
Meditation bei Stress, Unruhe oder Angst
Diese Meditation minimiert Stress, Unruhe und Angst. Mithilfe des Atems und visueller Vorstellung, kannst du dich leichter von den dich belastenden Emotionen lösen und zu mehr Gelassenheit, Frieden und Mut finden.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist.
Mein Name ist Vivian von Mind by Mind und ich möchte heute mit dir eine Meditation machen,
Welche dir hilft,
Etwas mehr Frieden,
Gelassenheit und Mut zu finden.
Finde dafür erst einmal einen für dich bequemen Sitz.
Wichtig ist nur,
Dass deine Wirbelsäule gerade ist und du deinen Körper in dieser Position für etwa zehn Minuten möglichst still halten kannst.
Bist du bereit?
Dann schließe jetzt deine Augen.
Beginne mit einem tiefen Atemzug durch die Nase.
Öffne deinen Mund ein bisschen und atme lang und vollständig wieder aus.
Leere deine Lunge.
Noch einmal so.
Tief durch die Nase ein und durch den leicht geöffneten Mund wieder aus.
Alle guten Dinge sind drei.
Atme tief und kräftig durch die Nase ein und dann lasslos atme vollständig aus.
Wunderbar.
Dein Atem darf jetzt wieder ganz natürlich fließen und wir bringen unsere Aufmerksamkeit zunächst auf unseren Körper.
Spüre die Kontaktpunkte zum Boden,
Dem Kissen oder dem Stuhl.
Spüre,
Wie dort Wärme entsteht.
Fühle auch deine Hände,
Wie sie auf deinen Oberschenkeln oder Knien abgelegt sind,
Wie sie dort ruhen und entspannen.
Entspannt ist jetzt auch dein Bauch,
Der sich lediglich zu jeder Atmung hebt und wieder senkt.
Entspannt sind auch deine Schultern und dein Nacken und auch dein Gesicht kann jetzt jede Spannung entweichen lassen.
Entspanne deinen Mund,
Lockere deine Zunge am Gaumen,
Glätte deine Stirn.
Sehr schön.
Du hast diese Meditation womöglich gewählt,
Weil du aufmerksam warst und gut auf deinen Körper und deinen Geist gehört hast.
Du hast gemerkt,
Dass du jetzt gerade Besinnlichkeit und Entspannung brauchst.
Dazu gratuliere ich dir und du solltest dir dafür jetzt erst einmal danken.
Vielleicht fühlt es sich nicht richtig an,
Unruhe und Angst zu empfinden,
Aber vor Emotionen wegzulaufen,
Beseitigt das Gefühl,
Was sie mit sich bringen,
Leider nicht wirklich.
Viele von uns haben Angst,
Sich mit diesen oft als negativ beschriebenen Emotionen zu beschäftigen,
Weil wir glauben,
Wir dürfen sie nicht fühlen.
Doch,
Das dürfen wir und es ist völlig okay,
Angst zu haben oder unruhig zu sein.
Wenn du jetzt in dich hineinfühlst,
Dann schau einmal ganz genau hin.
Wo fühlst du die Angst oder die Unruhe oder den Stress?
Stell dir vor,
Du bist ein externer Beobachter und beobachtest lediglich deine Emotionen,
Aber du bewertest sie nicht.
Schau hin.
Es ist okay,
Was du fühlst.
Es ist normal,
Menschlich und es wird vorbeigehen.
Deshalb versuche dieses Gefühl jetzt zu akzeptieren.
Sage dem Geiste,
Es ist okay,
Was und wie ich fühle.
Wenn du diese Emotionen akzeptierst und sie nicht mehr als einen festen Bestandteil von dir selbst siehst,
Fällt es dir wesentlich leichter,
Sie zu steuern.
Und darum stelle dir jetzt einfach mal vor,
Wie es wäre,
Keinen Stress mehr zu empfinden,
Keine Angst mehr zu haben,
Keine Unruhe mehr zu fühlen.
Stell dir vor,
Dieses beklemmende,
Kribbelige Gefühl wäre weg.
Es kehrt Ruhe ein.
Bei jeder Ausatmung lässt das Gefühl nach.
Es ist beinahe so,
Als würde die Luft deiner Ausatmung alles Negative immer weiter wegpusten,
Wie eine Wolke,
Die durch den Wind weiter und weiter fortgetragen wird.
Und bei jeder Einatmung bekommst du neue,
Positive Energie,
Die dir den Mut und die Kraft gibt,
Um die belastenden Emotionen bei der Ausatmung vollständig loszulassen.
Jeder Atemzug füllt dich mit neuer,
Positiver Energie und bei jeder Ausatmung bist du leichter.
Die Wolke entfernt sich immer weiter und irgendwann ist sie so weit entfernt,
Dass du sie nicht mehr erkennen kannst.
Atme noch zweimal hier,
Lasse los bei der Ausatmung und fülle dich mit neuer,
Positiver Energie und Kraft bei der Einatmung.
Und dann merkst du,
Es ist ruhig.
Du hörst nur noch deinen Atem ein und aus.
Für die nächsten Momente musst du nichts anderes tun,
Als deinem Atem volle Aufmerksamkeit zu schenken.
Und dann zu guter Letzt wiederhole bitte nach mir im Geiste die folgenden drei Sätze.
Ich habe die Verantwortung für meine mentale Gesundheit.
Ich habe den Mut,
Hinzuschauen und das meinen Emotionen zu lernen.
Ich ziehe jetzt meinen linken Mundwinkel nach oben und dann auch meinen rechten.
Und mit einem Lächeln,
Ja vielleicht sogar schon einem Grinsen,
Verabschiede ich mich von dir und wünsche dir jetzt noch einen wunderschönen Tag oder einen wunderschönen Abend.
Danke,
Dass du dabei warst und bis ganz bald.
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