23:15

#14 Wie du an deiner positiven Sichtweise arbeiten kannst

by Achtsamkeit mit Anna

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.7
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
404

Was hat die Sicht auf die Dinge mit deinem Glück zu tun? In dieser Folge erkläre ich dir, was eine positive Sichtweise eigentlich ist, warum du an deiner Sichtweise arbeiten solltest und wie du deine positive Sichtweise mit zwei Übungen im Alltag trainieren kannst.

Transkription

Herzlich Willkommen zu Achtsamkeit mit Anna,

Deinem Podcast für mehr Achtsamkeit im Alltag und die beste Freundschaft zu Dir selbst.

Gerade jetzt,

Wo es dunkel ist,

Ist es wichtig,

Mit der eigenen Sichtweise zu arbeiten,

Weil es sich nachhaltig auf die eigene Stimmung auswirkt.

Und wenn Du mir schon länger zuhörst,

Dann weißt Du wahrscheinlich auch aus meiner Folge über das Glück,

Es hängt alles von der Sichtweise ab.

Was genau das ist,

Warum Du an Deiner Sichtweise arbeiten solltest und wie das geht,

Das erzähle ich Dir heute.

Also los geht's!

Wie gesagt,

Glück ist Ansichtssache,

Das sage ich oft,

Aber man kann das ja auch nicht überbetonen.

Das,

Was ich in meinem Leben erfahren habe,

Hat mir gelehrt,

Dass es immer darum geht,

Wie wir mit Personen und Situationen umgehen,

Die uns begegnen und nicht das,

Was eigentlich ist.

Deswegen ist mir das Thema Sichtweise auch so wichtig,

Weil ich glaube,

Dass ganz,

Ganz viel,

Auch in der Achtsamkeit,

Davon dann abhängt,

Was wir dann weiter damit machen,

Wenn wir bemerken,

Wie wir eigentlich denken und wie wir über die Dinge denken und was um uns herum geschieht.

Und da haben wir einfach,

Also die meisten von uns,

Und ich nehme mal an,

Dir geht es genauso wie mir,

Einfach ganz viele Konzepte,

Denkweisen,

Die nicht unbedingt von uns selbst kommen,

Sondern eben auch von unserem Umfeld,

Von unseren Eltern,

In unserer Erziehung übernommen.

Vielleicht haben wir sie uns auch selbst antrainiert.

Auf jeden Fall,

Worauf ich hinaus will,

Es geht um Denkarten und damit auch die Sichtweise,

Die irgendwie destruktiv ist.

Und deshalb möchte ich heute mit Dir über das Thema positive Sichtweise sprechen,

Weil,

Wenn Du das mal verstanden hast,

Meiner Meinung nach,

Sich ganz viel ändern wird.

Zuerst möchte ich aber darauf eingehen,

Was eigentlich die positive Sichtweise ist.

Sichtweise ist ja das Wort dafür,

Wie wir auf die Dinge schauen.

Ist das eine Brille,

Die eher rosa-rot ist,

Ist es eine Brille,

Die ganz klar ist,

Wobei das auch immer eine schwierige Sache ist,

Worauf ich später noch zu sprechen kommen werde.

Oder ist es eben eine abgedunkelte Brille und die Art und Weise,

Wie diese Brille konzipiert ist,

Macht schon ganz viel davon aus,

Von dem,

Was wir dann eigentlich auch sehen.

Die positive Sichtweise soll uns deshalb einfach mal einen anderen Blick auf diese Dinge geben und das natürlich dann möglichst positiv.

Es geht darum,

Dass wir dann auf die Dinge schauen und das Positive darin sehen können.

Also es geht um eine bejahende,

Offene und auch wohlwollende Sichtweise.

Das Gegenteil von der positiven Sichtweise,

Oft macht es ja auch Sinn,

Sich vom Gegenteil an die neuen Begriffe zu nähern,

Ist die negative Sichtweise.

Also immer das Schlechte in allem sehen,

Sich gerne beschweren und ganz viel Gutes auch ignorieren,

Das würde ich jetzt mal so als Beispiel anführen für eine negative Sichtweise.

Ich bin mir relativ sicher,

Dass du auch einiges davon schon mal getan hast oder vielleicht aktuell auch noch tust.

Mir geht das immer noch so,

Dass es einfach bestimmte Tendenzen gibt,

Da hat man einfach diese Gewohnheit,

Direkt das Schlechte zu sehen oder eine bestimmte Sache sofort,

Weil man,

Weil es irgendeinen Trigger auslöst,

In eine Schublade zu stecken,

Die einfach nicht gut ist.

Und das kann dann auch sein,

Wenn Menschen einem begegnen,

Der erinnert einen vielleicht an den bösen Nachbarn von damals,

Dabei hat er mit dem überhaupt gar nichts zu tun,

Aber allein deshalb begegnen wir ihm dann schon nicht mehr so offen und positiv,

Wie er es eigentlich verdient hätte.

Das würde uns helfen,

Das würde ihm helfen,

Aber durch unsere oftmals negativ geprägte Sichtweise ist das eben nicht so leicht.

Weiteres typisches Beispiel für die negative Sichtweise ist dieser Pessimismus,

Also wiederum das Gegenteil von Optimismus,

Sich immer so,

Ja immer auch so eine negative Zukunftshaltung zu haben.

Das geht ja eh nicht gut,

Das kann ich sowieso nicht,

Die Welt geht sowieso bald unter und so weiter.

Und das ist auch,

Wie gesagt,

Ich komme gleich darauf zu sprechen,

Aber was uns ganz stark prägen kann.

Eine Sache,

Die ich finde,

Die auch mit negativer Sichtweise zu tun hat,

Ist diese Opferhaltung,

Die wir alle haben und zwar dieses Verantwortung abschieben und wenn irgendwas Blödes passiert,

Der erste Tritt ist erstmal auch das natürlich negativ zu bewerten,

Wer weiß,

Es könnte ja auch gut sein,

Aber nein,

Es ist jetzt schlecht,

Weil das entspricht überhaupt nicht meinen Erwartungen und dann auch direkt die Schuldverteilung,

Direkt den Grund nach dem,

Was da passiert ist,

Irgendwo hinzuschieben und da den Täter zu sehen.

Und ich bin ja nur das Opfer,

Ich kann überhaupt nichts,

Aber das heißt halt auch,

Wir geben die Verantwortung total ab und das ist meiner Meinung nach auch auf jeden Fall keine positive Sichtweise.

Somit ist dann alles,

Was eigentlich nicht bejahend ist,

Was nicht ja zum Moment sagt,

Zu neuen Leuten,

Zu anderen Leuten,

Zu bekannten Leuten,

Genauso wie auch neue Situationen oder auch bekannte Situationen,

Was dann nicht ja sagt,

Was nicht das Positive sehen kann,

Ist also keine positive Sichtweise.

Ganz typisches Beispiel davon ist eben auch diese Frage,

Ist das Glas halb voll oder ist es halb leer?

Man kann das eben so oder so betrachten,

Wobei ich immer finde,

Dieses Beispiel ist eigentlich nicht ganz so schlau gewählt,

Weil ich habe mich schon früher immer dafür entschieden,

Halb leer ist eigentlich viel besser,

Weil dann ist es ja erst halb leer,

Während halb voll nur halb voll ist.

Aber das ist wieder eine Kleinigkeit,

An der wir uns jetzt nicht aufhängen müssen,

Aber es geht einfach um diesen,

Ja,

Um nochmal zu veranschlauerlichen,

Es gibt immer zwei,

Mindestens zwei Sichtweisen auf die Dinge und wenn man das eben so an zwei Polen festmacht,

Dann gibt es einmal die gute und einmal die eher schlechte Sicht auf die Dinge und ich würde dir raten,

Dich an der positiven Sicht zu orientieren.

Und wie gesagt,

Also es ist wirklich auch gar nicht schwer,

In Dingen etwas Positives zu finden.

Das ist einfach eine Übungssache,

Die wir so noch nie wirklich bewusst angegangen sind und wie gesagt,

Also man kann auch tatsächlich in fast allem auch was Positives finden.

Es ist nur unsere Gewohnheit,

Sich direkt auf das Negative zu stürzen oder einfach auch das nie bewusst so angegangen zu sein,

Diese positive Sichtweise zu schulen.

Dass das jetzt nicht an den Haaren herbeigezogen ist,

Was ich hier erzähle,

Das unterstützt auch eine Methode aus der positiven Psychologie,

In der wirklich auch so ganz traumatische Erfahrungen mit der positiven Sichtweise therapiert werden,

In dem auch in der Vergangenheit dann über sich und die eigene Erfahrung,

Die eben sehr schwierig war,

Positiv gesprochen wird und immer positiver gemacht wird,

Erzählt wird,

Als es eigentlich war.

Und jetzt fragst du dich wahrscheinlich,

Warum funktioniert das oder warum sollte ich das für mich tun,

Falls du noch nicht selbst drauf gekommen bist.

Und bei diesem letzten Beispiel mit der positiven Psychologie,

Mit dieser Traumaarbeit zu bleiben,

Also deinem Gehirn ist es eigentlich auch egal,

Ob es die Dinge tatsächlich erlebt oder ob du es mit deinen Gedanken nur durchspielst.

Das zeigen Gehirnscans und das zeigt auch schon die Tatsache,

Dass das,

Was wirklich passiert und das,

Was von den Menschen wahrgenommen wird,

Total unterschiedlich ist.

Also ich habe mal eine Studie gelesen und darin wurde gesagt,

Dass wenn fünf Menschen sich in einem Raum befinden,

Sie nur 20 Prozent ihrer Wahrnehmung teilen,

Alles andere ist komplett dazu gedichtet,

Komplett irgendwie durch einen ganz anderen Filter gesehen,

Als das,

Was wirklich da ist.

Und da gibt es ja auch diese berühmte Beispiele mit diesem Unfall und den Zeugen,

Die beschreiben sollen,

Was eigentlich passiert ist.

Da weiß man,

Okay,

Der eine sagt,

Na,

Das Auto war rot,

Der andere sagt,

Es war schwarz,

Dann sah der Dieb oder der Täter so und so aus und am Ende hat die Polizei keine verlässliche Beschreibung über den tatsächlichen Tathergang.

Und das liegt daran,

Dass wir so feste Konzepte haben und so feste Schubladen in unserem Kopf,

In die wir immer alles gerne direkt reinpacken,

Weil das ja auch früher uns ganz viel geholfen hat,

Mit diesen ganzen Informationen umzugehen,

Aber dass wir das meiste dadurch gar nicht hinterfragen und einfach sofort abstempeln,

So wie wir es gelernt haben.

Und da wir das nicht bewusst gelernt haben,

Ist es einfach an der Zeit,

Diesen Mechanismus mal zu hinterfragen und sich zu überlegen,

Tut der mir eigentlich gut?

Wenn du,

Wie gesagt,

Jetzt eher eine schwarze Sicht auf die Dinge hast,

Dann kommt das in deinem Kopf auch einfach genauso an.

Es ist also Zeit,

Mal die Brille zu wechseln.

Und wenn du das nicht tust,

Dann wirst du immer was Schlechtes finden und auch allgemein eher unzufrieden sein und das gar nicht mal mehr,

Weil du das bewusst tust.

Also wie gesagt,

Falls du jemand bist,

Dem es schwerfällt,

Eine positive Sicht auf die Dinge zu haben,

Dann ist das nicht deine Schuld.

Dann hast du das einfach nur so gelernt und noch nie hinterfragt.

Das ist eben auch eine sehr befreiende Erkenntnis,

Dass das nichts Schlimmes ist und damit kann man arbeiten.

Das Problem ist eigentlich nur,

Dass diese Unbewusstheit,

Die uns leider viel zu oft dominiert,

So mächtig ist und das,

Was wir gelernt haben,

Dann uns dominiert und nicht das,

Was wir gerne wollen,

Was wir erleben wollen.

Wie wir die Dinge wahrnehmen,

Macht also auch einen ganz großen oder hat einen ganz großen Einfluss auf unsere Realität.

Deswegen,

Im Umkehrschluss,

Bedeutet das,

Wenn du die Dinge positiv wahrnimmst,

Wenn du einen bestimmten Optimismus hast,

Wenn du dich an kleinen Dingen erfreuen kannst,

Wenn du auch an Dingen,

Die vielleicht nicht so freudvoll sind,

Irgendwas Sinnhaftes sehen kannst,

Dann schafft das auch deine Realität,

Weil das ist ja genau das,

Worin du lebst,

In deiner Wahrnehmung.

Ja,

Weil wie gesagt,

Wenn eigentlich 80 Prozent von dir selbst dazu gedichtet werden,

Von dem,

Was eigentlich ist,

Dann ist das ganz schön entscheidend,

Was du dazu dichtest.

Und wenn dir das noch nicht reicht,

Dann sind weitere Gründe für die positive Sichtweise,

Dass du auch allgemein lernst,

Offener zu werden,

Weil du trainierst,

Die Dinge auch mal aus einem anderen Blick zu betrachten.

Das schult also auch die geistige Flexibilität.

Natürlich wird man als positiver Nebeneffekt,

Wenn man die Dinge,

Wenn man sich aufs Positive konzentriert,

Wenn man positive Sichtweise anwendet,

Auch glücklicher.

Was sich im Außen ändert,

Ist dann,

Dass du anziehender wirkst.

Natürlich umgibt man sich viel lieber mit Menschen,

Die positiv sind,

Die nicht so schnell genervt sind,

Nicht so schnell gestresst sind und all das sind Ergebnisse einer negativen Sichtweise.

Weil wenn ich es nicht negativ bewerte,

Eine Situation oder bestimmte Geschehnisse,

Dann stresst mich das nicht,

Dann nervt mich das nicht und dann kann ich das entweder ganz gelassen annehmen oder mich im besten Fall auch noch dran freuen.

Und um wieder zum Punkt Anziehung zurückzukommen,

Das ist einfach sehr attraktiv.

Da bin ich mir sicher,

Dass du das auch schon so wahrgenommen hast,

Dass die Menschen,

Die positiv sind,

Die sich nicht so schnell aufregen,

Einfach viel anziehender sind für die meisten Menschen und dass auch du dich auch sehr gerne mit diesen Menschen umgibst,

Als mit denen,

Die einfach so diesen Negativ,

Diese Negativ-Tendenz haben.

Und dann ist es nicht nur so,

Dass du anziehender bist,

Sondern auch die Leute um dich rum,

Weil mit einer positiven Bewertung der Situation und der Menschen um dich rum bist du immer in guter Gesellschaft,

Auch wenn das natürlich wieder was ist,

Was eigentlich von dir kommt.

Also du machst die Menschen um dich rum glücklicher,

Nur weil du deine Sichtweise darauf änderst.

Und das finde ich einfach schon echt eine geniale Sache und das hilft mir ganz viel,

Auch mit schwierigen Dingen umzugehen,

Indem ich einfach danach suche,

Inwiefern hilft mir das jetzt oder inwiefern hat mir das was gebracht oder worin liegt das Gute in dieser Situation oder in einem Verhalten eines Menschen,

Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.

Und das bringt mir nicht nur Gelassenheit,

Sondern auch einfach viel mehr Freude in den Tag.

Für all diejenigen,

Die jetzt immer noch nicht überzeugt sind,

Die eher so rationaler unterwegs sind,

Ist es vielleicht auch noch ein Argument,

Das für die positive Sichtweise spricht,

Dass du deine Zeit einfach viel sinnvoller nutzen kannst.

Denn auch wenn du noch nicht da bist,

Wo du gerne wärst,

Sodass du dich,

Dein Leben,

Die Situation positiver bewerten könntest,

Dann hilft es dir ja trotzdem,

Weil du die Zeit einfach sinnvoller nutzt.

Also eine positiv bewertete Zeit ist einfach sinnvoller eingesetzt,

Als diese ganzen negativen Gedanken zu bestärken.

Falls du dich jetzt fragst,

Warum spreche ich jetzt darüber,

Hier geht es ja eigentlich um Achtsamkeit,

Naja,

Dann,

Falls es dir noch nicht aufgefallen ist,

Lernst du ja mit der positiven Sichtweise mit deiner Wahrnehmung zu arbeiten und damit auch Verantwortung für dein Wohlbefinden zu übernehmen,

Das ist eine Sache,

Die die meisten nicht tun.

Und warum tun es die meisten Menschen nicht,

Weil sie eben die bestimmte Achtsamkeit nicht mitbringen,

Mit sich zu arbeiten,

Im Moment zu sein,

Ein Gespür für das zu haben,

Was eigentlich ist und daher ist das eine ganz achtsame Sache,

Ja und damit lernst du dann auch einfach,

Wie du tickst,

Wie andere ticken und darauf entsprechend zu reagieren und das setzt immer Achtsamkeit voraus und schwudt gleichzeitig ja aber auch die Achtsamkeit,

Wenn du dich bemühst,

Zu verstehen,

Was wirklich ist und dich dann aktiv für eine bewusste Bewertung der Dinge entscheidest.

Wenn du findest,

Dass das bisher ganz flüssig für dich klingt und du das gerne mal ausprobieren möchtest und du jetzt aktiv an deiner positiven Sichtweise arbeiten möchtest,

Dann habe ich zwei Übungen für dich,

Damit du das lernen kannst.

Stell dir in jeder Situation,

Die dir begegnet,

Die Frage,

Was kann ich jetzt gerade lernen und das ist meistens in den Situationen,

Die wir aus unserer Gewohnheit heraus negativ bewerten,

Erstmal nicht so leicht.

In Situationen,

In denen es uns gut geht,

Da fällt es uns natürlich leichter,

Weil dann können wir sagen,

Naja klar,

Mir geht es jetzt gut,

Weil das war ich,

Das habe ich gut gemacht oder ich hatte vielleicht einfach Glück.

Wenn es aber was gibt,

Was schief läuft,

Was uns nervt und so weiter,

Dann gibt es vielleicht an dieser Situation etwas,

Was du lernen kannst,

Was dir hilft,

Vielleicht in Zukunft anders mit Dingen umzugehen,

Was du über dich selbst noch nicht wusstest,

Was du über andere noch nicht wusstest.

Was kannst du also in Zukunft nach dieser Erfahrung,

Die du hier gerade machst,

Besser machen?

Und wenn du was gefunden hast,

Entsteht eigentlich automatisch Dankbarkeit.

Und Dankbarkeit ist wiederum was,

Was die Situation automatisch entspannt und auch positiv werden lässt.

Und die zweite Sache ist,

Bezogen auf Menschen.

Und zwar,

Das ist auch schon viel einfacher,

Weil Situationen zu bewerten und sich ständig zu fragen,

Was kann ich jetzt lernen,

Das erfordert so ein bisschen sehr viel Achtsamkeit.

Also du musst ja ständig im Moment sein,

Das kannst du gerne versuchen,

Wird aber wahrscheinlich sehr,

Sehr anstrengend,

Zumindest am Anfang auch noch sein.

Deswegen würde ich dir auch raten,

Mit dem zweiten Tipp zu beginnen und der da wäre,

Frage dich bei jeder Person,

Die in deinem Leben aktuell da ist,

Was ist positiv an ihr?

Wofür kann ich ihr dankbar sein?

Warum habe ich sie gerne in meinem Leben?

Und wenn du das geschafft hast,

Dann kannst du auch weitergehen und das auf die Arbeitskollegen anwenden,

Auf den Chef,

Der sich vielleicht öfter mal seltsam verhält oder auch auf Menschen,

Die du so im Fitnessstudio triffst,

So lose Bekanntschaften,

Menschen,

Mit denen du in der Schule bist,

Im Studium,

Die dir eigentlich jetzt gar nicht so viel bedeuten,

Die Kassiererinnen im Supermarkt und so weiter.

Und da jedes Mal einfach kurz zu denken,

Wow,

Und wenn es nur schöne Haare,

Schöne Tasche,

Ja,

Wenn du an der Person von ihrem Charakter jetzt noch nichts Positives finden kannst,

Fang mal im Außen an,

Ja.

Und wenn es nur ist,

Wow,

Heute hat sie sich die Haare aber mal gekämmt oder heute sieht sie nicht ganz so schrill aus wie sonst,

Wie schön.

Oder wie schön,

Dass sie mit dieser schrillen Art,

Sich anzuziehen,

Farbe in den Raum bringt.

Warum nicht,

Ja?

Und das kannst du,

Je schwerer dir das fällt,

Erst mal weiter weg von dir anwenden.

Je besser es dann läuft,

Dann kannst du auch auf die Art zu sprechen kommen und dann natürlich auch mal Komplimente machen.

Und das ist eine Sache,

Die ganz vielen Menschen dann hilft.

Du setzt irgendwie einen positiven Dominostein in Bewegung,

Der umfällt,

Der wiederum ganz tolle Kettenreaktionen bei den anderen Menschen auslösen kann.

Und gleichzeitig schulst du halt mit jedem Mal,

Indem du dich auf etwas Positives konzentrierst,

Deine Wahrnehmung hin zu einer positiven.

Das ist auch etwas,

Was ich gerne anwende.

Also ich versuche immer an Menschen,

Die ich treffe,

Ich merke auch an mir selbst,

Ich habe noch so diese unbewussten Muster,

Menschen schnell einzuordnen,

Schnell irgendwas nervig zu finden.

Aber dann bin ich schon so weit zumindest,

Dass ich merke,

Und das hat mich auch einige Jahre gekostet,

Dass es geht auch nicht von heute auf morgen.

Aber ich merke mittlerweile,

Okay Anna,

Stopp,

Du bist schon wieder viel zu weit in der Bewertung drin.

Wenn du bewertest,

Dann bewerte doch wenigstens positiv.

Also worin findest du es diese Person gut?

Was kann diese Person richtig gut?

Was würdest du gern von ihr lernen?

Oder was ist attraktiv an dieser Person?

Was hat sie Nettes getan?

Oder was tut sie bestimmt Nettes zu Hause,

Wenn du da nichts findest?

Und dann eben weiterzugehen an die Situation.

Wenn dir irgendwas Blödes passiert,

Dir fällt was runter,

Ist richtig blöd,

War vielleicht auch teuer oder wertvoll,

Hat einen persönlichen Wert für dich,

Dann kannst du dich aufregen.

Das ist auch so eine Sache,

Die ist so ganz stark in uns drin,

Uns dann aufzuregen,

Weil wir denken,

Das macht es irgendwie besser.

Aber nein,

Das ist dann einfach verschwendete Lebenszeit und das war's.

Am besten ist eigentlich gar nichts zu tun und sich dann zu überlegen,

Okay,

Dankeschön,

Dass das jetzt runtergefallen ist.

Immerhin ist nicht das ganze Service runtergefallen und ich werde mir jetzt in Zukunft vornehmen,

Das an einen besseren Ort zu stellen oder sanfter in die Hand zu nehmen,

Sodass das nicht mehr passiert.

Danke,

Dass das passiert ist.

Und schon habe ich die Situation umgedreht und viel mehr Sinn gegeben.

Wenn du diese Übungen praktizierst,

Dann lernst du also die Dinge anders zu betrachten,

Flexibler im Kopf zu werden und natürlich vor allem glücklicher,

Denn das ist ja auch das,

Wobei ich dir gerne helfen möchte.

Ich hoffe,

Dir hat diese Folge gefallen und dass du die Übungen zumindest mal ausprobieren wirst und dass sie dir dann auch helfen,

Deine Sichtweise positiver zu gestalten.

Nur machen musst du es natürlich selbst.

Das kann keiner für dich tun,

Das ist auch nicht immer ganz einfach,

Aber ich kann dir versprechen,

Es lohnt sich sehr.

Ich bin mega gespannt auf dein Feedback und würde mich voll freuen,

Von deiner Erfahrung in meiner Facebook-Gruppe zu lesen und deshalb noch mal der Hinweis,

Den Link dazu findest du in den Show Notes.

Weiteres zum Thema positive Sichtweise bekommst du außerdem bei mir auf Instagram.

Es lohnt sich also auch da,

Mir mal zu folgen und öfter mal reinzuschauen.

Das war's von mir für heute und ich freue mich,

Wenn du nächste Woche wieder einschaltest.

Da geht es dann noch mal um das Thema Meditation,

Genauer gesagt um das,

Was die regelmäßige Meditation alles bringt.

Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche,

Hab's gut,

Deine Anna.

4.7 (24)

Neueste Bewertungen

Lin

January 29, 2026

Super sympathisch 😊 kann ich alles so unterschreiben..ich praktiziere dies, mal mehr mal weniger erfolgreich, seit einiger Zeit. Diese Folge war wieder mal ein friendly Reminder für mich, da es in letzter Zeit wieder etwas in vernachlässigt wurde. Danke dafür ❤️

Thilo

July 11, 2022

Toll. Danke für die Hinweise und gute Empfehlungen

Claudia

October 30, 2021

Vielen lieben Dank für diesen wertvollen Gedanken!

© 2026 Achtsamkeit mit Anna. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else