
Einstieg in die Mantra Meditation
Diese Meditation erklärt die Grundlagen der Mantra-Meditation. Woher kommt der Begriff Mantra? Wie meditiert man mit einem Mantra? Wofür ist ein Mantra gut? Was macht man, wenn Gedanken auftauchen? Im Anschluss meditieren wir gemeinsam mit dem Mantra Aham Prema.
Transkription
Hallo,
Hier spricht Rabea von Sweet Vitam und ich freue mich,
Dass wir heute zusammen meditieren.
Nimm einen tiefen Atemzug,
Mach es dir gemütlich.
Finde einen bequemen Sitz oder lege dich hin.
Dein Körper darf sich entspannen.
Lockere deine Schultern,
Entspanne deinen Kiefer und deine Stirn.
Zusammen atmen wir tief in den Bauch ein und wieder aus.
Noch einmal ein und aus.
Heute möchte ich dir die Meditation mit einem Mantra nahe bringen und natürlich auch zusammen mit dir mit einem Mantra meditieren.
Mantra ist ein Begriff aus dem Sanskrit und besteht aus zwei Teilen,
Man und tra.
Man bedeutet so viel wie Geist,
Verstand und tra,
Instrument oder Vehikel.
Ein Mantra ist also ein Instrument für unseren Verstand.
Es hilft uns,
Den ewigen Gedankenstrom zu unterbrechen und so Zugang zu Ruhe und Stille zu finden.
Da es nicht möglich ist,
Für längere Zeit keine Gedanken zu haben,
Nutzen wir das Mantra als Anker in der Meditation.
Darauf richten wir also unsere Aufmerksamkeit.
Und trotzdem werden andere Gedanken in der Meditation auftauchen.
Das ist ganz normal.
Wenn uns das auffällt,
Kehren wir einfach zu unserem Mantra zurück.
So schwingen wir mühelos zwischen unseren Gedanken und unserem Mantra hin und her.
Es gibt unendlich viele verschiedene Mantren.
Manche bestehen nur aus einer Silbe,
Andere aus einem oder mehreren Wörtern,
Bis hin zu ganzen Sätzen und sogar längeren Texten.
Gerade die einsilbigen Mantren auf Sanskrit haben oft keinerlei Bedeutung.
Wir benutzen sie wegen ihrer Vibration,
So zum Beispiel OM.
Andere Mantren haben vielleicht eine Bedeutung oder hatten einmal eine und es kann Freude machen,
Diese herauszufinden oder auch ein stimmiges Mantra für die jeweilige Meditation auszuwählen.
Doch halte dich an der Bedeutung nicht zu sehr fest,
Sonst bist du auf der Verstandesebene unterwegs und genau von der wollen wir uns ja so gut wie möglich mit Hilfe des Mantras entfernen.
Natürlich kannst du auch ein Mantra in einer dir vertrauten Sprache nutzen.
Da darfst du kreativ werden und herausfinden,
Was für dich passt.
So kannst du zum Beispiel eine positive Affirmation wie »Ich bin mutig« oder »Ich bin gut,
So wie ich bin« wählen.
Probiere einfach aus,
Was dir Freude bereitet und dich am besten in die Ruhe führt.
Hier noch ein paar Mantren als Anregung,
Bevor wir gleich zusammen meditieren.
OM,
Die Hymne des Universums,
Ist immer eine gute Wahl,
Denn man sagt,
Dass alle Vibrationen in OM bereits enthalten sind,
So wie Weiß bereits alle Farben des Spektrums enthält.
Andere sogenannte »Klassiker« sind »Soham«,
»Satchidananda«,
»Ahambramasmi« oder auch das etwas längere »Loka Samastha Sukhino Bhavantu«.
Für heute habe ich »Aham Bhrema«,
»Ich bin Liebe«,
Ausgewählt.
Überprüfe noch einmal,
Dass du es gemütlich hast.
Zusammen atmen wir tief in den Bauch ein und wieder aus.
Falls deine Augen noch geöffnet sind,
So schließe sie mit der nächsten Einatmung.
»Aham Bhrema« Wiederhole das Mantra gleichwittig lautlos in deinem Kopf.
Lautlos deshalb,
Weil es dann keine Aktivität im Außen ist und es uns leichter fällt,
Uns mit der Ruhe in uns zu verbinden.
»Aham Bhrema« Sei dabei ganz sanft mit dir.
Es gibt kein richtig oder falsch.
»Aham Bhrema« Wiederhole das Mantra ganz ohne Druck.
Du kannst dir auch gern vorstellen,
Dass du das Mantra hörst,
Dass du dem Mantra zuhörst.
Lass dich einfach darauf ein.
»Aham Bhrema« Es kann sein,
Dass sich das Mantra in der Meditation verändert,
Lauter oder leiser wird,
Durcheinander kommt oder sogar ganz verschwindet.
Alles darf sein.
Auch kommen mit Sicherheit Gedanken auf.
Vielleicht hörst du auch ein Geräusch oder nimmst etwas in deinem Körper wahr.
Wenn du merkst,
Dass du dich von deinem Mantra weit entfernt hast,
Dann komm einfach ganz sanft zurück zu »Aham Bhrema«.
Und wenn du das Klangspiel hörst,
Dann bleib noch ruhig sitzen und halte deine Augen noch geschlossen.
»Aham Bhrema« »Aham Bhrema« Lass uns beginnen.
»Aham Bhrema« »Aham Bhrema« Spür,
Wie sich Ruhe und Stille in deinem Körper ausbreiten.
Atme tief ein und wieder aus.
Noch einmal ein und aus.
Um die Ruhe und Stille zu besiegeln,
Die wir gerade erfahren durften,
Lass uns einmal zusammen »Om« anstimmen,
Die Hymne des Universums.
Nimm dafür einen tiefen Atemzug.
Wenn du magst,
Öffne sanft deine Augen.
Führe deine Handflächen vor deinem Herzen zusammen und neige leicht den Kopf.
Namaste.
Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.
Ich wünsche dir ganz viel Freude,
Neugier und Ruhe beim Ausprobieren verschiedener Mantren.
Egal in welcher Sprache.
Spür einfach in dich hinein und finde heraus,
Was für dich stimmig ist.
Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag.
Bis zum nächsten Mal.
Deine Rabea von Sweet Ritam
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