27:10

7 Tipps wie du gesunde Routinen lernst und beibehältst

by Pia Baur

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.5
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
285

Deine Routine startet immer jetzt! Warum haben wir schlechte Routinen, wie kommen sie zustande und sind so schwer loszuwerden? Wie können wir gesunde Routinen, die uns motivieren in unser Leben integrieren und vor allem, wie bleibst du dran? Ich teile mit dir außerdem, welche Routinen dir helfen können und warum dein Gefühl und Ziel dabei so wichtig ist.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe im Jahr 2021 zum Fully Connected Podcast mit mir,

Pia Bauer.

Schön,

Dass du wieder dabei bist und auch wenn du neu dabei bist,

Willkommen.

Ich bin systemischer Life-Coach,

Business-Trainerin für emotionale Intelligenz und Achtsamkeit sowie Yoga-Lehrerin,

Meditationsleiterin,

Autorin und wie du auch hier hörst,

Podcasterin.

Und ich freue mich enorm,

Dass du heute in diese Folge eingeschalten hast und ich habe mir recht lange überlegt,

Was mache ich denn heute mit euch,

Denn ich habe immer einige Themen,

Die ich unbedingt mit euch besprechen möchte.

Ich bin auch gerade dabei,

Wieder mal so ein Psychologie-Buch durchzuarbeiten,

Was ich auch immer super spannend finde,

Aber eines der wichtigsten Themen,

Ich denke auch immer für den Jahresanfang,

Auch wenn ich,

Sage ich mal selbst,

Wenn du ja natürlich auch schon den Titel gelesen hast,

Um was es geht,

Ich selbst doch auch ein Mensch bin,

Der sagt,

Routinen können wir immer aufbauen,

Nicht nur am Anfang des Jahres,

Sondern das ganze Jahr geht immer weiter.

Das heißt,

Der Zeitpunkt ist immer jetzt und das Leben ist viel zu kurz,

Um eigentlich darauf zu warten,

Bereit zu sein oder auf einen bestimmten Zeitpunkt zu warten,

Wann wir Dinge anfangen können.

Fang an und wenn du auch noch nichts,

Also auch keine Vorsätze oder Routinen für das neue Jahr hast,

Dann ist genau jetzt nach dieser Folge oder während dieser Folge der richtige Zeitpunkt zu starten.

Heute lernst du,

Warum wir eigentlich Routinen haben,

Wieso brauchen wir diese eigentlich,

Was passiert denn im Gehirn,

Warum haben wir denn auch schlechte Routinen,

Wie gewöhnen wir uns so was an und dann gibt es neben einem kleinen Goodie noch für dich,

Wo du auch sogar diese ganzen Sachen direkt in einem Workbook bearbeiten kannst,

Achtung,

Achtung,

Bis zum Ende dran.

Nochmal das Thema,

Wie kannst du was ersetzen?

Das heißt,

Wir brauchen in irgendeiner Form Zeit,

Um Dinge zu ersetzen,

Aber auf der anderen Seite brauchen wir auch neue Routinen und ich teile mit dir,

Wie du die wichtigsten Routinen integrieren kannst,

Dann auch dranbleiben kannst und wie du was ersetzen kannst.

Also kleiner Teaser,

Anstatt Netflix,

Fünf Seiten am Buch lesen,

Aber wichtiger ist natürlich,

An diesem Buch lesen dran zu bleiben und wie du das machst,

Teile ich mit dir später.

Natürlich habe ich mich auch Anfang des Jahres hingesetzt und mir überlegt,

Was möchte ich denn in mein Leben wieder integrieren,

Was möchte ich in meinem Tagesablauf mehr integrieren oder auch in meinen Monatsabläufen,

Aber ich muss auch immer dazu sagen,

Wie ich schon am Anfang gesagt habe,

Für mich geht es nicht immer nur um den Anfang des Jahres,

Ich habe oft auch meine innere Stimme,

Mein innerer Körper gibt mir auch Zeichen,

Wann es auch mal wieder Zeit ist,

Dinge zu verändern und das muss nicht Anfang des Jahres sein,

Sondern das kann immer sein und jetzt gerade sind es eben die Plätzchen,

Denn ich habe doch vor Weihnachten ziemlich viel Zucker gegessen und das darf eine Routine sein,

Die auf alle Fälle wieder weniger wird,

Egal ob das jetzt im Sommer mal ist oder auch im Winter,

Darum geht es letztendlich mal meine Plätzchenroutine,

Denn Zucker fällt mir immer etwas schwerer als Bewegung,

Bewegung brauche ich jeden Tag,

Diese wegzulassen,

Also den Zucker und da hat doch dann jeder immer so sein Thema,

Also auch ich,

Genauso wie ihr.

Aber letztendlich geht es darum,

Auch das zu tun,

Was sich gut anfühlt,

Aber wenn wir nur das machen würden,

Würden wir potenziell auch noch mehr Netflix schauen,

Aber auch das zu tun,

Was uns langfristig guttut,

Also der zweite Punkt,

Langfristig guttut oder auch mittelfristig guttut und auch letztendlich in einen,

Ja und das ist auch die größte Frage,

In ein Gefühl bringt,

In ein,

Was möchte ich denn erreichen,

Wie würde es sich denn anfühlen,

Wenn ich das erreicht habe und das Gefühl langfristig aufzubauen,

Dafür brauchen wir die Routine.

Wie funktioniert das jetzt im Gehirn?

Was passiert denn da eigentlich,

Wenn wir die ganze Zeit irgendwie jeden Abend nur denken,

Ach ich möchte jetzt noch eine Chipstüte und auch das Netflix oder ich sitze wieder da und scrolle an meinem Handy hoch und runter,

Denn diese ganzen Apps sind ja ganz intelligent,

Sei es irgendwelche,

Ja Dinge wie Instagram oder Dating Apps,

Alles was scrollen ist,

Huckt oder hakt unser Gehirn daran,

Weil wir können immer weiter machen,

Wir müssen über nichts nachdenken,

Wir werden berieselt und es fühlt sich ganz leicht und einfach an.

Jetzt ist es natürlich so,

Dass das auch zu einer Routine werden kann und wir haben auch Social Media als eine der schlechtesten Routinen,

Die in den letzten Jahren entstanden ist und auch die Social Media Sucht daraus schon fast entstanden ist,

Also beziehungsweise auch ist,

Also schon dieses automatische,

Ich weiß nicht,

Ob du das auch kennst,

Ich kenne es auf alle Fälle,

Greifen nach dem Handy,

Gucken,

Ob irgendwas ankam oder mal schnell,

Oder dieses Aufschrecken,

Wenn schon ein Licht am Handy leuchtet,

Das machen wohl die Menschen rund 40 mal am Tag und auch immer wieder automatisch,

Also ich mache das zum Beispiel so,

Dass ich meine Social Media Apps immer wieder mal neu anordne,

Sodass diese Routine,

Wie komme ich auf Instagram etc.

,

Gut,

Ich muss es ja natürlich,

Darf,

Darf,

Ich muss es nicht,

Ich darf es ja noch persönlich benutzen,

Oder beruflich,

Nicht persönlich,

Beruflich,

Wo man natürlich auch wieder schnell abgelenkt ist.

Aber jetzt,

Woher kommt denn dieser Punkt,

Dass wir Dinge überhaupt als Routine haben und warum kriegen wir die auch so schlecht los?

Und wenn wir uns vorstellen,

Ein Kind kommt auf die Welt und hat erstmal Basisbedürfnisse.

Das Kind kann sich ja nicht selbst versorgen,

Also was brauchen wir?

Hunger,

Hunger,

Hunger,

Schlafen,

Schlafen,

Schlafen.

Das sind so Grundbedürfnisse,

Die natürlich zu einer Routine werden,

Aber es ist auch was um unseren Körper natürlich und trinken,

Essen,

Schlafen,

Sowie auch Fortpflanzung,

Ja,

Nicht,

Sag ich mal,

Im evolutionären Sinn,

Sind solche Grundbedürfnisse,

Die wir vor allem auch in der physischen Form haben.

Die haben jetzt erstmal mit der Psyche an sich direkt nicht so viel zu tun.

Natürlich,

Wenn wir nicht geschlafen haben,

Wenn wir nicht gegessen oder getrunken haben,

Dann hat das natürlich sehr viel dann auch mit der Psyche zu tun,

Weil unser Verhalten sich dann natürlich in den Alarmzustand versetzt.

Aber alles andere,

Alles,

Was wir lernen,

Was wir weiter lernen,

Natürlich Sprachzentrum ist nochmal ein anderer Punkt,

Aber solche Fähigkeiten und kleine Routinen,

Essen zu trinken,

Wie nehme ich einen Telefonhörer in die Hand,

Wie nutze ich eine Gabel,

Wie kann ich meine Schuhe binden,

Wie fahre ich,

Wie jetzt gerade,

Schlitten oder Fahrrad,

Das sind alles Dinge,

Die wir lernen.

Und im Gehirn passiert dann Folgendes,

Du kannst dir vorstellen,

Unser Gehirn ist wie so ein Dschungel an einem riesen Netzwerk von Neuronen,

Das sind sozusagen so kleine Pfade,

Aber auch ganz große Autobahnen,

Die immer Signale an den ganzen Körper,

An unser Verhalten,

An unser Gehirn geben,

Wie wir denken,

Wie wir fühlen und Erfahrungen,

Die wir sammeln,

Erlebnisse,

Die wir haben,

Gefühle,

Die wir damit verbinden,

Unterbewusst,

Unbewusst,

Werden dort alle in diesem Nervendschungel,

Sozusagen Neuronendschungel abgespeichert.

Lernen wir jetzt zum Beispiel,

Eine Schuhe neu zu binden oder wir entscheiden uns,

Klavier zu spielen.

Dann fängt auf einmal das Gehirn erstmal an und denkt,

Vielleicht habe ich diesen Weg schon mal irgendwo gemacht und du kannst dir vorstellen,

Dein Gehirn fängt an zu suchen und verbindet es potenziell mit einer ähnlichen Erfahrung,

Die das Gehirn schon mal gemacht hat,

Das kann man auch zum Beispiel mit dem Gefühl,

Wenn zum Beispiel eine Trennung stattgefunden hat und ja,

Wenn diese Trennung oder die Angst vor der Trennung potenziell passiert,

Sagt das Gehirn,

Ah ja,

Habe ich schon mal erlebt,

Dann fühlen wir uns so und so,

Also genau gleich.

Oder wenn ich eben zum ersten Mal,

Wie gesagt,

Ans Klavier sitze und vielleicht doch mal irgendwann mal in der Kindheit Klavier spielen gelernt habe,

Dann kommen oder auch Fahrradfahren,

Dann diese Erinnerungen auch wieder hoch,

Weil je öfter ich das gemacht habe,

Desto breiter ist dann auch diese Fahrt in deinem Gehirn,

In diesem Dschungel.

Und je öfter wir es tun,

Wenn du immer Fahrrad fährst,

Fahrrad fährst,

Fahrrad fährst oder je öfterst du Klavier spielst,

Desto breiter wird der Pfad,

Es wird dann irgendwann wie zu so einer Autobahn.

So kannst du dir das eigentlich im Gehirn vorstellen.

Und wenn wir natürlich dann auf dem Sofa sitzen und jeden Abend sofort zum Laptop oder zur Fernsehschaltung greifen oder Fernbedienung,

Dann denkt dein Gehirn,

Ah ja,

Sofa verbinde ich mit Fernbedienung,

Fernbedienung ist Fernseher anschalten,

Dann plotze ich sozusagen.

Und das ist das,

Was eigentlich im Gehirn passiert.

Das heißt,

Jedes Mal,

Wenn du Dinge neu machst,

Ist da generell erstmal so ein bisschen Energieaufwand nötig,

Um diesen neuen Weg,

Diese Synapse,

Das ist nämlich der Punkt,

An dem Neuronen verbunden werden.

Das heißt also,

Wir bauen dann sozusagen eine neue Verbindung,

Die sich dann einfach erst mal stärken muss.

Und auch viele Dinge haben wir schon mal gemacht und dann stehen da ja schon diese Synapsen da,

Aber vielleicht sind andere Dinge auch vom Ablauf her ein bisschen leichter oder fühlen sich besser an.

Oder wir haben so ein bisschen auch das Ziel verloren und sind in eine alte Routine zurückgekommen,

Weil die einfach noch viel breiteren Autobahnen im Gehirn hat und dementsprechend wieder zurückverfallen sind und diese gute neue Routine ja nicht durchgehalten haben.

Wenn du dir mal vorstellst,

Das Gehirn und der Körper,

Die wollen eigentlich generell jetzt erstmal nicht das Beste für dich.

Das hört sich jetzt erstmal paradox an,

Weil eigentlich denken wir immer ja,

Der Körper ist intelligent und sagt uns das auch immer.

Ja,

Das tut er an sich auch,

Wenn wir genau auf ihn hören.

Und dafür brauchen wir aber auch wieder Bewusstsein,

Was auch wieder ein Training der Routine ist.

Aber kannst du dich daran erinnern,

Als du das erste Mal im Auto saß und vielleicht potenziell irgendwie dein Fahrlehrer oder deine Eltern dir versucht haben,

So die ersten Runden mit dem Auto beizubringen,

Wie du gleichzeitig schaltest oder überhaupt die Kupplung kommen lässt und in den ersten Gang kommst und dann Gas gibst und wie kompliziert das war.

Und heute an sich,

Du überhaupt nicht annähernd darüber nachdenkst,

Wie schwierig diese Koordination war.

Was das für einen Riesenunterschied macht.

Und letztendlich ist es aber alles wiederum ein Energieaufwand.

Ein sehr hoher Energieaufwand,

Neue Dinge zu lernen.

Und je älter wir werden,

Desto schwieriger fällt es uns.

Weil am Anfang haben wir ja noch so wie so einen blank canvas,

Also so ein leeres Blatt Papier,

Was wir neu beschreiben können.

Ohne die Erfahrungen,

Ohne diese zig Dinge,

Die wir gelernt haben,

Auch so was wie Sprachen,

Sind am besten in den ersten fünf Jahren,

In fünf bis acht Jahren,

Sag mal eins bis acht,

Danach wird es immer schwieriger.

Das hat man auch wissenschaftlich festgestellt.

Also schickt eure Kiddies so früh wie möglich den Sprachunterricht chinesisch am besten.

Ist ja jetzt ein Witz.

Und dieser Energieaufwand ist auch das,

Was letztendlich uns dazu bringt,

Natürlich vielleicht nicht abends hinzusitzen,

Wenn wir erschöpft sind,

Und noch ans Klavier oder noch eine Runde Yoga zu machen oder noch zum Sport zu gehen.

Aber es geht auch letztendlich viel darum,

Was natürlich auch uns das Gefühl nachher schenkt.

Und wann bist du nachher zufriedener oder fühlst dich besser,

Wenn du eine Runde Yoga gemacht hast,

Meditiert hast,

Potenziell dich bewegt hast,

Ein gutes Buch gelesen oder sogar dir vielleicht eine halbe Stunde irgendwas beigebracht hast oder wenn du einen Netflix-Marathon nach dem nächsten gemacht hast.

Und ja,

Ich sage da auch nichts dagegen,

Aber letztendlich bringen uns diese Routinen auch nicht wirklich im Leben weiter,

Was letztendlich auch wieder zu diesem Punkt der Ziele kommt.

Und jetzt teile ich mit dir die Punkte,

Die eben wichtig sind,

Um eine neue Routine und auch potenziell welche,

Das teile ich mit dir am Ende,

Aufzubauen.

Denn wir haben ja,

Wie gesagt,

Auch alle Routinen,

Die uns nicht gut gefallen und die dürfen wir auch gerne mal ersetzen.

Denn der richtige Zeitpunkt ist immer,

Egal ob du jetzt heute oder in drei Monaten diesen Podcast anhörst.

Ich möchte dir,

Das habe ich ja vorher auch schon mal gesagt,

Auch noch eine Kleinigkeit mitgeben beziehungsweise schenken.

Wenn du unten in den Shownotes oder piabauer.

De oder auch auf meine Website gehst,

Findest du einen kostenlosen 8-Tage-E-Mail-Kurs.

Also alle zwei Tage bekommst du eine E-Mail,

Also von 8 E-Mails sogar.

Und dort sind Workbooks dabei,

Audio-Übungen,

Letztendlich um in deine innere Ruhe und deine innere Gelassenheit zu kommen,

Was auch ein Ziel für dich potenziell dieses Jahr sein kann.

Und auch wenn du denkst,

Das brauchst du nicht,

Dann lohnt es sich nur schon,

Dich für das anzumelden.

Und in der dritten E-Mail kommt ein Workbook,

An welchem du mal deine Routinen und deinen Tageszustand analysieren kannst.

Zwei Tage später kommt ein Workbook über deine Energiegeber und Energiezieher.

Das sind also alles Dinge,

Die dich letztendlich wieder in dein bestes Ich in 2021 oder 2022,

Wann auch immer du den Podcast hörst,

Bringen kann.

Das dazu,

Piabauer.

De.

Und der wichtigste Punkt,

Um so eine Routine zu ersetzen oder eine neue zu integrieren,

Ist der Punkt Motivation.

Ich stelle dir mal vor,

Du sitzt halt jeden Abend auf dem Sofa oder gehst mit einer schlechten Laune zur Arbeit.

Und das geht ja genauso auch um Routinen,

Können nämlich auch Gedanken und Gefühle sein.

Wir können jeden Tag schlecht gelaunt aufstehen.

Und du sagst,

Ich habe eigentlich kein Bedürfnis,

Das zu verändern.

Ich muss daran nichts ändern.

Oder du bist unzufrieden darüber,

Aber du weißt überhaupt nicht,

Wo du lang gehst.

Dann fehlt dir dein Ziel.

Das heißt,

Das Allerwichtigste,

Um eine neue Routine zu integrieren,

Ist dein Ziel.

Warum möchtest du zehn Kilo verlieren?

Warum möchtest du weniger Zucker essen?

Warum möchtest du abends nicht mehr nur Netflixen?

Warum möchtest du morgens energetisierter aufwachen?

Warum möchtest du länger schlafen?

Frag dich immer,

Warum.

Was ist das,

Was du erreichen möchtest?

Und vor allem,

Wie möchtest du dich dabei fühlen,

Wenn du das Ziel erreicht hast?

Und das Ziel erreichen muss nicht bedeuten,

Ich habe jetzt einen 10-Tage-Yoga-Kurs gemacht und dann war's es auch für dieses Jahr,

Sondern was schenkt mir diese neue Routine als Gefühl?

Und wenn du dir klar wirst,

Welches Gefühl du dabei haben wirst und wie du dich,

Oder bei einem bestimmten Ziel,

Was auch einen gewissen Endpunkt hat,

Wie du dich dann fühlen würdest,

Wenn du es erreicht hättest,

Dann hast du eine ganz andere Motivation,

Als nur zu sagen,

Ich möchte zehn Kilo abnehmen.

Was hilft dir denn das?

Du fühlst dich leichter,

Du fühlst dich voller Energie,

Du fühlst dich vielleicht selbstbewusster,

Etc.

Das Ziel ist nicht,

Zehn Kilo abzunehmen,

Das Ziel ist das Gefühl.

Und wenn du jetzt konkret bist,

Dann schreib dir das mal genau auf,

Was dein Ziel ist.

Und was zum Beispiel nicht richtig ist,

Ist,

Wenn du sagst,

Ich möchte meditieren lernen.

Da ist kein Zeitpunkt dabei,

Da ist,

Also sei auch konkret,

Wir nehmen auch gern Zahlen mit rein,

Da ist kein Zeitpunkt dabei,

Was ist,

Wann habe ich denn Meditation gelernt?

Nach,

Wann haben wir,

Was haben wir,

2001,

Nach fünf Jahren Meditation,

Würde ich sagen sechs,

Fünf Tage die Woche,

Kann ich immer noch sagen,

Ich bin immer noch ein Schüler und ich werde wahrscheinlich meine nächsten 50 Jahre ein Schüler der Meditation bleiben.

Aber es geht darum,

Das Ziel so zu formulieren,

Wie zum Beispiel,

Ich möchte fünfmal die Woche,

Fünf bis zehn Minuten am Tag meditieren,

Um mich ruhiger,

Gelassener und zuversichtlicher zu fühlen.

Das gleiche kannst du für Yoga oder für Bewegung nehmen,

Nicht,

Ich möchte einmal in der Woche Sport machen,

Ich möchte dreimal in der Woche mich bewegen,

Um mich leichter,

Agiler,

Gesünder zu fühlen oder mich mehr wohl zu fühlen.

Der nächste Punkt,

Wenn du dein Ziel hast,

Ist ganz wichtig,

Dass du nicht mit zehn Dingen auf einmal startest.

Das geht nicht,

Weil,

Stell dir wieder vor,

Unser Gehirn kriegt auf einmal,

Ja,

In einer Woche den Impuls Klavier spielen lernen,

Eine neue Sprache lernen,

Auf einmal fangen wir noch eine gesunde Kochroutine an,

Also Essen nur noch gesund,

Fünf Minuten Meditation am Morgen und dann noch jeden Tag eine halbe Stunde Yoga.

Wenn wir jetzt überlegen,

Dass da im Dschungel zig kleine,

Neue Mini-Synapsen gebaut werden,

Nach einer Woche sage ich schon,

Boah,

Ist das viel in meinem Gehirn,

Alles,

Jetzt habe ich doch noch die ganzen alten Sachen,

Die finde ich viel cooler und dann fällt das Erste weg,

Das Zweite weg,

Das Dritte weg,

Das Vierte weg.

Wir brauchen rund 45 Tage,

Bis sich eine Routine gefestigt hat und diese 45 Tage mit maximal,

Ich sage aus meiner Erfahrung,

Maximal zwei Dinge.

Also am besten eine größere Sache,

Alles was zum Beispiel tägliche Routinen sind,

Würde ich sagen,

Eine Sache pro Monat integrieren und dann die nächste im nächsten Monat.

Also ich würde mir auf alle Fälle ein Jahres- oder ein Sechsmonatsplan machen und so,

Dass du wirklich immer eine neue Sache am Anfang oder Mitte des Monats startest,

Um letztendlich dann auch dran zu bleiben,

Weil das ist das Allerwichtigste und das ist auch eines der größten Fehler,

Die die meisten machen,

Es sind zu viele neue Dinge in einer zu kurzen Zeit,

Deswegen sind die Fitnessstudios auch ab März wieder leer.

Gut,

Dieses Jahr ist alles ein bisschen anders,

Aber sei es Fitnessstudios,

Sei es,

Ob du es machst oder nicht,

Das ist ja letztendlich der Outcome oder der Outcome der Sache.

Das heißt,

Integriere maximal eine Sache oder zwei Sachen im Monat.

Also zum Beispiel morgens fünf Minuten Meditation und abends Dankbarkeitsjournal zu schreiben oder dreimal die Woche eine Stunde oder 30 Minuten Yoga und fünf Minuten Meditation.

Oder du fängst an mit,

Du lässt erstmal Zucker weg und fünf Minuten Meditation.

Also das ist so machbar,

Würde ich sagen,

Aber alles was darüber hinaus ist,

Ist zu viel,

Auch wenn die Motivation gerade da ist,

Aber wir müssen dranbleiben.

Deswegen,

Es ist nie nur der Jahresanfang,

In dem wir neue Routinen integrieren können,

Deswegen macht ihr einen Plan.

So,

Was hilft dann überhaupt an diesem Dranbleiben?

Zum einen ist der Ort wichtig,

Das heißt,

Also wenn wir immer den gleichen Ort für eine bestimmte Sache nutzen,

Also sei es der Sportort oder der Meditationsort oder wenn ich zum Beispiel Zucker weglassen möchte,

Dass ich dann eine gewisse Routine mache,

Wie ich hier durch den Supermarkt laufe,

Also wie am Ort oder dass ich eben zu einem ganz bestimmten Mindset auch in den Supermarkt gehe und nachmittags vielleicht auch den Ort mal wechsle,

Anstatt zu den Süßigkeiten zu greifen,

Einmal am Block zu laufen.

Der Ort sollte immer der gleiche sein,

Sodass ich auch wiederum so eine Routine festigen kann im Gehirn.

Also was ich zum Beispiel abends mache,

Gerade auch für alle,

Die jetzt gerade im Homeoffice sind,

Wir haben natürlich jetzt nicht so viele Ortswechsel,

Deswegen konnten wir früher viel besser von der Arbeit,

Dem Arbeitsplatz,

Zuhause ist Zuhause,

Schalten.

Jetzt sind wir alle zu Hause und es gibt halt den Arbeitstisch und potenziell ist der Arbeitstisch auch der Esstisch.

Worst case.

Aber wird bei vielen wahrscheinlich so sein,

Das heißt,

Zum einen hilft dann Platzwechsel oder was ich zum Beispiel mache ist,

Dass ich entweder mir eine Kerze anmache oder zum Beispiel auch einen gewissen Duft,

Ich nutze natürlich gerne auch Räucherstäbchen,

Dass ich einmal um den Laptop rumgehe,

Mich woanders hinsetze zum Essen und auch einmal mit dem Räucherstäbchen rüber.

Das ist für mich wie so ein Anker im Kopf,

Der sagt,

Jetzt ist die Arbeit vorbei.

Also ich habe auch einen Arbeitsplatz,

Aber trotzdem sehe ich den Arbeitsplatz von meinem Sofa aus.

Das ist sehr hilfreich und natürlich auch sowas wie,

Wenn ich weiß,

Ich möchte morgens jetzt was integrieren,

Dann leg dir deine Sachen schon bereit,

Also Yogamatte,

Meditationsplatz,

Deine Klamotten dafür,

Für die Joggingrunde,

Sodass da auch nicht groß das Gehirn funktionieren kann,

Sondern einfach morgens machen und dir diese Zeit dafür nehmen.

Die Uhrzeit ist auch wichtig,

Das heißt,

Also du kannst dir,

Das ist diese Übung,

Die ich auch schon mal noch in dem kostenlosen Kurs erwähnt habe,

Du kannst dir einfach mal analysieren,

Wann du auch diese freien Zeiten hast,

Dafür gerne das Workbook runterladen oder dir einfach einen 24-Stunden-Uhr malen und gucken,

Welche Uhrzeit für was nutzt du eigentlich gerade und wo hast du freie Zeit oder was kannst du ersetzen.

Und dann halte dich erst mal an eine Zeit.

Das kann morgens sein,

Es kann zur Mittagspause sein,

Es kann abends sein,

Sage ich mal von diesen normalen klassischen Routinen her und dann bleibe auch bei dieser Zeit.

Mach es immer zu dieser Zeit,

Damit auch wieder eine Routine kommen kann und fühle mal in dich hinein,

Wann es für dich besser ist.

Ich schreibe abends das Dankbarkeitsjournal und meditiere meistens abends um 10-15 Minuten.

Ich mache am liebsten Morgens Yoga,

Wenn ich es morgens nicht hinkriege,

Mache ich es abends.

Also dadurch,

Dass es bei mir schon so eine tiefe Routine ist,

Kann ich da auch ein bisschen der Zeit variieren,

Aber ich würde es immer empfehlen,

Zu der fixen Zeit zu machen.

Ich stehe morgens auf,

Ich trinke immer ein Glas heißes Wasser oder warmes Wasser oder Zitronenwasser und meditiere meistens noch eine Runde,

Aber meistens bewege ich mich eigentlich auch davor und meditiere dann und starte dann mit der Arbeit,

Esse dann nochmal ein Porridge.

Also ich gucke,

Dass ich morgens sehr gesund in den Tag starte.

Und wenn ich dann abends mein Dankbarkeitsjournal zum Beispiel schreibe,

Dann schaue ich,

Dass ich so eine halbe Stunde,

Stunde vor,

Bevor ich ins Bett gehe,

Dann in meine Routine komme.

Ich schaue auch mal Netflix,

Ich kann mich da auch sehr leicht hingeben,

Wenn ich eine gute Serie gefunden habe,

Dass ich dann eine Stunde vorher,

Eine Dreiviertelstunde vorher,

Dann auch mein Laptop zumache,

Nochmal fünf Seiten in einem Buch lese,

Mein Dankbarkeitsjournal schreibe,

Also drei Dinge,

Für die ich heute dankbar war und auch drei Dinge,

Die mich glücklich gemacht haben an dem Tag.

Ist auch nochmal ganz wichtig,

Dass wir bemerken wieder so kleine Glücksmomente,

Um wieder eine höhere Zufriedenheit im Leben zu erreichen.

Das kann zum Beispiel für dein Ziel der Zufriedenheit helfen.

Ich meditiere rund nochmal so zehn Minuten,

Mache es mir gemütlich und alles,

Was Instagram,

Fernsehen etc.

Ist,

Hat bei mir zum Beispiel auch nichts im Schlafzimmer zu suchen,

Das wird alles wirklich dann im Wohnzimmer abgeschlossen und das Schlafzimmer ist nur zum Schlafen da.

Und dort dann auch wirklich die rund siebeneinhalb,

Acht Stunden durchschlafen können,

Um dann am nächsten Morgen und auch im Dunkeln natürlich und in einem kühlen Raum,

Um dann am nächsten Morgen wieder mit Energie aufstehen zu können.

Und da versuche ich auch immer als erstes einen positiven Gedanken zu denken.

Mache erst mal das Fenster auf,

Klopfe mich ab,

Um meine Meridiane zu aktivieren und dann gehe ich ins Bad.

Das sind jetzt so meine groben Morgens- und Abendsroutinen.

Und sollte ich mal gestresst sein,

Dann meditiere ich auch mal tagsüber und schaue,

Dass ich mich auf alle Fälle einmal am Tag bewegt habe.

Also abends noch in einem Tanzkurs oder so mitzumachen,

Mindestens Yoga gemacht zu haben.

Ich fühle mich dann mehr wohl,

Ich fühle mich gesünder,

Ich fühle mich beweglicher,

Geschmeidiger,

Energetisierter,

Zufriedener,

Glücklicher.

Also sind alles ganz viele Punkte,

Die auch die Bewegung für mich ist.

Und auch einmal am Tag rausgehen ist auch ganz wichtig.

Gerade jetzt in diesen Homeoffice-Zeiten,

Auch wenn es Winter ist.

Wir brauchen das Licht,

Wir brauchen die Luft,

Wir brauchen die Energie.

Diese Heizungsluft ist ja nicht gesund und das hilft uns letztendlich hier wieder mehr in so eine Routine zu kommen.

Die letzten Tipps noch für dich.

Mach dir also einen Monatsplan und dann würde ich sagen,

Ersetze,

Jetzt kommen die Themen ersetze,

Netflix mit fünf Seiten in einem Buch lesen oder mit schlafen.

Fastfood mit gesundem,

Selbstgekochten Essen.

Ersetze Fernsehen mit Yoga,

Bewegung,

Sport,

Tanzen,

Eine neue Fähigkeit lernen,

Sprache,

Instrument.

Ersetze toxische Freunde mit Menschen,

Die dich inspirieren,

Also Mentoren zum Beispiel oder Menschen,

Die dich inspirieren.

Ersetze Beschweren und negatives Denken mit Dankbarkeit,

Zum Beispiel dem Dankbarkeitstagebuch.

Selbstsabotage und Kritik mit einem Erfolgstagebuch oder ein Glücklichkeitstagebuch.

Auf was bist du heute stolz?

Beschuldigungen an andere,

Jeder ist anders oder alle anderen sind schuld,

Mit Eigenverantwortung und das jegliche über Denken mit Machen.

Du wolltest schon immer mal eine Sprache lernen,

Du wolltest eine neue Sportart lernen,

Du wolltest dich mit anderen Menschen verbinden,

Philosophiekurs lernen etc.

Machen,

Fang an,

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt und der richtige Zeitpunkt wartet auch nie auf dich.

Ich wünsche dir jetzt einen tollen Start ins neue Jahr,

Alles Liebe und bis ganz bald oder nächste Woche.

Deine Pia.

Tschüss!

Treffen Sie Ihren Lehrer

4.5 (19)

Neueste Bewertungen

Susanne

March 29, 2024

Super erklärt 🙏🍀 danke Jetzt liegt es an mir

Steff

February 8, 2021

Hilfreich Lern- und Umstellungsprozesse zu verstehen um einen Weg zu finden es sich “und seinem gewohnheits-eingetrotteten Gehirn“ bestmöglich neue wohltuende Dinge beizubringen und neue positive Gewohnheiten zu etablieren, alte Strukturen und wahrlich Denkmuster zu durchbrechen und damit zu ersetzen, was wir eigentlich wollen. Danke für die nachvollziehbaren Erklärungen und tollen Tipps, besonders “Aha“ hats bei mir gemacht als du über die Überforderung von “zu viel in kurzer Zeit“ sprachst. Ich will auch immer schnell alles gleichzeitig und bin dann enttäuscht von mir und fühle mich schlecht, dass ich mich nicht genug angestrengt hätte. Um mir diesen eigenen Druck zu nehmen würde ich gern dranbleiben und von dem superklingenden Mailprogramm zehren! Tausend Dank für deine wertvolle Zeit und guten Tipps.

© 2026 Pia Baur. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else