
Anleitung für die Sitzposition beim Meditieren
In dieser Episode leite ich verschiedene Varianten und Möglichkeiten für eine Sitzposition an, die du bei deiner Meditation einnehmen kannst. Diese Haltung kann auch eingenommen werden, wenn im Sitzen Yogaübungen ausgeführt werden.
Transkription
In dieser Episode werde ich dir verschiedene Varianten und Möglichkeiten vorstellen für eine Sitzposition,
Die du bei deiner Meditation einnehmen kannst.
Hallo und herzlich willkommen,
Mein Name ist Stephanie.
Der Körper sollte bequem sitzen und uns nicht von unserer Meditation ablenken,
Auch wenn die Meditationsübung noch nicht so lange dauert,
Sollten wir eine stabile und gute Haltung einnehmen.
Die Sitzposition kann auch eingenommen werden,
Wenn wir im Sitzen Yoga-Übungen ausführen.
Wir sind es im Westen einfach noch nicht gewohnt,
Auf dem Boden zu sitzen und der Körper muss eventuell langsam darauf vorbereitet werden.
Vielleicht hat der eine oder andere auch das Thema Knie,
Hüftgelenk oder Rücken und dies sollte ebenfalls berücksichtigt werden.
Ich beginne im Schneidersitz,
Mit Kissen,
Für die Meditierenden,
Die schon ein bisschen beweglicher sind.
Wir sitzen im vorderen Bereich des Kissens,
Also auf der Kante.
Bitte nicht in der Mitte vom Kissen.
Das Kissen soll uns dabei unterstützen,
Dass das Becken leicht nach vorne kippt,
So dass der untere Rücken nicht rund ist,
Sondern gerade aufgerichtet.
Wenn das Becken nicht von allein nach vorne kippt,
Müssten wir es ständig mit der Bauchmuskulatur halten.
Das Kissen ist leicht schräg und so liegen auch die Knie von ganz allein auf der Matte auf.
Die Fußknöchel nicht aufeinander legen,
Das könnte relativ schnell schmerzhaft werden.
Die Fersen liegen auf einer Linie,
Jeder Fußknöchel berührt die Matte.
Solltest Du Spannung in den Hüftgelenken oder eine starke Dehnung in den Oberschenkeln spüren,
Könntest Du noch rechts und links eine kleine Decke unter den Beinen ablegen.
Aber vielleicht wäre dann auch einfach eine andere Sitzposition für Dich besser geeignet und auf die werde ich auch später noch eingehen.
Wenn die Knie auf dem Boden sind,
Hast Du einfach eine bessere Stabilität.
Für die,
Was schon etwas flexibler sind,
Können den halben Lotus einnehmen.
Hierbei wird ein Fuß auf dem Oberschenkel abgelegt.
Bei dieser Position erhöht sich etwas der Druck auf dem Knie bzw.
Auf der anderen Seite gibt es mehr Hebelwirkung.
Die nächste Stufe wäre dann der ganze Lotus.
In dem Fall wird der zweite Fuß ebenfalls auf dem Oberschenkel abgelegt.
Der Vorteil bei den sitzenden Positionen auf der Matte oder auf dem Boden,
Der Blutdruck wird gesenkt.
Der Herzmuskel muss das Blut nicht von so weit unten nach oben pumpen,
Somit könnte sich das Herz auch etwas ausruhen.
Diesen Vorteil hätten wir bei der sitzenden Position auf einem Stuhl nicht.
Als nächstes stelle ich die japanische Sitzhaltung vor.
Dafür wechselst Du die Position in den Fersensitz.
Diese Haltung ist möglich für die,
Was auch schon etwas beweglicher sind und keine Probleme mit den Kniegelenken haben.
Ansonsten kann man in dieser Position ebenfalls ein Kissen einsetzen.
Diesmal wird es aber hochkant genommen.
Und wir können uns darauf setzen.
Das Kissen darf gut gefüllt und groß sein.
Eine westliche Erfindung sind Sitzbänkchen.
Sie sind leicht schräg gestellt.
Man sitzt also leicht nach vorn gekippt,
Ähnlich wie beim Kissen im Schneidersitz.
Das Gewicht wird gleichmäßig auf Sitzbeinhöcker und Knien verteilt.
Der eine oder andere wird Spannung an der Fußoberseite spüren.
Dem ist ganz leicht Abhilfe geschaffen,
Wenn man ein kleines Handtuch oder ein Socken drunter legt.
Wenn das allerdings alles nicht möglich ist,
Sollte man sich trotzdem nicht von dem Vorhaben zu meditieren abhalten lassen.
Es gibt immer einen Plan B.
In dem Fall ist das Meditieren auf einem Stuhl angesagt.
Hier ist zu beachten,
Dass du dich nicht anlehnst.
Setze dich nur auf das vordere Drittel der Sitzkante.
Das Gewicht der Beine geht nach unten zur Erde.
Und das Becken wird entlastet.
Das waren nun die verschiedenen Positionen für den Unterkörper.
Als nächstes gehen wir zur Haltung des Oberkörpers über.
Und das gilt für alle Sitzpositionen gleichermaßen.
Wenn wir mit den Beinen und Becken Stabilität haben,
Kann der Oberkörper flexibel und leicht sein.
Die Wirbelsäule wird nun vom Becken aus nach oben aufgerichtet.
Die Schultern sind locker.
Auch die Schulterblätter.
Der Nacken entspannt sich.
Du kannst auch gerne mal tief einatmen und die Schultern hochziehen bis zu deinen Ohren.
Und dann einfach wieder mit der Ausatmung fallen lassen.
Achte darauf,
Dass der Kopf weder zu weit nach hinten oder sogar nach vorn geneigt ist.
Du kannst ganz einfach gerade nach vorn schauen.
Spüre mal,
Ob die Muskulatur im Hals noch angespannt ist.
Der Kiefer.
Wenn du möchtest,
Kannst du die Zahnreihen ein bisschen öffnen.
Versuche die Stirn zu entspannen.
Ja,
Sogar die Kopfhaut.
Dein Blick ist ein Stück vor dir auf den Boden gerichtet.
Du kannst die Augen auch schließen,
Aber wenn du die Neigung hast,
Schnell müde zu werden,
Ist es fast besser,
Du lässt die Augen geöffnet.
Und die Augenlider sind nur halb offen.
Fixiere den Blick nicht auf einen Punkt,
Sondern lass ihn ein bisschen weiter werden.
Im Yoga gibt es die Kejari-Mutra und das bedeutet,
Man rollt die Zunge ein,
Bis die Zungenspitze den Gaumen berührt,
Also hinter den Schneidezähnen,
Arme und Hände.
Es gibt die Möglichkeit,
Eine Mutra einzulegen,
Dabei wird die rechte Hand in die linke Hand reingelegt.
Die Daumenspitzen berühren sich nur ganz sanft,
Das ist wichtig,
Kein Druck aufbauen,
Sondern nur eine ganz sanfte Berührung.
Die Daumen sind auf Höhe des Bauchnabels.
Das kannst du auch als Kontrolle nehmen.
Wenn die Hände nach unten sinken würden,
Ist es womöglich ein Zeichen,
Dass du müde wirst oder die Konzentration verlierst.
Die Arme sollten trotzdem entspannt sein,
Die Ellbogen leicht gebeugt.
Es ist nur eine ganz kleine Anspannung im Bizeps,
Also der Oberarmvorderseite,
Zu spüren.
Die Schultern bleiben locker.
Eine weitere Variante wäre,
Die Hände einfach auf den Oberschenkeln abzulegen,
Aber nah am Körper.
Du stützt die Hände nicht ab,
Sie liegen locker.
Soviel zu den Haltungen.
Das ist auch noch wichtig,
Wenn du die Meditation beendet hast,
Geh langsam aus der Haltung raus.
Vielleicht magst du die Beine erst mal strecken und ein bisschen drüber streichen.
Prüfe erst,
Ob irgendein Körperteil eingeschlafen ist und dann wecke es erst sanft auf.
Du kannst dich strecken und dehnen.
Ich hoffe,
Ich konnte dich in deiner Meditationspraxis etwas unterstützen und weiterhelfen.
Nimm immer zuerst die Sitzposition ein,
Die für dich im jetzigen Moment angenehm ist.
Eine Steigerung oder Änderung der Sitzhaltung ist immer noch möglich.
Es gibt dir und deinem Körper Zeit,
Dich daran zu gewöhnen.
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Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit,
Ich wünsche dir eine gute Meditation und eine entspannte Zeit.
Namaste,
Deine Stephanie
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