht grossartig spektakulär Aber es ist erfüllt in dem Moment Und immer wieder zu sehen,
Zu merken Kennenzulernen das Gefühl des Verlangens Und das Gefühl kein Verlangen Sehr interessant Es wird auch klar,
Dass das Der Zustand ist,
In dem Verlangen abwesend ist Die Verlangenslosigkeit,
Die Zufriedenheit Die Erleichterung,
Die Erlösung der Friede Ich finde das interessant Das ist es eigentlich,
Was wir wirklich wollen Anstatt den ganzen Trip durchzumachen Bis wir haben,
Was wir möchten Können wir manchmal einfach loslassen Und Verlangen schwindet dann letztlich auch Oft ganz von selbst Und wir sind erlöst Ein indischer Lehrer,
Mit dem ich eine kurze Weile zusammen war Erzählt dann,
Ich mache es nicht Lange Geschichte Von einem Mann,
Der ein Haus wollte Und dann die ganze Geschichte Sehr ausführlich,
Was er alles tat Bis er das Haus hatte Dann ist das Haus fertig Und das Haus ist genauso,
Wie er es wollte Und er ist im Haus drin,
Und er ist ganz glücklich Das ist dieser Moment der Erfüllung Und dann schaut er um Möbel Andere Leute haben Möbel in ihrem Haus Und dann geht die Geschichte 10 Minuten weiter Möbel Und dann ist es wieder wirklich gut Schönes Haus,
Gute Möbel Sonst niemand Als allein Und dann fängt das wirklich lange Geschichte an Immer wieder,
Bis wir das haben,
Was wir wollen Und dann ist es für den Moment okay Und eigentlich ist es okay,
Was wir suchen Es braucht viel Übung Ich kann allem widerstehen,
Ausser der Versuchung Wenn Abneigung Und Ärgerwut Hass uns überkommt Ist es sehr hilfreich und wichtig Sich wenigstens nicht auch noch zu verurteilen Und das ist wirklich etwas,
Was ihr hier gut beobachten könnt Wenn ihr euch ärgert Könnte ja mal vorkommen Wenn ihr euch gleich eins aufs Dach gebt,
Weil ihr euch jetzt geärgert habt Oder rechtfertigen,
Das ist die andere Hälfte,
Die ist auch nicht nötig Liebevolle Güte Am besten für sich selbst Ist in diesem Fall sehr hilfreich Falls wir dann in dem Moment überhaupt Raum dafür finden Oder wenn wir einfach mit etwas Achtsamkeit Und einer nicht allzu verdammenden Etwas sanften Haltung dabei sein können Und auch Ärger,
Auch Ablehnung Kommt und geht ganz von selbst Schaut,
Wie lange es dauert Es wird von selbst vergehen Und wenn ihr es nicht glaubt Wenn Wut über irgendetwas kommt Vielleicht eine alte Geschichte Und ihr es wirklich nicht glaubt,
Dass es auch von selbst kommt Versucht mal dreieinhalb Stunden wütend zu sein Ich würde sagen,
Wenn es um 9.
30 Uhr anfängt Schaut,
Ob ihr es bis zum Mittagessen durchziehen könnt,
Nahtlos Es ist wahnsinnig schwierig Und es ist interessant,
Weil es etwas darüber aussagt Es kommt nicht nur,
Wenn es will Es vergeht auch wieder,
Wenn es will Es ist nicht direkt in unserer Macht Es ist ein weiteres Phänomen Das entsprechend Bedingungen entsteht Und dann auch,
Wenn die Bedingungen zerfallen,
Wieder vergeht Mit Ärger und Hass können wir auch über Karma reflektieren Wenn uns Schwieriges und Unangenehmes widerfährt Ist das nichts anderes,
Als nur für Buddhisten hilfreich Ist das nichts anderes,
Als das Resultat Unseres eigenen Tuns in der Vergangenheit Also eigentlich kein Grund zu Hass und Aversion gegen andere Weil wir haben es uns ja selbst verursacht Aber das könnt ihr lassen Stumpfheit,
Mattheitsschläfrigkeit Wenn die uns überkommen Ganz hilfreich zuerst mal Frieden zu schließen Manchen gelingt das ganz leicht Manche finden das sehr schwierig Wir können mit den verbleibten 5% Achtsamkeit Vielleicht versuchen zu studieren und zu erforschen Was das ist,
Dieser Zustand So zwischendurch,
Bevor wir fast mit dem Kopf am Boden aufschlagen Ist das Dunkelheit,
Die sich über die Augen senkt Oder sind das irgendwie Wolken im Gehirn Es sollte ein Energieloch oder ein Soh geben Der ist so in der Richtung Wie fühlt sich Schläfrigkeit an Sobald wir okay sind damit Gibt es ein paar Dinge,
Die wir tun können dagegen Die manchmal helfen und manchmal nicht Für eine Weile tiefer atmen hilft manchmal Mehr Sauerstoff im System Nicht lauter atmen,
Sonst haben die nebendran wieder ein Problem Die Augen öffnen kann helfen Ins Licht schauen Einer der vielen Gründe,
Warum ich euch bitte Sie nicht sehr zu dimmen Ein bisschen,
Aber nicht allzu sehr An den Ohren ziehen Aufstehen ist gut Aufstehen ist sehr hilfreich Ihr könnt jederzeit hier in der Halle stehend meditieren Gerade auch am Abend Wenn ihr müde seid und ihr denkt Das hört nie auf,
Der hat die Glocke vergessen Steht für 5 oder 10 Minuten Steht mit offenen Augen,
Wenn ihr steht Und falls ihr merkt,
Dass ihr auch stehend einschläft Setzt euch doch wieder hin Aber stehen kann recht gut sein Auch wenn man es fast nicht mehr aushält Dass das Multipack kommt Steht manchmal Und es ist okay,
Wenn die anderen sehen,
Dass ihr steht Die sind froh,
Dass jemand steht Da wissen sie nämlich,
Dass sie nicht die einzigen sind Manchmal hilft es für eine Weile Bei der Gehmeditation schnell auf- und abzugehen Das ist den Gängen ein bisschen schwierig Und manchmal hilft weniger Essen Falls ihr sehr viel esst Und wenn alles nichts hilft Und wir immer wieder einschlafen Brauchen wir vielleicht etwas mehr Schlaf Einer meiner Lehrer nennt es Wenn nichts anderes hilft Wenn Ruhelosigkeit und Sorge uns überwältigt Tendieren wir oft dazu Herumzurutschen Der unangenehmen Intensität Ausweichen zu wollen Hilfreicher ist es,
Wirklich völlig still zu sitzen Und innerlich aufzugeben Innerlich loszulassen Was immer auch kommt Ist dann auch nicht unbedingt nötig Einen engen Fokus zu halten Man kann z.
B.
Die Achtsamkeit weit machen Und den ganzen unangenehmen Unruhigen Tumult mit einschließen Und einfach sein Auch das kommt und geht in seiner Zeit Betonung aufs Ausatmen Aufs Loslassen Achtsamkeit des Hörens Achtsamkeit des Hörens Gibt das Gefühl eines größeren Innenraums Und dann ist irgendwie mehr Platz Für die Ruhelosigkeit Meistens ist es nicht hilfreich Dagegen anzukämpfen Das Dagegenhalten macht es Manchmal noch fast unangenehmer Aber egal wie unangenehm es auch sein mag Spätestens wenn es läutet Ist es vorbei Und wird gedacht,
Jetzt könnte ich noch lange sitzen Bis dann die Mittagessenglocke geht Skeptische Zweifel Das Wesentlichste ist,
Dass wir den Zweifel Sobald wir das nicht sehen Sind wir ihm ausgeliefert Und klar wollen wir nicht unkritisch sein Ganz wichtig hier Dass wir für uns selber entscheiden Ob diese Meditation,
Ob diese Praxis Für uns hilfreich ist,
Für uns passend ist oder nicht Aber es bringt mehr Wenn wir das am Schluss des Kurses tun Und übernächste Woche für die,
Die vier Tage bleiben Oder übernächste Woche für die,
Die neun Tage bleiben Ein ganz ungünstiger Moment dafür Ist eine schwierige,
Unangenehme Meditationsperiode Und es ist auch dort,
Es sind auch in diesen Momenten Wo der Zweifel kommt Nämlich,
Wenn alle unangenehmen Erfahrungen Für eine Weile weg sind Und es ganz schön ist Ein zweijahres Retreat gibt es doch Müsst ihr dann auch nicht ernst nehmen im Moment Zweifeln,
Nichts glauben,
Nichts abkaufen Keine Konsequenzen daraus ziehen Und er kommt und geht Das wirksamste Mittel gegen die Hemmnisse Ist die Entwicklung der sogenannten Sammlungsfaktoren Es sind fünf Geistesfaktoren Die die Sammlung des Geistes ausmachen Die Stetigkeit,
Die Rachtsamkeit,
Die Kontinuität Und ich denke,
Ich werde nur zwei erwähnen Sonst ist es zu lang Die wesentlichen sind Angewandte und anhaltende Aufmerksamkeit Wie Thaka und wie Chara Sie definieren Art und Richtung unseres Bemühens Und Kathrin wird morgen mehr über rechtes Bemühen sagen Die Art und Richtung unseres Bemühens Die angewandte Aufmerksamkeit Ist die Bewegung des Geistes Auf die Erfahrung,
Das Objekt zu Sei es Körperempfindung Oder Atem oder Hören Oder ein bestimmtes Gefühl,
Eine bestimmte Emotion Das Kontakt aufnehmen Wie ein Pfeil,
Der zur Zielscheibe fliegt Oder wie eine Biene,
Die zur Blume geht Das üben wir immer wieder Kontakt aufnehmen,
Kontakt aufnehmen Mit der Erfahrung des Moments Hier eben mit den Hemmnissen,
Wenn die vordergründig sind Und das zweite,
Die anhaltende Aufmerksamkeit Ist die Qualität des Geistes Oder der Rachtsamkeit Die beim Objekt bleibt Körperempfindung,
Beim Hören Kontakt halten Die Erfahrung würdigt Vielleicht sogar sich daran reibt Wirklich dran bleibt Wie die Biene,
Wenn sie bei der Blume angekommen ist Diese dann auskostet Was immer Bienen tun in Blumen Aufwachen,
Gegenwärtig sein Kontakt aufnehmen mit dem was ist Kontakt halten,
Solange es halt geht Und das nächste wird dann irgendwann sein Wir merken,
Wir waren nicht mehr da Wieder Kontakt aufnehmen,
Wieder Kontakt halten Die Bewegung ist das wichtigste,
Was wir hier üben Und dadurch dann entsteht Interesse In dem Mass,
Wie es uns möglich ist Dran zu bleiben an der Erfahrung Auch wenn es eine unangenehme oder unerwünschte Erfahrung ist Entsteht Interesse,
Es entsteht sogar Faszination Es liegt nicht in der Erfahrung selbst Interesse Interesse liegt in der Art und Weise unserer Beziehung zu etwas Sehen wir gut in Bezug auf Menschen Können jemanden außerordentlich interessant finden Und dann sagen,
Kennst du sie schon?
Das ist toll und wahnsinnig interessant Drei Jahre später finden wir sie das Gegenteil von interessant Sechs Jahre später,
Völlig egal Es liegt nicht in der Person oder im Job Wir haben einen Job,
Wahnsinnig interessant Drei Jahre später,
Ist okay Sechs Jahre später,
Langweiliger Job Immer noch dasselbe Egal was es ist,
Beziehung,
Person,
Job Oder Erfahrung des Moments Und der Geist sich hingeben kann Entsteht die Qualität des Interesses Kontakt aufnehmen,
Kontakt halten,
Interesse entsteht Nicht gleich,
Leider Manchmal dauert es eine Weile Das wäre der dritte dieser fünf Sammlungsfaktoren Wichtig ist die ersten zwei Wenn die Stätigkeit des Dabeiseins In der Achtsamkeit,
Die Hingabe und das Interesse sich in diesem Sinn vertiefen Geschieht etwas sehr interessantes in Bezug auf die Hemmnisse Sie beginnen zu schwinden Und sie werden temporär Einfach für die Dauer dieses Zustandes Des wirklich Präsentseins und Gesammelseins Werden sie verdrängt,
Werden sie weggeschoben Und wenn sie außer Funktion sind Dann sehen wir das Wesen der Dinge tiefer,
Deutlicher,
Klarer Und Erkenntnis und Weisheit werden möglich Und das ist einer der Gründe,
Warum wir an Retreats gehen Und warum es Retreats braucht Auch wenn sich die Hemmnisse alle wieder zurückmelden Sobald unsere Sammlung nachlässt Und spätestens wenn sie da raus geht Montag oder Samstag wird sie eingesammelt Aber wir haben etwas gesehen Wir haben etwas gelernt,
Wir haben etwas verstanden Was wir im Alltag vielleicht nie gesehen hätten Weil es nie so still war Weil die Möglichkeiten,
Klar zu sehen,
Nicht so da waren Und darum geht es im Retreat Es geht nicht um das manchmal so angenehme Gefühl Der Ganzheit und der vielleicht subtilen Vielleicht sogar stark spürbaren Glückseligkeit Oder der Stille,
An der wir dann sehr leicht anhaften können Die Möglichkeit,
Klar zu sehen Wenn die Hemmnisse weniger stark uns im Weg sind Definitiv für immer werden die Hemmnisse nicht durch Sammlung Sondern durch Erkenntnis entwurzelt Nämlich durch die verschiedenen Stufen des Erwachens Zuerst verschwinden Zweifel,
Dann Verlangen und Aversion Wenn die verschwunden sind,
Denke ich,
Ist man ziemlich erleuchtet Aber immer dann,
Wenn die Hemmnisse einfach nicht präsent sind Wenn sie auch temporär weg sind Zeigen Geist und Herz ihr wahres Gesicht Wo Verlangen wegfällt,
Ist tiefe Zufriedenheit da Loslassen wird möglich Und unsere innewohnende Großzügigkeit scheint durch Wo alle Formen von Abneigung wegfallen,
Ist sanftes Annehmen Und unsere grundlegende allgute Natur Die leuchtet als Liebe,
Als Mitgefühl,
Als Mitfreude Wenn Mattheit und Schläfrigkeit ganz wegfallen Ist der Geist klar,
Ist er leuchtend,
Ist er voller Energie und wach Eben erwacht Wenn Ruhelosigkeit und Sorge wegfallen,
Ist unser Herz still Und ruht in tiefem Frieden Und wenn Zweifel verschwinden,
Können wir uns in tiefem Vertrauen Jetzt hier in dieser unserer Wirklichkeit niederlassen Und zu Hause fühlen Klar,
Wach,
Liebevoll und mitfühlend Eins mit sich selbst und mit dem Leben Wie Shinsho sagt Auf welcher Strasse ich auch gehe,
Ich gehe nach Hause
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.9 (128)
Neueste Bewertungen
More from Fred Von Allmen
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
