
Hineinhören - der erste Schritt zur Spiritualität
by Vilas Turske
Geführte Atemmeditation mit Vilas. In dieser einfachen, dennoch tiefen Atemerfahrung spricht Vilas über unsere Fähigkeit ein tieferes Bewusstsein über unseren inneren Raum zu erlangen. Wie wir uns achtsam durch den Atem tiefer mit dem inneren Raum beschäftigen, öffnet sich eine neue, viel größere Welt, erfüllt von Freude und tiefem Frieden.
Transkription
Mich noch mal nach vorne zu beugen,
Bitte um manuell noch mal das Sitzfleisch etwas rauszuziehen,
Dass die Gesäß noch ein bisschen geerdet sind und die Oberschenkel schon mal so ein bisschen nach innen drehen und den Po nach hinten schieben.
Dann die Seiten lang,
Das Kinn noch mal etwas nach hinten nehmen,
Dass die Ohren über den Schultern sind.
Und dann machen wir etwas,
Was wir in dieser Woche erfahren durften,
Wie wohltuend es ist.
Einfach mal geschehen zu lassen,
In die Rolle des Beobachters zu gehen,
Der sich anschaut,
Was in diesem Moment gerade geschieht.
Und in diesem Moment erleben wir uns als erstes atmend.
Und wir nehmen den Atem als Geschenk an,
Als ein kostbares Geschenk.
Das heißt,
Wir nehmen ihn so an,
Wie er ist.
Pfeilen nicht dran rum,
Wollen nicht zählen,
Wollen keine Pausen,
Wollen all das nicht.
Alles,
Was wir eigentlich wissen,
Wir wissen,
Das ist sowieso da.
Die Pausen sind da,
Der Atem ist da,
Das ist alles da.
Also können wir uns leisten,
Mal da zu sitzen und ihn einfach geschehen zu lassen.
Aber ihn aufmerksam anzuschauen,
Aufmerksamkeit und geschehen lassen.
Und ich kann beobachten,
Wie ich einatme,
Ich kann beobachten,
Wie ich ausatme.
Und wenn irgendwelche Gedanken kommen und mich jetzt schon wieder hier rausholen wollen,
Dann nehme ich sie an,
Aber schicke sie auch wieder weg,
Lasse sie gehen.
Und dann hilft es vielleicht zu sagen,
Ich beobachte mich,
Wie ich einatme.
Ich beobachte mich,
Wie ich ausatme.
Schon nur deshalb,
Weil diese Gedanken,
Die diese Worte formulieren,
Ja auch Gedanken sind.
Und da wir nicht zwei Gedanken gleichzeitig denken können,
Genügt es,
Die Gedanken dem Atem zu schenken.
Wir erfahren,
Wie wir diesen Atem so geschehen lassen,
Dass das was mit uns macht.
Dass uns das innerlich schon an einen Ort führt,
Weil wir vielleicht auch jetzt beginnen,
Dem Atem bewusst nach innen zu folgen,
Um diesen inneren Raum anzunehmen und mit einer gewissen Neugier vielleicht anschauen zu wollen,
Ihn zu erforschen.
Was ist mein innerer Raum jetzt in diesem Moment?
Den schauen wir uns auch an und jetzt sind wir im inneren Raum.
Die Gedanken und unsere Aufmerksamkeit richtet sich nach innen.
Und verbinden wir diesen inneren Raum mit dem Atem.
Wo in meinem inneren Raum nehme ich den Atem wahr?
Und wie fühlt es sich an,
Das was ich wahrnehme?
Leicht,
Frei,
Offen hat es einige Zonen,
Wo ich nichts wahrnehme,
Die sich mir verschlossen bleiben.
Wo ich aber vielleicht doch möchte,
Dass ich auch dort die Weite erfahre.
Dann wird der Atem ja helfen.
Ich atme dorthin,
In diese Zonen hinein.
Atme ein,
Das ist eine Länge der Einatmung.
Atme aus,
Einatmen,
Ausatmen.
Inzwischen erfahre ich den ganzen Körper,
Der atmet.
Das Atmen ist groß geworden.
Der Körper atmet,
Ich atme.
Es ist ein wahrnehmbares sich ausdehnen und ein sanftes,
Friedvolles Kontrahieren,
Sich zusammenziehen.
Ein Pulsieren,
Was Weite und Öffnung schafft.
Und was mich ganz da sein lässt.
Achtsam im Jetzt,
Achtsam hier in unserem Sein.
So sein und im Sein.
Keine Erwartungshaltung,
Keine Zukunftsvorstellung.
Einfach nur jetzt hier sein.
Und den Körper nochmal wahr.
Indem wir so ein bisschen die Finger bewegen und die Schultern anheben und den Kopf wieder ausrichten.
Die Seiten nochmal lang machen.
Sind verbunden,
Verbunden mit der Atmung.
Verbunden mit der Energie,
Die uns atmet.
Und verbunden mit der Energie,
Von der wir wissen und gerade wieder erfahren durften.
Die ist intrinsisch gut.
Die möchte,
Dass wir leben.
Die möchte,
Dass es uns gut geht.
Dass wir Energie erfahren dürfen.
Dass wir energetisch voll leben.
Alles,
Was wir mitbringen,
Strebt dem Großen zu.
Vermischt sich,
Wird eins,
Erneuert sich.
Ich bitte euch,
Die Schultern anzuheben.
Den Hals nochmal über die Schultern zu bringen.
Und ganz behutsam das Kinn senken und die Augen öffnen.
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