
Museum der Erinnerungen – eine Reise zur Selbstwahrnehmung
Jede Erinnerung ist Teil deines Selbst! Wir alle tragen Erinnerungen in uns – schöne, schmerzhafte, vergessene. In dieser Meditation nehme ich dich mit auf eine stille Reise in dein inneres Museum. Begegne deinen Erfahrungen mit liebevoller Achtsamkeit und entdecke, wie jede Erinnerung Teil deines Selbst ist. Eine geführte Meditation, die dich zurück zu deiner Selbstwahrnehmung bringt – mit Ruhe, Mitgefühl und neuen Perspektiven auf deine Vergangenheit. Selbstwahrnehmung beschreibt die Fähigkeit, sich selbst bewusst wahrzunehmen – körperlich, emotional und gedanklich. Es geht darum, die eigene innere Welt zu beobachten, ohne sofort zu bewerten oder zu reagieren.
Transkription
Manchmal tragen wir so vieles in uns,
Ohne es wirklich bewusst zu bemerken.
Gedanken,
Gefühle,
Bilder,
Momente,
Erinnerungen,
Die uns geprägt haben.
In dieser Folge lade ich dich ein auf eine innere Reise in dein ganz persönliches Museum der Erinnerungen.
Ein Ort tief in dir,
In dem jede Erfahrung,
Jede Begegnung,
Jede Emotion einen Platz gefunden hat.
Vielleicht sichtbar an den Wänden deines inneren Raums,
Vielleicht gut versteckt in einem Winkel.
Doch alles ist da,
Alles gehört zu dir.
Es wird eine Reise zur Selbstwahrnehmung.
In diesem inneren Raum findest du Erinnerungen wie Bilder an der Wand,
Vertraute Szenen,
Vielleicht auch längst Vergessenes.
Manche Erinnerungen tauchen spontan auf,
Andere öffnen sich behutsam,
Wenn du dazu bereit bist.
Vielleicht findest du einen Raum,
Der lange verschlossen war,
Ein Raum,
Der Traurigkeit oder Schmerz enthält,
Aber auch Wachstum,
Stärke und Erkenntnis.
Betrachte alles,
Was sich zeigt,
Mit Gefühl,
Denn jede Erinnerung ist Teil deines Selbst.
Du hast sie erschaffen.
Du darfst ihnen mit Würde begegnen.
Schön,
Dass du da bist und dir Zeit nimmst für dich.
Komm in eine bequeme Position,
Gerne in der Rückenlage,
Gerne mit geschlossenen Augen.
Gib deinem Körper nun Zeit,
Sich zu entspannen,
Ganz ohne etwas tun zu müssen.
Atme tief durch die Nase ein und langsam wieder aus.
Noch einmal atme ein und mit der Ausatmung lass alles los,
Was du jetzt im Moment nicht brauchst.
Spüre den Kontakt deines Körpers mit dem Boden,
Dem Untergrund.
Spüre die Schwere.
Nimm die Ruhe wahr.
Und dann beginne diesen besonderen Raum in dir zu betreten,
Dein inneres Museum,
Einen stillen Raum in dir.
Und du bist heute und jetzt einfach nur da,
Als liebevoller Betrachter.
Es ist ein Ort,
An dem alles,
Was dich ausmacht,
Einen Platz hat.
Du gehst langsam durch diesen Raum.
Du brauchst nichts zu verändern,
Nichts zu bewerten.
Du bist nur Beobachter,
Ein stiller Beobachter.
Jede Erinnerung wird hier in deinem inneren Raum abgespeichert.
Jeder Gedanke,
Jedes Gefühl,
Wie ein Bild an der Wand.
Manche vertraut,
Manche vielleicht überraschend.
Alles darf da sein.
Oft werden diese Erinnerungen nachts verarbeitet,
Irgendwo abgelegt und wegsortiert,
Damit du es leichter hast.
Wir können es bei Bedarf abrufen oder es erscheint einfach irgendwann wieder vor unserem inneren Auge.
Aber alle deine Erinnerungen haben irgendwo einen Platz in diesem Museum gefunden.
Manche verbergen sich in versteckten Räumen.
Manches ist sofort sichtbar und leicht zu finden.
Vielleicht entdeckst du einen Raum in deinem Inneren,
Der lange verschlossen war.
Ein Raum,
In dem alte Erinnerungen liegen.
Geh behutsam hinein,
Wenn du magst.
Betrachte,
Was da ist,
Ohne Urteil,
Nur mit liebevoller Präsenz.
Denn jede Erinnerung ist Teil deines Selbst,
Das du durch jeden deiner Gedanken irgendwann selber erstellt hast.
Begegne diesen Erinnerungen mit Dankbarkeit,
Auch wenn eine Situation oder Momente dabei sind,
Die damals schwer für dich war.
Wir wachsen mit unseren Erfahrungen.
Wir werden klüger und weiser.
Sie machen uns zu dem,
Was wir sind.
Vielleicht beeinflussen sie unsere heutigen Entscheidungen.
Alles,
Was du dort gefunden hast,
Ist Teil deines Weges.
Und dann tritt weiter in einen hellen,
Offenen Bereich deines inneren Museums.
Hier hängen keine Bilder.
Es ist leer.
Und genau in dieser Leere liegt eine besondere Kraft.
Wie möchtest du deinen Weg,
Dein Museum der Erinnerungen weitergestalten?
Vielleicht mit Bildern,
Auf denen du glücklich bist.
Mit Bildern,
Wo du dankbar bist.
Lachende Bilder an einem schönen Ort,
Mit Menschen,
Die du magst.
Du hast dich heute selbst besucht.
Du hast einen Ausflug in dein inneres Museum gemacht.
Alles,
Was du dort gefunden hast,
Ist Teil deines Weges.
Ich möchte dir eine Affirmation geben.
Wenn du magst,
Sprich es innerlich für dich nach.
Alles,
Was ich bin,
Darf da sein.
Ich trage meine Geschichte mit Würde.
Und in der Tiefe bin ich frei.
Atme ein und mit dem Ausatmen spürst du.
Ich bin hier.
Ich bin jetzt.
Ich bin genug.
Verweile einen Moment in dieser Weite.
In diesem Raum ohne Worte.
In diesem inneren Frieden.
Vielleicht spürst du,
Du bist nicht deine Gedanken.
Nicht deine Geschichten.
Du bist das,
Was sie wahrnimmt.
Ein stilles,
Klares Bewusstsein.
Voller Leben.
Voller Sein.
Kehre jetzt mit jedem Atemzug wieder ein Stück mehr zurück.
Nimm deinen Körper wahr.
Nimm den Raum um dich herum wahr.
Beginne deine Zehen und deine Füße zu bewegen.
Bewege deine Finger deine Hände.
Atme tief ein und spann alle Muskeln kräftig an.
Und wieder lösen.
Noch einmal tief einatmen in Spannung.
Und wieder locker lassen.
Streck die Arme weit über den Kopf.
Bewege dein Becken,
Deine Wirbelsäule.
Stell die Füße auf und lass beide Knie zur einen Seite fallen.
Und zur anderen Seite.
Komm zur Mitte und öffne deine Augen.
Dreh dich ganz auf die Seite,
Stütz dich ab und komm zurück zur Mitte.
Komm zum Sitzen.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei dir und wünsche dir eine gute Zeit.
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