
Yoga Nidra für den Herbst – Loslassen & Tief Entspannen
Diese geführte Yoga Nidra Meditation für den Herbst hilft dir, loszulassen und tief zu entspannen. Der Herbst ist eine Zeit des Wandels, der Vorbereitung auf den Winter und des inneren Rückzugs. In dieser Praxis kannst du zur Ruhe kommen, den Atem vertiefen und dich von Dingen lösen, die du nicht mehr brauchst. Finde Entspannung, Leichtigkeit und ein tiefes Gefühl des Seins. Perfekt für eine erholsame Pause und um zur inneren Balance zurückzufinden. Musik: A Pure Embrace by Christopher Lloyd Clarke. https://www.christopherlloydclarke.com. Licensed by Enlightened Audio.
Transkription
Willkommen zu dieser Yoga Nidra Session für den Herbst.
Eine kleine Entspannungsübung für den Herbst.
Der Herbst ist ja auch immer so ein wenig mit dem Loslassen und dem Wandel verbunden.
Natur wandelt sich,
Die Blätter fallen.
Natur bereitet sich vor auf den Rückzug im Winter.
Die Tage werden kürzer und es ist eine wundervolle Zeit,
So ein wenig in die Stille einzukehren,
Sich langsam auf diese Stille vorzubereiten und vielleicht auch Dinge,
Die wir nicht mehr brauchen loszulassen,
Gehen zu lassen.
Diese kleine Yoga Nidra Übung will dich dabei unterstützen und dir auch Entspannung bringen.
Du brauchst wirklich nichts zu tun,
Außer mir zuzuhören.
Und deshalb lade ich dich nun ein,
Eine entspannte Position zu finden,
Es dir hier so bequem wie möglich zu machen.
Nimm dir alles,
Was du brauchst.
Vielleicht magst du deine Knie unterstützen,
Den Bolster oder eine Kräutendecke.
Vielleicht magst du ein Kissen für deinen Kopf benutzen,
Dich zudecken.
Vielleicht auch ein Augenkissen benutzen,
Wenn das für dich angenehm ist oder ein kleines Handtuch.
Schau,
Dass du wirklich eine ganz angenehme Position findest.
Eine Position,
In der du dich vollkommen unterstützt und getragen fühlen kannst,
Um so in einem tiefen Zustand von Ruhe und Entspannung zu finden.
Und wenn du es dir noch so fünf bis zehn Prozent bequemer machen könntest,
Dann richte dich so ein,
Dass du Ruhe und Wohlbefinden in deinen Körper und deinen Geist bringen kannst.
Fühle dich vollkommen gehalten und getragen von der Erde.
Vielleicht magst du deine Augen schließen und atme tief ein und aus.
Gib der Schwerkraft nach und lasse deinen Atem tiefer und entspannter werden.
Entspanne deinen Kiefer und lasse alle Anspannung los.
Von nun an ist alles eine Einladung an dich.
Lasse meine Stimme und meine Worte deine Yoga-Nidra-Praxis unterstützen.
Es gibt kein Richtig oder Falsch.
Nimm einfach nur wahr.
Und dann bringe deine Aufmerksamkeit zu deinen Sinnen.
Nimm deinen Mund wahr,
Den Geschmack in deinem Mund,
Die Geräusche um dich herum,
Gerüche,
Bilder oder Farben hinter deinen Augenlidern,
Die Berührung von Luft auf deiner Haut,
Deine Sinne sind weit offen und lebendig.
Lasse deine Aufmerksamkeit für einen Moment in den Raum deines Herzens sinken.
Nimm ja deinen Atem wahr.
Vielleicht magst du für diesen Moment einfach diesen Raum deines Herzens spüren.
Oder vielleicht noch ein wenig tiefer gehen und schauen,
Ob du einen Herzenswunsch finden kannst.
Ja,
Die tiefste Sehnsucht deines Herzens zu entdecken.
Oder aus deiner Absicht,
Deiner Intention,
Dein Sankalpa zu erschaffen,
Vielleicht hast du bereits eins,
Vielleicht entsteht jetzt in diesem Moment ein Wunsch in deinem Herzen.
Wo kannst du ihn in deinem Körper spüren?
Und während du dieses Sankalpa,
Diesen Entschluss entweder aufsagst oder visualisierst,
Stelle dir vor,
Als wäre es bereits Realität,
Als hätte sich dieser Wunsch bereits erfüllt.
Nimm ihn mit all deinen Sinnen wahr.
Wie würde dein Leben aussehen,
Sich anhören,
Riechen,
Sich anfühlen,
Wenn dieser tiefste Herzenswunsch Realität wäre?
Sage ihn dir nun dreimal innerlich in der Gegenwart vor dich hin,
So als wäre er bereits geschehen,
Als wäre er bereits Realität.
Und dann bedanke dich und lasse dein Sankalpa gehen.
Und dann erlaube es nun deinem Bewusstsein auf eine Reise der Sinneswahrnehmungen durch deinen Körper zu gehen.
Begrüße alle Empfindungen so wie sie sind.
Beginne mit deinem Mund.
Fühle deinen Mund,
Wenn die Empfindungen in deinem Mund war.
Wenn Kiefer war,
Deine Lippen,
Die Oberlippe,
Die Unterlippe.
Im Wahr,
Wo sich die Lippen berühren,
Fühle das Innere des Mundes,
Den Gaumen,
Die Zunge,
Die Zähne,
Das Zahnfleisch.
Spüre die linke innere Wange,
Die rechte innere Wange.
Nimm jetzt deinen Mund als Ganzes wahr,
Als Empfindung.
Nimm die Energie wahr.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deiner Nase.
Spüre dein linkes Nasenloch,
Dein rechtes Nasenloch,
Beide Nasenlöcher.
Nimm den Atem wahr,
Wie er durch deine Nase strömt.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinen Ohren,
Das linke Ohr,
Das rechte Ohr,
Beide Ohren gleichzeitig.
Nimm wahr,
Wie deine Ohren hören.
Nimm deine Augen wahr,
Das linke Auge,
Das rechte Auge,
Beide Augen zusammen.
Nimm deine Augenlider wahr und nimm wahr,
Wie deine Augen sanft entspannen können.
Bringe dein Bewusstsein zu deinem Scheitel,
Deiner Stirn,
Zu deinem Gesicht.
Spüre deinen ganzen Kopf,
Den Hals,
Den Nacken,
Die Kehler.
Lasse deine Aufmerksamkeit über deine linke Schulter,
Deinen linken Oberarm,
Den Ellbogen,
Den Unterarm wandern und zu deinem Handgelenk,
Der Handfläche,
Den Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger.
Nimm deine ganze linke Hand wahr,
Den ganzen linken Arm lebendig,
Pulsierend,
Voller Energie.
Lasse deine Aufmerksamkeit über den Bereich deiner Schlüsselbeine wandern zu deiner rechten Schulter,
Rechter Oberarm,
Ellbogen,
Unterarm,
Handgelenk,
Handfläche,
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger.
Nimm deine ganze rechte Hand wahr,
Den ganzen rechten Arm als Empfindung.
Nimm beide Arme gleichzeitig wahr und lasse dann deine Aufmerksamkeit wieder über den Bereich deiner Schlüsselbeine,
Über deine Brust wandern,
Den oberen Rücken,
Die Schulterblätter wahr.
Fühle dein Herzzentrum in der Mitte deiner Brust.
Nimm deinen Bauch wahr,
Das Nabelzentrum,
Das Becken,
Die Hüften.
Nimm deine linke Hüfte wahr,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Wade,
Knöchel,
Fuß,
Zehen,
Die Fußsohle.
Nimm den ganzen Fuß wahr.
Nimm dann wieder dein Becken wahr,
Die rechte Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Die Wade,
Knöchel,
Fuß,
Die Zehen,
Die Fußsohle.
Nimm den ganzen rechten Fuß wahr,
Das ganze rechte Bein wahr,
Den rechten Fuß,
Das ganze linke Bein,
Den linken Fuß.
Nimm beide Beine wahr.
Spüre deine Wurzeln,
Dein Steißbein zwischen deinen Sitzknochen.
Spüre das Kreuzbein,
Das Nabelzentrum,
Solarplexus,
Das Herzzentrum,
Den Bereich deines Halses,
Den Mund,
Das dritte Auge,
So ein Bereich zwischen deinen Augenbrauen.
Nimm die Krone deines Kopfes wahr und dann spüre,
Wie dein Rücken auf der Erde liegt und dein ganzer Rücken als Empfindung war.
Lebendig,
Als pulsierende Schwingung,
Empfindung.
Die Körpervorderseite wahr,
Lebendig,
Pulsierend.
Die linke Seite wahr,
Die ganze linke Seite.
Nimm die rechte Seite wahr und nimm die ganze rechte Seite wahr.
Nimm nun deinen Körper als Ganzes wahr,
Als komplette Einheit.
Spüre dieses Gefühl in deinem ganzen Körper.
Und dann nimm nun wahr,
Wie dein Körper ganz von selbst atmet,
Ohne nachzudenken.
Nimm diesen natürlichen Fluss,
Der Empfindung war,
Wenn der Atem in den Körper einströmt,
Ihn wieder verlässt,
Durch die Nasenlöcher,
Im Bereich deiner Kehle,
Und es sanft erheben und senken von Brust und Bauch.
Nimm wahr,
Wie dein Körper ganz von selbst atmet.
Vielleicht spürst du,
Wie dein Körper anfängt ein wenig zu schmelzen und wie sich der Körper an diesen Schmelzen sich selbst loslassen kann,
Sich ein wenig ausbreitet,
Richtung Erde senkt.
Und spüre,
Wie diese Wahrnehmung es dir erlaubt,
Dich noch tiefer zu entspannen.
Bringe deine Aufmerksamkeit nun zu deinem Nacken und lasse den Bereich deiner Kehle weich werden.
Lasse dein Bewusstsein ein wenig tiefer senken.
Spüre unter deiner Haut und erlaube es,
Deinen Muskeln zu entspannen.
Erlaube es auch,
Deinen Knochen zu entspannen.
Und spüre die Energie unter all diesen Empfindungen.
Und spüre,
Wie sich jeder Atemzug mit dem Nächsten verbindet und wie er sich mit deinem Leben verbindet.
Unser Tag setzt sich aus unseren Atemzügen zusammen.
Unser Tag fließt in die Nacht,
Die Nacht fließt in den Tag.
Tage werden zu Jahreszeiten.
Die Kälte des Winters fließt in die Kälte des Frühlings.
Die Frühlingskälte fließt in die Wärme und die Frühlingswärme fließt in die Sommerhitze.
Die Wärme des Sommers fließt in die Wärme des Herbstes und die Wärme des Herbstes wird zu einer klaren Kühle.
Entspanne in dieses Geatmetwerden hinein.
Und dann bringe deine Aufmerksamkeit zu einem Gefühl,
Einer Empfindung von Schwerer.
Begrüße dieses Gefühl von Schwerer in einigen oder in allen Teilen deines Körpers.
Lasse es dich erden.
Fühle deinen Körper als wäre er eins mit der Erde.
Keine Trennung zwischen dir und dem Ort,
An dem du dich befindest.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit zu einem Gefühl der Leichtigkeit,
Als ob dein Körper ein Blatt im Wind wäre.
Lasse die Bilder kommen und lasse sie vorbeifließen.
Leichtigkeit,
Schwerelosigkeit,
Blätter im Wind.
Erlaube,
Dass der Wind alles aufnimmt und verteilt.
Gehe vor und zurück.
Gehe zum Gefühl von Schwerer.
Gib dich ganz dem Gefühl der Schwerer hin.
Entspanne in die Schwerer hinein.
Dann gehe zurück zum Gefühl von Leichtigkeit und Schwererlosigkeit.
Gib dich ganz diesem Gefühl der Leichtigkeit hin.
Lasse dich hineinfließen in das Gefühl der Leichtigkeit.
Gehe zurück zum Gefühl der Schwerer.
Deine Arme und Beine sind schwer.
Kopf und Körper sind schwer.
Dann zurück zum Gefühl von Leichtigkeit.
Deine Arme und Beine sind leicht und schwererlos.
Kopf und Körper sind leicht und schwererlos.
Dann fühle nun beides gleichzeitig.
Fühle die Schwerer und die Leichtigkeit gleichzeitig.
Versuche nicht darüber nachzudenken.
Fühle es einfach.
Schwerer und Leichtigkeit,
Wie sie ineinander aufgehen.
Dann bringe nun deine Aufmerksamkeit auf ein Gefühl der Kühle,
Einen herbstlichen Morgenwind und begrüße dieses Gefühl.
Lasse es sanft über deinen Körper streichen.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit auf ein Gefühl der Wärme,
Einen warmen Herbsttag.
Du spürst die Wärme der Sonne an deiner Haut.
Lasse die Bilder kommen und lass sie vorbeifließen.
Wärme,
Sonne,
Blätter.
Erlaube,
Dass der Wind alles aufnimmt und verteilt.
Dann bewege dich nun zwischen diesen Gefühlen hin und her,
Indem du deine Aufmerksamkeit auf die Kühle,
Auf die Erde lenkst.
Dann zurück zum Gefühl der Wärme.
Du spürst die Wärme der Sonne an deiner Haut.
Dann zurück zum Wind.
Deine Gliedmaßen werden kühl.
Dein Gesicht warm hin und her.
Dann spüre nun gleichzeitig Kühle und Wärme,
Ohne darüber nachzudenken.
Fühle es einfach.
Kühle und Wärme gleichzeitig,
Wie sie ineinander aufgehen.
Dann lasse nun alle Absichten gehen hin zum Gefühl,
Einfach zu sein,
Nur zu sein.
Du brauchst nichts zu tun,
Nichts zu wissen,
Zu bekommen oder zu wollen.
Einfach nur sein.
Mache dich frei von Identität,
Von Zeit und Raum.
Nimm wahr,
Was bleibt.
Unterlasse dich selbst zurückfallen in den Raum deines Seins.
Deinen Kopf freimachen von Bildern,
Gedanken,
Gefühlen,
Geschichten.
Gehe komplett in diesen Raum deines Seins auf.
In eine tiefe,
Tiefe Entspannung.
Dann erinnere dich jetzt wieder an deinen Entschluss,
Deinen Herzenswunsch,
Deinen Sankalpa vom Anfang.
Wiederhole dir diesen Entschluss noch dreimal innerlich,
In tiefer Überzeugung und tiefem Vertrauen.
Dann komme nun langsam wieder ins Hier und Jetzt zurück.
Nimm dir Zeit beim Übergang deinen Wachzustand.
Wenn es sich stimmig anfühlt,
Dann öffne und schließe deine Augen mehrmals,
Dich so langsam ans Licht der Umgebung zu gewöhnen.
Nun komme langsam in den Wachzustand zurück,
Wach und aufmerksam,
Deinen Atem wahr,
Der natürliche Atem,
Der durch deine Nasenlöcher fließt.
Atme tief ein und vollständig aus.
Wenn dein Körper wahr,
Die Umgebung um dich herum,
Die Geräusche wahr,
Die du hören kannst.
Nun beginne langsam deine Finger und Zehen zu bewegen,
Nur winzige Bewegungen.
Und wenn du Lust hast,
Dich zu dehnen,
Dann kannst du vielleicht deine Arme sanft über deinen Kopf nehmen.
Strecke dich durch deine Hände und Füße aus.
Atme tief ein und wach und aufmerksam,
Dein Atem wahr,
Wie sich dein ganzer Körper verlängert.
Und wenn du bereit bist,
Dann öffne langsam wieder deine Augen.
Du bist nun wieder vollständig zurück in Hier und Jetzt.
Lass dich jetzt ein wenig entspannen,
Um dir ein wenig Zeit des Nachfolgens zu lassen.
Ich danke dir,
Dass du dabei warst und wünsche dir einen wunderschönen,
Entspannten Tag.
Namaste.
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