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Weihnachten ohne Drama - Eine kurze Meditation zum Loslassen

by Nadine Horn

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Meditation
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Alle
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Diese kurze Meditation hilft Dir, typische Spannungen, die an den Feiertagen entstehen, bewusst loszulassen – nicht über den Kopf, sondern über den Körper. Durch eine sanfte Embodiment-Übung spürst Du, wo sich Druck oder Erwartung im Körper manifestieren, und lernst, sie zu lösen. Die Praxis schenkt Dir mehr innere Ruhe und Klarheit, damit Du an den Feiertagen ganz bei Dir bleiben kannst. Und wenn Du tiefer einsteigen möchtest in das Thema „Grenzen setzen“, dann hör doch mal rein in meinen Kurs. Diesen findest Du unter dem Titel „Gesund Grenzen setzen - Finde Klarheit und bleib bei Dir!“

Transkription

Weihnachten ohne Drama,

Eine kurze Meditation zum Loslassen für dich.

Willkommen zu dieser kurzen Übung.

Schön,

Dass du dir heute einen Moment für dich nimmst,

Gerade jetzt,

Jetzt wo Weihnachten naht.

Vielleicht kennst du das,

Alle wünschen sich ein schönes harmonisches Fest und gleichzeitig tauchen jedes Jahr ähnliche Spannungspunkte auf.

Zu hohe Erwartungen,

Alte Rollen,

Unausgesprochene Bedürfnisse,

Energien,

Die sich im Familienkontext schneller aufladen als sonst.

Und ehe man sich versieht,

Ist man mittendrin,

Im Rechtfertigen,

Im Funktionieren,

Im inneren Rückzug oder im kleinen Weihnachtstrama,

Das vorher keiner wollte.

Hinter all dem stecken oft die gleichen Muster.

Wir hoffen auf Harmonie,

Wir wünschen uns,

Dass wir gesehen werden,

Wir wünschen,

Dass bestimmte Gespräche diesmal nicht in die gleiche Richtung laufen oder wir wünschen uns einfach,

Dass sich jemand anders verhält.

Kurz getragen Erwartungen,

Die schwerer auf uns lasten als uns bewusst ist.

Genau hier setzen wir an.

Ich lade dich einmal ein für ein paar Minuten aus all diesen Erwartungen auszusteigen und zurück zu dir zu kommen,

In deinen Körper,

In deine innere Ruhe,

In das,

Was wirklich deins ist.

Nimm dir mal einen Moment,

Um eine Position zu finden,

Die sich für dich bequem anfühlt.

Und dann nimm mal einen ersten tiefen Atemzug.

Spür mal,

Wie der Atem deinen Körper direkt weicher macht,

Mit jedem Mal,

Wenn du einfach tief ein und lange ausatmest.

Noch einmal.

Lass beim Ausatmen deine Schultern sinken und beim Einatmen deinen Brustkorb mal so richtig weit werden.

Lass die kleine innere Anspannung,

Die du vielleicht noch in dir trägst,

Die noch in dir schwingt,

Mal ein Stück abfließen.

Richte deine Aufmerksamkeit nun mal auf die bevorstehenden Weihnachtstage.

Auf die Menschen,

Denen du begegnen wirst und auch auf die Situationen,

Die dich vielleicht jedes Jahr ein bisschen herausfordern.

Dabei musst du nichts bewerten und dich auch nicht direkt wieder in die gewohnten Geschichten verstricken,

Sondern einfach nur mal kurz wahrnehmen,

Was sich da vor deinem inneren Auge zeigt.

Und dann nimm noch mal einen bewussten Atemzug und stell dir bei der Ausatmung vor,

Dass du dabei einen Schritt aus dieser dir vorgestellten Szene zurück trittst.

Raus aus den Rollen,

Raus aus den Erwartungen,

Raus aus dem alten Film.

Und dann schau mal im nächsten Moment,

Was dir eigentlich gerade Druck macht,

Wenn du an diese Situation denkst.

Das ist die Angst,

Wieder in den Konflikt zu geraten oder die Sorge,

Jemanden zu enttäuschen oder vielleicht auch einfach der Wunsch,

Alles richtig und gut zu machen.

Lass mal alles auftauchen,

Was da ist,

Ohne dich in etwas hinein zu begeben,

Etwas festzuhalten oder die Gedanken weiter zu spinnen.

Lass es einfach an dir aufsteigen und dann wieder ziehen.

Und nun geh mal ganz neugierig in deinen Körper,

Spür mal rein und spür mal,

Wo vielleicht genau diese ganze Spannung sitzt,

Die mit deinen Bedürfnissen,

Mit deinen Wünschen,

Mit deinen Ängsten,

Die im Zusammenhang mit Weihnachten und den Familienbesuch vielleicht auftauchen.

Schau mal,

Wo sitzt diese Spannung,

Diese Anspannung?

Wo ist das Festhalten?

Wo ist das Engwerden?

Sitzt es vielleicht im Brustkorb oder im Bauch,

Vielleicht auch im Nacken oder im Kiefer oder vielleicht sitzt es dir auch wie ein Kloß im Hals.

Ganz gleich,

Wo du diese Anspannung identifizieren kannst,

Atme mal ganz sanft dorthin.

Schicke all die frische Energie an diese angespannte,

Enge Stelle.

Und stell dir nun mal mit jeder Einatmung vor,

Wie du dort mehr Raum schaffst und mit jedem Ausatmen ein Stück mehr Spannung loslässt.

Und vielleicht magst du dir dann auch innerlich sagen,

Ich lasse los,

Was mir nicht dient.

Ich darf es fließen lassen.

Ich muss das nicht tragen,

Ich muss das nicht festhalten.

Was auch immer es ist,

Das mich eng,

Fest und angespannt macht.

Es darf gehen.

Alle Ängste,

Alle Sorgen,

Alle Erwartungen,

Die mit dem Fest verbunden sind,

Mit den Weihnachtstagen verbunden sind,

Dürfen gehen.

Spüre,

Wie immer mehr Raum in deinem Körper entsteht.

Immer mehr Raum,

Der frei wird.

Spüre,

Wie dein Körper weicher wird.

Und spüre auch gleichzeitig,

Wie etwas in dir sinkt und sich setzt,

In Richtung Boden,

In Richtung Erde und in Richtung innerer Ruhe,

Innerer Gelassenheit.

Und dann bringe jetzt mal deine Aufmerksamkeit zu dir selbst,

Zu deiner Mitte,

Zu deinem Herzen,

Zu deinem Atem.

Vielleicht magst du dabei auch eine Hand auf dein Herz legen oder auf den Brustraum.

Und dich mal leise fragen,

Was möchte ich für mich aus den Feiertagen mitnehmen?

Wie möchte ich diese Feiertage verbringen?

Für was sollen diese Feiertage für mich stehen?

Vielleicht ist es Leichtigkeit,

Vielleicht ist es Präsenz,

Vielleicht Gelassenheit,

Verbundenheit oder was auch immer dir dazu in den Sinn kommt.

Was du möchtest,

Wie diese Feiertage sich für dich anfühlen sollen.

Lass ein Wort oder ein Gefühl dazu auftauchen,

In dir wachsen.

Ein Wort oder ein Gefühl,

Das mit jeder Einatmung größer wird und mit jeder Ausatmung ein Stück klarer.

Und dann darfst du dir innerlich sagen,

Ich wähle,

Was gut für mich ist.

Ich darf Grenzen haben.

Ich darf es mir leicht machen.

Spüre mal,

Wie sich diese Erlaubnis anfühlt.

Spüre,

Wie diese Erlaubnis dich innerlich frei macht.

Wie sie dich ausdehnt.

Wie sie dich in deine Mitte bringt.

Und wie sie dich immer klarer ausrichtet auf das,

Was du eigentlich möchtest.

Und dann komm mit den nächsten bewussten Atemzügen wieder zurück ins Hier und Jetzt.

Du darfst dich bewegen,

Deine Augen öffnen,

Wenn du sie geschlossen hattest.

Und diese kurze Meditation jederzeit für dich wiederholen,

Wenn du sie brauchst.

Du kannst jederzeit aussteigen aus alten Mustern.

Du kannst jederzeit Erwartungen ablegen.

Du kannst jederzeit bei dir ankommen.

Weihnachten muss nicht perfekt sein,

Es darf echt sein.

Und du darfst darin frei sein.

Alles Liebe für dich und fröhliche Weihnachten.

5.0 (4)

Neueste Bewertungen

Stefanie

December 28, 2025

Eine ganz tolle Übung, sehr hilfreich vor allen "besonderen Tagen". Danke 🙏

Regina

December 8, 2025

Danke für die inspirierende Meditation zu Weihnachten 🎅❄️☃️ Ich bin gespannt, ob ich die Anregungen umsetzen kann.

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