
Meditation für mehr Freundlichkeit für sich und andere
Das Herzstück dieser Meditation ist die „Verbindung“ mit sich selbst und anderen. Fühl dich eingeladen, auf das zu schauen, was dich mit anderen verbindet, statt dich darauf zu fokussieren, was dich unterscheidet und trennt. Jeder Mensch möchte gesund sein, in guten Beziehungen leben und glücklich sein. Niemand kennt die Welt der anderen und ihre tiefsten Erlebnisse. Haben wir die Gemeinsamkeiten erkannt, können wir mit Wünschen des Wohlwollens Mitgefühl und Freude entstehen lassen.
Transkription
Hallo und Namaste.
Die heutige Meditation ist eine Freundlichkeitsmeditation und wir beginnen mit einer kleinen Entspannungsmassage.
Die Fingerkuppen in der Mitte der Stirn auflegen und dann langsam nach außen streichen.
Das gleiche von der Nase nach außen über die Wangen,
Dann Kinn und auch die Lippen,
Dann den Hals entlang nach unten streichen,
Auch seitlich zu den Schultern und dann langsam von oben der Stirn nochmal das Gesicht abklopfen,
Ganz leichte Klopfbewegungen machen,
Den Hals entlang bis zum Brustkorb und nach unten zum Bauch klopfen,
Die Beine entlang,
Die Arme entlang und dann nochmal schütteln und in der Sitzposition ankommen.
Alternativ kannst du natürlich auch in der Rückenlage in die Meditation gehen und wähle nun für dich die ideale Position und wo immer du ankommst,
Verbinde dich mit dem Atem.
Schau,
Wo du den Atem am besten spürst.
Das kann im Bauchraum sein oder im Brustraum oder vielleicht auch an der Nasenöffnung und spüre den Atem,
Wie er einströmt,
Die Pause,
Wie er ausströmt und wieder eine Pause.
Dann den Impuls zur Einatmung wahrnehmen,
Den Wendepunkt und wieder ausatmen.
Deinen ganz natürlichen Atemrhythmus spüren und wenn du ganz mit dir in Verbindung bist,
Dann kannst du dir jetzt eine Person vorstellen,
Mit der du diese Übung machen möchtest und du kannst dir eine Person wählen,
Die du gerne hast,
Die du sehr magst und dir die Person vor deinem geistigen Auge vorstellen.
Ich stelle dir vor,
Die Person sitzt dir gegenüber und du kannst ganz bewusst auch in die Vorstellung gehen,
Dass ihr euch jetzt anschaut.
Ganz tief in die Augen schauen und dann schließt jeder noch mal ganz bewusst die Augen.
Spürt,
Wie die Leder ganz sanft aufeinander liegen und in dem Wissen,
Dass jemand gegenüber ist,
Auch wenn es nur in der Vorstellung ist,
Gehen wir jetzt langsam ein paar Punkte durch.
Dieser Mensch vor mir hat einen Körper und einen Geist,
Genau wie ich.
Dieser Mensch vor mir hat Empfindungen,
Gefühle und Gedanken,
Genau wie ich.
Dieser Mensch vor mir war irgendwann in seinem Leben enttäuscht,
Wütend,
Verletzt oder verwirrt,
Genau wie ich.
Dieser Mensch vor mir hat in seinem Leben Erfahrungen von körperlichem und emotionalem Schmerz gemacht und hat gelitten,
Genau wie ich.
Dieser Mensch vor mir möchte frei sein von Leid und Schmerz,
Genau wie ich.
Dieser Mensch vor mir hat viele Freuden und Zeiten des Glücks erlebt,
Genau wie ich.
Dieser Mensch vor mir möchte gesund sein,
Geliebt werden und erfüllende Beziehungen haben,
Genau wie ich.
Dieser Mensch vor mir möchte glücklich sein,
Genau wie ich.
Nun lassen wir ein paar gute Wünsche aufsteigen für diesen Menschen.
Möge diese Person vor mir die Kraft und die Mittel haben,
Die Schwierigkeiten des Lebens zu meistern.
Möge diese Person vor mir frei sein von Leid und Schmerz.
Möge diese Person vor mir glücklich sein.
Dann stell dir jetzt deinen Partner noch mal vor,
Wie ihr beide die Augen öffnet und euch anschaut.
Auch wenn du es dir nur vorstellst,
Kannst du die Augen noch mal schließen.
Nun dehnen wir die Wünsche etwas weiter aus.
Stell dir die Menschen vor,
Die du ganz besonders magst.
Menschen,
Die dir nahe stehen,
Die du liebst.
Kannst du vor deinem inneren Auge aufstellen.
Mögen all diese Menschen glücklich sein.
Mögen sie frei sein von Leid und inneren Frieden finden.
Und dann kannst du weitergehen und auch die Menschen mit einschließen,
Die du kennst.
Vielleicht Freunde,
Bekannte,
Vielleicht auch Kollegen oder Nachbarn.
Mögen sie glücklich sein.
Mögen sie frei sein von Leid und inneren Frieden finden.
Und dann schau,
Ob du dir jetzt mal ein paar Menschen vorstellen kannst,
Die du vielleicht kennst.
Entweder persönlich oder vielleicht auch nur aus dem Fernsehen oder vom Hörensagen.
Und vielleicht sind das Menschen,
Die du nicht so magst oder die eine Meinung haben,
Die deiner Meinung überhaupt nicht entspricht.
Und schau mal,
Ob du auch ihnen diese Wünsche geben kannst.
Mögen sie glücklich sein.
Mögen sie frei sein von Leid und inneren Frieden finden.
Und vielleicht gibt es auch Menschen,
Mit denen du so richtige Probleme hast,
Die es dir schwer machen,
Die dir ganz oft im Kopf herum spucken.
Möglicherweise fällt es dir etwas schwerer,
Aber du kannst versuchen,
Auch ihnen diese Wünsche zukommen zu lassen.
Mögen sie glücklich sein.
Mögen sie frei sein von Leid und inneren Frieden finden.
Und dann komme zum Schluss zu dir selbst.
Vergiss dich selbst nie.
Möge ich glücklich sein.
Möge ich frei sein von Leid und inneren Frieden finden.
Und dann kannst du die Aufmerksamkeit wieder zurück zum Atem bringen und den Geist dort noch eine Weile ruhen lassen.
Und die Mundwinkel dürfen etwas nach oben wandern zu einem ganz leichten,
Sanften Lächeln.
Dann kannst du noch mal ganz tief ein- und ausatmen.
Tief ein- und aus.
Und wenn du bereit bist,
Öffne die Augen und komm wieder ganz im Raum an.
Dann bringen die Hände in Namaste.
Führ die Arme noch mal ganz weit nach oben in einer V-Haltung.
Einatmend sich nach oben dehnen und ausatmend ganz im Becken ankommen.
Namaste.
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