
Begegne deiner Angst und bekomme Alles! - Teil 1
In der Welt der Spiritualität und positiver Psychologie ist fast immer ein Grinsen im Gesicht angesagt. Unterm Strich lernst du Techniken, mit denen du dich toll fühlen sollst. Doch wie nachhaltig ist das? Der Weg zum Glück führt nicht über Freude, sondern in der Begegnung mit deiner Angst. Im Teil 1 erläutere ich dir die dahinterliegenden Zusammenhänge und warum das so ist. Dabei tauchen wir tief in die Angstentstehung ein und kommen zur Erkenntnis, warum die Angstbegegnung selbst die Lösung ist.
Transkription
Dein Podcast für Selbsterkenntnis und inneres Wachstum Ich begrüße dich wieder ganz herzlich zu einer neuen Podcast-Folge mit mir,
Mein Name Sascha,
Loslassen befreit.
Die Überschrift heute lautet Begegne deiner Angst und bekomme alles.
Und diesmal wird es in zwei Teilen stattfinden,
Also sprich hier heute in diesem Podcast in Teil 1 erzähle ich dir ein bisschen darüber,
Einfach wie ich zu dieser Idee gekommen bin,
Zu dem Ganzen und ein bisschen mehr Theorie und in einem weiteren Podcast in Teil 2 klären wir dann das Wie,
Also sprich wie man das Ganze üben und durchführen kann.
Und zur Einleitung möchte ich dir noch einen kleinen Hinweis generell geben beziehungsweise was mir so auffällt.
Ich bewege mich ja nun schon eine ganze Weile in dieser Thematik,
Also sprich Spiritualität,
Positive Psychologie,
Motivation,
Alles was dazu gehört,
Mache auch mittlerweile eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
Und ganz klar,
Wenn du solche Medien anschaust,
Bücher,
Seminare,
YouTube Videos,
Ist völlig egal,
Es geht eigentlich immer darum um dieses Grinsen im Gesicht.
Also ist ganz oft so,
Ich schaue auf die ganzen Themen,
Die es da gibt und es geht immer darum,
Wie kriege ich ein geiles Gefühl.
Ich will einfach mich gut fühlen und top drauf sein und und und und das will ich und darum geht es mir eigentlich nur.
Und du kannst verschiedene,
Auch Podcast,
Eigentlich austauschen miteinander.
Es ist immer,
Je nachdem welcher Lehrer dir einfach das beste Gefühl vermitteln kann,
Den wählst du oder der ist gehypt.
Und es geht eigentlich immer nur um dieses,
Ich will mich toll fühlen und alles ist paletti und alles ist super,
Alle lachen und so weiter.
Es geht bis hin zu Satzangs,
Ja wo Mantren gesungen werden,
Alle halten sich in den Händen,
Alle freuen sich,
Tolle Stimmung,
Verbundenheit und das hat auch seine Berechtigung und mir ist auch klar,
Warum die Leute dorthin wollen und das möchten.
Und ja,
Ich will das gar nicht schlecht reden jetzt,
Ich möchte dir nur einen tieferen Blick darauf zeigen,
Denn oft ist es so,
Dass dann im Alltag oder nachdem solche Aktionen vorbei sind,
Nachdem die Menschen diese Videos geschaut haben,
Kommt einfach das nächste Ding im Alltag,
Der nächste Stresspunkt und dann ist wieder alles vorbei.
Sprich dann ist es einfach wieder weg.
Man hat es eingefangen,
Die tolle Stimmung und dann verfliegt es aber wieder.
Und meines Erachtens geht Spiritualität einfach in die Tiefe und die Tiefe bedeutet,
Deinen Blockaden zu begegnen,
Vor allem der Angst.
Darum geht es,
Es geht nicht darum,
Irgendwie ein tolles Gefühl zu haben und natürlich auch nicht darum,
Wenn das tolle Gefühl nun da ist und von alleine entsteht durch die Situation,
Das wegzudrücken.
Auch das nicht.
Du kannst dich natürlich an deinen Emotionen und so weiter erfreuen,
Aber eben auch nicht festhalten und künstlich erzeugen oder dass man die länger haben will,
Als sie eigentlich da sind.
Und meines Erachtens entsteht Entwicklung wirklich nur,
Wenn man gerade die Angst,
Negative Emotionen,
Die wir als negativ bezeichnen,
Eben nicht wegdrücken,
Sondern da bleiben bei diesen negativen Emotionen und sie betrachten und vor allem uns von ihnen erfassen lassen,
Ohne was damit zu machen.
Also sprich,
Der Beobachter sein von dem,
Was entsteht,
Aber eben nicht nur am Rand stehen,
Sondern sich wirklich darauf einlassen.
Das ist auch so ein Thema.
Also nicht nur der Beobachter sein,
Von draußen drauf gucken,
Sondern sich wirklich von diesen ganzen negativen Dingen,
Die hochkommen,
Wenn du dich tief mit dir beschäftigst,
Dich da wirklich reinfallen zu lassen,
Dich damit zu beschäftigen einfach und da wirklich drin zu sein und das eben nicht weghaben zu wollen.
Und das hier wirklich als kleine Idee für den Einstieg,
Worum es geht und meines Erachtens liegt wirklich die größte Entwicklungsstufe für dich in dieser Angst,
In dieser Begegnung mit dir selbst,
In deinen Schattenseiten,
Könnte man auch davon reden.
Und überhaupt mal zum Einblick hier das Ganze zu geben,
Wie denn die Angst überhaupt entsteht bei uns.
Möchte ich mit dir jetzt verschiedene Abschnitte durchgehen?
Es ist meine Theorie,
Wie wir von der Unendlichkeit geboren werden und wie wir als Erwachsener dastehen.
Also diese ganzen Zwischenschritte möchte ich einfach ein bisschen aufbrechen.
Ich möchte damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben oder dass das jetzt die Theorie der ganzen Welt ist.
Darum geht es gar nicht.
Aber vielleicht hilft es dir einfach,
Ein bisschen den Überblick zu haben.
Also wie sehe ich das Ganze?
Man könnte sagen,
Wir werden aus der Unendlichkeit geboren.
Also was ist die Unendlichkeit?
Manche nennen es Gott,
Liebe,
Das Bewusstsein,
Der Nullpunkt,
Das Unsichtbare.
Das sage ich einfach,
Ist der Punkt,
Aus dem alles entsteht.
Und warum das passiert,
Warum wir Menschen geboren werden,
Das steht in den Sternen.
Das kann keiner genau sagen.
Man kann sich eine Theorie darüber machen.
Meines Erachtens hilft es nicht ganz so genau,
Weil es ist einfach ganz spannend,
Auch dieses Mysterium als Mysterium zu belassen.
Es gibt noch verschiedene Eckpunkte,
Wovon man ausgehen kann oder was man beobachten kann.
Und das wäre zum Beispiel,
Es entstehen offensichtlich aus einfachen,
Komplexen Strukturen.
Also das heißt,
Wenn du jetzt Einzeller gesehen hast,
Bis hin zum Menschen,
Also in Richtung der Evolution,
Es geht offensichtlich von einfach zu komplexen Strukturen.
Dann haben wir dieses Ordnungsthema.
Also aus viel Unordnung entsteht offensichtlich Ordnung.
Aus Chaos entsteht Ordnung.
Wenn du das jetzt siehst,
Welche Formen sich gebildet haben,
Tiere,
Pflanzen und so weiter.
Es wird immer komplexer,
Mehr geordneter,
Offensichtlich,
Eben in Richtung der Evolution.
Man kann auch sagen,
Von viel Entropie zu wenig Entropie,
Also von viel Unordnung zu Ordnung hin.
Das kann man hier einfach beobachten.
Und offensichtlich ist es so,
Dass dieses Unsichtbare,
Die Unendlichkeit,
Leben zur Interaktion erschafft.
Also sprich,
Es entstehen irgendwie Dinge,
Die miteinander kommunizieren und interagieren.
So wie in einem riesigen Chatroom.
Und warum das diese Unendlichkeit macht?
Man könnte vielleicht denken,
Einfach um sich selbst zu entwickeln.
Weil wenn du dir jetzt eine Masse vorstellst,
Die interagiert nicht mit sich,
Aber wenn sie sich teilt in verschiedene Bewusstseinseinheiten und diese Bewusstseinseinheiten miteinander umgehen und kommunizieren,
Dann kann diese Bewusstsein an sich auch selbst lernen,
Sich selbst weiter entwickeln,
Erfahrungen sammeln.
Das zum Thema Unendlichkeit,
Das soll es hierfür genügen.
Und diese Unendlichkeit entwickelt sich durch Geschlechtsverkehr,
Klar durch Vereinigung Mann und Frau,
Entsteht ein Embryo.
Und meines Erachtens hat dieser Embryo schon bestimmte Dinge mit sich.
Also es ist die Urform von dem Organismus,
Der dann entsteht.
Und ich denke schon,
Dass ein Embryo verschiedene Gene hat.
Man kann es auch Karma nennen,
Je nachdem.
Also eine bestimmte Wahrscheinlichkeitsverteilung in sich trägt,
Was dann später passieren kann.
Also sprich,
Zum Beispiel ob Krebs oder sonstiges entsteht.
Einfach eine gewisse Wahrscheinlichkeit.
Und diese Wahrscheinlichkeit trägt der Embryo mit sich.
Und ich denke auch,
Dass eine gewisse Charakterfixierung da ist.
Also sprich,
Ob das Kind vielleicht mehr zur Wut neigen wird oder eher ein fröhlicheres Gemüt hat.
Ich denke schon,
Dass da ein bisschen was mit angelegt ist.
Also von der Charakterstruktur,
Von der Charaktergrundstruktur.
Was ich aber auch glaube,
Ist,
Dass dieser Embryo an sich wirklich das perfekte Stadium ist.
Von dem Menschen,
Der sich dann daraus entwickelt.
Und der Organismus hat wirklich in diesem Stadium das perfekte Potenzial für sich.
Mit allen Talenten,
Was daraus entstehen kann.
Und es ist wirklich perfekt.
Also es ist 100 Prozent,
100 Prozent Energie.
Und hier ist alles perfekt.
Und auch hat dieser Embryo trägt schon diese Tendenz zur Entwicklung in sich.
Also er will sich selber erkunden,
Diesen Organismus,
Und interagieren mit anderen und sich gewissermaßen entwickeln.
Meiner Meinung nach trägt es dieser Embryo in sich.
Und hier ist es natürlich so,
Dass bis zur Geburt allerdings der Embryo getragen wird von der Mutter.
Und da können schon verschiedene Schäden entstehen.
Das kann von Ernährung der Fall sein,
Der Mutter.
Bis hin,
Wenn die Mutter sehr viel Stress hat,
Vielleicht auch mit ihrem Partner sich anschreit.
Also Aggressivität und dann solche Schwingungen auf den Embryo mit eingehen.
All das kann da schon zu verschiedenen Schäden führen,
Die sich negativ auswirken können.
Bis hin ins hohe Erwachsenenalter.
Bei der Geburt dieses Embryos,
Also sprich des Babys dann,
Gibt es einen gewissen Punkt.
Denn hier kommt das Baby aus der Mutter heraus und hier passiert zum ersten Mal diese bewusste Trennung von der Einheit weg.
Also davor war das Kind irgendwie verbunden.
Das ist schon klar,
Die unendlich hat sich irgendwie geteilt in Embryo und Mutter.
Aber hier ist es so eine bewusste Trennung.
Und woran ich das festmache,
Ist es,
Dass wenn man das Kind dann einen kleinen Klaps gibt einfach,
Damit man sieht,
Dass es lebt,
Dann schreit dieses Kind.
Und dieser Schrei ist für mich der nackte Ausdruck der Todesangst.
Das Kind kommt in eine ganz komische neue Umgebung und hat einfach richtig Angst.
Es hat Angst vor allem und das ist genau ein ganz wichtiger Punkt,
Weil hier diese Art Angstschleier gebildet wird,
Was die Grundangst darstellt.
Es ist die Todesangst vor der Auslöschung.
Einfach vor allen Dingen,
Die da kommen könnten und jetzt kommen.
Und diese Angstschleier,
Diese Todesangst,
Legt sich über die 100 Prozent Energie und diesen perfekten Potenzial,
Was dieser Embryo hatte,
Wenn es nicht schon gestört wurde durch die Schwangerschaft der Mutter.
Und natürlich auch über diese Unendlichkeit,
Also diese grundsätzliche Liebe,
Gott,
Einheit,
Bewusstsein,
Wie du das nennst.
Darüber legt sich die Angst.
Und wenn das Baby dann einfach jetzt die ersten Erfahrungen in der Welt macht,
Hat es immer nur die Möglichkeit,
Diese Gefühle hemmungslos auszudrücken.
Dieses Baby macht sich noch nicht irgendwie eine Platte,
Wie wir sagen würden.
Soll ich das so sagen oder so?
Sondern das Baby merkt nun diese Angst und fängt an zu schreien,
Dass die Mutter kommen muss und es beruhigen muss.
Das Kind kann ja nicht denken,
Ah Mutti,
Kommt jetzt wohl gleich wieder.
Ich brauche es nicht zu schreien,
Sondern das Kind weiß es alles noch nicht.
Dieses Baby in der U-Form kann nur schreien und wenn alles gut ist,
Dann kann es lachen und es auch zeigen.
Aber das muss es nicht denken.
Es ist einfach da.
Also es macht sich nicht in Gedanken irgendwie komische Gedankenfilme oder Sonstiges.
Es ist praktisch nicht im Kopf,
Sondern es hat keine Bewältigungsstrategien und ist einfach nur da und drückt seine Emotionen aus.
Und der nächste Punkt,
Der ganz wichtig ist,
Ist das Kleinkind ab zwei bis drei Jahren.
Denn ab diesem Zeitpunkt sagt man,
Dass dieses Ich entsteht.
Also der Organismus ist an sich nicht mehr frei,
Sondern er wird eingenommen.
Es wird dieses Ich konzipiert.
Also praktisch die Kopfstimme,
Beziehungsweise diese ganzen Bilder,
Die entstehen dann.
Also das Kind sagt zum Beispiel nicht mehr,
Wenn es Peter heißt,
Peter hat Hunger,
Spricht in der dritten Person über sich,
Sondern ich habe Hunger.
Und ab diesem Punkt entsteht nicht nur das Ich,
Sondern das Kind merkt auch die Macht der Gedanken.
Durch die Macht der Gedanken kann das Kind sich von seinen sehr diffusen Gefühlen abspalten,
Weil Gedanken sind sehr klar und präzise und das Kind muss nicht mehr gewissermaßen diesen Dingen unterliegen,
Sondern kann Bewältigungsstrategien entwickeln.
Und natürlich ist es auch so,
Dass das Ganze zur Gefühlsabwehr dient und dass es dem Kind irgendwo gefällt.
Und so wächst das Kind auf in seiner Umwelt.
Konditionierungen treten an das Kind heran.
Die Eltern erziehen es auf eine ganz bestimmte Weise und diese Gefühlsabwehr wird natürlich noch befeuert,
Weil die Eltern es auch nicht anders wissen.
Sprich wir als Erwachsene und Elternteile sind auch die ganze Zeit überwiegend in unserem Kopf und wenn wir das Kind erziehen,
Dann ist es ganz oft so,
Wenn das Kind wütend ist,
Dann kommen wir und sagen,
Ah ist nicht so schlimm oder probieren das Kind sofort aufzumuntern.
Also sprich das Kind kann nicht wirklich dem Gefühl Raum geben,
Weil entweder wollen wir als Erwachsene das Gefühl auch gar nicht fühlen,
Wir wollen es nicht da haben,
Wir wollen es weg haben,
Weil wir uns selber gar nicht so fühlen wollen.
Obwohl die Wut und so weiter,
Diese negativen Gefühle überhaupt nicht schlimm sind.
Ganz im Gegenteil,
Wut hat eine sehr schöne Energie.
Plus die Handlungen,
Die daraus erfolgen,
Die können schlimm sein.
Und so lernen wir dem Kind eben ab wütend zu sein,
Zum Beispiel,
Dass es nicht wütend sein darf,
Dass es brav sein muss,
Dass es schön horchen muss.
Und genau solche Strategien lernt das Kind dann auch Grundüberzeugung,
Zum Beispiel,
Wenn das Kind einfach kreativ ist und kommt dann zur Mutti und sagt,
Guck mal hier,
Ich habe was Schönes gebaut,
Guck dir das mal an.
Dann winkt die Mutti vielleicht ab und sagt,
Ah lass mich jetzt in Ruhe.
Dann lernt das Kind für sich,
Ah ok,
Ich darf offensichtlich nicht kreativ sein,
Weil ansonsten liebt mich Mutti nicht mehr.
Und natürlich sehen wir als Erwachsener solche Strategien gar nicht an,
Weil der Alltag einfach so hektisch ist.
Aber das Kind nimmt es so mit.
Und das Kind nimmt es so mit,
Weil es hat ohne die Eltern keine Chance.
Wenn es nicht die Liebe der Eltern bekommt,
Dann wird es ausgeschlossen und als Kind bedeutet das der Tod.
Das Kind kann dann nicht denken,
Ah ich werde vom Jugendamt aufgenommen und so weiter und so fort,
Sondern wenn die Eltern mich nicht mögen,
Denkt das Kind,
Dann sterbe ich.
Und hier entstehen auch solche Dinge wie Selbstwertgefühl.
Auch ein ganz großes Thema.
An sich ist der Mensch einfach nur da,
Mit ich bin.
Und nach der Aussage ich bin,
Braucht überhaupt gar nichts mehr zu kommen.
Sondern einfach,
Dass du als Mensch da bist,
Genügt so 100 Prozent,
Um diesen Selbstwert zu haben.
Gewissermaßen sage ich sogar,
Es gibt an sich diesen Selbstwert gar nicht.
Dieser Selbstwert ist eingebildet in dem Sinne,
Dass wir denken,
Dass unser Wert überhaupt von irgendetwas abhängen würde.
Aber einfach indem wir geboren sind und da sind,
Reicht das,
Um da zu sein.
Und um 100 Prozent erfüllt zu sein.
Aber wir setzen nach diesem ich bin immer ein Weil dran oder eine bestimmte Bedingung,
Was eben gar nicht so ist.
Doch wir sehen das so und genau solche Grundsteine werden in der Erziehung gelegt.
Und so entwickelt sich dieses Kleinkind eben bis es sechs bis sieben Jahre alt ist.
Und da kann man dann sagen,
Das ist der fertige Mensch.
Natürlich lernen wir dann auch Fähigkeiten und so weiter dazu.
Bloß man sagt wirklich,
Sechs bis sieben Jahre ist der Mensch fertig.
Dort sind die Werte angelegt.
Und auf die sich der Erwachsene,
Wenn es mal schief läuft,
Auch zurück besinnen kann.
Also wie ein Notfallprogramm,
Dass er da reinfallen kann.
Hier sind die Charakterstrategien angelegt und die wirken und auch schon sehr unbewusst.
Also das bekommen wir dort in der Regel dann gar nicht mehr mit.
Und hierzulande heißt es auch,
Wenn das Kind sechs bis sieben Jahre ist,
Ist die größte Grundüberzeugung von dem Kind,
Ich will möglichst viele gute Gefühle haben und möglichst wenig schlechte Gefühle.
Das ist diese Grundüberzeugung,
Die eigentlich hier in der Gesellschaft so da ist.
Was bedeutet das?
Die Abwandlung davon heißt dann,
Dass die Jagd nach entsprechenden Situationen und materiellen Dingen anfängt,
Um einfach diese guten Gefühle zu erzeugen und möglichst wenig diese negativen Gefühle zu haben.
Und da beginnt auch schon diese Dauerschleife.
Sprich das Kind sucht sich passende Freunde und Situationen,
Alles aus.
Hobbys,
Einfach um diese guten Gefühle zu haben.
Es hat es auch nicht anders gelernt,
Es kann auch nichts dafür.
Also es trägt jetzt keine Schuld,
Aber es ist in diesem Kreislauf einfach schon mit drin.
Und das krasseste ist meiner Meinung nach,
Dass wir Erwachsenen nicht mal merken,
Dass wir immer auf der Suche nach irgendwelchen Dingen sind,
Meinetwegen auch nach dem Sinn des Lebens und überhaupt nicht merken,
Dass das nur darum geht,
Dass wir diese Gefühle wollen.
Wir wollen diese Liebe und diese Einheit fühlen und spüren und merken es noch gar nicht,
Dass wir diese Ausrichtung nach außen haben und einfach nur diese Gefühle haben wollen.
Und wenn zum Beispiel der Partner jetzt einfach nicht mehr dieses Gefühl auslöst,
Dann ich liebe ihn nicht mehr und ich suche mir den Nächsten und dann kommt der Nächste und ja,
Du siehst,
Es ist eine tragische Schleife.
Aber hier zu Lande ist es eben so,
Dass es dort schon anfängt und diese Kinder diese tiefe Grundüberzeugung drin haben.
Und wie sieht es jetzt als Erwachsener aus?
Also sprich,
Das Kind ist sechs bis sieben Jahre fertig,
Erlebt verschiedene Dinge,
Geht eben dieser Grundüberzeugung nach.
Also sprich,
Ich will mich gut fühlen,
Ganz oft.
Und als Erwachsener ist das dann der Höhepunkt.
So läuft in der Regel das ganze Leben ab,
Wenn man das irgendwann nicht hinterschaut.
Das heißt,
Wir haben viele Strategien zur Angstreduzierung entwickelt,
Möchten es uns häufig bequem einrichten.
Die Suche im Außen steigt fortwährend.
Ich kenne das auch von mir.
Was habe ich nicht alles für Ausbildung gemacht und Bücher gelesen,
Ideen verfolgt und eigentlich wollte ich nur dieses Glücksgefühl irgendwie haben.
Und wir sind danach bestrebt fortwährend entweder Wissen uns anzueignen,
Mies ist genug,
Wir wollen materielle Dinge haben,
Die schönste Beziehung und auch die Selbstoptimierung steigt.
In dieser Kultur,
Gerade wenn du dich umschaust,
Da geht auch das ein bisschen hinein,
Was ich am Anfang erwähnt habe.
Also sprich,
Diese ganze positive Psychologie,
Motivation,
Bau dein eigenes Unternehmen auf.
Es ist alles schön und gut,
Aber die meisten Menschen merken gar nicht,
Dass es nur um die Gefühle geht.
Es geht nicht darum,
Dieses geile Unternehmen oder sonstiges aufzubauen,
Sondern es geht nur um das Gefühl.
Wir wollen uns einfach nur so fühlen,
Wenn wir es geschafft haben.
Wir wollen diesen Selbstwert haben,
Inspiration,
Alles.
Aber es geht nicht um das Außen,
Sondern es geht nur darum,
Wie es dann in uns aussieht,
Wenn wir das erreicht haben.
Und so sammeln wir zwar viele Fähigkeiten an,
Also sprich natürlich wir können Instrumente oder sonstiges spielen.
Das ist auch alles schön und gut.
Allerdings haben wir immer weniger Verbundenheit,
Weil gerade in dieser Gesellschaft hier dieses Kopfleben so belohnt wird.
Also sprich,
Wer kognitiv im Gehirn sehr gut ist,
Mit Zahlen umgehen kann.
Es geht viel um Software,
Programmierung,
Technik.
Dort fließt auch das Geld hin,
Weil es wird halt gefragt.
So ist das Leben,
So ist die Gesellschaft.
Ich will auch gar nicht damit jetzt umgehen,
Ob das gut oder schlecht ist,
Weil schau,
Ich kann ja auch diesen Podcast machen und dir das übermitteln.
Ich liebe auch an sich Technik und finde es gut.
Aber so ist die Gesellschaft eben aufgebaut und die Kehrseite davon ist,
Dass wir weniger Verbundenheit haben.
Oft wissen wir gar nicht,
Wie wir fühlen,
Ob wir was fühlen.
Manche haben sich diese Frage noch nie gestellt und um ehrlich zu sein,
Bis vor einem Jahr hätte ich das auch gar nicht beantworten können,
Was ich überhaupt gerade fühle.
Oder was sind Gefühle?
Ist das was Eingebildetes?
Also sprich,
Vor einem Jahr hätte ich das eher im Kopf bearbeitet.
Also sprich,
Mein Gefühl hätte ich benannt durch einen Gedanken,
Den ich habe,
Wie ich mich gerade fühle.
Aber das nur so nebenbei.
Gut,
Jetzt haben wir hier diese ganzen Stadien ein bisschen besprochen.
Und worauf ich hinaus will ist,
Dass diese ganzen Strategien,
Die wir als Erwachsene haben,
Letztendlich darum,
Also dass die sich darum drehen,
Diese Todesangst von Geburt eigentlich aus dem Weg zu gehen.
Und das können wir einfach ein bisschen testen,
Um dich da ein bisschen hinzuführen.
Weil ich bin auch der Meinung,
Dass alle anderen Ängste nur eine Abwandlung davon sind,
Von dieser Todesangst.
Nehmen wir jetzt ein Beispiel.
Meinen Wegen,
Du hast eine Präsentation auf Arbeit.
Oder jeder kann sich noch mal hineinversetzen,
Als er mal ein Gedicht vortragen musste.
Also sprich,
Du musstest vor Menschen mal reden.
Und natürlich kennst du das,
Wenn du diese Angst dabei verspürt hast,
Das Lampenfieber.
Und jetzt denk einfach mal diesen Gedanken weiter,
Oder diese Situation.
Also,
Warum warst du aufgeregt?
Wahrscheinlich,
Dass du dumm dastehst,
Wenn es eine Präsentation im Job ist,
Könnte es sein,
Dass du sie versemmelst.
Aber jetzt hören wir hier nicht auf.
Was würde denn dann weiter passieren?
Im Job zum Beispiel.
Du könntest als nicht mehr angemessen für die Jobposition gelten und gekündigt werden.
Und jetzt denken wir das aber noch mal wieder weiter.
Was bedeutet das?
Was kann dann passieren?
Vielleicht würdest du arbeitslos werden und dein Partner würde dich verlassen.
Was bedeutet das?
Dann würdest du vielleicht im schlimmsten Fall obdachlos werden,
Keine Freunde mehr haben.
Und was würde dann passieren?
Es endet immer im Ähnlichen,
Denn wir haben dieses Bedürfnis einer Horde zu sein.
Also sprich,
Wir haben uns schon immer zusammen gerauft in Gruppen und Nationen und sind in dieser Horde.
Und wenn wir jetzt so tief sinken würden,
Dann würden wir von der Horde ausgeschlossen werden.
Das heißt,
Wir wären nicht mehr ein Teil von der Horde.
Und heute würden wir überleben.
Aber wir haben diesen Instinkt immer noch mit drin.
Weil was bedeutet das?
Früher,
Wenn wir aus der Horde ausgeschlossen wurden,
Dann hieß das,
Wir sterben.
Wir haben keine Nahrung mehr.
Wir können uns nicht mehr verteidigen.
Wir würden sterben.
Und dieser Hortentrieb und dieses Gemeinschaftsgefühl,
Diese ganzen Ängste,
Das ist alles diese Todesangst.
Wir wollen zusammenbleiben.
Wir wollen da nicht hin.
Dann würden wir sterben und könnten sterben.
Und das ist diese Grundangst,
Diese Todesangst.
Was begleitet die?
Es begleitet auch Bodenlosigkeit.
Also dieses Gefühl,
Keinen Halt mehr zu haben.
Einsamkeit.
Mutterseelen alleine im Universum zu schwören.
Niemanden mehr zu haben.
Oder beispielsweise Scham.
Das ist auch ein gewisser gewissermaßen eine Angst davon.
Einfach nur eine Abwandlung.
Du kannst es einfach mal für dich untersuchen.
Welche Ängste du so kennst für dich.
Und das immer mal wieder auf diese Grundangst zurückzuführen.
Oder ob du da auch so diese Bilanz ziehen kannst.
Das ist eigentlich immer nur eine Abwandlung von dieser grundsätzlichen Todesangst.
Und jetzt wieder überhaupt diesen Zusammenhang mit unserer Überschrift zu bekommen.
Also begegnet der Angst.
Und jetzt ist mittlerweile klar,
Welche Angst gemeint ist.
Es ist diese Todesangst,
Diese existenzielle Grundangst.
Und bekomme alles.
Ich hatte das vorhin schon erwähnt.
Wenn wir vor der Geburt einfach schauen,
Ist der Embryo einfach perfekt angelegt.
Also wie in einem Samenkorn.
Da ist perfekt alles schon drin.
Das heißt,
In diesem Stadium weiß der Organismus von sich aus,
Was er macht.
Da braucht es nicht diese Kopfstimme und die irgendwie diesen Organismus großartig lenkt.
Oder sagt,
Oh soll ich jetzt das machen und hier.
Und hoffentlich mache ich das nicht falsch.
Oh Mann,
Ich grüble.
Was soll ich nur tun?
All das braucht der Organismus eigentlich nicht,
Sondern er hat eine intuitive Lenkung.
Und wenn wir dieser Todesangst begegnen bzw.
Uns da heran pirschen und auch wenn es nicht komplett ist,
Sondern einfach uns mit diesen Ängsten beschäftigen und diese Ängste fühlen,
Dann können wir einerseits wieder in den Genuss dieses Organismus kommen.
Das heißt,
Diese pure Intuition von vollem Herzen ausleben können.
Dort ist alles da.
100 Prozent Energie.
Und dafür brauchen wir nichts zu tun.
Also sprich,
Wir haben einmal diese Möglichkeit voller Inspiration und Lebendigkeit da zu sein,
Ohne uns ständig einen Kopf machen zu müssen.
Einmal das.
Und wenn wir noch tiefer gehen,
Sprich zur Unendlichkeit.
Wir haben hier die Möglichkeit der Unendlichkeit zu begegnen,
Die Unendlichkeit zu erfahren.
Und das bedeutet auch diesen Egotod.
Man kann es auch sagen,
Aufwachen,
Erleuchtung.
Aber man kann auch gewissermaßen ein paar Sonnenstrahlen davon genießen.
Für manche ist das Aufwachen oder die Erleuchtung die größte Bestrebung,
Die es eben so gibt.
Aber es muss auch nicht im vollen Maße sein,
Dass du da herantreten kannst.
Also sprich,
Dass du diese Verbundenheit auch so mitbekommen kannst,
Auch wenn es nicht permanent ist.
Aber das geht.
Und das ist im Prinzip alles,
Was der Mensch will im tiefsten Sinne.
Er will diese Liebe,
Verbundenheit,
Diese bedingungslose Liebe,
Dass er das einfach ist.
Er will einfach sein im tiefsten Wesen.
Bloß gewissermaßen wird diese Liebe oder diese Sehnsucht falsch verstanden oder der Mensch weiß sich auch nicht besser zu erhelfen in Minderwertigkeitsgefühle.
Also minderwertige Gefühle in dem Sinne,
Dass der Mensch Euphorie will,
Zum Beispiel Freude.
Er denkt,
Oh diese Freude,
Ich atme schnell und alles ist toll und hoffentlich halte ich möglichst lange diese Freude irgendwie fest.
Und er denkt,
Dass das diese Erfüllung ist.
Aber die Erfüllung,
Die geht viel tiefer.
Das ist nicht nur eine Freude,
Die da ist und die man künstlich probiert herzuzaubern oder länger zu behalten.
Es geht viel tiefer.
Einmal das und das will der Mensch ja diese guten Gefühle und er will natürlich auch,
Dass der Organismus einfach lebt.
Er will nicht ständig darüber nachdenken,
Oh muss ich jetzt das machen und jetzt muss ich mich schlecht fühlen,
Sondern er will einfach da sein.
Natürlich gibt es Wünsche und Visionen und das ist aber alles angelegt in dir,
Was du folgst und was nicht.
Aber es ist alles so weit verdreht,
Dass wir es überhaupt nicht mehr mitbekommen.
Und das ist alles,
Was der Mensch will.
Aber wie bekommst du das,
Nur wenn du dieser Angst begegnest.
Nur dann.
Und was hier auch wirklich ganz klar wird,
Dass du an sich gar nichts bekommst.
Wir denken immer im Leben,
Wir müssen uns abrackern,
Um immer irgendwas zu bekommen.
Wir sind immer auf irgendetwas gerichtet.
Wir sind immer darauf gerichtet,
Um irgendwas zu bekommen.
Wir denken,
Wir müssen irgendetwas nehmen und dann werden wir besser,
Sodass wir irgendetwas zu uns hinzufügen müssen.
Und so lebt diese ganze Gesellschaft.
Natürlich ist auch dieser ganze Konsum darauf aufgebaut,
Aber das stimmt nicht.
Im tiefsten Kern hast du alles.
Deine Talente und so weiter und so fort.
Inspiration,
Energie,
Das ist alles da,
Aber es ist verdeckt von unseren ganzen Strategien,
Die wir eben zur Angstreduzierung angelegt haben.
Und das macht es einfach so spannend,
Dieses Thema,
Weil du nicht wirklich Neues lernen musst.
Du musst nichts mehr bekommen,
Sondern es ist eben alles da.
Das möchte ich dir hier in diesem Teil einfach mit auf den Weg geben.
Reflektiere das einfach noch mal ein bisschen für dich und überlege,
Ob da etwas dran sein könnte und vor allem überlege,
Wo du der Angst ausweichst und wo willst du künstliche Emotionen,
Also gute Emotionen einfach haben und wo hältst du sie künstlich hoch und mit was?
Vergegenwärtige dir das einfach mal ein bisschen.
Dazu sollte jetzt dieser erste Teil dir erstmal dienen.
Harder Tobak,
Ich kann es mir vorstellen.
Im zweiten Teil zeige ich dir dann,
Wie wir uns diesen Ängsten nähern können.
Und keine Angst,
Du musst jetzt kein Bungee Jumping machen und so weiter und so fort.
Es geht in eine andere Richtung,
Denn auch hier versuchen da manche Menschen immer im Außen irgendwelche Situationen zu erzwingen,
Wo diese Angst herkommt.
Keine Angst,
Die Blockierungen in dir,
Die können von ganz alleine hochkommen und fliehen und die Energie verlieren,
Dass sie dich nicht mal bestimmen.
Die Übungen dazu,
Die gebe ich dir dann im zweiten Teil,
Also sprich im nächsten Podcast mit.
Wenn du Fragen hast dazu,
Schreib mir einfach,
Kontaktiere mich,
Möglichkeiten gibt es genug.
Ich freue mich,
Dich im nächsten Podcast wieder begrüßen zu können.
Bis dahin.
Tschüssi.
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