
Atempause
by Biggi Junge
Die Atempause ist eine kurze Übung, die Dir im Alltag schnell wieder Balance und Gelassenheit zurück gibt. Wie viele meiner Meditationen ist sie explizit dafür gedacht, mit nach draußen genommen zu werden. Wenn Dich auf dem Spaziergang mit Deinem Hund oder bei der Arbeit etwas emotional aus der Bahn wirft, dann nimm Dir ein paar Minuten Zeit, um Dich mit Hilfe Deines Atems wieder zu regulieren. Hintergrundmusik Chris Collins
Transkription
Herzlich Willkommen zur Übung Atempause.
Nimm dir 5 Minuten Zeit und sorg dafür,
Dass du während dieser Zeit nicht gestört wirst.
Wenn du einen Hund oder ein anderes Haustier hast,
Darf das Tier natürlich gerne bei dir bleiben.
Du kannst die Übung im Sitzen oder im Liegen machen.
Wenn du sitzt,
Dann setzt beide Fußsohlen parallel auf dem Boden auf,
Schiebt den Scheitel ein bisschen in Richtung Zimmerdecke,
Sodass sich Wirbelsäule und Nacken verlängern und das Kinn sich ein bisschen in Richtung Brust bewegt.
Die Hände liegen entspannt auf den Oberschenkeln.
Wenn du die Übung im Liegen machst,
Dann lass die Beine der Schwerkraft entsprechend nach außen fallen.
Wenn es angenehm ist,
Leg dir Kissen unter den Kopf und unter die Knie.
Die Hände liegen neben dem Körper oder auf dem Bauch,
Je nachdem wie es für dich am angenehmsten ist.
Nun schließe langsam die Augen und lass auch den Blick hinter den geschlossenen Lidern weich werden.
Wende deine Aufmerksamkeit,
Deine Atmung zu.
Such dir eine Stelle am Körper,
An der du sie ganz besonders gut spüren kannst.
Vielleicht ist das die Nasenspitze oder die Oberlippe.
Vielleicht spürst du sie auch ganz besonders gut an der Bewegung der Rippen oder der Bauchdecke.
Such dir deine eigene Stelle.
Und nun verweile an dieser Stelle.
Beobachte einfach nur,
Was passiert.
Versuch die Atmung nicht zu beeinflussen.
Du schenkst ihr einfach nur deine gesamte Aufmerksamkeit.
Während der gesamten Einatmung und während der gesamten Ausatmung.
Lass sie fließen.
Alles ist so,
Wie es gerade sein soll.
Vielleicht merkst du ja,
Dass es gar nicht so einfach ist,
Die Aufmerksamkeit ausschließlich auf der Atmung zu belassen.
Da tauchen Gedanken auf und lenken dich ab.
Gefühle machen sich bemerkbar.
Geräusche dringen von außen an dein Ohr.
Und dann fängt auch noch der große Zeh an zu jucken.
Während du all das bemerkst und dann feststellst,
Dass du nicht mehr bei der Atmung bist.
Bleib freundlich und geduldig mit dir selbst.
Und kehre einfach zur Atembeobachtung zurück.
Im Grunde kannst du dich sogar freuen,
Denn du hast bemerkt,
Dass du abgeschweift bist.
Das ist Achtsamkeit.
Bleib noch eine Weile an deiner gewählten Stelle am Körper und beobachte weiter deine Atmung.
Und nun komm ganz langsam wieder in den dich umgebenden Raum zurück.
Bewege ganz leicht die Finger und die Zehen.
Recke und strecke dich.
Gähne,
Wenn du magst.
Und dann öffne langsam wieder die Augen.
Mit ein bisschen Übung lässt sich die Atempause auch im Stehen durchführen.
Und du kannst sie natürlich auch unterwegs einsetzen,
Gerade dann,
Wenn du ein bisschen Zentrierung und Entspannung brauchst.
Sie muss auch keine fünf Minuten lang sein.
Manchmal reichen nur wenige ganz bewusst beobachtete Atemzüge.
Pass gut auf dich auf.
Alles Liebe,
Deine Piggy.
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