
Atme – und gehe Deinen Weg
by Vilas Turske
Eine Atmung führt erst in die Stille. Dann, ohne die bedrängenden Gedanken, werdet ihr zur inneren Essenz vordringen. Vertrauen und geschehen lassen. Eine Meditation, die Euch immer wieder auf dem direkten Weg zu Eurem wahren Selbst führen kann.
Transkription
Ich möchte euch bitten,
Einen komfortablen Sitz einzunehmen.
Wir versuchen in diesem Moment erst wieder unsere Basis zu etablieren,
Erleben uns also sitzend und geerdet und gehen dann nach innen,
Um die innere Basis zu etablieren.
Das ist,
Unseren Atemrhythmus zu erfahren und mit ihm zu sein,
Ihn anzunehmen,
Wie er ist.
Wir beobachten uns,
Wie der Atem fließt,
Wie er kommt,
Wie er geht,
Ohne ihn in irgendeiner Weise manipulieren zu wollen.
Und um mit den Gedanken umzugehen,
Können wir uns wieder sagen,
Ich beobachte mich,
Wie ich einatme.
Und wenn dieser Satz zu lang ist für die Einatmung,
Weil wir kürzer atmen,
Dann einfach ich atme ein.
Also ganz bewusst das,
Was wir uns sagen,
Der Atemlänge anpassen.
Das ist ein inneres,
Mit dem ganzen Körper auf Empfang gehen.
Also wir gehen ganz bewusst weg von der Idee,
Dass wir etwas tun müssen.
Wir gehen an den Ort,
Wo wir uns sehr wohl fühlen mit der Idee,
Dass wir die Dinge geschehen lassen.
Beobachte mich,
Wie ich einatme.
Beobachte mich,
Wie ich ausatme.
Und dieses den Atem beobachten,
Ist ein ganz bewusstes in der Gegenwart sein.
Dort verweilen,
Wo wir in diesem Moment sind,
Zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Ich beobachte mich,
Wie ich einatme.
Stille.
Ich beobachte mich,
Wie ich ausatme.
Stille.
Bin in dem Moment,
Der zählt,
Der für mich wichtig ist.
Ich bin jetzt.
Dieses Jetzt,
Ein Ort jenseits von Begrenzungen,
Jenseits von Zeit,
Jenseits von Raum.
Und wenn wir uns dieses Jetzt ganz genau anschauen,
Ist es ein Moment,
Der nie aufhört.
Ich kann immer bewusst im Jetzt sein.
Endlos.
Ewig.
Beobachte mich,
Wie ich einatme.
Beobachte mich,
Wie ich ausatme.
Und bin.
Und bin.
Ich bin.
Ganz bewusst wollen wir in diesem Moment verweilen und deshalb müssen wir die Erinnerungen an die Vergangenheit,
Das,
Was uns hier hingeführt hat,
Ganz bewusst gehen lassen.
Im Jetzt sein heißt,
Die Vergangenheit abschließen.
Und indem wir das machen,
Verabschieden wir uns von all den Konzepten,
Allen Erfahrungen,
Alles,
Was in der Vergangenheit uns bestimmt und definiert hat.
Und was dadurch uns auch im Jetzt manipulieren würde,
Würden wir es nicht ganz bewusst gehen lassen.
Wir wollen nichts aus der Vergangenheit jetzt in diesem Moment mitnehmen.
Wir sind einfach im Jetzt.
Wir sind.
Ich bin.
Beobachte mich,
Wie ich einatme.
Beobachte mich,
Wie ich ausatme.
Wie ich in diesem ewigen Moment bin.
Das Jetzt.
Ganz bewusst auch heißt es,
Konzepte,
Die die Zukunft betreffen,
So wie ich sie mir vorstelle.
Wie ich sie mir heute Morgen noch vorgestellt habe.
Wie ich sie mir gestern vorgestellt habe.
So wie ich diese Konzepte der Vergangenheit anvertraue und mich damit von ihnen auch verabschiede,
So möchte ich eben auch die Konzepte,
Die die Zukunft betreffen,
Gehen lassen.
Mich nicht verstricken in neuen Ideen,
Die aus der Vergangenheit genährt eine Zukunft zeigen,
Die vielleicht gar nicht meine Zukunft ist und von der ich sowieso weiß,
Dass sie so,
Wie ich es mir vorstelle,
Nie eintreten wird.
Also verabschiede ich mich von diesen Ideen der Zukunft.
Gehe zurück in diesen wunderbaren Ort der Gegenwart.
Ein von uns,
Wenn wir uns mit ihm länger beschäftigen und in ihm verweilen,
Fast so etwas ist wie ein geheiligter Ort,
Ein Tempel der Gegenwart.
Es ist der Ort,
An dem wir uns mit unserer tiefsten Essenz verbinden können.
Mit dem,
Was wir wirklich sind,
Ohne Vergangenheit,
Ohne Zukunft.
Dieses Jetzt ist eben so viel größer,
Als wir denken.
Wenn wir uns erst mal auf das Jetzt einlassen,
Erfahren wir,
Die omnipräsenz,
Das Überallsein,
Umgeben sein von diesem Zustand des Jetzt.
Ohne Anfang,
Ohne Ende.
Ist komplett,
Ist ganz,
Alles ist da.
Ich bin.
Erfahren uns jetzt im Moment,
In der Gegenwart.
Es ist ein Ist-Sein in diesem Moment.
Kein Reagieren,
Kein Projizieren.
Reagieren auf unbewusste,
Verinnerlichte Momente der Vergangenheit,
Vergangene Erfahrungen,
Die daraus Konstrukte und Konzepte werden ließen,
Die uns dann in der Gegenwart,
So wie wir sie vielleicht bisher verstanden haben,
Bestimmen.
Dieses im Jetzt-Sein ist völlig frei von dem.
Keinerlei Gedanken der Vergangenheit.
Dieses im Jetzt-Sein ist pur,
Rein,
Nicht von Gedanken,
Nicht von Erfahrungen bestimmt,
Sondern lehnt sich an unsere Essenz an.
Ist die Essenz.
Und die Zukunft,
Unsere Ideen und Vorstellungen,
Was Neues zu kreieren,
Es lohnt sich das anzuschauen.
Denn so oft lebt das Neue von den Ideen der Vergangenheit.
Ist nur etwas scheinbar Neues und sehr oft eben eine Reaktion auf die Vergangenheit.
Das im Jetzt-Sein,
Der Zustand,
Der ganz tief innen von unserem Herzen geprägt ist,
Alles beinhaltet,
Was uns ausmacht.
Das,
Was ist.
Jetzt.
Der ganze Körper atmet ein,
Der ganze Körper atmet aus.
Einatmen.
Momente der Stille vielleicht.
Ausatmen.
Moment der Stille.
Dieses im Jetzt-Sein gibt uns die Möglichkeit,
Alles neu anzuschauen.
Ein ewiger Zustand von Sein und immer in Bewegung sein.
Immer in der Veränderung sein.
Kosten wir diesen Moment der Erfahrung,
Des So-Seins.
Ich bin im Jetzt.
Immer wieder aus.
Immer wieder in den Moment dieser Zeitlosigkeit gehen.
Erfüllt von dem,
Was ist.
Alles ist da.
Ohne Vergangenheit.
Ohne Zukunft.
Ich möchte euch bitten,
Wieder etwas tiefer zu atmen,
Den Körper wieder wahrzunehmen.
Noch mal aufzurichten.
Und behutsam,
Wie wir das Kinn senken.
Die Augen öffnen.
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