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Erdende Baummeditation – Verwurzelt in Kraft und Stille

by ZenHealth

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4.6
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Meditation
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Diese geführte Meditation lädt dich ein, selbst zu einem Baum zu werden – tieft verwurzelt in der Erde, durchströmt vom Atem des Lebens.
Mit Bildern aus der Natur verbindest du dich mit deiner inneren Kraft, deiner Ruhe und deiner Lebendigkeit. Du wirst Teil eines lebendigen Baumes: atmend, lauschend, wach. Während du atmest, lauschst und loslässt, findest du Raum für dich und für Heilung. Dein Nervensystem beruhigt sich und dein Herzschlag und deine Atmung kommen zur Ruhe. Eine stille, nährende Reise zu deinem inneren Zuhause. – in die Stille, die alles trägt.
Ideal für Momente des Innehaltens, bei innerer Unruhe, Erschöpfung oder wenn du dich nach Erdung und Entspannung sehnst nach einem langen Arbeitstag. 
Am besten machst du diese Meditation im Sitzen – zu Hause an einem ruhigen Ort oder, wenn möglich, draußen in der Natur, wo du dich kraftvoll mit der Vorstellung eines Baumes verbinden kannst. Music by Chris Collins

Transkription

Schön,

Dass du hier bist und ganz herzlich Willkommen zu dieser Baum-Meditation.

Setz dich für diese Meditation aufrecht,

Aber bequem hin.

Vielleicht mit leichter Rückenunterstützung.

Lass dich von der Schwerkraft tragen.

Und finde allmählich im Sitzen deine ganz eigene Baumhaltung,

Eine Körperhaltung,

Die Aufrichtung und Würde,

Stabilität,

Wachheit und Entspannung ausstrahlt.

Wenn du möchtest,

Schließ die Augen,

Atme für ein paar Momente tiefer ein und langsamer wieder aus,

Als du normalerweise im Alltag atmest.

Einfach nur atmen und dabei wahrnehmen,

Was sich von ganz alleine zeigt.

Ohne Eile,

Ohne Ziel und deinen Atem wieder in seinem ganz natürlichen Rhythmus weiterfließen lassen.

Und während du hier sitzt und atmest,

Stell dir nun einen Baum vor.

Das kann ein Baum sein,

Den du kennst,

Vielleicht aus deiner Kindheit,

Aus einem Park,

Vielleicht aus einem Film oder ein,

Der sich jetzt ganz spontan erst in deiner Vorstellung formt.

Vielleicht ist er groß,

Stark und wunderschön,

Vielleicht mit tiefen Wurzeln an der breiten Krone.

Vielleicht trägt er auch Früchte oder Blüten.

Wie sieht dieser Baum aus?

Wie hoch wächst er?

Wie kräftig ist sein Stamm,

Wie zart sind seine Blätter?

Vielleicht ist seine Krone dunkelgrün oder eher leuchtend hellgrün,

Vom Frühling gerade erst wachgeküsst.

Und wo steht dein Baum?

Auf welchen Boden wurzelt er?

Ist er umgeben von einer Wiese oder Moos,

Vielleicht von Felsen oder Wasser?

Und lass diesen Baum in dir lebendig werden.

Bemerke auch seine Wurzeln,

Wie sie tief in die Erde reichen,

Fest verankert,

Verbunden mit allem,

Was trägt,

Die Stabilität und gleichzeitig die Flexibilität des Stammes und der Äste,

Die sich im Wind sanft bewegen.

Und stelle dir nun vor,

Dass du in deiner Vorstellung selbst zu diesem Baum wirst.

Und bringe die Vorstellung des Baumes in deinen Körper.

Dein Becken,

Dein Gesäß und deine Beine bilden die Basis,

Die Wurzelzone des Baumes,

Ruhig,

Tief,

Stabil,

Verbunden und geerdet mit Mutter Erde.

Und spüre diese Verbundenheit,

Diesen Halt auch in dir.

Dein Rumpfe zum Stamm,

Stark,

Aufrecht und voller Leben.

Dein Kopf ragt wie die Baumkrone dem Himmel und der Sonne entgegen.

Und stelle dir vor,

Dass deine Arme die Äste sind,

Weit ausgebreitet,

Offen für alles,

Was dir begegnet,

Verbunden mit der Welt um dich herum und dass du dich als Teil von allem fühlst.

Mit deinen fahnen Blättern spürst du in den Raum hinein die unteren Äste,

Weise und alt,

Beobachten mit stillem Wissen den Boden unter dir und die oberen Äste,

Neugierig und suchend,

Bereit,

Sich ins Unbekannte zu strecken,

Im Vertrauen darauf,

Dass die Sonne ihnen den Weg weisen wird.

Und wenn du magst,

Richte deine Haltung nochmals etwas aus,

Sodass du den Geist eines Baumes verkörperst,

Sitzend und atmend wie ein Baum.

Nimm nun einige bewusste,

Ruhige Atemzüge und stelle dir dabei vor,

Wie du mit jeder Einatmung ein wenig mehr in deine Baumgestalt hineinwächst und mit jeder Ausatmung lässt du dich tiefer verwurzeln,

Mit jeder Einatmung etwas tiefer in deine Baumgestalt hineinwachsen und mit jeder Ausatmung verwurzelst du dich tiefer,

Die Stille und die Erdung spüren und auch die Verbundenheit mit all dem um dich herum wahrnehmen.

Ein Baum sein zwischen Himmel und Erde.

Spüre auch deine Blätter,

Feine,

Lebendige Sensoren und wie sie das Licht,

Den Wind,

Das Leben aufnehmen.

Stell dir nun vor,

Wie ein leichter Windhauch durch deine Zweige und Äste weht,

Der dich zart bewegt und jede Zelle deines Baumkörpers zum Schwingen bringt,

Deine Blätter rauschen lässt,

Im Sonne-Nicht schimmernd und die Prise wird stärker,

Verwandelt sich in einen starken Wind,

Der durch deine Äste weht und alle alten Blätter,

Ballast,

Den du nicht mehr brauchst,

Wie Sorgen und Altlasten mit sich nimmt und wegträgt und Raum schafft in deinem Baum für Neues und für Wachstum,

Du dabei loslässt,

Was dich nicht länger nährt.

Und während all das geschieht,

Sitzt du einfach da,

Als Baum,

Stark,

Geerdet und stabil,

Tiefer wurzelt in der Erde,

Der Wind lässt nach und kehrt zurück zu einer sanften Prise und eine tiefe Ruhe kehrt ein,

Der Himmel öffnet sich und ein feiner Regen fällt auf dich herab.

Jeder Tropfen berührt dich,

Reinigt,

Kühlt,

Belebt,

Spürt die Schwere des Tages fort und der Regen lässt nach und ein paar letzte Tropfen gleiten über deine Blätter,

Rinnen entlang deine Äste,

Durchdringen den Stamm und nähren deine Wurzeln.

Und du bist hier,

Geerdet,

Empfänglich,

Genährt und Stille kehrt ein,

Langsam verplasst das Licht,

Die Sonne senkt sich und verabschiedet sich in einem letzten goldenen Glanz und übergibt die Bühne der Nacht,

Die ihren dunklen Sternenumhang ausbreitet.

Und du sitzt als Baum unter diesem Sternenzelt,

Wach,

Still und verwurzelt,

Blickst zum Mond,

Lauscht seinen stillen Geschichten,

Tief verbunden mit der Erde,

Gehalten,

Getragen,

Schweigend beobachtend,

Wie der Tag sich langsam neigt und die Nacht ihre ganz eigene Präsenz mit sich bringt.

Und ein Baum erkennt all das,

Er sieht es,

Er spürt es,

Lässt dabei all das sein,

Wie es ist,

Steht aufrecht und stark mit seinen Knoten,

Rissen,

Narben und zerzausten Ästen vergangener Stürme,

Nicht trotz,

Sondern wegen allem,

Was war,

Diese Spuren wie Wegzeichen auf einer Landkarte,

Getragen mit Würde,

Momente der Vergangenheit,

Die seinen Weg geformt haben.

Und die Nacht vergeht und ein neuer Tag beginnt,

Ein erster Schimmer erscheint am Horizont und mit dem ersten Morgenlicht durchdringt Wärme deine Zweige und erwärmt deinen Baum,

Die Sonne steigt empor und ihre Strahlen erreichen selbst die verborgensten Stellen,

Ihr Licht bahnt sich seinen Weg durch dichtes Laub und verschlungene Äste,

Erhellt selbst die dunkelsten Winkel,

Berührt die Schatten und das verborgene Unterholz darunter.

Und während all dem steht dein Baum,

Still,

Aufrecht und stark,

Würdevoll und fest verwurzelt in der Erde,

Denn er weiß,

So dunkel es auch sein mag,

Das Licht findet immer seinen Weg,

Durch die Risse und Spalten,

Durch Blätter und Äste,

Ein Spiel aus Licht und Schatten,

Die ihre ganz eigenen Ballons finden.

Und du verweilst hier,

Sitzend als Baum,

Verweilend im Wandel,

In stürmischen Momenten,

In Momenten des Nichtwissens,

Verweilend in der Stille,

Lauschend den schönen Klängen der Natur.

Und so nach einigen Momenten in der Stille mit dem Bild des Baumes verweilen,

Spüren,

Dass alles in dir Platz hat,

Stille und Bewegung,

Licht und Dunkel,

Wachsen und Ruhen.

Nimm jetzt drei ganz bewusste und langsame Atemzüge und lass dabei deinen Baum in den Hintergrund deines Bewusstseins treten,

Während du die Energie,

Die Ruhe,

Die Kraft und auch die Stärke deines Baumes weiter in dir trägst.

Und werde dir einfach deines atmenden Körpers bewusst.

Vielleicht bemerkst du die Luft im Raum,

Die über deine Haut streicht,

Die Geräusche um dich herum oder das Licht,

Das durch deine geschlossenen Augen fällt.

Spüre auch den Raum,

Der dich umgibt.

Und wenn du bereit bist,

Öffne langsam deine Augen und lass dir dabei Zeit,

Deine Meditation in deinem ganz eigenen Tempo zu beenden.

Und nimm diese stille Erfahrung deines inneren Baumes,

Die du gerade gemacht hast,

Mit in deinen Tag.

4.6 (14)

Neueste Bewertungen

Jorge

June 22, 2025

Danke ✨🙏

Birgit

June 3, 2025

Ganz wunderbare Meditation…🙏🏻 Vielen Dank🌈🦋

Anna

June 2, 2025

Vielen Dank für diese wunderbar erdende und entspannende Meditation 🙏. Eine kleine Wellnesskur für den Geist.

Karin

June 2, 2025

Was für eine poetische, nährende, herzerwärmende Meditation! Danke, liebe Dani!

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