
Umgang mit Ängsten und Unsicherheit
Diese Meditation kann dich in herausfordernden Situationen unterstützen. Wir nutzen unseren Atem, um uns selbst zu regulieren, und machen dann einen Check-in mit uns selbst: "Was fühlst du dich gerade?" Dies ist eine Einladung, mit allen Gefühlen in Achtsamkeit und Akzeptanz zu sein – ganz gleich ob sie angenehm, unangenehm oder neutral sind. (Angeleitet von Peter Bostelmann)
Transkription
Hallo und willkommen zu dieser Meditation,
Die Dich in schwierigen Zeiten unterstützen kann.
Zunächst mal ist es sehr menschlich,
Sich in schwierigen Situationen manchmal ängstlich,
Überwältigt und hilflos zu fühlen.
Wir können unsere Gedanken und Emotionen nicht kontrollieren und manchmal fühlt es sich an,
Als wäre alles zu viel,
Mit den Gedanken,
Gefühlen und Emotionen,
Die um uns herum kreisen.
Und es braucht Mut,
Diese nicht zu unterdrücken oder zu vermeiden,
Sondern sich schwieriger Emotionen bewusst zu sein und ihnen Raum zu geben.
Denn selbst in diesen herausfordernden Momenten haben wir die Wahl und können unsere Aufmerksamkeit absichtlich auf den Atem lenken.
Und die Konzentration auf dem Atem hilft,
Sich mit sich selbst zu verbinden und sich selbst zu regulieren.
Denn Dein Atem ist immer bei Dir und wenn Du die Aufmerksamkeit auf Deinen Atem lenkst,
Kann dies eine beruhigende Wirkung auf Dein Nervensystem haben.
Lass uns dies nun gemeinsam ausprobieren.
Finde dazu eine Position,
Die sich angenehm anfühlt.
Wenn Du willst,
Kannst Du Deine Augen schließen oder mit einem weichen Fokus vor Dich richten und lasse nun Dein Atem ungehindert fließen.
Atme tief ein,
Gefolgt von einem langen Ausatmen.
Bleibe bei dieser ruhigen Atmung und versuche dabei,
Der Ausatmung etwas mehr Raum zu geben.
Spüre hin,
Wo in Deinem Körper Du die Atmung am lebendigsten wahrnehmen kannst.
Vielleicht an der Nasenspitze oder im Hals,
Vielleicht im Brustraum oder im Bauch,
Der sich bei jedem Einatmen hebt und bei jedem Ausatmen senkt.
Nimm einige tiefe Atemzüge und spüre,
Wo Du die Atmung am lebendigsten wahrnehmen kannst.
Und bringe die Aufmerksamkeit nun zu Deinen Gefühlen.
Versuche ein Wort oder einen Satz zu finden,
Der ausdrückt,
Wie Du Dich gerade fühlst.
Die Gefühle zu benennen ist ein guter Weg,
Um anzuerkennen,
Was in Deinem Körper und Geist vorgeht.
Probiere es aus.
Zum Beispiel,
Ich fühle mich überwältigt,
Oder ich fühle mich ängstlich,
Oder ich fühle mich lebendig.
Was auch immer auftaucht,
Erlaube Dir,
Jedes Gefühl wahrzunehmen.
Es geht Dir nicht darum,
Kognitiv zu verstehen,
Was passiert,
Sondern darum zu spüren,
Wie es sich im Körper anfühlt und wo Du es fühlst.
Kannst Du zulassen,
Dass diese Gefühle jetzt gerade ein Teil Deiner Erfahrung sind?
Ganz gleich,
Ob sie nun angenehm,
Unangenehm oder neutral sind?
Wo in Deinem Körper kannst Du die Gefühle wahrnehmen?
Vielleicht in der Brust,
In den Schultern,
Im Nacken oder in irgendeinem anderen Teil Deines Körpers?
Verbinde Dich mit dem Gefühl in Deinem Körper.
Was geschieht mit dem Gefühl,
Wenn Du es einfach nur so beobachtest?
Verändert es sich?
Wird es stärker,
Schwächer,
Bleibt es gleich?
Versuch das Gefühl,
So wie es ist,
Als Teil Deiner Wahrnehmung zu akzeptieren.
Es ist in Ordnung,
Dieses Gefühl zu haben,
Und es ist in Ordnung,
Das Gefühl auch wieder loszulassen.
Es gibt keine Notwendigkeit,
Es festzuhalten.
Erlaube dem Gefühl,
Weiterzuziehen und kehre nun zum Atem zurück und nutze Deinen Atem als Anker für Deine Aufmerksamkeit.
Lasse den Atem fließen und sei hier,
Genau jetzt,
Atme ein und atme aus,
Und wenn Du immer noch ein starkes Gefühl wahrnimmst,
Kannst Du mit Deiner Hand eine Faust machen und das Gefühl einen Moment lang festhalten und es dann loslassen,
Indem Du Deine Hand langsam öffnest und entspannst.
Komme nun langsam zum Ende und bringe Deine Aufmerksamkeit wieder nach außen.
Öffne sanft die Augen,
Bewege die Finger,
Die Zehen und schau,
Ob es irgendeine andere Bewegung braucht,
Die Dein Körper gerade haben will.
Wenn Du möchtest,
Kannst Du Dich auch etwas dehnen und Du kannst gerne einen Impuls aus dieser Meditation mit in Deinen weiteren Tag nehmen.
Und vielleicht möchtest Du Dir zum Abschluss selber danken,
Für die Zeit,
Die Du Dir für diese Praxis genommen hast.
Dankeschön.
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