
Meditation - Am Morgen in deiner Mitte ankommen
by Ronja Weiser
Reset bevor es losgeht und du in deinen Tag starten kannst. Diese Morgen Meditation unterstützt dich dabei direkt nach dem aufstehen in deiner Mitte anzukommen. Dir dessen bewusst zu werden, was gerade da ist, wie du dich fühlst, wie es dir geht. Mithilfe von tiefen Atemzügen, einem Bodyscan und der Konzentration deiner Aufmerksamkeit auf den jetzigen Moment - kommen wir in der Mitte an. Die Meditation solle im sitzen gemacht werden, damit du nicht in Versuchung kommst weiter zu schlafen. Ich freu mich auf dich - deine Ronja
Transkription
Hallo Selbstentdecker!
Schönen guten Morgen!
Willkommen zu dieser Morgenmeditation,
Um in deiner Mitte anzukommen.
Mach die Meditation im Sitzen,
Damit du wach bleibst.
Kann auch auf dem Sofa,
Dem Sessel oder im Stuhl sein.
Muss nicht der Schneidersitz sein.
Schließ deine Augen und in deinem Körper wach.
Nach dem Aufstehen kann sich alles noch ein bisschen verschwommen anfühlen.
Dein Geist ist vielleicht noch nicht ganz da,
Sondern bei den Träumen,
Die du hattest.
Vielleicht ist auch dein Körper noch in einem halbtauben Zustand,
Noch nicht ganz da.
Und trotzdem ist es super angenehm,
Mit der Aufmerksamkeit,
Mit der Achtsamkeit den Körper sozusagen in deine Präsenz zu holen,
In deine Mitte zu holen und tatsächlich bei dir anzukommen.
Wir starten damit,
Ein paar tiefe Atemzüge durch die Nase einzunehmen.
So tief und lang wie möglich bis in den Bauch und vollständig auszuatmen.
Es gibt uns die Chance,
Frische und neue Energie einzuatmen.
Also ganz besonders auf den Ausatem konzentrieren in den nächsten Runden.
Und es darf Stück für Stück tiefer werden.
Muss nicht mit einem Schalter umlegen,
Der tiefste Atem sein,
Den du hast,
Sondern wir tasten uns daran.
Atme tief durch die Nase ein und so lang wie möglich und ganz vollständig ausatmen.
Durch die Nase wieder ein und so lange wie möglich ausatmen.
Durch den Mund,
Oder auch durch die Nase,
Überlasse ich ganz dir.
Noch ein paar Runden in deinem eigenen Rhythmus.
Durch die Nase ein und ganz besonders vollständig ausatmen.
Noch eine weitere Runde,
Vollständig ausatmen,
Solange du kannst.
Dann strömt der Atem ganz natürlich ein,
Auch wieder tief und lang.
Dann lass die Veränderungen des Atems los und beobachte einfach deinen natürlichen Atem.
Kann sein,
Dass eine Pause entsteht,
Ein kurzer Atemstopp,
Das wäre ganz natürlich und ganz normal.
Beobachte erstmal den Atem.
Was zeigt sich?
Nimm den Luftstrom wahr,
Den du spüren kannst in der Nase,
In den Nasenlöchern.
Vielleicht ein sanftes Rauschen vorbei am Rachen in den Hals und spüre dann die Ausdehnung vom Bauch und vom Brustkorb.
Das sind ganz kleine Bewegungen auf und ab,
Mit dem Ein- und mit dem Ausatmen.
Wenn es dir leichter fällt,
Konzentrierst du dich auf den Luftstrom in der Nase oder im Rachen im Hals oder du konzentrierst dich auf die Bewegung von Bauch und Brust,
Auf und ab,
Ein und aus.
Noch ein paar Runden hier.
Wenn der Körper sich bewegen mag,
Gerade am Morgen kann das gut sein,
Dann gib dem nach.
Wir machen hier vor allem eine geistige Praxis,
Eine geistige Übung,
Um mit dem Geist,
Mit den Gedanken,
Mit deiner Aufmerksamkeit in deiner Mitte anzukommen.
Ein Bewegen des Körpers darfst du hier einfach zulassen,
Dem darfst du einfach nachgeben.
Wenn sich da allerdings Nervosität zeigt,
Das heißt ein konstantes Bewegen,
Dann beobachte auch das und vielleicht kannst du Rückschlüsse ziehen,
Vielleicht kannst du bereits herausfinden,
Woher kommt diese Nervosität.
Was liegt für eine Nacht hinter dir oder vielleicht auch was liegt für einen Tag vor dir,
Der diese Nervosität und dadurch die konstante Bewegung in deinem Körper fordert.
Und das muss hier erst mal nur beobachtet werden,
Gar nicht bearbeitet.
Spür also deinen Atem,
Die kleinen und feinen Bewegungen des Atems und dann nimm deinen ganzen Körper wahr.
Nimm wahr,
Ob da Anspannung sitzt.
Vielleicht ist dir bereits schon was aufgefallen.
Schau mal,
Ob du Entspannung im Kiefer kreieren kannst und in der Zunge.
Ob die Gesichtszüge ganz locker sind und auch der Punkt zwischen den Augenbrauen.
Oft kommen wir aus der Nacht und haben noch Spannung im Körper,
Die uns dann den ganzen Tag durch begleitet,
Wenn wir keinen Reset kreieren und das machen wir hier.
Spür also mal rein,
Wo ist da Spannung und kannst du die loslassen.
Auch wenn es nur für einen Moment ist,
Ist das ein Reset für deinen Körper.
Wir signalisieren dem Körper,
So sollte das eigentlich sein,
Entspannt nämlich und wir lösen die Anspannung auf,
Wenn auch nur für einen Moment und signalisieren dadurch dem Körper,
Das ist eigentlich mein natürlicher Zustand.
Und je öfter wir das machen,
Desto natürlicher wird auch der Entspannungszustand für uns im Körper,
Weil oft ist Spannung vertrauter als Entspannung.
Spür hier mal rein,
Wo im Gesicht kannst du Spannung loslassen,
Schultern,
Arme,
Hände und ganz besonders auch die Finger,
Im Rücken,
Brustkorb und Bauch.
Vielleicht ist dir hier beim Atmen schon was aufgefallen.
Ich lade dich ein,
Nochmal ganz bewusst die Spannung im Bauch loszulassen,
Vielleicht sogar den Bauch für einen Moment richtig nach außen zu schieben,
Die Bauchdecke dadurch zu dehnen und auch dem Bauch hier das Signal zu geben,
So bin ich entspannt.
Und auch wenn gesunde Bauchspannung unsere Haltung fördert,
Ist es auch hier oft so,
Dass wir diese Spannung gewohnt sind,
Konstant zu halten,
Auch aufgrund eines des Wunsches,
Dass wir gerne einen flachen Bauch hätten zum Beispiel.
Das ist gar nicht nötig hier jetzt gerade in deiner Morgenmeditation.
Du darfst den Bauch vollkommen entspannen und auch das gibt ein Signal an dein Nervensystem,
Dass du entspannt sein darfst,
Dass du da loslassen darfst.
Und vielleicht sinkt hier auch der Bauch ein bisschen mehr ins Becken,
Auch das wäre schön,
Der Unterbauch Richtung Geschlechtsorgane darf entspannt sein,
Darf sich schön nach außen wölben,
Ganz locker werden für den Moment.
Und spür hier in ein paar Runden die Bewegung des Atems im Bauch,
Sanfte auf- und abheben von deinem Bauch.
Ganz entspannt,
Ganz locker.
Spür rein,
Ob du in den Beinen und Füßen und Zehen Spannung loslassen kannst.
Nimm deinen gesamten Körper wahr.
Da ist bereits im gesamten Körper mehr Präsenz entstanden,
Mehr Aufmerksamkeit,
Mehr Entspannung.
Konzentrier dich für einen Moment auf den Punkt zwischen den Augenbrauen,
Vielleicht auch auf die Nasenspitze oder die Zungenspitze.
Und spür noch mal in dich rein,
Wie geht es dir heute Morgen.
Welche Gedanken sind da zu den vergangenen Tagen,
Vielleicht zu dem Tag,
Der vor dir liegt.
Und kreier auch hier einen Moment des Stillstands,
Einen Moment der Reset,
Pause,
Des Ruhezustands.
Der Präsenz,
Bevor du deinen Schritt in den Tag machst.
Nimm den jetzigen Moment wahr,
Den Raum,
In dem du dich befindest,
Die Geräusche um dich rum,
Empfindungen wie Gerüche,
Temperatur.
Realisiere,
Wo du jetzt gerade bist.
Spüre deinen Atem,
Spüre den Bauch,
Die Magengegend,
Herzraum und Brust.
Nimm deine Umgebung,
Deinen Körper und deinen Atem gleichzeitig wahr.
Willkommen in deiner Mitte.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Danke und bis bald.
Deine Ronja
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.7 (6)
Neueste Bewertungen
More from Ronja Weiser
Ähnliche Meditationen
Trusted by 34 million people. It's free.

Get the app
