42:47

destressU - Stress, Krisen, Schicksalsschläge

by Nadine Horn

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Stress, Krisen und Schicksalsschläge sind Teil unseres Lebens. Dass uns immer wieder schwierige Situationen widerfahren, haben wir nicht in der Hand - wie wir damit umgehen allerdings schon. Dazu habe ich Resilienzexperten René Träder eingeladen. Er erklärt, wie wir es schaffen, wieder zum Gestalter unseres Lebens zu werden - selbst in schwierigen Zeiten - und was unser psychisches Immunsystem damit zu tun hat.

Transkription

Die Frage ist,

Wie kann ich denn trotz dieses Verlustes weiterleben,

Ein gutes Leben leben,

Ohne immer morgens aufzustehen und zu sagen,

Das ist ja die schlimmste Welt,

In der ich lebe,

Weil das passiert ist.

Das bringt uns halt keinen Schritt weiter,

Sondern die bewusste Auseinandersetzung damit.

Ich glaube,

Das ist der Weg und das ist unter Umständen eben auch ein langer Weg,

Ja.

Herzlich Willkommen bei Distress You,

Dem Podcast für weniger Stress im Job.

Ich bin Nadine Kurz und ich bin mit der Mission unterwegs,

Mehr Bewusstheit für unsere Stressmuster zu schaffen.

Darüber spreche ich in diesem monatlichen Interview-Podcast mit inspirierenden Menschen aus der Wirtschaft- und Gesundheitsbranche.

Sie berichten von ihren erprobten Strategien für weniger Stress und mehr Gesundheit im Job.

Du darfst dich also auf reichlich Expertenwissen freuen.

Stresskrisen und Schicksalsschläge sind Teil unseres Lebens.

Dass uns immer wieder schwierige Situationen widerfahren,

Haben wir nicht in der Hand.

Wie wir damit umgehen allerdings schon.

Dazu habe ich Resilienz-Experten René Träder eingeladen.

Als Journalist und Psychologe beschäftigt sich René aktuell vor allem mit der Stärkung von psychischer Gesundheit.

In seinem Buch »Mein Leben so,

Nein,

Ich so,

Doch« beschreibt er,

Warum es so wichtig ist,

Dass wir Verantwortung für uns selbst übernehmen.

Und genau darüber spreche ich mit ihm auch in dieser Folge.

Er erklärt,

Wie wir es schaffen,

Wieder zum Gestalter unseres Lebens zu werden,

Selbst in schwierigen Zeiten.

Außerdem berichtet René,

Welche großen und kleinen Herausforderungen unseren Lebensalltag bestimmen,

Wie ihn seine Krisen geprägt haben,

Was wir aus einer Krise für uns mitnehmen können und damit auch Krisenkompetenz aufbauen,

Was genau eigentlich unser psychisches Immunsystem ist und welche Bedeutung Krisen für unseren Lebensweg haben.

Viel Freude beim Reinhören.

Heute begrüßt sich René Träder bei mir im Podcast.

Hallo René,

Schön,

Dass du da bist.

Hallo Nadine,

Schön,

Dass ich hier sein darf.

René,

Ich freue mich wirklich riesig,

Dass du heute hier bist.

Ich habe dich schon oft im Ohr gehabt und auch schon in Wort und Schrift von dir gelesen,

Denn du bist Radiomoderator,

Podcaster und auch Buchautor.

Du interessierst dich für Menschen und die Geschichten.

Und in deinen Beiträgen geht es oft um das Gesunde miteinander.

Ich finde deine Beiträge wirklich unglaublich kurzweilig und ich mag die Art,

Wie du sie präsentierst,

Mit viel Herz und mit viel Humor.

Neben deinen Sendungen moderierst du auch Workshops und Veranstaltungen,

Wo ich dich vor einiger Zeit auch schon persönlich kennenlernen durfte.

Vor etwa zehn Jahren hast du umgeschult vom Journalisten zum Psychologen,

Wobei vielleicht umgeschult hier auch nicht das richtige Wort ist,

Weil in beiden Disziplinen geht es ja irgendwie darum,

Etwas zu erforschen und dabei auch so die richtigen Fragen zu stellen.

Wo siehst du denn hier die Verbindung für dich und was sagt die Wahl dieser beiden Fachrichtungen vielleicht auch über dich aus?

Ja,

Vielen Dank erst mal für diese Einleitung und diesen kurzen Überflug über mein Leben.

Das ist immer ganz interessant zu hören,

Was andere da so herauskristallisieren.

Und umgeschult ist ein spannendes Wort,

Tatsächlich,

So würde ich es auch nicht sagen,

Genau,

Weil das verbindende Element ist quasi das Herunterbrechen von Inhalten und die nutzbar machen.

Ich glaube,

Das ist das,

Was beide Jobs für mich auf jeden Fall ausmachen.

Also als Journalist arbeitet man oft tagesaktuell und versucht eben das Nachrichtengeschehen oder das Thema,

Das man gerade bearbeitet,

Eben drüber zu bringen für den Hörer oder für den Zuschauer.

Moderator ist ja eigentlich so ein Verbinder.

Also ich habe mich immer gesehen als Bindeglied zwischen Thema und Nutzer.

Und so ist es jetzt eben als Psychologe eigentlich auch.

Also es gibt da eben Modelle in der Psychologie oder Fachwissen und komplizierte Studienergebnisse.

Und dann gibt es eben die Person und dann eben der Vermittler,

Der für dieses Thema sensibilisiert,

Der Nachfragen stellt,

Der auf Dinge hindeutet.

Und das ist,

Glaube ich,

Das verbindende Element.

Und diese Neugierde,

Glaube ich,

Auch am Menschen oder auch am Leben,

Auch das gehört,

Glaube ich,

In beide Jobs hinein,

Damit sie funktionieren und Spaß machen.

Aktuell beschäftigst du dich besonders auch mit dem Thema Resilienz.

Da hast du auch gerade ein Buch drüber geschrieben und du beschreibst Resilienz auch als psychisches Immunsystem.

Warum glaubst du,

Ist das heute so wichtig,

Sich damit auseinanderzusetzen?

Naja,

Es ist heute so wichtig,

Weil wir quasi jetzt ein Jahr Corona im Grunde genommen haben und das so ein Ausnahmezustand für uns ist.

Und Ausnahmezustand heißt ja wirklich Stresszustand,

Dauerstress.

Und du beschäftigst dich ja auch viel mit dem Thema Stress hier in deinem Podcast.

Und Stress ist ja im Grunde genommen etwas,

Was unser Organismus ja gut abkann.

Erst mal.

Wir haben ja Mechanismen,

Um auf Stress zu reagieren,

Aber halt immer nur kurzfristig.

Und wir brauchen die Erholungsphasen,

Wir brauchen die Entspannungsphasen,

Die Regeneration,

Psychisch,

Aber auch körperlich,

Wenn wir Stress haben.

Und das fehlt,

Glaube ich,

Jetzt seit einem Jahr,

Weil wir eben auch in dieser Unsicherheit leben.

Wir wissen nicht,

Wie wird denn jetzt der Sommer sein?

Kann man in den Urlaub fahren?

Wie wird nächstes Weihnachten aussehen oder nächstes Jahr?

Diese Unsicherheit ist da.

Viele haben auch Angst in Bezug auf Jobs oder wir haben auch vor dem Gespräch gerade noch über Kinder und Jugendliche gesprochen,

Die jetzt im Homeschooling sind und für die sich auch das ganze Leben verändert hat.

Das heißt,

Jetzt ist es umso wichtiger,

Sich einmal darüber Gedanken zu machen.

Was hilft mir denn besser,

Mit Ängsten umzugehen,

Mit Stress umzugehen,

Mit Sorgen,

Mit Konflikten,

Die vielleicht auch auftreten durch die veränderte Situation?

Und was stärkt mich?

Also nicht nur auf die Risikofaktoren zu gucken,

Sondern auch auf die Schutzfaktoren.

Und Resilienz ist eigentlich ja immer wichtig im Leben,

Weil das Negative gehört ganz selbstverständlich zum Leben dazu.

Und es geht eigentlich immer nur darum,

Wie gehe ich mit dem Negativen um,

Mit den kleinen und großen Krisen des Lebens.

Aber das,

Was wir jetzt erleben,

Ist eben ein großer Schicksalsschlag,

Weil er ganz viel verändert hat,

Weil die Corona-Maßnahmen eben auch viel verändern und wir keinen Einfluss darauf haben,

Sondern nur damit leben lernen können oder einen Umgang damit finden können.

Und das ist eben ganz typisch für Schicksalsschläge.

Vielleicht noch ein Gedanke,

Weil ich jetzt schon diesen Sprung gemacht habe.

In dem Buch zum Beispiel,

Was du angesprochen hast,

Unterteile ich so die negativen Dinge des Lebens in drei Klassen.

Das eine ist so der Alltagsstress.

Das sind Dinge,

Die kommen und gehen.

Die kann man nicht jetzt großartig verhindern.

Aber das ist auch meistens keine große Belastung,

Wenn es sich nicht summiert.

Dann gibt es das Zweite.

Das sind Probleme oder Krisen.

Das dauert häufig länger.

Das kann Tage,

Wochen,

Vielleicht auch Monate anhalten.

Und da geht es dann darum,

Wie kann ich eine Lösung finden?

Häufig.

Und da hat man oft auch keine Idee sofort,

Sondern muss auch experimentell sein.

Und dann gibt es die dritte Gruppe und das sind die Schicksalsschläge.

Und da gibt es häufig keine Lösung,

Sondern das sind Dinge,

Die sind passiert.

Die kann man nicht wieder rückgängig machen.

Die Ehe,

Die kaputt ist oder der Mensch,

Der gestorben ist.

Das Handy,

Das ins Klo gefallen ist.

Und mit dem Handy sind jetzt auch all die Fotos weg.

Damit muss ich leben lernen.

Und so ist es jetzt auch mit Corona.

Also sowohl mit dem Virus müssen wir leben lernen,

Aber eben auch als Individuum mit den Maßnahmen,

Weil ich sie nicht in der Hand habe.

Ich kann nur gucken,

Wie ich einen guten Umgang damit finde.

Und da sind wir bei Stressmanagement oder eben auch bei Resilienz.

Und vielleicht noch ein letzter Gedanke.

Ich finde,

Diese Phase,

Die wir jetzt gerade haben,

Ist so wichtig für unser Leben und im positiven Sinne eben auch wertvoll,

Weil wir so eine Art Krisenkompetenz vielleicht auch für uns entwickeln können.

Nämlich einfach zu wissen,

Was tut mir denn gut?

Oder was ist denn mein Mechanismus,

Auf Krisen und auf Stress zu reagieren?

Auch die negativen Mechanismen zu verstehen und dann aber auch zu gucken,

Will ich die behalten?

Was könnten denn positive Mechanismen sein?

Und das sehe ich so ein bisschen als Chance.

Es ist ja immer viel gefragt worden.

Was ist die Chance in der Krise?

Und das ist auch gesamtgesellschaftlich die Chance,

Dass wir über psychische Belastungen auch sprechen,

Auch im Job.

Waren jetzt noch zwei,

Drei Sätze mehr.

Aber es ist ja auch ein großes Thema und es ist ja ein Thema des Lebens auch.

Du hast da gerade ganz viele Möglichkeiten zur Anknüpfung geboten.

Die erste Anknüpfung,

Die ich da gerne mal machen würde,

Ist Wie gehst du denn mit der Unsicherheit,

Die aktuell so herrscht,

Durch Corona um?

Also mir hilft es immer,

Mich zu informieren und zu lesen oder mit Leuten auch mich auszutauschen und zu fragen und mir Informationen zu holen.

Weil natürlich kann ich das Radio anmachen oder ich kann den Fernseher anmachen,

Aber dann habe ich ja quasi eine sehr ausgewählte Information,

Die direkt jetzt in dem Moment mich erreicht.

Aber ich habe ja andere Fragen.

Was ist eigentlich ein Virus?

Wo ist der Unterschied zum Bakterium?

Was macht dieses Virus im Körper?

Ist das jetzt schlimmer als eine Grippe oder nicht?

Da wird ja viel diskutiert.

Oder was macht so ein Impfstoff zum Beispiel?

Das ist jetzt ein neuer Impfstoff und so weiter und so fort.

Und sich dann einfach zu informieren und sich Dinge anzulesen und zu gucken.

Okay,

Verstehe ich das jetzt ungefähr?

Also habe ich jetzt kapiert,

Worum es geht oder nicht?

Und mir helfen auf jeden Fall Informationen und eben auch der Austausch mit anderen Leuten,

Um so ein Gefühl zu kriegen.

Womit werde ich denn jetzt gerade konfrontiert?

Ja,

Du sagst Informationen auf der einen Seite und Austausch auf der anderen Seite.

Gibt es vielleicht auch noch so andere Faktoren,

Die das noch bestärken,

Dass man jetzt sozusagen aus dieser Unsicherheit auch rauskommen kann?

Also hat das irgendwas auch mit Mindset zu tun zum Beispiel?

Ja,

Auf jeden Fall.

Also das Schlimmste sozusagen,

Was wir als Menschen erleben können,

Ist ja dieses Gefühl zu haben,

Ich habe keine Kontrolle über mein Leben,

Sondern ich bin irgendwie nur so ein Fähnlein im Wind.

Und je nachdem,

Aus welcher Richtung der Wind kommt,

Reagiere ich nur noch,

Wenn sie uns so getrieben fühlen.

Und das erfüllt ja dieses oder entsteht dieses Gefühl von Hilflosigkeit ganz schnell.

Und was wir uns zurückholen können,

Ist eben die Kontrollenüberzeugung in unserem Leben.

Also das Gefühl zu haben,

Ich habe es irgendwie ein bisschen in der Hand.

Und natürlich habe ich nicht alles in der Hand,

Gerade diese äußeren Faktoren.

Aber wie gehe ich mit meinen Emotionen um?

Wie gehe ich mit meinen Gedanken um?

Wann denke ich über die Situation nach?

Oder vielleicht auch die Aufmerksamkeit wegzuschiften davon und zu sagen,

Ich muss mich nicht dauerbeschallen lassen davon,

Sondern es gibt auch noch andere Themen auf der Welt,

Die wichtig sind oder auch in meinem Leben,

Die wichtig sind oder an diesem heutigen Tag,

Die wichtig sind.

Heute in Berlin zum Beispiel hier scheint wunderbar die Sonne durch die Fenster in meinem Arbeitszimmer.

Und dann ist es doch eigentlich,

Dass ich sagen muss,

Okay,

Wie kann ich heute diesen Tag auch gut gestalten?

Und vielleicht ist das nach unserem Interview,

Gehe ich eine Runde in den Park und setze mich in die Sonne auf die Bank und freue mich des Lebens.

Und also auch hier nochmal zu gucken,

Nur weil mir die Tagesschau jeden Tag sagt,

Alles ist ganz schlimm,

Alles ist ganz schlimm,

Alles ist ganz schlimm.

Lasse ich mich davon sozusagen mitreißen und wegreißen und mich auch in so einen Dauerangstzustand reinbringen?

Oder sage ich Stopp mal,

Ich mache ganz bewusst auch mal ein paar Tage ohne Nachrichten oder ohne dieses Thema.

Und konzentriere mich mal auf die Dinge,

Die mir am Herzen liegen.

Du hast ja in deiner Radiosendung,

Die du auch moderierst,

Bei Radio Fritz Blue Moon häufig Menschen da im Gespräch,

Die auch so ihre Geschichten erzählen und erzählen,

Was denn so auf der Seele brennt.

Wie würdest du denn das einschätzen?

Wie ist so dieses Thema Verantwortung für sich und sein Handeln zu übernehmen?

In unserer Gesellschaft denn vertreten?

Ja,

Das ist eine sehr große Frage,

Die ich gar nicht so beantworten kann,

Weil wir Menschen sind ja so wahnsinnig verschieden.

Und die Leute,

Die quasi in einer Radiosendung anrufen,

Sind ja auch nochmal ganz besondere Leute.

Also ich würde zum Beispiel niemals in einer Radiosendung anrufen,

Witzigerweise,

Obwohl ich sie moderiert habe,

Weil ich da viel zu schüchtern eigentlich wäre.

Das klingt komisch,

Weil ich Podcast mache und weil ich im Radio Dinge erzähle,

Aber quasi als Privatperson zu sagen,

So jetzt stehe ich in meiner Küche und höre gerade,

Die sagen die Telefonnummer durch.

Jetzt rufe ich da mal an und erzähle,

Was ich denke.

Das würde ich tatsächlich gar nicht machen.

Das sind ja schon ganz besondere Leute.

Und es sind aber eben häufig auch Menschen,

Die schon bewusster mit den Dingen umgehen,

Die sie erleben,

Die oftmals auch schon,

Also in der Sendung ging es immer um quasi psychologische Themen,

Muss man vielleicht noch dazu sagen.

Da ging es jetzt weniger um,

Würdet ihr grün oder rot wählen,

Sondern eher da geht es um Depressionen oder Mobbing-Erfahrungen oder wie kann man Selbstvertrauen entwickeln?

Das heißt,

Es hat,

Glaube ich,

Schon Menschen angesprochen,

Die damit auch schon mal in Kontakt bekommen sind.

Und es hat manchmal auch Menschen,

Glaube ich,

Angesprochen,

Die auch einsam sind und die eben vielleicht auch niemanden haben oder nur ganz wenige Leute in ihrem Leben haben,

Die dazuhören oder mit denen sie darüber sprechen können.

Das ist aber natürlich noch mal ein ganz besonderer Blick aus so einer Radiosendung heraus.

Ich war immer sehr beseelt nach den Sendungen.

Die gehen zwei Stunden,

Weil das einfach so krass ist,

Dass Leute so viel Vertrauen dir schenken und aus ihrem Leben das erzählen.

Und für die Hörer ist das ja vor allem eben auch so spannend,

Weil da jemand exemplarisch zum Beispiel von einer Missbrauchserfahrung oder von einer Mobbing-Erfahrung gesprochen hat und man noch mal hören kann,

Wie geht die Person damit um?

Und das ist ja eben auch ein Fall von Resilienz.

Also man sitzt zu Hause,

Hat vielleicht selbst was sehr Negatives erlebt und hört,

Wow,

Die Person hat trotz dieser Erlebnisse die Kurve für sich bekommen und geht damit konstruktiv um.

Aber das ist eben ein sehr enger Blick.

Ansonsten würde ich,

Glaube ich,

Sagen,

Dass wir Menschen,

Wenn ich jetzt noch was Pauschales sagen darf,

Dass wir Menschen,

Glaube ich,

Alle stärker lernen dürfen,

Mehr in die Verantwortung zu gehen für unser Leben und wegzukommen von diesem Schuldige finden oder Verantwortung abgeben.

Das ist so oft ein Mechanismus,

Der mir bei mir selber ja auch auffällt.

Wenn jetzt irgendwas doof ist oder irgendwas,

Was mich ärgert oder so,

Bin ich natürlich auch ganz schnell beim anderen und sage,

Ja,

Warum hat der denn nicht aufgepasst oder warum hat der nicht nachgefragt oder das nicht angeliefert oder so?

Und dann aber noch mal zu gucken,

Was kann ich denn eigentlich jetzt dafür tun?

Wie kann ich dafür Verantwortung übernehmen?

Und ich glaube auch durch das Schreiben des Buches gelingt es mir jetzt drei Sekunden schneller als bislang.

Aber es gelingt auch nicht immer und nicht sofort.

Es ist halt auch erst mal Selbstschutz.

Also selbstschützend,

Wenn man erst mal sagt,

Oh,

Ist ja jetzt doof,

Aber ich habe damit erst mal nichts zu tun.

Ich habe nichts falsch gemacht.

Das schützt uns ja erst mal auch.

Wir wollen uns ja auch schützen.

Aber ich glaube,

Man muss diesen Schritt dann doch hinbekommen und zu sagen,

Wie kann ich jetzt Verantwortung dafür übernehmen?

Was kann ich tun,

Damit es mir gut geht?

Was kann ich tun,

Damit der Konflikt sich löst oder nicht krasser wird?

Und ein Beispiel,

Wo mir es immer wieder deutlich wird,

Ich kriege irgendeine E-Mail,

Die mich vielleicht irgendwie emotional gemacht hat.

Durch irgendwas,

Weil ein Thema da behandelt wird.

Und oder jemand in der Zusammenarbeit kann es ja auch oft passieren,

Dass an irgendwas nicht so zusammengearbeitet wurde,

Wie man sich das eigentlich gewünscht hat oder wie man auch glaubte,

Das im Vorfeld besprochen zu haben oder so.

Und dann überlege ich ganz oft Okay,

Stopp mal,

Die drei Sätze,

Die ich jetzt schon getippt habe,

Sind die denn jetzt eigentlich zielführend,

Damit das besser wird?

Oder worauf reagiere ich jetzt eigentlich?

Und dann zu merken,

Stopp mal,

Das ist jetzt totaler Quatsch,

Das zurückzuschreiben,

Weil darum geht es auch gar nicht.

Ich dachte,

Wir hätten das schon besprochen.

Doch jetzt wurscht.

Es wird doch gerade deutlich,

Dass die Person das ganz anders sieht oder da irgendwas übersehen oder vergessen hat.

Dann geht es eher darum zu gucken,

Was können wir denn jetzt noch tun,

Damit es noch funktioniert oder so gut wie möglich sich entwickelt?

Und das ist auf jeden Fall auch für mich immer wieder ein Lernprozess,

Immer wieder sich zu fragen,

Was kann ich tun,

Damit die Dinge sich gut entwickeln?

Ja,

Hast du da so ein paar Tipps?

Na,

Ich habe auf jeden Fall eine Zauberfrage für mich irgendwann entdeckt.

Ich merke,

Gerade passiert was Negatives.

Zum Beispiel wir unterhalten uns und die Emotionen schwappen so langsam über und man merkt,

Wie kommt es jetzt in so eine komische Richtung?

Oder man merkt vielleicht auch,

Da kommt was Negatives auf einen zu.

Zum Beispiel wenn man den Briefkasten aufmacht und man kriegt den Rentenbescheid und da steht drin,

Wie viel Rente man mal kriegen wird in 25 Jahren.

Und dann kann man mit diesem Brief dastehen und sich diesen Zaubersatz fragen.

Der Zaubersatz geht ganz einfach.

Der besteht nur aus drei Wörtern,

Nämlich will ich das so?

Und das Magische an diesem Satz,

Das entpuppt sich eben je nachdem,

Wie wir diesen Satz betonen oder diese Wörter betonen.

Und ich kann zum Beispiel sagen,

Will ich das?

Und dann gucke ich mir diesen Brief an und sage Was?

Wie viel ist das Komma falsch gesetzt?

Oder was ist da los?

Und dann kann ich sagen Ja,

Dieser doofe Staat,

Dass ich so wenig Rente kriege.

Und wenn ich mal Rentner bin,

Dann wird meine Rente voll versteuert.

Das ist doch ein Ding,

Dass die das mal beschlossen haben.

Dreist und so weiter.

Und die Politiker,

Die kriegen irgendwie 15.

000 Euro Rente im Monat oder Pension heißt es bei denen.

Das ist doch krass.

Und so,

Da kann man sich drin aufhalten und darüber ganz viel diskutieren.

Und das kann man ja auch.

Und vielleicht kann man ja auch was ändern daran an dem System.

Aber erst mal ist die Frage Okay,

Was kann ich tun?

Damit ich vielleicht kein armer Rentner später werde.

Okay,

Dann kann man sich eben fragen,

Will ich das?

Und das ist besonders spannend,

Wenn es um zwischenmenschliche Dinge geht.

Nochmal festzustellen.

Okay,

Was passiert denn hier gerade?

Und welche Entscheidungen treffe ich denn vielleicht auch gerade?

Und was motiviert mich,

Diese Entscheidung zu treffen?

Und mache ich das vielleicht,

Weil ich sehr harmoniebedürftig bin und deshalb meine Bedürfnisse nicht ausdrücke?

Oder dass ich zu etwas Ja sage,

Obwohl ich eigentlich Nein sagen will?

Und dann nochmal zu sagen,

Was will ich denn eigentlich?

Und mal nicht immer nur hören und wahrnehmen,

Was all die anderen wollen,

Sondern sich selbst auch wichtig finden.

Und die dritte Betonung ist eben,

Will ich das?

Und damit meine ich,

Dass wir ja häufig Dinge fantasieren und sagen,

Ach,

Das wäre ja schön,

Das und das mal zu machen oder das und das zu erleben.

Und wäre ja traumhaft.

Und ach,

Das wünsche ich mir.

Aber nochmal zu sagen Okay,

Ich will,

Hat viel mehr Power.

Und was bin ich vielleicht dann auch bereit,

Dafür zu tun,

Wenn ich das wirklich will?

Also will ich das?

Und mit diesem Satz kann ich mir immer auch dieses Verantwortungsbewusstsein nochmal schärfen und mich fragen Okay,

Wo ist mein Spielraum im Leben?

Was kann ich jetzt tun?

Und die Erkenntnis ist,

Der Spielraum ist oft größer,

Als wir im ersten Moment denken.

Ja,

Wie würdest du das einschätzen?

Wie kann man das denn jetzt auch übertragen auf eine Krisensituation?

Also wenn ich mich jetzt in der Krise befinde?

Wie kann ich da auch wieder für mich ins Handeln kommen?

Ja,

Also Krise ist ja immer die Aufforderung,

Die Dinge mal anders zu machen als bislang.

Und diese Aufforderung,

Die kommen von außen.

Und entweder nimmt man diese Einladung,

Kann man vielleicht auch sagen,

An und erlebt dann auch,

Dass sich Dinge verändern können oder man weigert sich und sagt Nö,

Aber ist ja total doof,

Dass das jetzt passiert ist.

Ich will das nicht und ich will,

Dass es anders kommt.

Aber das ändert ja meistens nicht.

Sondern hängen wir in so einer Fantasiewelt fest und kämpfen gegen die Realität eigentlich oder gegen die Dinge,

Die schon passiert sind.

Und da sozusagen für sich einfach mal,

Also einfach mal,

Das ist so leicht gesagt,

Aber halt für sich eben Dinge ausprobieren und Dinge anders machen und auch nochmal gucken,

Versuchen,

Auch mit einer positiven Brille darauf zu schauen und sich auch mal zu fragen,

Was steckt denn Positives im Negativen?

Also ich bin der Letzte,

Der quasi durch die Welt rennt und so eine Windmühle in der Hand hat und Seifenblasen in die Welt pustet und sagt,

Wow,

Es ist ja alles so wunderschön und ganz bunt und wow.

Das Negative ist immer ein Teil vom Leben.

Aber die Frage ist trotzdem,

Gibt es manchmal auch auch positive Dinge im Negativen?

Und die zu schärfen,

Die zu suchen,

Die zu finden,

Sich vielleicht auch zu fragen,

Was ist denn sinnvoll an dieser Krise gerade?

Warum ist es gut,

Dass ich mich jetzt mit diesen Themen auseinandersetze?

Oder was kann besser werden,

Wenn ich anfange,

Mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen?

Aber du merkst,

Es ist halt Arbeit und das ist nicht leicht.

Und das ist eben nicht dieses Glücksversprechen,

Was wir so oft wollen und haben in dieser Welt.

Die Werbung macht uns das ja oft sehr schnell vor.

Ich muss nur irgendwas kaufen,

Dann bin ich hübsch und glücklich.

Und so schnell funktioniert es halt nicht.

Und das ist vielleicht auch dieser buddhistische Gedanke teilweise,

Dass das Leid eben auch erlebt werden muss und dass diese Leiterfahrung nichts ist,

Was man so wegschieben kann aus dem Leben,

Um dann nur happy zu sein.

Sondern das ist eben diese Dualität,

Dass es auch dazugehört und dass aus dem Leid aber was erwachsen kann.

Nicht immer.

Also wenn jemand gestorben ist im Umfeld,

Dann wird diese Person natürlich nicht wieder lebendig.

Dann ist dieser Verlust ja unwiederbringlich.

Das ist ganz klar.

Aber die Frage ist,

Wie kann ich denn trotz dieses Verlustes weiterleben,

Ein gutes Leben leben und vielleicht auch diese Person in Gedanken oder im Herzen irgendwie integrieren,

Ohne immer morgens aufzustehen und zu sagen,

Das ist ja die schlimmste Welt,

In der ich lebe,

Weil das passiert ist.

Das bringt uns halt keinen Schritt weiter,

Sondern die bewusste Auseinandersetzung damit.

Ich glaube,

Das ist der Weg.

Und das ist unter Umständen eben auch ein langer Weg.

Gab es denn in deinem Leben auch schon Krisen,

Die du bewältigen musstest?

Ja,

Klar.

Na klar.

Also viele und immer.

Und es wird auch immer wieder welche geben.

Und das ist,

Glaube ich,

Auch das ganz Wichtige,

Dass wir uns von den Ratgeberbüchern,

Die so in den Läden sind,

Eben nicht in Anführungsstrichen verschaukeln lassen.

Ab jetzt ist alles gut oder so,

Sondern das wird es immer geben.

Also vielleicht bevor,

Ich kann gerne auch gleich konkret noch antworten.

Aber wir wissen zum Beispiel aus der psychologischen Forschung,

Dass die fragilste Phase in unserem Leben die Kindheit und Jugend ist.

Wir Erwachsenen,

Wir sagen ja häufig,

Ja,

Noch mal 13 sein,

Das wäre ja toll.

Du 13-Jähriger,

Du musst ja nur ein bisschen Schule machen und dann hast du den ganzen Nachmittag frei.

Und dann kannst du Fußball spielen gehen und verliebst dich zum ersten Mal.

Und du musst noch kein Geld verdienen.

Und du hast hier Essen und ein warmes Bett bei uns zu Hause.

Sei du mal dankbar.

Und ach,

Ich wäre so gerne noch mal 13.

Aber in Wirklichkeit ist es ja eine richtig ätzende Zeit.

Kann ich auch gerade bestätigen,

Wenn ich es mir angucke.

Ja,

Und in dieser Zeit verändert sich halt alles sowieso.

Als Kind verändert sich ja alles.

Und wir sind so abhängig von der Familie,

In der wir auch hineingeboren worden sind.

Und das vergessen wir Erwachsenen häufig,

Dass die Kindheit und Jugend eine Zeit voller Krisen ist.

Und wir nehmen häufig Kinder und Jugendliche nicht ernst.

Gerade auch in der Corona-Zeit wird immer so schnell gesagt,

Na ja,

Die sollen mal die Füße stillhalten,

Party machen und auf Festivals gehen.

Das können die auch noch nächstes Jahr machen.

Aber es geht eigentlich um ganz andere Dinge.

Es geht darum,

Sich selbst zu erkennen,

Sich auch zu lösen von der Familie,

Neue zwischenmenschliche Beziehungen mit Gleichaltrigen aufzubauen,

Auch den Körper für sich wahrzunehmen,

Auch meine Rolle in einer Gruppe zu erkunden.

Das kann man nicht über Skype machen oder über Instagram.

Da braucht man schon den echten Kontakt,

Konflikte zu lösen,

Auch mit dem ersten Liebeskummer umzugehen und so weiter.

Und das finde ich so,

So wichtig,

Dass das so eine schwierige Phase ist.

Und es kommt eben noch dazu,

In der Zeit haben wir noch nicht so viele Strategien,

Wie wir mit dem Negativen umgehen können.

Das müssen wir häufig erst lernen.

Und so gesehen,

Natürlich gab es ganz viele Krisen in meinem Leben.

Und ich erinnere mich,

Wenn ich jetzt an die Kindheit und Jugend denke daran,

Dass ich da sehr oft krank war als Kind und oft so eine Mittelohrenentzündung hatte.

Dann konnte ich nicht so gut sprechen,

Weil wenn man nicht so gut hört,

Dann kann man eben auch nicht so gut sprechen.

Dann war ich zum Beispiel das letzte Jahr im Kindergarten,

War ich in so einem Kindergarten,

Wo man eben Sprachtherapie gemacht hat mit den Kids und wo man zum Beispiel,

Wenn man einen Sprachfehler hatte,

So gelernt hat,

So eine Übung gemacht hat,

Damit man nicht sagt Außerirdischer,

Sondern Außerirdischer.

Das konnte ich halt nicht sagen.

So was zum Beispiel.

Und in der Pubertät ging es dann weiter,

Dass dann auch die Stimme wieder wegbrach und dann konnte ich gar nicht richtig reden.

Und dann ist man auch super schüchtern,

Weil es klingt einfach komisch,

Was man sagt.

Dann traut man sich nicht zu melden.

Man ist eher zurückhaltend und sowas.

Das war eine Krise.

Oder auch zum Beispiel,

Ich habe irgendwann als Teenager eben festgestellt,

Dass ich mich nicht in Juliane aus der Klasse verliebt habe,

Sondern in Oliver.

Und auch sich da plötzlich ganz allein zu fühlen und zu denken,

Was ist denn das und darf das sein?

Und das ist nicht was ganz schlimmen,

Perverses,

Wofür ich geächtet werde.

Das ist ja auch eine Krise in der Form gewesen oder berufliche Krisen.

Ich habe auch mal einen Job verloren,

Weil eine Redaktion,

Das hast du ja schon erzählt,

Dass ich beim Radio arbeite.

Und eine Redaktion ist bei uns zusammengelegt worden mit einem anderen Sender.

Und da hat man dann weniger Leute gebraucht.

Und dann bin ich plötzlich auch rausgeschmissen worden.

Und das war,

Glaube ich,

Zwei Jahre,

Nachdem ich angefangen hatte,

Im Radio zu arbeiten.

Und da ist eine Welt zusammengebrochen,

Weil ich dachte,

Oh Gott,

So viele Radiojobs gibt es ja nicht.

Und werde ich überhaupt jemals noch mal beim Radio arbeiten können?

Jetzt ist jetzt nach zwei Jahren quasi die Radiokarriere schon vorbei.

Also da gibt es ganz viele Krisen im Laufe eines Lebens.

Und es kommen auch noch viele.

Ich werde irgendwann auch sterben.

Und das ist ja auch quasi eine Krise,

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ende oder eben die Menschen im Umfeld und Krankheiten usw.

Also das gehört auf jeden Fall immer dazu.

Ich finde es ganz spannend,

Dass du die Erfahrung gemacht hast.

Darüber habe ich ja auch tatsächlich schon mal in irgendeinem Beitrag oder in einem Interview gelesen als Kind,

Dass du da sozusagen so einen Sprachfehler hattest oder dich nicht richtig ausdrücken konntest.

Und jetzt bist du Radiomoderator,

Also wo es ja die ganze Zeit um die Stimme geht.

Ich finde das total interessant.

Wie hast du den Weg denn da hinbekommen?

Beziehungsweise wie hast du dann deine Krisenkompetenz in dem Moment aufgebaut und Selbstsicherheit auch gefunden?

Ja,

Das ist auch etwas,

Was ich mich auch gefragt habe.

Entweder ist es jetzt einfach nur Zufall oder aber und das hoffe ich ein bisschen mehr,

Wenn ich schon was über Resilienz zu sagen habe,

Dann vielleicht genau das,

Dass diese Auseinandersetzung eben zum Beispiel mit den Sprachproblemen und dieses Üben und zu sehen Aha,

Wenn ich übe,

Wird es besser oder ich kriege meine Stimme unter Kontrolle und das ist meine Stimmlage,

In der ich gut reden kann,

Dass diese Erfahrung irgendwie dann doch Mut gemacht hat oder Selbstvertrauen gemacht hat und dass es aber ein langer Weg war.

Und ich bin aber nicht zum Radio gegangen,

Weil ich irgendwie dachte,

Ach,

Ich könnte schön sprechen,

Sondern weil ich selbst total gerne Radio gehört habe.

Genau Radio Fritz hier in Berlin und den Blue Moon,

Von dem du gerade schon gesprochen hast,

Als Teenager total gerne gehört habe,

Weil sich da so eine neue Welt eröffnet hat.

Mein kleines Kinderzimmer wurde plötzlich riesig und das fand ich so spannend.

Dass ich dachte,

Oh,

Da will ich auch mal moderieren und da will ich mal arbeiten.

Also ich glaube schon,

Die Auseinandersetzung damit,

Dass Dinge sich verändern können,

Wenn man hinschaut,

War,

Glaube ich,

Auf einer ganz unbewussten Ebene schon ein Tool.

Und es gibt ja den Psychologen Alfred Adler.

Das war ein Tiefenpsychologe,

Der die Individualpsychologie entwickelt hat und der hatte die Idee von der Minderwertigkeit von Organen.

Das ist eigentlich ein ganz interessantes Konzept.

Er sagt zum Beispiel jemand,

Der nicht gut sehen kann.

Der könnte zum Beispiel mehr sich vorstellen.

Also der sieht seine Welt eben nicht so,

Weil er eben nicht so gute Augen hat,

Sieht sie eben nicht so,

Sondern er muss vielmehr sich fantasieren und der wird vielleicht kreativer.

Das heißt,

Er kompensiert das Manko,

Das er hat.

Der Sinn,

Der ein bisschen reduzierter ist,

Dadurch,

Dass er eben kreativer wird,

Fantasievoller wird.

Das ist so seine Theorie gewesen.

Und das könnte man sich eben auch vorstellen,

Dass vielleicht aus dieser Minderwertigkeit heraus nochmal so eine besondere Motivation entstanden ist,

Sich damit auseinanderzusetzen und das vielleicht irgendwie auch zu kompensieren.

Also diese Schüchternheit vielleicht auch dann irgendwann zu überwinden durch einen bewussten Umgang damit.

Aber das ist ja,

Da kann man viel rein interpretieren.

Aber ich finde es einen schönen Gedanken,

Dass man nicht nur sagt,

Okay,

Ich habe Mankos und die behindern mich im Leben,

Sondern nochmal zu gucken,

Durch welche anderen Stärken kann man das vielleicht kompensieren oder daran arbeiten?

Das finde ich eigentlich den sehr schönen und sehr starken Gedanken daran.

Und irgendwie hast du durch diese hohe Begeisterung ja auch die Angst besiegt.

Also die Begeisterung war stärker als die Angst und du hast dich getraut.

Ja,

Ja,

Ja,

Das kann ich mir gut vorstellen.

Würdest du denn auch sagen,

Dass eine Krise gleichzeitig auch ein persönliches Wachstum bedeutet?

Wie schätzt du das ein?

Also gleichzeitig nicht,

Aber es kann ein Wachstum sein.

Also und das ist ja auch etwas,

Was wir sehen,

Wenn wir die Straßen gehen.

Also in Berlin gibt es viele Menschen,

Die obdachlos zum Beispiel sind.

Die haben ihre Familie verloren,

Die haben ihre Arbeit verloren.

Die sind vielleicht auch alkoholabhängig geworden und haben das ja aus einer Krise heraus vermutlich diesen Weg gegangen und haben sozusagen durch die Krisenerfahrung nicht die Stärke gewonnen und gesagt,

So jetzt erst recht oder jetzt gucken wir mal,

Wie es geht,

Sondern haben es irgendwie aus eigener Kraft heraus nicht geschafft,

Hatten vielleicht auch keine Hilfestellung an ihrer Seite,

Hatten vielleicht kein gutes Netzwerk.

Das finde ich immer ganz wichtig zu betonen.

Es geht auch nicht immer nur darum,

Dass die Person zu schwach ist oder das,

Sondern es geht eben auch oft um die Zeit,

In der das gerade passiert.

Und gibt es da Menschen,

Die an einem glauben,

Zum Beispiel,

Die einen unterstützen,

Die Hilfe anbieten oder die auch sagen Hey,

Ich sehe dich in deiner Not und wir gucken mal,

Wie wir das hinkriegen oder einfach nur zuhören.

Und vielleicht hatten diese Menschen das an der Stelle nicht oder sind durchs System auch gerutscht,

Durch Raster gerutscht.

Und dann gibt es eben Menschen,

Die machen Krisenerfahrungen und die werden tatsächlich gestärkt.

Aber ich glaube nicht,

Dass Krise per se die Einladung ist.

Also es ist immer eine Einladung zum Wachstum,

Aber es ist nicht unbedingt der Weg zum Wachstum,

Sondern es geht so ein bisschen darum,

Ob man es schafft,

Konstruktiv mit dieser Krise umzugehen und diese Krise anzupacken und auch zu gestalten und sich möglichst nicht überrollen zu lassen.

Aber eben nicht alleine nur ist man dafür verantwortlich,

Sondern eben das Drumherum ist auch ganz,

Ganz wichtig.

Was würdest du dir denn von uns als Gesellschaft sozusagen wünschen,

Um das Thema Krisenkompetenz und Resilienz auch noch so ein bisschen zu unterstützen?

Viel.

Viel würde ich mir da wünschen.

Naja,

Also ich fange mal ganz soft an.

Ich würde mir,

Glaube ich,

Wünschen,

Dass erst mal alle für sich selbst Verantwortung für sich übernehmen.

Im Kleinen auch schon nicht die Krisen,

Die großen Krisen.

Es geht nicht um eine Insolvenz oder sowas,

Sondern es geht wirklich um die Kleinigkeiten im Alltag,

Also dass man schlafen geht,

Wenn man müde ist,

Dass man Nein sagt,

Wenn man Nein sagen will,

Dass man ja auch Ja sagt,

Auch wenn man vielleicht Angst hat,

Aber dass man sich traut,

Dinge zu machen,

Dass man im Kleinen auf sich aufpasst.

Das finde ich erst mal ganz wichtig,

Weil dann passiert,

Glaube ich,

Auch das,

Dass man zu anderen netter ist und dass man eben auch andere anfängt zu stärken,

Dass man Empathie entwickelt und auch bei anderen sieht,

Deren Probleme klarer sieht,

Weil man bei sich Probleme auch schon mal gesehen hat.

Und das ist dann nicht ganz so fremd,

Und man sieht,

Okay,

So habe ich mich da auch schon mal gefühlt.

Und das ist dann der zweite Schritt,

Diese Empathie,

Dass man andere ernst nimmt.

Und das geht eben schon damit los,

Dass man die Kinder,

Die man hat,

Ernst nimmt oder die Nachbarskinder ernst nimmt und die nicht nur als laute Problemfälle ansieht,

Sondern als Individuen,

Die ihre Bedürfnisse haben und die ihre Lebensphasen haben.

Und ja,

Und auch darauf reagiert,

Wenn man mitkriegt,

Dem Menschen geht es nicht gut.

Und das kriegt man ja auch häufig durch Verhaltensauffälligkeiten mit.

Und dass man aber nicht nur sagt,

Oh Mann,

Wie schwierig und ätzend,

Sondern eben auch,

Warum ist denn das so oder was braucht denn die Person oder was kann ich denn auch anbieten?

Ich glaube,

Das ist ganz wichtig.

Und allgemein bin ich ein großer Freund davon,

Wenn wir es als Gesellschaft hinbekommen,

Eben auch über psychische Gesundheit zu sprechen und psychische Gesundheit nicht als Nulllinie ansehen,

Die gefälligst da zu sein hat.

Und maximal kümmern wir uns noch um die körperliche Gesundheit und kümmern uns um gutes Essen,

Sondern es geht auch um die psychische Gesundheit.

Die ist mindestens genauso wichtig.

Und dass wir da einfach darauf achten,

Auch das Unternehmen,

Dass Unternehmen auch etwas für ihre Mitarbeiter tun.

Das ist eben auch,

Du wolltest dahin wahrscheinlich.

Ich wollte die Frage gerade anschließen.

Genau.

Du bist ja auch viel in Unternehmen unterwegs und wollte dich eben auch mal um deine Einschätzung bitten,

Was Unternehmen denn dann auch tun können für ihre Mitarbeiter in dem Kontext.

Viel,

Also tatsächlich.

Und da muss ich,

Glaube ich mal,

Die Unternehmen loben.

Ich kriege mit,

Auch durch die Corona-Zeit,

Dass die Unternehmen immer wachsamer werden für diese Themen.

Die psychische Gesundheit von Mitarbeitern ist keine Privatsache,

Sondern es geht eben darum,

Auch zu gucken,

Wie sind die Arbeitsbedingungen?

Wie kann ich das Individuum,

Das ja so individuell eben auch ist,

Unterstützen im Alltag?

Und wie können wir die Rahmenbedingungen besser machen?

Wie können wir anders über Konflikte reden?

Wie können wir die Kommunikation verbessern?

Pausen,

Gerade Führungskräfte sind so wichtig,

Wenn es darum geht,

So ein Klima für,

Man darf sich eine Pause nehmen,

Mal darauf hinzuweisen,

Dass das eben auch einen Effekt hat.

Wenn man sieht,

Was die Chefin,

Der Chef,

Hat mir Samstagabend um 23 Uhr das geschickt.

Oh Gott,

Und ich habe einfach Wochenende gemacht,

Ich faules Stück.

Da fühlt man sich ja gleich schlecht.

Und gerade in Zeiten von Homeoffice,

Wo ja eh schon alle das Gefühl gerade haben,

Viel zu wenig zu arbeiten und nicht produktiv zu sein oder so.

Aber genau,

Das Lob sollte jetzt nicht zu kurz kommen.

Da passiert,

Glaube ich,

Sehr viel gerade.

Und das ist auch gut so,

Dass da jetzt immer mehr passiert und mehr Unternehmen was machen wollen.

Und ich meine,

Die Themen Achtsamkeit und Resilienz,

Das wird auch immer deutlicher,

Sind ja total unspirituell,

Wenn man das möchte und unesoterisch.

Und darum passen die auch gut ins Unternehmen rein,

Weil man kann da einfach gut andocken.

Es sind ja eigentlich Körpererfahrungen und es sind eben Möglichkeiten,

Wie man mit dem umgehen kann,

Mit den Belastungen,

Die man umgehen kann.

Und dass Arbeit eben auch belastend ist,

Das ist ja ganz klar.

Arbeit ist auch schön und es ist ganz toll zu arbeiten.

Man macht Erfahrungen,

Man hat soziale Kontakte,

Man wächst über sich hinaus.

Aber Arbeit ist eben auch belastend und kostet auch Energie.

Und dass man aber hier noch mal guckt,

Wie kann man die Balance gut herstellen?

Das ist,

Glaube ich,

Wichtig.

Ja,

Das finde ich auch einen ganz wichtigen Punkt.

Wir haben jetzt ganz,

Ganz viele tolle Themen angerissen,

Zu denen man einem Einzelnen auf jeden Fall noch mal eine einzelne Folge machen könnte.

Fast würde ich sagen.

Jetzt sind wir mit der Zeit schon am Ende.

Das ist wie im Fluge vergangen,

Die Zeit.

Ja,

Wir haben den Weg genommen über Was ist überhaupt Resilienz?

Wie verstehst du Resilienz?

Warum ist so Verantwortungsübernahme für das eigene Handeln wichtig?

Wie kann ich mich gegen Unsicherheit schützen?

Oder was kann ich tun,

Um da wieder ein Gefühl von Selbstwirksamkeit zu bekommen?

Du hast ein bisschen erzählt,

Wie du so über deine Krisen deinen Weg gefunden hast.

Wir haben geguckt auf die Gesellschaft,

Wie die Gesellschaft im Moment tickt,

Was es braucht und auch noch mal kurz das Unternehmensthema angerissen.

Hast du,

Wenn ich das noch mal so wiederhole.

Oder vielleicht sagen würdest,

Das möchte ich irgendwie noch mal unterstreichen.

Oder da ist noch irgendwas,

Was ich unbedingt gerne loswerden möchte.

Ja,

Ja,

Ich überlege mal kurz.

Also wir haben tatsächlich sehr viele Themen angesprochen und ich freue mich,

Wenn jetzt deine Hörerinnen und Hörer darin vielleicht auch einen Aspekt gefunden haben,

Wo sie sagen Ah,

Okay,

Ist ja interessant.

Da möchte ich noch mal drüber nachdenken.

Vielleicht,

Wenn ich noch so einen letzten Gedanken mitgeben kann,

Dann vielleicht der,

Dass mein Eindruck ist,

Dass wir häufig nicht artgerecht leben.

Also im Grunde genommen sind wir auch Tiere,

Aber eben Tiere mit Klamotten und dem hypermodernsten Handy in der Hand.

Aber wir sind eben Tiere.

Und das stellt man spätestens dann fest,

Wenn man sich mal anguckt,

Was Stress mit unserem Körper macht.

Auf der emotionalen und kognitiven Ebene,

Auf der Verhaltensebene und auf der rein biologischen Ebene.

Das sind genau die gleichen Mechanismen,

Vor allem auf der rein biologischen Ebene,

Wie sie eben auch bei dem Hund oder bei der Katze oder bei dem Schwein stattfinden.

Und wir sind da nicht anders.

Wir sind eben auch Säugetiere.

Ganz streng genommen sind wir Trockennasenaffen.

Das finde ich immer noch mal ganz schön,

Sich das zu vergegenwärtigen.

Wir sind auch Tiere und wir haben ein Gehirn und einen Organismus,

Der eigentlich für unsere Großstädte und für Netflix und für volle Kühlschränke nicht gemacht ist.

Und dass wir,

Glaube ich,

Immer noch mal selbst gucken,

Brauche ich denn das alles,

Was ich so in meinen ganzen Tag packe?

Und was würde denn sich zum Beispiel schon verändern,

Wenn man einfach mal eine Minute Stille hat und eine Minute Ruhe macht?

Aber kriegen wir das hin?

Und wenn ich dann hier durch Berlin fahre mit der S-Bahn oder mit dem Bus,

Dann kommen ja Leute mit einem Hund rein.

Und was macht der Hund?

Der checkt kurz die Lage und dann legt er sich hin.

Und dann chillt er erst mal und der ruht sich aus.

Und der guckt nicht die ganze Zeit rum oder holt seinen Tamagotchi raus oder so,

Sondern der entspannt erst mal,

Der sammelt Energie.

Und das haben wir so ein bisschen verlernt.

Und das wäre aber so wichtig,

Dass wir mal keinen Lärm haben,

Keine Informationen haben.

Ich sehe so viele Leute morgens oder eben auch im Feierabendverkehr,

Die auf ihrem Handy irgendwelche virtuellen Farmen haben und da so eine virtuelle Farm bespielen.

Also so entscheiden,

Wie viel Heu packe ich in den Schuppen?

Kriegt die Kuh jetzt was zu trinken?

Und das ist Arbeit.

Das sind die gleichen Gehirnareale vorne hinter der Stirn,

Nämlich der präfrontale Cortex ist das,

Der dann aktiv ist.

Genauso wie wenn ich am Rechner sitze und arbeite.

Und aus einem Achtstundentag wird dann ganz schnell neun oder zehn Stundentag.

Und dieses Farmen füttern,

Das ist keine Entspannung,

Das ist Arbeit.

Und stattdessen sich zu fragen,

Warum gehe ich denn da hin?

Ich gehe da hin,

Weil ich vielleicht Angstgedanken habe oder nervende Gedanken habe.

Und ich habe die dann für den Moment mal kurz nicht und bin abgelenkt von meinen Sorgen im Alltag,

Von meinen Problemen.

Aber die Kuh ist satt.

Aber mein Problem ist danach noch genauso groß.

Und sich eher zu fragen,

Was würde mir stattdessen helfen?

Und gerade diese kleinen Momente in der Bahn sitzen oder im Stau stehen,

Auf jemanden warten,

Einfach mal als Geschenk ansehen und einfach sagen,

Okay,

Jetzt atme ich mal durch,

Jetzt mache ich mal nichts.

Ich muss nichts leisten.

Ich muss niemand sein.

Ich muss nicht zuhören.

Ich muss nicht nachfragen.

Ich muss nicht schön sein.

Ich muss einfach nur stehen oder sitzen und ich kann jetzt atmen.

Ich kann rausgucken und das für sich zu sehen und quasi wieder ein bisschen mehr zum artgerechteren Leben zu kommen.

Artgerechte Haltung für sich selbst.

Weil eigentlich müssten Tierschutzorganisationen zu uns nach Hause kommen und sagen,

Das geht hier so nicht.

Wir müssen ja.

Also sie haben viel zu wenig Schlaf.

Sie haben viel zu wenig.

Sie haben viel zu viel Essen und dann noch Kohlenhydrate und Fett nur.

Wo sind die Vitamine?

So geht es nicht.

Also ja,

Bevor die Tierschutzorganisation nach Hause kommt,

Einfach für sich selbst sorgen,

Würde ich vorschlagen.

Danke dir.

Ich frage am Ende gerne immer noch mal so nach einem Umsetzungstipp.

Das hast du gerade schon viel gesagt.

Jetzt würde ich mal sagen,

Vielleicht einfach mehr Hund sein.

Mehr Hund sein oder eine Möglichkeit wäre ja mal,

Irgendwas ein bisschen anders zu machen.

Und wenn man morgens direkt zum Handy geht,

Vielleicht einfach mal sich abends schon vorzunehmen,

In der ersten Stunde des Tages nicht zum Handy zu oder vielleicht erst zu frühstücken und dann zum Handy zu gehen oder erst Zähneputzen und dann zum Handy gehen,

Dass man mal so eine kleine Veränderung einbaut und mal guckt,

Wie läuft oder nicht Nachrichten gucken,

Sondern Cat Stevens hören oder so was.

So eine kleine Veränderung,

Glaube ich schon.

Oder beim Essen mal nicht noch das Handy in der Hand haben oder im Stau vielleicht einfach mal nur kurz atmen und nicht fluchen.

So was Kleines mal verändern und mal gucken,

Wie verändert sich dadurch mein Tag oder mein Gefühl?

Ich glaube,

Das reicht schon.

Man muss jetzt nicht direkt Buddha werden und ins Kloster ziehen.

Vielen,

Vielen Dank,

Lieber René,

Für die ganz vielen Impulse und die ganz vielen Tipps,

Die du jetzt auch noch gegeben hast.

Ich danke dir für deine Zeit,

Wünsche dir alles Liebe und sende dir ganz viele Grüße nach Berlin.

Vielen Dank,

Nadine,

Für die Einladung.

Toll,

Dass wir uns so virtuell hier getroffen haben.

Das ist ja auch was Schönes in dieser Zeit.

Vielen Dank für deine Fragen,

Für deine Aufmerksamkeit und viele Grüße an deine Hörerinnen und Hörer.

Es war mir eine große Freude,

Mit René zu sprechen.

Wie haben dir seine Impulse und Denkanstöße gefallen?

Wie kannst du wirksam werden und Gestalter deines Lebens sein?

Vielleicht hast du eine Idee gewinnen können,

Wie du zurück in den Driver Seat findest,

Falls du aktuell nur Beifahrer bist.

Berichte doch gerne mal.

Alle Links zum Teilen deiner Gedanken findest du wie immer in den Shownotes.

Genauso wie die Links zu René,

Zu seinem Buch und zu seinen Podcasts.

Wenn du magst,

Hör doch dort gerne mal rein,

Falls du sie nicht schon kennst.

Ich kann sie wirklich sehr empfehlen.

Und wenn du mehr über artgerechtes Leben erfahren möchtest,

Von dem René zum Schluss sprach,

Höre gerne rein im Podcast Folge Nummer 16.

Der berichtet Biohacker Lutz Rahmlich,

Wie er das artgerechte Leben in seinem Joballtag umsetzt.

Die Folge verlinke ich dir ebenfalls in den Shownotes.

Und falls du neue Podcast Episoden nicht verpassen möchtest,

Kannst du diese auch gerne ganz bequem per Mail in deinem Postfach erhalten.

Melde dich dazu einfach über den Link in den Shownotes an.

Ich freue mich sehr,

Dass du heute reingehört hast in diese Folge und natürlich auch,

Wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist bei Distress You,

Dem Podcast für weniger Stress im Job.

4.7 (26)

Neueste Bewertungen

Regina

April 9, 2025

Das Interview war sehr spannend. Ich habe viele neue Impulse bekommen. Mal schaun, ob ich bald so gelassen wie der Hund mit Stress umgehen kann ;) Dankeschön und viele Grüße von Regina

Jan

May 11, 2024

Das war großartig zu hören, vielen Dank an euch beide. Deine Moderation ist toll!

Marie

September 20, 2021

Hat mir gut gefallen und manche Denkanstöße bestätigt die ich mir auch oft gedacht habe.

Catherine

September 4, 2021

Super!!

Antje

April 10, 2021

Toll! Artgerechte Haltung für die Spezirs Mensch!! 🌠

© 2026 Nadine Horn. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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