
Kohärente Atmung zur Regulation des Nervensystems
by Anna Hahn
Deine Atmung ist ein kraftvoller Anker, voll und ganz im gegenwärtigen Moment anzukommen und Körper und Geist zu beruhigen & entspannen. Beim kohärenten Atmen sind Aus- und Einatmen gleich lang, jeweils 5 Sekunden, wodurch ein gleichmäßiger Rhythmus von 6 Atemzügen pro Minute entsteht. Kohärentes Atmen synchronisiert die Atmung mit dem Herzschlag und dem Blutkreislauf und wirkt dadurch ausgleichend auf das autonome Nervensystem. Gelassenheit, Entspannung und Ausgeglichenheit werden mit dieser Entspannungsmethode gefördert.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist und dir Zeit für diese kleine Auszeit nimmst.
Suche dir einen ruhigen Platz,
An dem du ungestört bist und setze dich aufrecht und entspannt hin.
Wenn du soweit bist,
Schließe deine Augen oder senke den Blick nach unten ab.
Bringe den Fokus ganz bewusst von außen nach innen.
Richte hierfür deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.
Der Atem ist ein kraftvoller Anker,
Um ganz im gegenwärtigen Moment anzukommen und deinen Geist und deinen Körper zu beruhigen und zu entspannen.
Nimm in einem ersten Schritt wahr,
Wie der Atem über deine Nasenflügel in den Körper ein- und ausströmt.
Lasse ihn ganz sanft,
Ruhig und anstrengungslos ein- und ausfließen.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit nun ein Stück tiefer und nimm wahr,
Wie sich mit dem Einatmen deine Bauchdecke und deinen Brustkorb heben und mit dem Ausatmen wieder senken.
Du kannst hierfür zur Unterstützung auch gerne die rechte Hand auf deinen Unterbauch und die linke Hand in die Mitte deiner Brust legen und so die Bewegung der Körpervorderseite in deinen Händen spüren.
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit beim Wahrnehmen des Atems.
Nimm wahr,
Ob es schnell oder langsam fließt,
Tief in den Bauch oder eher flach in die Brust.
Versuche keinen Atemzug zu verpassen.
In die folgenden Minuten praktizieren wir gemeinsam kohärentes Atmen.
Hierbei atmen wir gleich lange,
Jeweils fünf Sekunden ein- und aus,
Sodass ein gleichmäßiger Rhythmus von sechs Atemzügen pro Minute entsteht.
Kohärentes Atmen synchronisiert die Atmung mit dem Herzschlag und dem Blutkreislauf und wirkt ausgleichend auf das autonome Nervensystem.
Dies fördert Gelassenheit,
Entspannung und Ausgeglichenheit.
Lass uns beginnen.
Wir atmen fünf Sekunden ein- und fünf Sekunden aus.
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Aus.
Fahre nun im Stillen für dich,
Ohne mein Zählen fort.
Versuche den Ein- und Ausatemrhythmus von mindestens fünf Sekunden beizubehalten.
Ich warte so lange auf dich.
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Beende das kohärente Atmen und lasse den Atem nun wieder anstrengungslos fließen,
Ganz ohne ihn zu lenken und einzugreifen.
Deine Schultern sind entspannt,
Der Kiefer ist locker,
Die Gesichtszüge weich.
Spüre,
Wie die Augendeckel schwer auf den Augenlidern aufliegen.
Verweile für einen Augenblick in diesem Zustand und spüre nach.
Wie fühlst du dich?
Versuche den Körper von innen heraus wahrzunehmen.
Bringe nun ganz langsam wieder Bewegung in dein System.
Kreise zum Beispiel die Schultern sanftes nach hinten kreisen.
Wenn du magst,
Nimm deine Arme über die Seiten nach oben.
Mach dich ganz lang,
Streck dich und wenn du soweit bist,
Öffne langsam wieder deine Augen.
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