
R.A.I.N. Meditation
by Wibke
In dieser Medition gehst du mit einer nicht zu schwierigen Situation auf Tuchfühlung. Wir beobachten die Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle im Zusammenhang mit dem Moment. Danach schauen wir, was fehlt, Bedürfnisse erkennen, die erfüllt werden möchten und einige Momente damit umgeben, mit allen Sinnen. Bleibe anschließend 10 - 20 Minuten liegen, dann kann die erfahrene Stärkung im Körper noch etwas wirken. Diese Meditation ist angelehnt an die RAIN Meditation von Tara Brach.
Transkription
Richte Dich in Deiner Meditationhaltung ein,
Bequem,
In einer aufrechten,
Würdevollen Haltung.
Richte Deine Aufmerksamkeit auf Dein Inneres,
Wie es Dir jetzt geht,
In diesem Moment.
Wie ist Dein Atem?
Atme einige Male tief ein und wieder aus und nimm dabei die Atembewegung in Deinem Körper wahr.
Einatmen und langsam wieder ausatmen.
Mit der Aufmerksamkeit hier sein.
Deine Sinne sind wach und offen.
Nimm Deinen Körper wahr.
Entspanne sanft die Augen,
Das Gesicht,
Die Kiefergelenke,
Die Schultern.
Du kannst auch sanft die Schultern etwas lockern,
Den Brustbereich öffnen,
Den Bauchraum locker lassen,
Alle Anspannungen mit jedem Ausatmen etwas mehr loslassen.
Den Atem spüren.
Fühle den Körper atmen.
Betrachte nun Dein aktuelles Leben und finde eine Situation,
Die immer wieder entsteht und Dich beschäftigt,
In der emotionale Aktivitäten entstehen,
Selbstverurteilung,
Was Dich triggert oder worum Du Dich immer wieder drehst.
Und nimm am besten keine zu intensive Situation,
Nichts Traumatisches,
Etwas,
Was Dich gerade stört,
Aber für Dich zu bewältigen ist.
Wenn Du etwas gefunden hast,
Dann fühle Dich in den Moment hinein,
Wie er entstanden ist,
Was passiert,
Wo das Gefühl der Selbstkritik aufkommt,
Der Scham,
Der Traurigkeit,
Das einengende Gefühl von Angst oder das niederdrückende Gefühl von Depression.
Vielleicht ist auch eine Person in die Situation eingebunden.
Jetzt registriere,
Was passiert ist.
Vielleicht ist der innere Kritiker aktiv.
Vielleicht empfindest Du Stress,
Verletzung.
Welche Gefühle bemerkst Du?
Benenne gedanklich,
Was Du gerade bemerkst.
Selbstkritik,
Ärger,
Angst.
Auf körperlicher Ebene vielleicht Herzklopfen,
Festigkeit in der Brust,
Angespannte Muskeln.
Akzeptiere das,
Was Du wahrnimmst,
Alles,
Was kommt.
Das sind die Wellen im gegenwärtigen Moment.
Akzeptieren,
Ohne weghaben zu wollen.
Du kannst auch denken,
Ja,
So ist es.
Ich nehme es an,
Ich lasse es zu.
Wir erforschen interessiert,
Was sich in unserem Körper bemerkbar macht.
Wie fühlt es sich an?
Welche Gedanken entstehen?
Glaubst Du,
Dass sich das nie ändern wird?
Glaubst Du,
Dass Du alles falsch machst?
Oder dass andere Dich nicht wertschätzen?
Wo fühlst Du das?
In der Brust?
Im Bauch?
Atme dorthin,
Wo Du es fühlst.
Du kannst auch eine Hand dorthin legen,
Wenn Du magst.
Versuche alles wahrzunehmen,
Was entsteht.
Der Teil in uns,
Der sich der Wut bewusst ist,
Unterscheidet sich von der Wut an sich.
Er ist nicht wütend.
Er nimmt die Gedanken und Empfindungen,
Die aus der Wut entstehen,
Einfach wahr.
Deshalb bietet das Bewusstsein einen Zufluchtsort,
Von dessen Schutz aus wir unsere momentanen menschlichen Erfahrungen ungefährdet erforschen können.
Mit Gefühl nähren wir,
Indem wir überlegen,
Was uns jetzt im Moment guttun würde,
Wenn wir uns von der Welt etwas wünschen könnten.
Gesehen werden?
Verstanden werden?
Sicherheit?
Seelenfrieden?
Geliebt werden?
Vergebung?
Akzeptiert werden?
Welche Form der Liebe wäre jetzt das richtige für Dich?
Welcher Wunsch für Dich wäre jetzt hilfreich,
Würde Dich unterstützen?
Finde einen freundlichen Wunsch für Dich,
Etwas,
Was jetzt Dein Herz berühren würde.
Du kannst auch eine Hand auf Dein Herz legen,
Wenn Du magst.
Ich bin okay.
Ich bin gut genug.
Ich vertraue mir.
Ich bin bei Dir.
Du bist in Liebe gehalten.
Lasse Liebe und Selbstmitgefühl in Dein Herz fließen.
Manchmal ist es schwierig,
Uns selbst Liebe zu schenken.
Wenn das so für Dich sein sollte,
Kannst Du die Liebe auch einer Person schenken,
Die Du magst,
Die Dir wichtig ist.
Ein Mentor,
Eine Lehrerin,
Großeltern oder auch ein Tier oder ein Fantasiewesen.
Lass die Liebe wie ein Licht durch Dich strömen in jede Zelle Deines Körpers.
Was ist jetzt da in Dir?
Offenheit oder Zärtlichkeit?
Wie ist der Unterschied zum Anfang der Meditation und jetzt?
Wer bist Du hinter dem kritischen Selbst und dem Selbst,
Was Dich kritisiert fühlt?
Tiefes Vertrauen ist möglich.
Nichts ist falsch mit Dir.
Das ist Dein wahres Selbst.
Spüre mit freundlicher Achtsamkeit noch etwas nach.
Lass die Freundlichkeit in Deinem Körper wirken.
Das Nachwirken lassen ist genauso wichtig wie das Reflektieren an sich.
Gib Dir noch etwas Zeit,
Noch etwas Raum.
Je länger das geht,
Umso wirksamer ist das Selbstmitgefühl.
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